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	<title>Kredenzen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:10:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kredenzen&amp;diff=75437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)</title>
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		<updated>2026-02-19T09:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Tätigkeit des Kredenzens. Zu den als Kredenz bezeichneten Möbelstücken siehe die Artikel [[Kredenz]] und [[Anrichte]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kredenzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt man das Ausschenken, Darbieten von [[Getränk]]en und Speisen, früher auch allgemein das Überreichen in feierlicher Form.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Kredenzen |Band=11 |Sp=2135 |lemid=K13112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speisen und Getränke, die für den [[König]] oder [[Fürst]]en bestimmt waren, mussten zunächst vorgekostet werden. [[Vorkoster]] war ursprünglich der [[Truchsess (Hofamt)|Truchsess]], auch [[Seneschall]] genannt, der als Vorsteher der Hofhaltung („der übers Gefolge Gesetzte“) auch für die Küche verantwortlich war. Wenn sie nach der Probe dann dem Herrscher vorgesetzt wurden, konnte dieser nun glauben –&amp;amp;nbsp;lateinisch &amp;#039;&amp;#039;credere&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;–, dass die Speisen und Getränke nicht vergiftet waren, welche man dem Fürsten anschließend „kredenzte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Deutsche Schriftzeugnisse rund um das Kredenzen können bis ins 14. Jahrhundert nachgewiesen werden. Die veraltete Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;credenzen&amp;#039;&amp;#039; wurde im Sinne von Vorkosten der Speisen und Getränke verwendet, aber auch im übertragenen Sinne (obszön verhüllend) für das Prüfen der Jungfräulichkeit bei Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=i – kuzkappe |Verlag=Walter de Gruyter |Ort= |Datum=2013 |ISBN=978-3-11-031877-7 |Seiten=1613, 1614 |Online=https://books.google.de/books?id=8YpBBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA65&amp;amp;dq=credenzen+mundschenck&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj_xfGZzrDbAhWLCcAKHWQYBKAQuwUISjAF#v=onepage&amp;amp;q=credenzen%20mundschenck&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der thüringisch-erfurtischen Chronik des [[Konrad Stolle]] aus dem 15. Jahrhundert wird der &amp;#039;&amp;#039;credencerer&amp;#039;&amp;#039; (Mundschenk) erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Harvard University |Titel=Memoriale thrüringisch-erfurtische Chronik |Verlag=O. Hendel |Ort=Halle |Datum=1900 |Seiten=392 |Online={{archive.org |bub_gb_yo0OAAAAYAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Ein new Kochbuch]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Marx Rumpolt]] von 1585 gibt eine genaue Beschreibung eines „Mundschencks“ ab:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein Fürschneider sol ein schöner wacker gerader frölicher junger Mann seyn, in Kleidung sol er sich stadtlich musterlich und zierlich tragen. … Er sol die Speisen erstlich mit einem bissen Brots an seinem Messer spitz steckendt alle nacheinander fein sittsam alle oberfahren berühren unnd credenzen unnd danach seinem Herrn auch nachfolgents allen andern beysitzenden Herrn fein ordentlich nacheinander von demselbigen nach begeren gebürlich unnd zierlich Fürschneiden und Fürlegen. … Darauf der Mundschenck oder ein anderer deputierter Kämmerling mit dem Gießkandel und Gießbecken hinzufinden sol unnd dem Herrn … also nach wie auch vor dem Essen das Handwasser reichen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke/2-3-oec-2f&amp;amp;pointer=28 |titel=WDB – Wolfenbütteler Digitale Bibliothek – drucke/2-3-oec-2f |seiten=7,8 |abruf=2018-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Heller: &amp;#039;&amp;#039;Das Fremdwort in der deutschen Sprache der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. University of California, Leipzig 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trinkkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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