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	<title>Kreditprovision - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:54:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreditprovision&amp;diff=764268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Punkt hinter Abkürzung gesetzt, Kleinkram</title>
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		<updated>2020-04-13T13:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Punkt hinter Abkürzung gesetzt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreditprovision&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Bankwesen]] ein Bestandteil der [[Kreditbedingungen]], der unabhängig von der [[Kredit]]nutzung auf die gesamte [[Kreditlinie]] berechnet wird. Die Berechnung des eigentlichen [[Kreditzins]]es auf die Inanspruchnahme bleibt hiervon unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mit der Kreditprovision versuchte man [[Wilhelm Hasenack]] zufolge in der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflationszeit]] zwischen 1914 und 1923 die zu erwartende Marktverschlechterung auszugleichen; sie war eine Entwertungsprämie und verlor mit der Marktstabilisierung ihren Sinn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=QmnvBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA125&amp;amp;dq=Kreditprovision&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Kreditprovision&amp;amp;f=false Wilhelm Hasenack, &amp;#039;&amp;#039;Betriebskalkulationen im Bankgewerbe&amp;#039;&amp;#039;, 1925, S. 125]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis etwa 1912 berechneten die Banken bei einem halbjährlichen Kontoabschluss eine Umsatzprovision in Höhe von 1 ‰ oder 1/8 % von der größeren Seite des [[Konto]]s. In den folgenden Jahren trat im Zusammenhang mit den auf Verstärkung der Barliquidität der Banken gerichteten Bestrebungen der [[Reichsbank]] eine Erhöhung der Sätze ein. Damals entstand der Begriff der Kreditprovision, welche Bereitstellung und Gewährung des Kredits deckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Westphal, &amp;#039;&amp;#039;Das reguläre Bankgeschäft der deutschen Kreditbanken seit der Markstabilisierung&amp;#039;&amp;#039;, 1932, S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals diente die Kreditprovision mehreren Zwecken, denn sie sollte Ersatz für entgangenen Gewinn, Risikoprämie und Entgelt für Arbeitsleistungen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=2TRuzMgP2IIC&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=zinsklausel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=zinsklausel&amp;amp;f=false Manfred Schaudwet, &amp;#039;&amp;#039;Bankenkontokorrent und allgemeine Geschäftsbedingungen&amp;#039;&amp;#039;, 1967, S. 98]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Wilhelm Kalveram]] darf die Kreditprovision „für [[Kreditzusage|zugesagte]] Kredite berechnet werden, soweit sie nicht in Anspruch genommen worden sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=yPafBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA177&amp;amp;dq=Kreditprovision&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Kreditprovision&amp;amp;f=false Wilhelm Kalveram/Leo Gimboth, &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsrechnen: Grundriss der kaufmännischen Arithmetik&amp;#039;&amp;#039;, 1968, S. 166]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesetzlich erlaubt wurde die Kreditprovision durch § 5 Zinsverordnung vom 1. März 1965, die eine Kreditprovision von maximal 3 % p. a. gestattete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Qfq0dQOFY8QC&amp;amp;pg=PA118&amp;amp;dq=Kreditprovision&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Kreditprovision&amp;amp;f=false Albrecht Mulfinger/Rüdiger Looff, &amp;#039;&amp;#039;Die Auswirkungen der Zinsliberalisierung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1973, S. 17]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Zinsliberalisierung am 1. April 1967 entfielen zwar gesetzliche Zinsreglementierungen, die Kreditprovision wurde in der Bankpraxis jedoch beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnungsgrund ==&lt;br /&gt;
Als Art der laufzeitabhängigen [[Provision]] ist ihr Berechnungsgrund heute umstritten. Das eigentliche [[Kreditrisiko]] wird vom Kreditzins abgegolten, während die [[Bereitstellungsprovision]] für die [[Refinanzierungskosten]] erhoben wird, die durch die bloße Bereitstellung einer Kreditlinie anfallen, wenn diese nicht in Anspruch genommen wird. Bei [[Revolvierender Kredit|revolvierenden Krediten]], [[Stand-by-Kredit]]en, [[Kontokorrentkredit]]en oder [[Dispositionskredit]]en kann die Berechtigung der Kreditprovision im Verwaltungsaufwand der Bank gesehen werden, der durch die ständige Neuinanspruchnahme ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis verfolgen Kredit- und Bereitstellungsprovision das gleiche Ziel, nämlich die Vergütung der Refinanzierungskosten für die Bereitstellung der Kreditlinie unabhängig von ihrer Ausnutzung. Sie ist streng von der [[Bearbeitungsgebühr]] für [[Konsumkredit]]e zu trennen, die [[Kreditinstitut]]e für die [[Kreditbearbeitung]] erhoben hatten. Dazu hatte der [[Bundesgerichtshof|BGH]] im Mai und Oktober 2014 entschieden, dass die von vielen Banken verlangte Bearbeitungsgebühr für Privatkredite unzulässig ist, weil die Vereinbarung von Bearbeitungsentgelten für [[Verbraucherkredit]]verträge in [[Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute|Allgemeinen Geschäftsbedingungen]] gemäß {{§|307|bgb|juris}} Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] unwirksam ist.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Urteil vom 13. Mai 2014, Az.: XI ZR 405/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu zählen insbesondere [[Ratenkredit|Raten-]] und [[Autobank|Autokredite]] sowie Darlehen zur [[Immobilienfinanzierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Urteil vom 28. Oktober 2014, Az.: XI ZR 348/13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Heute werden der [[Sollzins]] und eine eventuelle Kreditprovision als Einheit gesehen, was dazu führt, dass auf eine Kreditprovision überhaupt verzichtet und stattdessen ein so genannter Nettozinssatz berechnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=dGIFBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA495&amp;amp;dq=Kreditprovision&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Kreditprovision&amp;amp;f=false Reinhold Adrian/Thomas Heidorn, &amp;#039;&amp;#039;Der Bankbetrieb&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 495]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wird eine [[Überziehung]]sprovision berechnet, kann auf den überzogenen Betrag keine Kreditprovision erhoben werden. Dort, wo Kreditprovisionen entfallen sind, wurden sie teilweise durch (einmalige) [[Bearbeitungsgebühr]]en ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditgeschäft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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