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	<title>Krebeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:57:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krebeck&amp;diff=178430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-01-23T03:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Krebeck COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/35/16/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/07/13/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Krebeck in GÖ-2016.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göttingen&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Gieboldehausen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 172&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37434&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05507&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03159022&lt;br /&gt;
|Straße            = Kirchring 17&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-krebeck.de/ www.gemeinde-krebeck.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Knäpper&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krebeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in [[Südniedersachsen]] (Deutschland). Sie befindet sich im [[Landkreis Göttingen]] am westlichen Rand des [[Untereichsfeld]]s und gehört der [[Samtgemeinde Gieboldehausen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Krebeck liegt ungefähr 13 Kilometer östlich von [[Göttingen]] und 11 Kilometer nordwestlich von [[Duderstadt]] am Rande der fruchtbaren [[Goldene Mark|Goldenen Mark]], in der westlichen Gemarkung befinden sich bewaldete Anhöhen (&amp;#039;&amp;#039;Westerberg&amp;#039;&amp;#039;: 275&amp;amp;nbsp;m). Durch den Ort fließt der [[Ellerbach (Suhle)|Ellerbach]], ein Nebenbach der [[Suhle (Hahle)|Suhle]]. In unmittelbarer Nähe der Gemeinde verläuft die [[Bundesstraße 27]] die von Göttingen nach [[Herzberg am Harz]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwa zwei Kilometer nordwestlich entfernt liegende Nachbarort [[Renshausen]] ist ein Ortsteil von Krebeck. Weitere Nachbarorte sind [[Ebergötzen]] im Südwesten, [[Bodensee (Landkreis Göttingen)|Bodensee]] im Norden und [[Wollbrandshausen]] im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Krebeck befindet sich der [[Geodäsie|geodätische]] [[Mittelpunkt Deutschlands]]. 2016 wurde bekannt, dass ein bereits verstorbener Geologe bei Grabungen in der mittlerweile renaturierten Tonkuhle Krebeck Trittsiegel von [[Archosauria|Archosaurier]] gefunden hatte. Von einem noch vorhandenen Trittsiegel fertigte das [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege]] einen Abdruck an.&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Schulze: [https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Das-Geheimnis-der-Krebecker-Dino-Fuesse,dinosaurier282.html &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Krebecker Dino-Füße&amp;#039;&amp;#039;] bei ndr.de vom 29. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Krebeck.jpg|800|Ortsansicht von Südosten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1256 als &amp;#039;&amp;#039;Crebeke&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, eine spätere Schreibweise lautete Kreybecke (1340), eine frühere Crebike (1183).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Herrmann |Titel=Beiträge zum Göttinger Umwelthistorischen Kolloquium 2010-2011 |Datum=2011 |Verlag=Universitätsverlag Göttingen |ISBN=978-3-86395-016-3 |Seiten=220 |Online={{Google Buch |BuchID=TLvVtkQ973YC |Seite=220 |Hervorhebung=krebeck}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name kann als Krähenhbach gedeutet werden. Während der Jahre bis 1649 wird der Ort unter den Namen Crebecke (1256), Krebecke (1266), Kreybecke (1340) und Grebicke (1649) aufgelistet. In der Ersterwähnungsurkunde von 1256 wies Wedekind von Böseckendorf dem [[Weende (Göttingen)|Kloster Weende]] Einkünfte aus seinem [[Allod]] in Krebeck zu. Fünf Jahre später wird 1261 ein Leutpfarrer, der plebanus Hermannus, für den Ort genannt. Im Jahre 1340 wurden die Gebrüder Arnold und Heinrich von Rorungen ([[Roringen]]) von Herzog [[Heinrich II. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich von Braunschweig]] mit Gütern in Krebeck [[Lehnswesen|belehnt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Friedrich Georg Julius Sudendorf |Titel=Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil bis zum Jahre 1341 |Nummer=680 |Verlag=Carl Rümpler |Ort=Hannover |Datum=1859}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Jahres 1496 geriet der Ort in den Kirchenbann. Auslöser für diesen Streit war ein Konflikt zwischen Krebeck, das hoheitlich dem Amt [[Gieboldehausen]] unterstellt war, und dem [[St. Michael (Hildesheim)|Kloster St. Michael in Hildesheim]], wobei es um eine Hutweide im Sautal ging. Erst nach Jahren, und auf Bemühen des Amtmannes von [[Lindau (Eichsfeld)|Lindau]], konnte der Kirchenbann wieder aufgehoben werden. Während der Reformationszeit zählte ein Franciscus Symon als Pfarrer in Krebeck, es wird erwähnt, dass die „räudigen Schafe“, wohl Protestanten aus dem Amt Gieboldehausen, zu ihm gelaufen kamen. Erst um 1605 bekannten sich wieder die meisten Familien zur katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts, nachdem Dietrich [[Hardenberg (niedersächsisches Adelsgeschlecht)|von Hardenberg]] 1492 die Hälfte des Ortes [[Lindau (Eichsfeld)|Lindau]] für 4300 Rheinische Gulden erwarb, entstand im folgenden Jahr ein Streit zwischen den Einwohnern Renshausens und den Untersassen in Krebeck wegen der [[Hutweide]] auf der Wiese Sudal, diese befand sich in der Feldmark Renshausens, wurde jedoch widerrechtlich von den Krebeckern genutzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Wolf |Titel=Geschichte des Geschlechts von Hardenberg. I. Theil mit 132 Urkunden |Verlag=Baier |Ort=Göttingen |Datum=1823 |Seiten=100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Kloster St. Michael in Hildesheim erwirkte einen Schiedsspruch, der darauf hinauslief, dass die Krebecker von der Nutzung der Hutweide absehen, und die Klagekosten bezahlen sollten. Diese kehrten sich allerdings nicht daran, übersendeten dem Klosterabt einen [[Fehde]]brief und raubten, mordeten in Renshausen, bevor sie den Ort in Brand steckten, woraufhin sie [[Bann (Recht)|gebannt]] wurden. Der Versuch einer gütlichen Einigung durch das Eingreifen Dietrich von Hardenberg scheiterte, Bischof [[Berthold II. von Landsberg|Berthold von Hildesheim]] ermahnte Dietrich vielmehr, zusätzlich die Klostergüter vor dem wilden Treiben der Krebecker zu schützen. Der Streit zwischen den beiden Ortschaften fand erst 1499 eine friedliche Beilegung, am Mittwoch nach [[Fastensonntag|Reminiscere]] traten Ludolf [[Bortfeld (Adelsgeschlecht)|von Bortfeld]] für die Seite des Abtes, Dietrich von Hardenberg für die Krebecker ein und einigten sich darauf, dass die Gemeinden die Weide weiterhin nutzen durften, die Krebecker sollten jedoch 2 Gulden zur Loslösung des Bannes nach Hildesheim senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die anderen Dörfer des [[Untereichsfeld]]es hatte auch Krebeck unter dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und dem [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] erheblich zu leiden. Dazu ereilte den Ort die im Jahre 1850 im Untereichsfeld ausgebrochene [[Cholera]]epidemie. In beiden Weltkriegen fielen 49 Einwohner des Ortes, während neun vermisst blieben. Auch Brände hatte der Ort in der Neuzeit häufiger zu beklagen. So vernichtete ein Großfeuer im Mai 1917 zehn Wohnhäuser und 14 Scheunen, im August 1934 wiederum fielen vier Gehöfte den Bränden zum Opfer. Seit 1973 ist Krebeck [[Gemeinde (Deutschland)#Mitgliedsgemeinde|Mitgliedsgemeinde]] der [[Samtgemeinde Gieboldehausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde die Gemeinde [[Renshausen]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=206}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeindewahl 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;kdo.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031595402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2083 |titel=Gemeindewahl 12.09.2021 - Samtgemeinde Gieboldehausen - Gemeinde Krebeck |werk=kdo.de |datum=2021-09-12 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 66,74 %&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2021&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2016&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 74.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 83.86&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 13.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 16.14&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = Einzel.&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 12.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 0&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3=Einzelkandidat Andre Engelhardt|FARBEDUNKEL3=6699ff|FARBEHELL3=b3ccff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat|Rat]] der Gemeinde Krebeck besteht aus elf Ratsmitgliedern. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1001 und 2000 Einwohnern, die Mitgliedsgemeinde einer [[Samtgemeinde]] ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nkomvg&amp;quot;&amp;gt;{{§§ |URL |2=https://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND+%C2%A7+46&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true |3=§&amp;amp;nbsp;46 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || Einzelbewerber || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 1 || 9 || 0 || 0 || 10 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 0 || 9 || 2 || 0 || 11 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|2016]] || 0 || 9 || 2 || 0 || 11 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|2021]] || 0 || 8 || 2 || 1 || 11 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Ehrenamt]]licher [[Bürgermeister]] von Krebeck ist seit 2022 Thomas Knäpper (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/gieboldehausen/neuer-buergermeister-in-krebeck-thomas-knaepper-einstimmig-gewaehlt-P5D2JOZJP2662ADUBCE54C7NFU.html |titel=Neuer Bürgermeister in Krebeck: Thomas Knäpper einstimmig gewählt |werk=Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt |datum=2022-07-22 |abruf=2022-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
DEU Krebeck COA.svg|Wappen&lt;br /&gt;
Flagge Krebeck.svg|Hissflagge&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein aufsteigender, gold- (gelb)- bewehrter silberner (weißer) Kranich über erniedrigtem, schrägen, silbernem (weißem) Wellenbalken (Wellenband).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Fritz Reimann aus [[Fuhrbach (Duderstadt)|Fuhrbach]] entworfene Wappen wurde vom niedersächsischen Ministerium des Inneren am 11. April 1951 genehmigt. Der Ortsname, dessen älteste Formen Crebecke (1264) bzw. Kreybecke (1340) lauten, sollen Krähen- oder Kranichbach bedeuten. Ferner ist zu beobachten, dass in der Nähe des Ortes in einem Bruch alljährlich Kraniche zur kurzen Rast niedergehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wappenbuch Landkreis Duderstadt, 1960, S. 17 + 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung der Flagge: „Die Flagge ist blau-weiß quergestreift mit aufgelegtem Wappen in der Mitte.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.landkreisgoettingen.de/pics/medien/1_1489055987/Amtsblatt_fuer_den_Landkreis_Goettingen_Nr_11_vom_09.03.2017.pdf |wayback=20210830214940 |text=Hauptsatzung der Gemeinde Krebeck |archiv-bot=2026-01-23 03:32:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Alexander und Brüder ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StAlexander Krebeck.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Alexander und Brüder]]&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche St. Alexander wurde 1716 im [[Eichsfelder Barock]] erbaut. 1724 erfolgte die [[Kirchweihe|Weihe]] der Kirche durch den Erfurter [[Weihbischof]] Johann Joachim Hahn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.goettinger-tageblatt.de/Region/Gieboldehausen/Krebecks-Barockkirche-feiert-300-jaehriges-Bestehen |wayback=20170909234147 |text=&amp;#039;&amp;#039;Krebecks Barockkirche feiert 300-jähriges Bestehen.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-01-23 03:32:26 InternetArchiveBot }} goettinger-tageblatt.de vom 11. September 2016, abgerufen am 9. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stellt einen [[Buntsandstein]]quaderbau mit leicht eingezogenem Chor dar. Bei der Errichtung der Kirche waren auch Bauleute aus [[Tirol]] beteiligt. An der Südmauer lässt sich durch eine Inschrift der Baumeister ermitteln, sie lautet &amp;#039;&amp;#039;JOAN GEORG KULMAN MAUR MEISTER VON GERRENROT&amp;#039;&amp;#039;. Ähnlich wie andere Kirchen im [[Untereichsfeld]] hatte auch diejenige aus Krebeck einen Vorgängerbau an ihrer Stelle, so lässt sich der Kirchturm auf das 16. Jahrhundert datieren. Der spitze [[Turmhelm]] stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Außenwände sind schlicht ohne Profilierung gestaltet, deutlich erkennbar sind jedoch die zugemauerten Okuli, die sich oberhalb der Rundbogenfenster befinden. Die Figur des Kirchenpatrons [[Alexander von Rom|St. Alexander]] wurde in einer Nische über dem Turmportal, welches aus [[Pilaster]] und Gebälk besteht, untergebracht. Am Nordportal der Kirche setzte man einen Schlussstein ein. Er trägt die Datierung der Fertigstellung 1716 nebst einem achtspeichigen [[Mainzer Rad]]. Im Kirchensaal, überspannt von einem Spiegelgewölbe, findet man [[lisene]]ngegliederte Seitenwände und die ungewöhnliche Konstruktion des [[Kreuzrippengewölbe]]s. Seine Besonderheit liegt darin, dass im Bereich des Chores kein Endpunkt der Rippen zu erkennen ist. Das Inventar ist in einer Beige-Gold-Fassung erhalten und stammt aus dem [[Barock]] beziehungsweise der [[Klassizismus|spätbarocken-klassizistischen]] Zeit, während der zweistöckige Hochaltar mit seinen gedrehten Säulen, [[Putto|Putten]], Blütengehänge, Muscheln und Vasen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt. Das Altarbild stellt die [[Kreuzigung Jesu#Kreuzigung|Kreuzigung Jesu]] dar. Einzelformen des Seitenaltars reichen vom Stil bis ins [[Rokoko]] hinein und besitzt einen kompakten Wandcharakter. Damit steht er im Kontrast zu der zierlichen, farbig gefassten [[Maria (Mutter Jesu)|Barockmadonna]], der Hauptfigur des Seitenaltars. Seit dem 1. November 2014 gehört die Kirche zur Pfarrei „St. Kosmas und Damian“ in [[Bilshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
Die Renshäuser Blasmusik und die Lauseberger Big Band, sowie die Bands Lauschgift, Jack &amp;amp;&amp;amp;nbsp;the Daniels, Blue Velvet und Radio Active sind in der Gemeinde ansässig. Als musikalisches Highlight ist das alljährliche „Open Air Krebeck“ zu erwähnen, welches vom KSC neV organisiert wird und auf dem Krebecker Sportplatz stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Vereine wie z.&amp;amp;nbsp;B. die DJK Krebeck, Jugendgruppe, Kolpingsfamilie, Katholische Frauen, MGV „St. Joseph“ Krebeck, [[Freiwillige Feuerwehr]], Karnevalsgesellschaft, Schützenkameradschaft, Theatergruppe und ein Skatclub sorgen für ein vielfältiges Gemeindeleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsstruktur Krebecks trägt seit jeher eine bäuerlich-handwerkliche Prägung. Dabei kam der ehemaligen [[Ziegelei]], über die Jahrzehnte bis zu ihrer Schließung im Jahre 1972, eine enorme Bedeutung bei der Einnahmequelle vieler Krebecker zu. Die Gründung der Ziegelei fällt in das Jahr 1860. Heute ist an die Stelle des einstigen Gewerbebetriebes die örtliche Reithalle getreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittelpunktstein Mittelpunkt Deutschland in Krebeck.jpg|Der Mittelpunktstein&lt;br /&gt;
Tafel Mittelpunktstein Mittelpunkt Deutschland in Krebeck.jpg|Schild auf dem Mittelpunktstein&lt;br /&gt;
middlekrebeck99.jpg|Ortsschild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bettina Bommer, Sigrid Dahmen: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Orte Renshausen und Krebeck&amp;#039;&amp;#039;, Duderstadt, Mecke, 2007&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krebeck.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Harteisen, Ansgar Hoppe, [[Hansjörg Küster]], [[Torsten W. Müller]], [[Haik Thomas Porada]], [[Gerold Wucherpfennig]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 79). [[Verlag Böhlau]], Wien, Köln, Weimar 2018, S. 187–188.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-krebeck.de/ Internetauftritt der Gemeinde Krebeck]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|7573379-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göttingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7573379-1|VIAF=246994816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krebeck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1256]]&lt;/div&gt;</summary>
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