<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kreditleihe</id>
	<title>Kreditleihe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kreditleihe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreditleihe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T23:34:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreditleihe&amp;diff=262722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knoerz: /* Rechtsfragen */lf &amp; kleinkram, replaced: AWB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreditleihe&amp;diff=262722&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-12-10T10:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtsfragen: &lt;/span&gt;lf &amp;amp; kleinkram, replaced: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Palandt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Palandt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt; → [[Grüneberg (Gesetzeskommentar)| mit [[Project:AWB|AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreditleihe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt ein [[Kreditinstitut]] seinem [[Kreditnehmer]] keinen [[Geld]]betrag oder sonstige [[Zahlungsmittel]] zur Verfügung, sondern seine [[Kreditwürdigkeit]]. Gegensatz ist die [[Geldleihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Bei der Kreditleihe [[Haftung (Recht)|haftet]] ein Kreditinstitut für die von seinem Bankkunden gegenüber Dritten eingegangenen Verpflichtungen. Der Dritte ist der [[Gläubiger]] des Bankkunden und ist sich nicht sicher, ob seine [[Forderung]]en vom Kunden beglichen werden können. Um dies zu gewährleisten, steht die Bank in Form von [[Avalkredit]]en, [[Akkreditiv]]en, [[Rembourskredit]]en oder (früher) [[Akzeptkredit]]en zu Gunsten des Gläubigers für die Verpflichtung ihres Kunden ein, falls dieser ihr nicht nachkommen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Hartmann-Wendels]]/Andreas Pfingsten/Martin Weber, Bankbetriebslehre, 2007, S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu schließt sie einen [[Kreditvertrag]] mit ihrem Kunden, der dadurch zu ihrem Kreditnehmer wird. Beim Avalkredit tritt beispielsweise eine Bank als [[Bürge]] in Erscheinung und haftet für die von ihrem Kreditnehmer eingegangenen [[Verbindlichkeit]]en gegenüber dessen Gläubiger. An die Kreditleihe kann sich eine Geldleihe anschließen, etwa beim Rembourskredit. Trotz mancher [[Bankenkrise]]n ist die Kreditwürdigkeit der Kreditinstitute als sehr hoch einzustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Die einzelnen Formen der Kreditleihe sind [[Bankgeschäft]] im Sinne des {{§|1|kredwg|juris}} Abs. 1 Nr. 2 und 8 [[Kreditwesengesetz|KWG]]. Im Kreditvertrag ist bei einer Kreditleihe insbesondere geregelt, dass die Bank im Falle einer Inanspruchnahme ihrer Haftung durch den Dritten berechtigt ist, ihren Kreditnehmer mit der Inanspruchnahme weiter zu belasten. Bei [[Bürgschaft (Deutschland)|Bürgschaften]] ergibt sich dies nach {{§|774|bgb|juris}} Abs. 1 Satz 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] aus deren [[Akzessorietät]]. Die Kreditinstitute geben im Rahmen der Kreditleihe ein bedingtes Zahlungsversprechen ab, da sie vom Gläubiger erst in Anspruch genommen werden können, wenn dieser vom Bankkunden keine Zahlung erhalten hat. Aus diesem Grunde gehören alle Arten der Kreditleihe in der [[Bilanz|Bankbilanz]] zu den [[Eventualverbindlichkeit]]en, die „unter der Bilanz“ erfasst ({{§|251|hgb|juris}} in Verbindung mit {{§|268|hgb|juris}} Abs. 7 [[Handelsgesetzbuch|HGB]]) und im [[Geschäftsvolumen]] einbezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft Gesetzes ist bei [[Prozessbürgschaft]]en, [[Zollbürgschaft]]en und bestimmten [[Anzahlung]]en eine Kreditleihe erforderlich:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=gHhuQgOArnwC&amp;amp;pg=PA85&amp;amp;dq=%C2%A7+241+ao&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CFcQ6AEwCGoVChMIiLTYwM7hxgIVyzsUCh0Fgg34#v=snippet&amp;amp;q=%C2%A7%20%5E108%20zpo&amp;amp;f=false Alexander Retemeyer, &amp;#039;&amp;#039;Sicherheitsleistung durch Bankbürgschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 76 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Prozessbürgschaft soll die [[vorläufige Vollstreckbarkeit]] eines [[Urteil (Deutschland)|Urteils]] ermöglichen oder verhindern. Nach {{§|108|zpo|juris}} [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|ZPO]] ist im Zweifel eine [[Sicherheitsleistung]] durch die schriftliche, unwiderrufliche, unbedingte und unbefristete Bürgschaft eines im Inland zum Geschäftsbetrieb befugten Kreditinstituts oder durch Hinterlegung von [[Geld]] oder bestimmten [[Wertpapier]]en zu bewirken. &lt;br /&gt;
* Wer [[Steuer]]n, [[Zoll (Abgabe)|Zölle]] oder sonstige [[Abgabe]]n schuldet, kann die Finanz- oder Zollbehörde um [[Stundung (Steuerrecht)|Stundung]] ersuchen, die jedoch nur gegen [[Sicherheitsleistung]] gewährt werden soll ({{§|222|ao_1977|juris}} [[Abgabenordnung|AO]]). Das kann nach {{§|241|ao_1977|juris}} Abs. 1 Nr. 7 und {{§|244|ao_1977|juris}} Abs. 2 AO durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft einer inländischen Bank oder Versicherung („Steuerbürge“) geschehen. &lt;br /&gt;
* Leistet ein [[Verbraucher]] Anzahlungen an einen [[Reiseveranstalter]], ist in {{§|651r|bgb|juris}} BGB eine rechtsverbindliche Sicherung der Anzahlung oder [[Vorauszahlung]] des Reisepreises vorgesehen. Dies kann durch Bürgschaft/[[Garantie]] von [[Versicherung (Kollektiv)|Versicherungen]] oder Kreditinstituten in Form eines [[Reisesicherungsschein]]s geschehen. &lt;br /&gt;
* Erhält ein [[Bauträger]] im Bauwesen eine Anzahlung durch den [[Auftraggeber]], so ist diese nach {{§|2-4|MaBV|buzer|text=§ 2}} Abs. 1 und 2 [[Makler- und Bauträgerverordnung|MaBV]] durch die Stellung einer Bankbürgschaft oder den Abschluss einer Versicherung abzusichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauglicher Bürge ist nach {{§|239|bgb|juris}} Abs. 1 BGB, wer ein zur Höhe der Sicherheitsleistung angemessenes Vermögen besitzt und seinen Gerichtsstand in der EU hat.&amp;lt;ref&amp;gt;§ 239 BGB spricht vom „Inland“, doch geht die überwiegende Meinung in der Literatur von EU aus; vgl. [[Otto Palandt]]/Jürgen Ellenberger, &amp;#039;&amp;#039;[[Grüneberg (Gesetzeskommentar)|BGB-Kommentar]]&amp;#039;&amp;#039;, 73. Auflage, 2014, § 239 BGB Rn. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; An die Qualität der Bürgschaft und die Bonität des Bürgen sind hohe Anforderungen zu stellen; die von einer Bank übernommenen Bürgschaften müssen durch ihr [[Eigenmittel (Kreditinstitut)|Eigenkapital]] gesichert sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BT-Drs|14|4722}} vom 24. November 2000, &amp;#039;&amp;#039;Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Zivilprozesses&amp;#039;&amp;#039;, S. 75&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditgeschäft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knoerz</name></author>
	</entry>
</feed>