<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Krebsregister</id>
	<title>Krebsregister - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Krebsregister"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krebsregister&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T13:14:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krebsregister&amp;diff=101261&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KrebsligaSchweiz: /* Österreich */ Beleg durch funktionierenden ersetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krebsregister&amp;diff=101261&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-22T11:11:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Österreich: &lt;/span&gt; Beleg durch funktionierenden ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quellen}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krebsregister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Organisation zur systematischen Sammlung, Speicherung, Analyse, Interpretation und Publikation von Informationen zu bösartigen [[Tumor|Neubildungen]] einschließlich der [[Lymphom]]e und [[Leukämie]]n (ICD-10 C00–C99).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidung nach Hauptzielsetzung ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet [[Epidemiologie|epidemiologische]] Krebsregister und klinische Krebsregister. Im günstigen Falle arbeiten klinische und epidemiologische Krebsregister zusammen, so dass der Arzt nur an das klinische Register melden muss und diese Meldung dann an das epidemiologische Register weitergeleitet wird. Außerdem findet, soweit die Gesetze es zulassen oder vorschreiben, ein Austausch von Daten zwischen Krebsregistern statt, da ja ein Patient im Gebiet eines Registers wohnen, aber in einem anderen Gebiet behandelt werden und im Laufe seines Lebens auch umziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Epidemiologische Krebsregister ===&lt;br /&gt;
Mit epidemiologischen Krebsregistern wird das Krebsgeschehen, also wie häufig bestimmte Tumorerkrankungen in einer Region auftreten, beobachtet. Über zeitliche Vergleiche innerhalb einer Region oder aus Vergleichen von Regionen untereinander wird festgestellt, ob irgendwo Häufungen von Erkrankungen auftreten (zeitliches und räumliches Monitoring). Im zweiten Schritt muss dann in der Regel über gezielte Untersuchungen versucht werden, die Ursachen für die Häufung festzustellen, natürlich mit dem Ziel, die Ursache möglichst zu beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung epidemiologischer Forschung im Bereich der Krebserkrankungen wurde im Januar 2015 von der [[Internationale Agentur für Krebsforschung|Internationalen Agentur für Krebsforschung]] (IARC) und dem [[Robert Koch-Institut]] betont. Anlässlich einer Veröffentlichung der Krebsforscher Cristian Tomasetti und [[Bert Vogelstein]], die die Mehrzahl der Krebserkrankungen auf „Pech“ (bad luck) zurückführen,&amp;lt;ref&amp;gt;C. Tomasetti und B. Vogelstein (2015) &amp;#039;&amp;#039;[http://www.sciencemag.org/content/347/6217/78.full.pdf Variation in cancer risk among tissues can be explained by the number of stem cell divisions]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]]&amp;#039;&amp;#039;, 347: 78–81&amp;lt;/ref&amp;gt; unterstrich Krebsforscher Christopher Wild von der [[Internationale Agentur für Krebsforschung|IARC]] die Bedeutung epidemiologischer Forschung. Dank epidemiologischer Forschungen konnten präventive Maßnahmen ergriffen werden und durch Reduktion des [[Zigaretten]]konsums in verschiedenen Ländern sowohl die Erkrankungshäufigkeit an [[Lungenkrebs]] als auch an [[Harnblasenkrebs]] vermindert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseerklärung der IARC vom 13. Januar 2015: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2015/pdfs/pr231_E.pdf Most types of cancer not due to „bad luck“ – IARC responds to scientific article claiming that environmental and lifestyle factors account for less than one third of cancers]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;RKI, Zentrum für Krebsregisterdaten, Stand 21. Januar 2015: {{Webarchiv|url=http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/ZfKD/Aktuelles/stellungnahme_iarc.html |wayback=20150402172319 |text=Die meisten Krebserkrankungen sind nicht die Folge von „Pech“ }}, abgerufen am 25. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klinische Krebsregister ===&lt;br /&gt;
Klinische Krebsregister zielen darauf, die Behandlung von Tumorerkrankungen zu verbessern. Dazu müssen zunächst relativ detailliert Daten zur Erkrankung und zur [[Therapie]] gesammelt werden. Verbesserungen können über folgende Verfahren erzielt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vergleich von Therapien miteinander&lt;br /&gt;
: „Welche Therapie ist bei welchem Krankheitsstadium am besten geeignet?“&lt;br /&gt;
; Vergleich von Therapeuten untereinander&lt;br /&gt;
: „Welcher Therapeut oder welches Krankenhaus erzielt bei gleicher Ausgangssituation und gleicher Therapie die besseren Ergebnisse und warum?“ (sogenanntes [[Qualitätsmanagement]])&lt;br /&gt;
; Optimierung der individuellen Betreuung&lt;br /&gt;
: Über Erinnerungsverfahren wird sichergestellt, dass Therapien und Nachsorgeuntersuchungen zu optimalen Zeitpunkten stattfinden. Über gegenseitige Information (Register als Informationsdrehscheibe) wird sichergestellt, dass jeder an der Betreuung Beteiligte die optimale Information zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2016 wurde ein Gutachten des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen veröffentlicht, das vom Beratungsunternehmen Prognos erarbeitet wurde. Dort wurde festgestellt, dass der Aufbau der klinischen Krebsregister in Deutschland nur schleppend vorangehe. Die Gesetzgebungsverfahren waren in einigen Ländern noch nicht abgeschlossen, und zwar in [[Bayern]] und [[Mecklenburg-Vorpommern]]; in [[Niedersachsen]], [[Sachsen]], [[Sachsen-Anhalt]] und [[Thüringen]] gab es noch keine entsprechenden Gesetze dazu. In Bayern und Mecklenburg-Vorpommern war die klinische Krebsregistrierung zwar gesetzlich verankert, entsprach jedoch nicht den Vorgaben des &amp;#039;&amp;#039;Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes&amp;#039;&amp;#039; (KFRG). Nur in [[Hamburg]], Mecklenburg-Vorpommern und im [[Saarland]] sei es vermutlich zu erreichen, bis Ende 2017 die erforderlichen Datenbanken zur Verfügung zu haben. Teilweise war die Umsetzung erst für das Jahr 2017 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/presse/pressekonferenzen_gespraeche/2016_2/pk_20160825/20160818_Schlussversion-Gutachten_KKR_Prognos.pdf Gutachten zum aktuellen Umsetzungsstand des KFRG]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 4,5&amp;amp;nbsp;MB). Endbericht der [[Prognos|Prognos AG]], Berlin, 18. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gutachten basiert jedoch auf Informationen, die zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 erhoben wurden, reflektiert also nicht notwendigerweise den aktuellen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um die Wende zum zwanzigsten Jahrhundert wurden in mehreren europäischen Ländern Versuche unternommen, die Anzahl neu auftretender und bestehender Krebsfälle zu ermitteln. Daraus resultierte in Deutschland im Jahr 1900 ein Versuch, alle Krebspatienten mittels eines Fragebogens zu erfassen, die unter medizinischer Behandlung standen. Jeder Arzt in Deutschland erhielt einen Fragebogen, um den Stand am 15. Oktober 1900 zu ermitteln. Ähnliche Versuche wurden zwischen 1902 und 1908 auch in Dänemark, Ungarn, Island, den Niederlanden, Portugal, Spanien und Schweden und später in den USA unternommen. Sie blieben jedoch alle wenig erfolgreich. Die Mitarbeit der Ärzte erwies sich als mangelhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste populationsbasierte (&amp;quot;epidemiologische&amp;quot;) Krebsregister entstand 1926 in Hamburg durch den Stadtphysikus. Drei Krankenschwestern besuchten in regelmäßigem Abstand die Hamburger Krankenhäuser und Ärzte und nahmen die Namen neuer Krebspatienten auf, die zentral gespeichert wurden und einmal wöchentlich mit dem [[Sterberegister]] abgeglichen wurden. Während das Hamburger Register die [[Zeit des Nationalsozialismus]] nicht überlebte, fand es zahlreiche Nachahmer. 1955 wurden zwanzig solcher regionaler oder nationaler Register gezählt, wobei das dänische Krebsregister als erstes landesweites verpflichtendes Register 1942 gegründet wurde und bis heute ununterbrochen aktiv ist. Innerhalb weniger Jahre bauten alle skandinavischen Länder nationale Krebsregister auf. In den meisten Ländern wurden Krebsregister jedoch nur für einige Regionen aufgebaut, etwa in den USA, in Italien und Kolumbien. Darüber hinaus wurden einige Krebsregister nur für Kinder gegründet, so in England und erst 1980 das landesweite [[Deutsches Kinderkrebsregister]]. Die Krebsregister schlossen sich 1966 zur &amp;#039;&amp;#039;International Association of Cancer Registires&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Isabel dos Santos Silva: &amp;#039;&amp;#039;Cancer Epidemiology: Principles and methods&amp;#039;&amp;#039; [[International Agency for Research on Cancer]], Lyon, Frankreich 1999, ISBN 92-832-0405-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Impulse gingen vom Aufbau des Krebsregisters Münster in den Jahren 1974 bis 1976 aus, das national und international viel Beachtung fand. Die Entwicklung der Computertechnik machte eine differenzierte Datenerfassung möglich. Es wurde erstmals das damals noch wenig bekannte [[TNM-Klassifikation|TNM-System]] zur Dokumentation genutzt. Als epidemiologisches Register geplant und unterstützt, erfasste es auch Nachuntersuchungsergebnisse im Rhythmus der WHO-Empfehlungen. An der Erfassung teilnehmende Ärzte sollten profitieren – als erstes mit Mahnlisten für fällige Nachuntersuchungen. Durch diese Integration einer Nachsorgeunterstützung kann es als frühes klinisch-epidemiologisches Krebsregister betrachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Szuwart: &amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung zum Aufbau eines Krebsregisters&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe des Instituts für Medizinische Informatik und Biomathematik der Universität Münster, 1977&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualitätskriterien ==&lt;br /&gt;
Damit epidemiologische Register wirklich gute Ergebnisse liefern können, sollten mehr als 90 %, besser 95 % aller Neuerkrankungen in der betreffenden Registerregion auch gemeldet werden (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Vollzähligkeit&amp;#039;&amp;#039;). Damit klinische Register wirklich gute Ergebnisse liefern können, müssen die Erkrankungen der jeweiligen Therapieeinrichtung (Arzt/Krankenhaus) möglichst vollzählig erfasst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch den gesamten Erkrankungsverlauf sowie weitere Daten dazu (im Sinne der [[Anamnese]]) &amp;#039;&amp;#039;vollständig&amp;#039;&amp;#039; (alle relevanten Informationen) zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes bevölkerungsbezogene Krebsregister bekommt auch die [[Totenschein]]e des Landes. Ein bestimmter Anteil von Erkrankungen (&amp;#039;&amp;#039;DCO-Anteil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;death certificate only&amp;#039;&amp;#039;) wird allein über die Totenscheine bekannt. Problematisch ist dabei, dass oft nur eine [[Todesursache]] angegeben ist, anhand dieser Information das Jahr des Auftretens der Erkrankung nicht immer festgestellt werden kann und Informationen zu anderen Krankheiten meist fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem neu entstandenen epidemiologischen Register ist am Anfang naturgemäß die DCO-Rate hoch. Dieser Anteil sollte aber im Verlauf einiger Jahre durch den Zufluss von Daten aus den klinischen Registern sinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung der Standardisierung ==&lt;br /&gt;
Das Risiko, an bestimmten Krebsformen zu erkranken, ist stark altersabhängig. Die Anzahl der Erkrankungen in einer Bevölkerung ([[Inzidenz (Epidemiologie)|„rohe“ Inzidenz]]) ist somit abhängig von der Altersverteilung in der beobachteten Bevölkerung. Wenn man zeitliche Entwicklungen verfolgen (beispielsweise „steigt das Risiko für eine bestimmte Erkrankung?“) oder räumliche Vergleiche durchführen will (bezüglich risikobelasteter und -unbelasteter Gebiete, internationale Vergleiche), müssen diese möglichst unabhängig von der Altersstruktur in den einzelnen Populationen erfolgen. Daher sind die Daten durch die sogenannte [[Standardisierung (Epidemiologie)|Altersstandardisierung]] zu normieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krebsregistrierung in einzelnen Ländern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die epidemiologische Krebsregistrierung in Landesgesetzen geregelt. Nachdem in Hamburg bereits 1926 das weltweit erste regionale Krebsregister entstand, stellte es für viele Jahre eine Ausnahme dar. Eine längere Tradition haben auch einige andere deutsche Krebsregister, wie jene der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die in Fortführung des [[Nationales Krebsregister der DDR|Nationalen Krebsregisters der DDR]] (1952/53) seit 1992 als &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsames Krebsregister&amp;#039;&amp;#039; (GKR) betrieben werden, oder das [[Krebsregister Saarland|Krebsregister des Saarlandes]] (1967). Die unterschiedlichen Regelungen waren Folge des bundesdeutschen [[Föderalismus]]. Außerdem existiert seit 1980 ein [[Deutsches Kinderkrebsregister|bundesweites Kinderkrebsregister]], das eine Kombination von epidemiologischem und klinischem Krebsregister darstellt und auf freiwilliger Basis betrieben wird. Der Ausbau der einzelnen Register ist unterschiedlich weit fortgeschritten. Einige Länderregister haben bereits eine vollzählige Registrierung erreicht, einige erreichen diese für einzelne Erkrankungen wie den gesundheitspolitisch sehr bedeutenden Brustkrebs. Das Bundeskrebsregistergesetz von 1995 hat die Länder zum Aufbau einer flächendeckenden Krebsregistrierung verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.krebsregister.bremen.de/ueber-uns/historie.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum für Krebsregisterdaten am [[Robert Koch-Institut]] wertet die Daten bundesweit aus. Die regelmäßig erscheinende Publikation &amp;#039;&amp;#039;Krebs in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; zeigt die Situation jeweils für die letzten Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Koch-Institut, GEKID e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): [https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/krebs_in_deutschland_node.html &amp;#039;&amp;#039;Krebs in Deutschland 2007/2008. Häufigkeiten und Trends.&amp;#039;&amp;#039;] 8. Ausgabe, 2012, ISBN 978-3-89606-214-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.) [https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2015/krebs_in_deutschland_2015.pdf?__blob=publicationFile &amp;#039;&amp;#039;Krebs in Deutschland 2011/2012&amp;#039;&amp;#039;] 10. Ausgabe. Berlin, 2015. ISBN 978-3-89606-228-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. (GEKID) strebt danach, trotz unterschiedlicher landesgesetzlicher Regelungen bundesweit eine weitgehende methodische Einheitlichkeit durch inhaltliche Standards zu erlangen. Am 29. Mai 2009 beschloss der Bundestag das [[Föderalismusreform_II#Bundeskrebsregisterdatengesetz|Bundeskrebsregisterdatengesetz]], welches das Zentrum für Krebsregisterdaten stärkt und formell den klinischen Krebsregistern eine offizielle Rolle in der Krebsregistrierung zuweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/b/bundeskrebsregisterdatengesetz |titel=Bundeskrebsregisterdatengesetz |sprache=de |abruf=2024-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit der GEKID mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e. V. (ADT) und der Plattform § 65c wurde ein einheitlicher Basisdatensatz für die Krebsregister in Deutschland erstellt, der in der jeweilig aktuellen Fassung im Bundesanzeiger publiziert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/amtlicher-teil?0 |titel=Amtliche Veröffentlichungen – Bundesanzeiger |abruf=2024-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Finanzierung für bundesweite klinische Krebsregister ====&lt;br /&gt;
Eine Grundlage für den Fortschritt in der Krebsbekämpfung ist das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG), das vorsieht, dass die Länder flächendeckende klinische Krebsregister einrichten sollen. Das vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz trat im April 2013 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesetzblatt, 8. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau der klinischen Krebsregister ist also Aufgabe der Bundesländer. Die [[Deutsche Krebshilfe]] übernimmt bis zu 90 Prozent der Aufbaukosten. Die Hilfsorganisation stellt damit aus dem Spendenaufkommen 7,2 Millionen Euro zur weiteren Sicherstellung einer Patientenversorgung bereit.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender [[Deutsche Krebshilfe]] Bonn, 10. Oktober 2015. {{Webarchiv|url=http://www.krebshilfe.de/nc/startseite/aktuelle-themen/article/wichtige-impulse-fuer-die-krebsversorgung.html |wayback=20151023233951 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2026-01-23 04:09:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) fördern gemäß dem KFRG den Betrieb klinischer Krebsregister mit einer Fallpauschale, die bis zu 90 Prozent der geschätzten Kosten trägt (§65c Absatz 2 und 4 SGB V). Die jährlichen Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung für klinische Krebsregister werden auf 58,7 Millionen Euro geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesundheitsminister [[Daniel Bahr]], Verhandlungsbericht vom 13. Dezember 2012, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallpauschalenhöhe, die sich nach dem Leistungsdatum der zugrundeliegenden Meldung richtet wurde initial im KFRG festgelegt und betrug 119,00 EUR. Die Höhe der Fallpauschale wurde jährlich angepasst und betrug im Jahr 2016 125,00 EUR&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Krebsregister Rheinland-Pfalz |url=https://www.krebsregister-rlp.de/fileadmin/user_upload/dokumente/fuer_kostentraeger/Fallpauschalenuebersicht.pdf |titel=Fallpauschalenuebersicht |werk= |hrsg=Krebsregister Rheinland-Pfalz |datum=2018-03-22 |abruf=2019-10-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und im Jahr 2019 134,20 EUR&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=GKV Spitzenverband |url=https://www.krebsregister-rlp.de/fileadmin/user_upload/dokumente/08_F%C3%BCr_Kostentr%C3%A4ger/RS_2018-642.pdf |titel=Rundschreiben 2018-642 |werk=Rundschreiben |hrsg=GKV Spizenverband |datum=2018-11-30 |abruf=2019-10-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Private Krankenversicherung|privaten Krankenversicherungen]] und die Beihilfekassen haben grundsätzlich eine vergleichbare Kostenbeteiligung zugesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenschutz ====&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|konkrete Probleme, Gerichtsurteile und andere Quellen dazu}}&lt;br /&gt;
Die [[Pseudonymisierung]] der Daten entsprach laut einer gemeinsamen Feststellung der [[Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit|Datenschutzbeauftragten des Bundes]] und [[Landesbeauftragter für den Datenschutz|der Länder]] im Jahr 2013 nicht mehr dem Stand der Technik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Entschliessungssammlung/DSBundLaender/85DSK_PseudonymisierungKrebsregister.pdf?__blob=publicationFile Entschließung der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder vom 13. März 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das betraf aber im Wesentlichen bestimmte interne Speicherstrukturen und bedeutet nicht, dass Daten beispielsweise durch Angriffe von außen gefährdet sind. Zudem werden die analogen Daten nicht 1:1 übernommen, so dass Rückschlüsse auf die einzelnen erkrankten Personen bei entsprechender [[Anonymisierung]] kaum möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landesgesetze sind hinsichtlich der Möglichkeiten, der Übermittlung und Speicherung der Identitätsdaten bzw. der diagnostischen Daten sowie einer „Kontaktaufnahme“ zu widersprechen, uneinheitlich. Während etwa in Nordrhein-Westfalen nur ein Widerspruch gegen das Identitätschiffrat (Erlaubt Rückverfolgung des Chiffrats zu den Personendaten.) möglich ist,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landeskrebsregister.nrw/patienten/patienteninformation-und-widerspruch/ |titel=Patienteninformation und Widerspruch |abruf=2022-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kann der Betroffene in Mecklenburg-Vorpommern der Meldung seiner Daten widersprechen. In diesem Fall wird auch die Löschung bereits übermittelter Daten veranlasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-KrebsRegGMVpP1 § 3 Abs. 5 KrebsRegGMV]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In Österreich ist die Meldepflicht für Tumorerkrankungen durch das Krebsstatistikgesetz 1969 und die Krebsstatistikverordnung 1978 geregelt. [[Statistik Austria]] erhält aus allen rund 270 meldepflichtigen Krankenanstalten Erkrankungs- und Sterbedaten. In den Bundesländern Vorarlberg,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vorarlberg.orf.at/stories/3333613/ |titel=Sterblichkeit bei Krebs geht weiter zurück |werk=Vorarlberg ORF |datum=2025-12-11 |sprache=de |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tirol,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iet.at/page.cfm?vpath=register/tumorregister Tumorregister Tirol]&amp;lt;/ref&amp;gt; Salzburg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.onkologie-salzburg.com/tumorregister Salzburger Tumorregister]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Kärnten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik.at/web_de/wcmsprod/groups/gd/documents/stddok/004140.pdf Krebsstatistik (Krebsregister)]&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt es eigene landesweite Krebsregister. In der Gesundheitsberichterstattung zu Krebs spielt die Epidemiologie der [[Inzidenz (Epidemiologie)|Inzidenz]] (Neuerkrankungen pro Kalenderjahr)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/krebserkrankungen/index.html Österreichisches Krebsregister]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Mortalität]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/todesursachen/todesursachen_im_ueberblick/index.html Österreichische Todesursachenstatistik]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine zentrale Rolle. Statistik Austria publiziert regelmässig zu Krebsinzidenz und Krebsmortalität in Österreich; aktuell ist der Bericht Krebserkrankungen in Österreich 2018.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.statistik.at/web_de/services/publikationen/4/index.html?includePage=detailedView&amp;amp;sectionName=Gesundheit&amp;amp;pubId=637&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Schweiz wurden 1969 in [[Basel]] und 1970 in [[Genf]] die ersten Krebsregister gegründet, 2014 wurden in 15 kantonalen oder kantonsübergreifenden Registern die Krebserkrankungen von rund 94 Prozent der Schweizer Bevölkerung erfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Botschaft&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/nat-gesundheitspolitik/krebs/registrierung-von-krebserkrankungen/entwurf-krebsregistrierungsgesetz/gesetzesentwurf-botschaft/botschaft-krebsregistrierungsgesetz.pdf.download.pdf/botschaft-krebsregistrierungsgesetz.pdf |werk=Bundesamt für Gesundheit |titel=Botschaft zum Bundesgesetz über die Registrierung von Krebserkrankungen |datum=2014-10-29 |format=PDF |abruf=2022-04-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde die Stiftung «National Institute for Cancer Epidemiology and Registration» (Stiftung NICER) gegründet. Sie hat die Aufgabe, die Daten der einzelnen Register zusammenzuführen und aufzubereiten sowie Berichte zu publizieren. Die Publikation des nationalen Berichtes «Krebs in der Schweiz» erfolgt gemeinsam mit dem [[Bundesamt für Statistik]] (BFS), der erste erschien 2011,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.350668.html Krebs in der Schweiz 1983–2007]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nicer.org/assets/files/Krebs_in_der_Schweiz_d.pdf |text=nicer: Krebs in der Schweiz |wayback=20181211052822 |archive-today=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweite 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesamt für Statistik |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.350143.html |titel=Schweizerischer Krebsbericht 2015 - Stand und Entwicklungen {{!}} Publikation |datum=2016-07-11 |abruf=2019-08-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das BFS veröffentlicht jährlich die neuesten Zahlen auf seiner Internetseite.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/krankheiten/krebs.html Krebs in der Schweiz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde eine schweizweit flächendeckende, vollzählige und vollständige Krebsregistrierung eingeführt. Der [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] hatte im Oktober 2014 eine Vorlage an die [[Eidgenössische Räte|eidgenössischen Räte]] verabschiedet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Botschaft&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2014/index_46.html Im Bundesblatt veröffentlicht] Nr. 46 vom 25. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. März 2016 wurde das Krebsregistrierungsgesetz vom Parlament verabschiedet,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-amtliches-bulletin#k=PdAffairId:20140074 Amtliches Bulletin 2014-0074]&amp;lt;/ref&amp;gt; das am 1. Januar 2020 in Kraft trat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/krankheiten-im-ueberblick/krebs/krebsregistrierung/inkraftsetzung-krebsregistrierungsgesetz.html |wayback=20181211095615 |text=Projektseite BAG |archiv-bot=2022-03-10 21:39:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Nationale Institut für Krebsepidemiologie und -registrierung (NICER) wurde mit der Wahrnehmung der Aufgaben der Nationalen Krebsregistrierungsstelle mandatiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nicer.org/ |titel=NICER |abruf=2022-04-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kinderkrebsregister]]&lt;br /&gt;
* European Network of Cancer Registries: [https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/bitstream/JRC93456/lbna27008enn.pdf A proposal on cancer data quality checks: one common procedure for European cancer Registries] Version 1.0, November 2014, abgerufen am 12. März 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.krebsinformationsdienst.de/grundlagen/krebsregister.php &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen: Bevölkerungsbezogene und klinische Krebsregister&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutsches Krebsforschungszentrum#Krebsinformationsdienst|Krebsinformationsdienst]] des [[Deutsches Krebsforschungszentrum|Deutschen Krebsforschungszentrums]] (DKFZ), Heidelberg. 17. Dezember 2013. Zuletzt abgerufen am 4. September 2014.&lt;br /&gt;
* [http://www.krebsdaten.de/ Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut, Zahlen und Kontaktadressen für epidemiologische Register]&lt;br /&gt;
** [http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2012/krebs_in_deutschland_2012.html Krebs in Deutschland: Häufigkeiten und Trends]&lt;br /&gt;
* [http://www.gekid.de/ Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e.&amp;amp;nbsp;V. (GEKID e.&amp;amp;nbsp;V.) mit Übersicht über den Stand einzelner epidemiologischer Krebsregister in Deutschland]&lt;br /&gt;
** [http://www.gekid.de/Atlas/CurrentVersion/Inzidenz/atlas.html GEKID-Atlas: Inzidenz und Mortalität von Krebserkrankungen in den Bundesländern]&lt;br /&gt;
* [https://www.tumorzentren.de/mitglieder.html/ Liste deutscher Tumorzentren (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.&amp;amp;nbsp;V. - ADT)]&lt;br /&gt;
* [http://www.akkk.de/ Arbeitsgruppe der Universität Gießen], die diverse Aktivitäten zur Vereinheitlichung der Krebsregistrierung unterstützt&lt;br /&gt;
* [http://www.nicer.org/de/ NICER Nationales Institut für Krebsepidemiologie und -registrierung]&lt;br /&gt;
* [https://www.krebsregister.bremen.de/ Homepage des Bremer Krebsregisters]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesetze ===&lt;br /&gt;
* [https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/bkrg/gesamt.pdf Bundeskrebsregisterdatengesetz] (PDF; 36&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
** [http://www.krebsregister-bw.de/fileadmin/filemount/allgemein/download/Allgemeines/Landeskrebsregistergesetz_BW.pdf Gesetz über die Krebsregistrierung in Baden-Württemberg – Landeskrebsregistergesetz (LKrebsRG) vom 16. März 2006] (PDF; 67&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
** [https://www.krebsregister-bayern.de/baykrg.html Bayerisches Krebsregistergesetz (BayKRG)]&lt;br /&gt;
** [http://www.krebsregister.bremen.de/geregel.php Bremer Krebsregistergesetz (BremKRG)]&lt;br /&gt;
** [http://www.hamburg.de/contentblob/123998/data/hmbkrebsrges.pdf Hamburgisches Krebsregistergesetz (HmbKrebsRG)] (PDF; 44&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
** [https://hessisches-krebsregister.de/media/hessisches_krebsregistergesetz_2019.pdf Hessisches Krebsregistergesetz (HKRG)](PDF; 124 KB)&lt;br /&gt;
** [https://www.krebsregister-niedersachsen.de/dateien/aktuellesnews/pdf/GEKN_2013.pdf Niedersächsisches Epidemiologisches Krebsregistergesetz (GEKN)] (PDF; 109 kB)&lt;br /&gt;
** [https://www.kk-n.de/wp-content/uploads/2018/09/2017-09-25-GKKN-Gesetz-zur-Umsetzung-des-KFRG.pdf Niedersächsisches Klinisches Krebsregistergesetz (GKKN)] (PDF; 5,26&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
** [http://www.krebsregister.nrw.de/fileadmin/user_upload/dokumente/KRG_NRW_-_2011.pdf Krebsregistergesetz NRW (KRG NRW)] (PDF; 52&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
** [https://www.krebsregister-rlp.de/fileadmin/user_upload/dokumente/20190117_LKRG_v2.pdf Landeskrebsregistergesetz Rheinland-Pfalz (LKRG)]&lt;br /&gt;
** [http://www.krebsregister.saarland.de/rechtsgrundlage/recht.html Saarländisches Krebsregistergesetz (SKRG)]&lt;br /&gt;
** [http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=LKRG+SH&amp;amp;psml=bsshoprod.psml&amp;amp;max=true Landeskrebsregistergesetz Schleswig-Holstein (LKRG)]&lt;br /&gt;
** [http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KrebsRegG+ST&amp;amp;psml=bssahprod.psml&amp;amp;max=true Krebsregistergesetz Sachsen-Anhalt (KRG LSA)]&lt;br /&gt;
* [https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10010334 Krebsstatistikgesetz Österreich]&lt;br /&gt;
* [https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesetze-und-bewilligungen/gesetzgebung/gesetzgebung-mensch-gesundheit/gesetzgebung-krebsregistrierung.html Eidgenössische Gesetzgebung zur Krebsregistrierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4123573-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinstatistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizininformatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onkologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KrebsligaSchweiz</name></author>
	</entry>
</feed>