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	<title>Kreidach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T07:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wald-Michelbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.564453&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.800488&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 319  &amp;lt;!-- Quelle: mapcoordinates.net --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 305&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 378&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.01&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 415&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald-michelbach.de/rathaus-und-politik/politik/haushaltsplan/haushaltsplan-2025.pdf?cid=7a2 |titel=Haushaltsplan 2023 |titelerg=Vorbericht, 1.2) Einwohnerzahl Ortsteile, 31. Dez. 2023 |hrsg=Gemeinde Waldmichelbach |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 69483&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06207&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreidach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Wald-Michelbach]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Bergstraße]]. Das Ortsbild wird vom Viadukt der ehemaligen Bahnlinie, die von Mörlenbach bis nach Wahlen führte, maßgeblich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Odenwald bei Kreidach 01.jpg|1000|140° Panoramabild mit Blick auf Teile von Kreidach (links) und der im Tal nach Mörlenbach-Weiher führenden L 3120. Kameraposition: ehemalige Bergrennstrecke zwischen Kreidacher Höhe und Stallenkandel.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreidachh liegt auf {{Höhe|319|DE-NHN|link=true}} im Westen des Gemeindegebiets von Wald-Michelbach in einem Tal des [[Buntsandstein-Odenwald]], ca. 14&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheim]] und 1,7&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Gemeindeverwaltung in Wald-Michelbach. Das Gebiet des Ortsteils besteht aus der Gemarkung Kreidach mit einer Fläche von 301 [[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/063016 |titel=Gemarkung Kreidach |werk=GEOindex |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon sind 99 Hektar Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Die Ortslage befindet sich auf 305 bis {{Höhe|378|DE-NHN}} und der höchste Punkt liegt mit 534&amp;amp;nbsp;m ganz im Süden der Gemarkung. Kreidach ist geteilt in &amp;#039;&amp;#039;Oberdorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unterdorf&amp;#039;&amp;#039; und liegt im Quellgebiet des [[Mörlenbach (Weschnitz)|Mörlenbachs]], einem linken östlichen Zufluss der [[Weschnitz]]. Zwischen Kreidach und Wald-Michelbach erhebt sich die 423 Meter hohe [[Kreidacher Höhe]], die als [[Passhöhe]] den einzigen Übergang vom [[Vorderer Odenwald|Vorderen Odenwald]] in den südlichen [[Überwald]] bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Ortsteil Kreidach grenzen, von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn, im Norden und Osten der Weiler [[Stallenkandel]] und die Kerngemeinde Wald-Michelbach, im Süden Wald-Michelbach-[[Siedelsbrunn]] und im Westen [[Abtsteinach]]-[[Ober-Abtsteinach]] und [[Mackenheim (Abtsteinach)|Mackenbach]] sowie Mörlenbach-[[Vöckelsbach]]. Durch den Ort verläuft die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3120, die Mörlenbach mit der &amp;#039;&amp;#039;Kreidacher Höhe&amp;#039;&amp;#039; verbindet, wo sie auf die L&amp;amp;nbsp;535 (Wald-Michelbach – Abtsteinach) trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Kreidach entstand im Gebiet der ehemaligen Mark Heppenheim, einem Verwaltungsbezirk des [[Fränkisches Reich|Frankenreichs]]. Am 20. Januar 773 schenkte [[Karl der Große]] die Stadt Heppenheim nebst der ausgedehnten Mark Heppenheim dem [[Kloster Lorsch|Reichskloster Lorsch]]. Der Blütezeit des Klosters Lorsch, in dessen Gebiet Kreidach lag, folgte im 11. und 12. Jahrhundert sein Niedergang. 1232 wurde Lorsch dem [[Erzbistum Mainz]] unterstellt. Nach langen Streitigkeiten konnten sich die [[Kurpfalz]] und das Erzbistum Mainz Anfang des 14. Jahrhunderts über das Erbe aus dem [[Kloster Lorsch|Lorscher Abtei]] einigen und die Pfälzer Teile, darunter auch Kreidach, wurden durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] Lindenfels verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Ortes findet der sich unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Crutehe&amp;#039;&amp;#039; 1287, als die [[Strahlenberger|Herren von Strahlenberg]] die Hälfte des Ortes besaßen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch – Starkenburg&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1937, S.&amp;amp;nbsp;406f&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahrhunderte folgt eine bewegte Geschichte der Grund- und Hoheitsrechte. Im 14. Jahrhundert hatte das [[Erligheim (Adelsgeschlecht)|Haus Ertligheim]] den Ort von der Kurpfalz zum [[Lehnswesen|Lehen]]. Bis 1509 hatte auch die [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Schenken von Erbach]] Rechte an dem Dorf, die aber im Tausch mit dem Dorf [[Hetzbach]] bei [[Beerfelden]] an die Kurpfalz gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des Hauses Ertligheim kam das Lehen an die [[Landschad von Steinach]] und im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] an den General [[Horst (westfälisches Adelsgeschlecht)|von der Horst]]. 1684 kam es an den Grafen [[Castell (Adelsgeschlecht)|Kastell]], der es bald auch als Pfandschaft erhielt, in die nachher Graf [[Johann Andreas von Hamilton]] eintrat, der sein Recht 1698 an den Oberkriegskommissar [[Lothar Friedrich von Hundheim]] verlieh, welcher es 1700 von Neuem als Lehen erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M50&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=50}} |Seiten=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen der [[Reformation]] sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Glauben, aber erst unter [[Ottheinrich]], Kurfürst von 1556 bis 1559, erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach wechselten seine Nachfolger und gezwungenermaßen auch die Bevölkerung mehrfach zwischen der [[lutherisch]]en, [[Reformierte Kirchen|reformierten]] und [[Calvinismus|calvinistischen]] Religion. Nach der Reformation wurde die bestehende Kirche in Wald-Michelbach durch die [[Reformierte Kirchen|Reformierten]] benutzt, während die Katholiken 1739 eine eigene dem Heiligen Lorenz geweihte Kirche bauten. Die [[Evangelisch-lutherische Kirchen|Lutheraner]] richteten sich 1780 eine Kirche in ihrem Schulhaus ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M49&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=49}} |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orte der [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] wurden Filialen der Pfarreien in Wald-Michelbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1613 wurden 13 [[Hubengut|Huben]] und 12 [[Hausgesess|Hausgesäße]] gezählt, von denen 6½ Hans Ulrich, [[Landschad von Steinach|Landschaden von Steinach]] mit Zins und [[Gült]]en von der Kurpfalz zum Lehen hatte und der den [[Schultheiß]]en des Ortes einsetzte. Den großen und kleinen [[Zehnten]] bezog die [[Kurmainz]]ische Hofkammer Names des Klosters Lorsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1648) dürfte der Ort wie das benachbarte [[Siedelsbrunn]] fast menschenleer gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1737 unterstand die „[[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] Lindenfels“ dem [[Oberamt Heidelberg]], danach wurde sie ein selbständiges [[Oberamt Lindenfels|Oberamt]]. Die Gerichtsbarkeit und die hoheitliche Verwaltung über Kreidach lagen bei der [[Oberamt Lindenfels#Gebiet des Amtes mit seinen Gerichten|&amp;#039;&amp;#039;Zent Waldmichelbach&amp;#039;&amp;#039;]] des [[Oberamt Lindenfels|Oberamts Lindenfels]] der [[Kurpfalz|„Pfalzgrafschaft bei Rhein“]] (im [[Kurpfalz-Bayern|„Kurfürstentum Pfalzbayern“]] ab 1777).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 wurden 14 Häuser gezählt und die Gemarkung enthielt 453 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Äcker, 154 Morgen Wiesen, 22 Morgen Gärten, 100 Morgen Weide und 170 Morgen Wald. Von dem Wald gehören 118 Morgen der Gemeinde, der Rest zu den Hubengütern. Daneben gab es 800 Morgen Wald der gemeinschaftlich durch die Zent Wald-Michelbach genutzt wurde. Es gab einen Kurfürstlichen Förster, der sowohl über diese, als auch über alle anderen Waldungen der Zent Wald-Michelbach und der [[Oberamt Lindenfels#Zent Hammelbach|Zent Hammelbach]] die Aufsicht hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M50&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;W513&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|1067855437|Seite=513}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom 19. Jahrhundert bis heute ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] vom Februar 1803 erhielt die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], als Ausgleich für verlorene rechtsrheinische Gebiete, unter anderem Teile der aufgelösten Fürstentümer [[Kurmainz]], [[Kurpfalz]] und des [[Bistum Worms|Worms]] zugesprochen. Das Oberamt Lindenfels und mit ihm Kereidach kamen somit an Hessen-Darmstadt. Dort wurde das Oberamt vorläufig als hessische [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] weitergeführt. 1806 erhob [[Napoleon Bonaparte|Napoléon]] die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, gegen den Beitritt zum [[Rheinbund]] und Stellung hoher [[Truppenkontingent|Militärkontingente]] an Frankreich, zum [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 wurde der Amtsbereich des „Amts Lindenfels“ aufgeteilt und Kreidach wurde dem neu gegründeten [[Amt Waldmichelbach]] zugewiesen, das vorher als Zent fungiert hatte. Die übergeordnete Verwaltungsbehörde war der „Regierungsbezirk Darmstadt“, der seit 1803 auch als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|311428620|Seite=358ff|Seiten=358ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1816 wurden im Großherzogtum Provinzen gebildet. Dabei wurde das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des [[Main]]s gelegenen alten hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinischen Territorien bestand, in [[Starkenburg (Provinz)|„Provinz Starkenburg“]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogteien]] in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] des Großherzogtums aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e eingeführt, wobei Kreidach zum [[Landratsbezirk Lindenfels]] kam. Im Rahmen dieser Reform wurden auch [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Deren [[Gerichtsbezirk]]e entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken. Für den Landratsbezirk Lindenfels war das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die Verwaltung auf Gemeindeebene neu. So war die [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]] in [[Siedelsbrunn]] auch für Kreidach zuständig. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von [[Schultheiß]]en mehr, sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3555013521|Seite=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden [[Landkreis|Kreise]] geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem nunmehr Kreidach gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1848 wurden die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums abgeschafft und durch Regierungsbezirke ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum [[Regierungsbezirk Heppenheim]] vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der [[Reaktionsära]], kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück und Kreidach wurde Teil des neu geschaffenen [[Kreis Lindenfels|Kreises Lindenfels]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00232.html?zoom=0.7000000000000002 Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek digital] |Hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren |Titel=Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852 |Sammelwerk=Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30 |Seiten=224–229 |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und [[Kataster]]listen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3110190567|Seite=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ergaben für Kreidach:&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Alexander Ferdinand Walther: &amp;#039;&amp;#039;Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Jonghans, Darmstadt 1854, S.&amp;amp;nbsp;344 ([https://books.google.de/books?id=AZAAAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_navlinks_s online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; Reformatorisches Filialdorf mit 261 Einwohnern und drei Mühlen. Die Gemarkung besteht aus 1208 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], davon 637 Morgen Ackerland, 234 Morgen Wiesen und 317 Morgen Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Statistiken des Großherzogtums Hessen werden, bezogen auf Dezember 1867, für das Filialdorf Kreidach bestehend aus ober- und Unterkreidach mit der Bürgermeisterei Siedelsbrunn, 42 Häuser, 285 Einwohnern, der Kreis Lindenfels, das Landgericht Wald-Michelbach, die evangelische reformierte Pfarrei Wald-Michelbach des Dekanats Lindenfels und die katholische Pfarrei Wald-Michelbach des Dekanats Heppenheim, angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;, 1869, S.&amp;amp;nbsp;82 ([https://books.google.de/books?id=YeVSAAAAcAAJ online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1874 wurde eine Anzahl von Verwaltungsreformen im Großherzogtum beschlossen. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis- und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Wiedereingliederung von Kreidach in den [[Kreis Heppenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kukowski: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3&amp;#039;&amp;#039;, K.G. Saur, 1998, ISBN 3-598-23252-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit der beginnenden Industrialisierung werden für Kreidach folgende Ereignisse berichtet:&lt;br /&gt;
* 1890 der Bau der Staatsstraße, die vom Neckar in [[Neckarsteinach]] über [[Abtsteinach]] und Siedelsbrunn bis zur [[Kreidacher Höhe]] führt.&lt;br /&gt;
* In den Jahren 1896 bis 1900 wird das Bahnviadukt der 1901 in Betrieb genommenen [[Überwaldbahn]] errichtet.&lt;br /&gt;
* Der älteste Verein des Ortes wird 1905 mit dem „Männergesangverein Liederkranz“ gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 erhielt Kreidach Anschluss an die elektrische Versorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hessischen Provinzen Starkenburg, [[Rheinhessen (Provinz)|Rheinhessen]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 trat dann eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen [[Landkreis Bergstraße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |titel=Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. |titelerg=Die Entstehung des Kreises Bergstraße |datum=2007 |seiten=109 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005121532/http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |archiv-datum=2016-10-05 |offline=1 |abruf=2015-02-09 |format=PDF; 9,0&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 302&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben, davon waren 99&amp;amp;nbsp;ha Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Kreidach am 1. Oktober 1971 auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Wald-Michelbach [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Eingliederung von Gemeinden in die Gemeinde Wald-Michelbach, Landkreis Bergstraße |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-07 |seite=6 |seiten=142 |fundstelle=Punkt 179 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=348}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Kreidach wurde ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald-michelbach.de/pdf-dokumente/satzungen/hauptsatzung-bis-zur-4.-aenderung-2021.pdf?cid=5l2 |titel=Hauptstzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |format=pdf;&amp;amp;nbsp;144&amp;amp;nbsp;kB |hrsg=Gemeinde Wald-Michelbach |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1971 erhielt der Ort einen Kindergarten und 1975 wurde das Mehrzweckhaus eingeweiht, in dem auch der kommunale Kindergarten und die Feuerwehr untergebracht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtszugehörigkeit in Hessen ===&lt;br /&gt;
Für Rechtsprechung der ersten Instanz war anfangs das [[Amt Lindenfels]] und ab 1813 das neu gebildete Justizamt in Fürth zuständig. Das Hofgericht Darmstadt war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Mit Einrichtung der [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das [[Amtsgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] das Gericht erster Instanz. 1853 wurde daraus ein neuer Landgerichtsbezirk ausgegliedert, das [[Landgericht Waldmichelbach]], zu dem auch Kreidach gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch [[Amtsgericht]]e an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen [[Landgericht]]e nun als Obergerichte fungierten, wurde nun das [[Amtsgericht Wald-Michelbach]] im Bezirk des [[Landgericht Darmstadt|Landgerichts Darmstadt]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde der Amtsgerichtsbezirk Wald-Michelbach [[Zweiter Weltkrieg|kriegsbedingt]] vorübergehend aufgelöst, dem [[Amtsgericht Fürth (Hessen)|Amtsgericht Fürth]] zugeordnet und dort als Zweigstelle geführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=OL |ID=13165 |titel=Wald-Michelbach, Landkreis Bergstraße |datum=2020-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, was nach dem Krieg wieder rückgängig gemacht wurde. Zum 1. Juli 1968 wurde dann das Amtsgericht Wald-Michelbach aufgelöst&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) |fundstelle=Artikel 1, Abs. 1 g) und Artikel 2, Abs. 1 c)|nr=4| jahr=1968 |datum=1968-02-12 |seite=1 |seiten=41–44 |kbytes=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit Kreidach endgültig in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Fürth kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Beschreibungen ===&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine&amp;#039;&amp;#039; findet sich 1786 über Kreidach:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ist auch ein geringes Dorf von 14 Häusern, und liegt vier Stunden von Lindenfels südwärts; hat zu Nachbaren gegen Ost Wald-Michelbach, gegen Süd Siedelsbrunn; gegen West das folgende Dörflein Vöckelsbach, und gegen Norden den Hof Mengelmoß. […] Durch das Dorf laufet die zu Siegelsbrunn entspringende Kirbisbach, nimmt ein anders kleines Bächlein auf, treibet drei Mahlmühlen, flieset nach dem Kurmainzischen Dorfe Weiher, und fällt daselbst in die Mörlenbach. |vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|1067855437|Seite=517 |Seiten=517f |Fundstelle=4) Kreidach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Kreidach:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Kreidach (L. Bez. Lindenfels) reform. Filialdorf, liegt {{Bruch|2|1|2}}&amp;amp;nbsp;St. von Lindenfels und hat 27 Häuser und 231 Enw. die bis auf 12 Luth. und 3 Kath. reformirt sind. Darunter sind 22 Bauern und Taglöhner und 13 Handwerker. Man findet 3 Mahl- und 1 Oelmühle. In einer Strahlenbergischen Urkunde von 1287 wird der Ort &amp;#039;&amp;#039;Crutehe&amp;#039;&amp;#039; und in dem alten Zinsbuch 1369 &amp;#039;&amp;#039;Crudech&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Herrn von Strahlenberg besaßen Anfangs die Hälfte dieses Orts. Im 14 Jahrhundert waren die Erlikheim genannt Hornbach von Churpfalz damit belehnt und nach vielem Wechsel kam Kreidach endlich an die Freiherrn von Hundheim. Das Haus Erbach hatte hier auch Gefälle zu beziehen, welche aber schon 1509 an Churpfalz gekommen waren. Im Jahr 1802 kam der Ort von Churpfalz an Hessen.|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Georg W. Wagner: Band 1, S.&amp;amp;nbsp;130 ({{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=SJcAAAAAcAAJ|Seite=130}})&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039; von 1845 heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Kreidach bei Lindenfels. – Dorf, zur evangel., resp. kathol. Pfarrei Waldmichelbach gehörig. – 27 H. 231 (meistens reform.) E. – Großherzogthum Hessen. – Provinz Starkenburg. – Kreis Heppenheim. – Landger. Fürth. – Hofgericht Darmstadt. – Das Dorf Kreidach hat 1 Oel- und 3 Mahlmühlen und ist im J. 1802 von Churpfalz an Hessen übergegangen.|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;, Naumburg 1845, Band 1, S.&amp;amp;nbsp;800 ([https://catalog.hathitrust.org/Record/009731873 online bei Hathi Trust, digital library])&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Alexander Ferdinand Walther gibt in &amp;#039;&amp;#039;Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit&amp;#039;&amp;#039; für Ende 1852 folgendes an:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Kreidach, ref. Fld. mit 261 Einw. und 3 Mühlen, kommt in Urkunden des 13. und 14. Jahrh. unter den Namen Crutehe und Crudech vor und wurde von Kurpfalz zu Lehen gegeben. Die Gefälle, welche Erbach bezog, waren 1509 auch schon an Kurpfalz gekommen. 1802 wurde es Hessisch. Gem. 1208 M. (637 A., 234 Wi., 317 Wa.)&lt;br /&gt;
|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp A.F. Walther, S.&amp;amp;nbsp;344&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Kreidach 444 Einwohner. Darunter waren 12 (2,7 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 75 Einwohner unter 18 Jahren, 159 waren zwischen 18 und 49, 114 zwischen 50 und 64 und 93 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 201 Haushalten. Davon waren 87 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 69 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 63 Paare mit Kindern, sowie 9 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1613: || 12 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Kreidach|width=450|float=none|maxEinwohner=420&lt;br /&gt;
|268|306|305|251|244|255|284|303|281|263|279|313|303|270|383|408|366|357|381&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,231)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,400)(1980,-1)(1990,-1)(2005,490)(2011,444)(2015,449)(2020,417)(2023,415)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Gemeinde Wald-Michelbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurden 365 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (74,12 %) und 92 katholische (25,77 %) Christen gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
;Ortsbeirat&lt;br /&gt;
Für Kreidach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Kreidach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]], nach Maßgabe der §§ 81 und 82 [[Hessische Gemeindeordnung|HGO]] und des [[Kommunalwahlrecht (Hessen)|Kommunalwahlgesetzes]] in der jeweils gültigen Fassung gebildet. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Kreidach 64,02 %. Alle Kandidaten gehörten der &amp;#039;&amp;#039;Kreidacher Liste&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06431021/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=515&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_787 |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Kreidach |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Wald-Michelbach |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Klaus Fuhr zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://sessionnet.owl-it.de/wald-michelbach/bi/kp0040.asp?__kgrnr=15&amp;amp; |titel=Ortsbeirat Kreidach |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wald-Michelbach |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Ein historisches [[Fachwerkhaus]] aus dem Jahre 1640, ehemals zur Hofreite &amp;#039;&amp;#039;Germannshof&amp;#039;&amp;#039; gehörig, wurde in [[Laudenau]] sachkundig abgebaut und 2008 auf das Grundstück &amp;#039;&amp;#039;Mörlenbacher Straße 15 a&amp;#039;&amp;#039; in Kreidach unter fachgerechter Wiederherstellung des alten Gefüges [[Translozierung|transloziert]]. Dabei behielt das Gebäude seine Eigenschaft als [[Baudenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.wnoz.de/index.php?WNOZID=4475795440637b6ed0f861d5d78ac309&amp;amp;kat=112&amp;amp;artikel=109881255&amp;amp;red=27&amp;amp;ausgabe= |text=&amp;#039;&amp;#039;Den Besitzer und den Standort gewechselt&amp;#039;&amp;#039;}} Odenwälder Zeitung, 21. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Bauurkunde der Brauerei Gärtner ist mit 1576 datiert. Der Doppeltorbogen der Brauerei Öhlschläger geht auf das Jahr 1632 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die [[Landesstraße]] L 3120, die von [[Mörlenbach]] im Nordwesten über [[Weiher (Mörlenbach)|Weiher]] talaufwärts bis Kreidach führt und dann kurvenreich in östlicher Richtung die &amp;#039;&amp;#039;Kreidacher Höhe&amp;#039;&amp;#039; gewinnt, um dann in die Kerngemeinde Wald-Michelbach hinunter zu führen. Auf der &amp;#039;&amp;#039;Kreidacher Höhe&amp;#039;&amp;#039; münden in diese Straße von Siedelsbrunn im Süden die L 535 ein und von Stallenkandel im Nordwesten die L 3409.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreidach wird auf drei Seiten, von Nordwesten über Süden bis Südosten, von der seit 1994 endgültig stillgelegten, aber denkmalgeschützten [[Überwaldbahn]] umkurvt, die hier eine Station hatte. Auch zwei der spektakulärsten Bauwerke der Bahnstrecke, das 80 Meter lange &amp;#039;&amp;#039;Kreidacher Viadukt&amp;#039;&amp;#039; und der 679 Meter lange &amp;#039;&amp;#039;Waldmichelbacher Tunnel&amp;#039;&amp;#039; unter der &amp;#039;&amp;#039;Kreidacher Höhe&amp;#039;&amp;#039; liegen hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Goswin Widder: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine. Band 1&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1786–1788. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015014113016&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=5 Online bei Hathi Trust, digital library])&lt;br /&gt;
* Georg W. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 1829.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=1}}}}&lt;br /&gt;
* Philipp Alexander Ferdinand Walther: &amp;#039;&amp;#039;Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Jonghans, Darmstadt 1854. ([https://books.google.de/books?id=AZAAAAAAcAAJ Online bei Google Books])&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Wald-Michelbach-Kreidach |PPN=116323884 |GNDfehlt=2025-03-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wald-michelbach.de/Startseite Internetauftritt der Gemeinde Wald-Michelbach]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.wamiba.de/348-21036-Kreidach.xhtm | wayback=20140222002610 |text=Kreidach auf der Homepage von Wald-Michelbach aus dem Jahr 2006}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13115 | titel=Kreidach, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=13115 | titel=Kreidach, Landkreis Bergstraße |datum=2018-05-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;2005: {{Webarchiv | url=http://www.wamiba.de/186-21020-Gesamtgemeinde.xhtm |wayback=20120219055526 |text=Informationen über die Gesamtgemeinde}}; &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;2015: {{Internetquelle |url=http://www.wald-michelbach.de/downloads/Haushaltsplan_2017-Wald-Michelbach.pdf#page=30 |titel=Haushaltsplan 2017 |titelerg=Vorbericht, 1.2) Einwohnerzahl Ortsteile, 31. Dez. 2017 |hrsg=Gemeinde Waldmichelbach |seiten=24 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;13,7&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2021-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211123051423/http://www.wald-michelbach.de/downloads/Haushaltsplan_2017-Wald-Michelbach.pdf.pdf#page=20 |archiv-datum=2021-11-23 |offline=1}}&amp;lt;br /&amp;gt;2020: {{Internetquelle |url=http://www.wald-michelbach.de/downloads/haushaltsplan_2022-wald-michelbach_02.pdf#page=25 |titel=Haushaltsplan 2022 |titelerg=Vorbericht, 1.2) Einwohnerzahl Ortsteile, 31. Dez. 2020 |hrsg=Gemeinde Waldmichelbach |abruf=2022-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220920163443/http://www.wald-michelbach.de/downloads/haushaltsplan_2022-wald-michelbach_02.pdf#page=25 |archiv-datum=2022-09-20 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=16 |seiten=12 und 66 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=16 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wald-Michelbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wald-Michelbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1287]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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