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	<title>Kreis Beuthen-Tarnowitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:26:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreis_Beuthen-Tarnowitz&amp;diff=118709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-19T10:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreis Beuthen-Tarnowitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1927 bis 1945 ein [[Freistaat Preußen|preußischer]] [[Landkreis]] in [[Oberschlesien]]. Das ehemalige Kreisgebiet gehört heute zur [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Schlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurden 1922 größere Teile der beiden oberschlesischen Kreise [[Landkreis Beuthen|Beuthen]] und [[Kreis Tarnowitz|Tarnowitz]] an [[Zweite Polnische Republik|Polen]] abgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei Deutschland gebliebenen Reste der beiden Landkreise bestanden zunächst als eigene Landkreise fort, bis sie am 1. Januar 1927 aufgelöst und zum &amp;#039;&amp;#039;Kreis Beuthen-Tarnowitz&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt wurden. Die Landgemeinde und der Gutsbezirks [[Rozbark|Roßberg]] aus dem aufgelösten Landkreis Beuthen wurde in den [[Stadtkreis (Deutschland)#Geschichte|Stadtkreis]] [[Bytom|Beuthen]] eingegliedert. Das Landratsamt des neuen Kreises befand sich in Beuthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 30.&amp;amp;nbsp;September 1928 fand im Kreis Beuthen-Tarnowitz entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle [[Gutsbezirk]]e aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Landrat Dr. Schmidt, Ratibor: &amp;#039;&amp;#039;Die Auflösung der Gutsbezirke&amp;#039;&amp;#039;. 15. Februar 1929; [https://sbc.org.pl/Content/287480/PDF/iii149968-1929-07.pdf sbc.org.pl] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1938 wurden die preußischen Provinzen Niederschlesien und Oberschlesien zur neuen Provinz Schlesien zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen|deutschen Überfall]] wurde zum 26.&amp;amp;nbsp;November 1939 der polnische [[Powiat Tarnogórski|Landkreis Tarnowskie Góry]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Tarnowitz&amp;#039;&amp;#039; Teil des neugebildeten [[Regierungsbezirk Kattowitz|Regierungsbezirks Kattowitz]] in der Provinz Schlesien. Nach der Umgliederung des Kreises Beuthen-Tarnowitz aus dem [[Regierungsbezirk Oppeln]] in den Regierungsbezirk Kattowitz wurden beide Landkreise einheitlich von Tarnowitz aus verwaltet. Zum 18.&amp;amp;nbsp;Januar 1941 wurde die Provinz Schlesien aufgelöst. Aus den bisherigen Regierungsbezirken Kattowitz und Oppeln wurde die neue [[Provinz Oberschlesien]] gebildet. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1941 erfolgte dann auch die förmliche Vereinigung der beiden Landkreise Beuthen-Tarnowitz und Tarnowitz zum neuen Landkreis Beuthen-Tarnowitz mit dem Sitz des Landrates in Tarnowitz. Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die [[Rote Armee]] besetzt und gehört seitdem vollständig zu [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 91.019 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=beuthen.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 94.227 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung von 1939 waren 94 % der Einwohner [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] und 5 % [[Protestantismus|evangelisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landräte ==&lt;br /&gt;
* 1927–1933{{0|00}}[[Kurt Urbanek]]&lt;br /&gt;
* 1933{{0|0000000}}Peter Seger&lt;br /&gt;
* 1934–1937{{0|00}}[[Hans Deloch]] &amp;lt;small&amp;gt;(1881–1956)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938–1945{{0|00}}Walrab Karl Konstantin von Wangenheim &amp;lt;small&amp;gt;(1900–nach 1955)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitgleich 1941 Gutsmitbesitzer in [[Brüheim]] Kr. Gotha. Kreisjägermeister im Landkreis Beuthen-Tarnowitz. SS-Untersturmführer. Ehefrau: Corrie van Pestel (Niederlande). Wohnsitz Landratsamt Beuthen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1942&amp;#039;&amp;#039;. Zweiundneunzigster Jahrgang. Justus Perthes, Gotha 1941, S. 578–579.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Carola von Ehrenkrook, [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow]], [[Walter von Hueck]], u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 1956&amp;#039;&amp;#039;. Band II, Band 13 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Glücksburg (Ostsee) 1956, S. 517–519.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunalverfassung ==&lt;br /&gt;
Mit Einführung des [[Preußisches Gemeindeverfassungsgesetz|preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes]] vom 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1933 sowie der [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] vom 30.&amp;amp;nbsp;Januar 1935 wurde das [[Führerprinzip]] auf Gemeindeebene durchgesetzt. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;April 1935 wurden die &amp;#039;&amp;#039;Land&amp;#039;&amp;#039;gemeinden als &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gemeinden des Landkreises Tarnowitz wurden am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1940 der im Altreich gültigen Deutschen Gemeindeordnung unterstellt. Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19.&amp;amp;nbsp;März 1881. Diese wurde mit Wirkung vom 1.&amp;amp;nbsp;April 1942 aufgehoben und zwar mit Ausnahme der Bestimmungen über die Amtsbezirke und Amtsvorsteher. Von diesem Zeitpunkt an galt für das gesamte Kreisgebiet das in den &amp;#039;&amp;#039;eingegliederten Ostgebieten&amp;#039;&amp;#039; geltende Kreisrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Dem Kreis Beuthen-Tarnowitz gehörten 1927 die folgenden Gemeinden an:&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;terri&amp;quot;&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/beuthtar/landkrs.htm Landkreis Beuthen-Tarnowitz.] Verwaltungsgeschichte und die Landräte. In: Rolf Jehke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945&amp;#039;&amp;#039;. Territorial.de, Herdecke, zuletzt geändert am 21. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bobrek-Karf|Bobrek]]&lt;br /&gt;
* [[Zbrosławice|Broslawitz]]&lt;br /&gt;
* Friedrichswille&lt;br /&gt;
* Groß Wilkowitz&lt;br /&gt;
* [[Bobrek-Karf|Karf]]&lt;br /&gt;
* Kempczowitz&lt;br /&gt;
* [[Laryszów|Larischhof]]&lt;br /&gt;
* [[Miechowice|Miechowitz]]&lt;br /&gt;
* [[Miedary|Miedar]]&lt;br /&gt;
* Mikultschütz&lt;br /&gt;
* Pilzendorf&lt;br /&gt;
* [[Ptakowice (Zbrosławice)|Ptakowitz]]&lt;br /&gt;
* Rokittnitz&lt;br /&gt;
* [[Szombierki|Schomberg]]&lt;br /&gt;
* Stollarzowitz&lt;br /&gt;
* [[Wieszowa|Wieschowa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen bis 1936&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bobrek und Karf wurden am 1. April 1928 zur Gemeinde [[Bobrek-Karf]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
* Broslawitz und Ptakowitz wurden am 1. Oktober 1936 zur Gemeinde [[Zbrosławice|Dramatal]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
* Kempczowitz wurde am 30. September 1928 nach Broslawitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
* Groß Wilkowitz und Miedar wurden am 1. Oktober 1936 nach Larischhof eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamen ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1935/1936 fanden im Kreis Beuthen-Tarnowitz mehrere Eindeutschungen von Ortsnamen statt. Das waren lautliche Angleichungen, Übersetzungen oder freie Erfindungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;terri&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Miechowitz → Mechtal&lt;br /&gt;
* Mikultschütz → Klausberg&lt;br /&gt;
* Rokittnitz → Martinau&lt;br /&gt;
* Stollarzowitz → Stillersfeld&lt;br /&gt;
* [[Wieszowa|Wieschowa]] → Randsdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer &amp;#039;&amp;#039;endgültigen&amp;#039;&amp;#039; Vergabe rein deutscher Ortsbezeichnungen im bis 1939 polnisch gewesenen Ostteil des Kreises ist es bis Kriegsende nicht mehr gekommen. Diese war aber bis ins Einzelne bereits vorbereitet. Es handelte sich dabei um „Verbesserungen“ der seit 1939 vorläufig gültigen Namen von 1918, zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Boruschowitz → Waldborn&lt;br /&gt;
* Brzesowitz-Kamin → Steinruppertsdorf&lt;br /&gt;
* Groß Dombrowka → Frankenrode&lt;br /&gt;
* Groß Zyglin → Zügeln&lt;br /&gt;
* Klein Zyglin → Zügelwalde&lt;br /&gt;
* Mikoleska → Hohenforst&lt;br /&gt;
* Oppatowitz → Kraftfelde&lt;br /&gt;
* Pniowitz → Stockwalde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gottlob Leonhardi]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der Preußischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Teil 1. Hemmerde und Schwetschke, Halle 1792, S. 193 ff.; {{archive.org |bub_gb_R4c2AAAAMAAJ |Blatt=193}}.&lt;br /&gt;
* [[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;. Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865; S. 313–424; {{archive.org |bub_gb_FKUCAAAAcAAJ |Blatt=313}}.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 176–179, Ziffer 10; [https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA176 books.google.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871&amp;#039;&amp;#039;. Band V: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Königliches Statistisches Bureau. Dr. Engel, Berlin 1874, S. 336–339; [https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA336 books.google.de]&lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=beuthen.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wiktorp.cku.szkola.pl/ historia i fotografia, Die Geschichte, Das Foto.] wiktorp.cku.szkola.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreise in Schlesien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4295484-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Schlesien|Beuthentarnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Powiat Tarnogórski]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bytom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1927|BeuthenTarnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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