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	<title>Kreba - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreba&amp;diff=1472107&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: audio für sorbischen namen</title>
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		<updated>2026-01-06T11:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;audio für sorbischen namen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Kreba&lt;br /&gt;
| Alternativname         = {{lang|hsb|Chrjebja}}&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kreba-Neudorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/20/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/41/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 143&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.1&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 871&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/download/verzeichnisse/verzeichnis_statistik-sachsen_gemeinden-gemeindeteile.pdf |titel=Gemeinden und Gemeindeteile im Freistaat Sachsen |hrsg=Statistisches Landesamt Sachsen |datum=2023-01-01 |abruf=2023-08-15 |format=PDF |seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-kreba-neudorf.de/seite/150248/statistisches.html |titel=Statisches |abruf=2023-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02906&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035893&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Chrjebja|Audio=Hsb-Chrjebja.ogg}}, ist der Hauptort der ostsächsischen Gemeinde [[Kreba-Neudorf]] im [[Landkreis Görlitz]] in der [[Oberlausitz]]. Er zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gassengruppendorf]] liegt im [[Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]] am rechten Ufer des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]]. Das Dorf ist von mehreren Teichgruppen umgeben, die zur Fischzucht (v.&amp;amp;nbsp;a. Spiegelkarpfen) genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Orte sind die zur Gemeinde gehörenden Ortsteile [[Tschernske]] im Nordosten, [[Lache (Kreba-Neudorf)|Lache]] im Osten und [[Neudorf (bei Kreba)|Neudorf]] im Süden. Im Westen liegt der Boxberger Ortsteil [[Klein-Radisch]], im Norden [[Reichwalde]]. Einige Kilometer nordöstlich liegt der ehemalige Krebaer und nun zu [[Kosel (Niesky)|Kosel]] gehörende Ort [[Zedlig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Kilometer südlich verläuft die [[Bahnstrecke Węgliniec–Roßlau]], deren nächste Personenbahnhöfe im westlichen [[Klitten]], im südlichen [[Mücka]] und im südöstlichen [[Petershain]] liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erstmals erwähnt wurde &amp;#039;&amp;#039;Koschan de Crobe&amp;#039;&amp;#039; 1391 in einem Görlitzer Stadtbuch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menzel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Steffen Menzel]] |Titel=Neue Erkenntnisse zu Ersterwähnungen Oberlausitzer Ortschaften |Sammelwerk=[[Neues Lausitzisches Magazin]] |Band=137 |Datum=2015 |Seiten=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf muss zu dieser Zeit bereits recht groß gewesen sein, denn am Pfingstsonntag 1490 wurde in Prag durch den obersten [[Lehnsherr]]n, dem böhmischen König [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|Wladislaus]], Kreba das Recht eingeräumt, mittwochs Wochenmärkte abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Grundherrschaft]] über das Dorf übte die [[Herrschaft Baruth (Oberlausitz)|Herrschaft Baruth]] aus, deren Erbteilung vom Ostersonntag 1519 im Jahr 1521 vollzogen wurde. Das [[Rittergut]] Kreba, noch bis 1618 im Besitz [[Gersdorff (Adelsgeschlecht)|derer von Gersdorff]], wurde in den folgenden Jahrhunderten und durch einige Besitzerwechsel Sitz der Herrschaft Kreba, zu der Anfang des 20. Jahrhunderts die Güter und [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]] Kreba, Tschernske, Mücka, [[Neuliebel]], Zedlig, [[Hammerstadt (Rietschen)|Hammerstadt]] mit [[Linda (Hammerstadt)|Linda]] und [[Kosel (Niesky)|Niederkosel]] mit insgesamt rund 42&amp;amp;nbsp;km² Ländereien gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-e 0250057 Kreba-Neudorf-Kreba. Ehem. Hammerwerk.jpg|mini|Gebäude des ehemaligen Hammerwerks (1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des Krebaer [[Eisenhammer]]s erfolgte vor dem Jahr 1400, denn schon 1409 beglich der Hammermeister &amp;#039;&amp;#039;von der Krobe&amp;#039;&amp;#039; seine Schulden gegenüber dem Steingräber Hans Semesch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koschke/Menzel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Koschke/Steffen Menzel |Titel=Rennherd-Hammer-Hüttenwerk. Geschichte des Oberlausitzer Eisens |Ort=Görlitz-Zittau |Datum=2008 |Seiten=174-176}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Krebaer Rittergut erhielt das Recht, auf allen damals zur Herrschaft zählenden Gütern [[Raseneisenstein]] zu gewinnen, wodurch das Hammerwerk recht produktiv war. Im Jahr 1855 wurde der Betrieb des Werkes eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh wurde Kreba [[Reformation|reformiert]]. Der erste evangelische Pfarrer war 1540 der [[Bad Muskau|Muskauer]] Petrus Sutorius, der durch [[Martin Luther]] persönlich [[Ordination|ordiniert]] worden sein soll. Etwa auch in dieser Zeit dürfte es bereits den ersten Schulunterricht gegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chrjebja – Cyrkej.jpg|mini|links|[[Kirche Kreba|Krebaer Kirche]] aus dem Jahr 1685]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] (1618–1648) und die [[Pest]] im Jahr 1634 ihre Spuren hinterließen, waren es gegen Ende des Jahrhunderts mehrere Brände. Die Schule brannte 1672 ab, neun Jahre später brannte auch die 1625 neu erbaute Kirche nieder. Bis 1685 wurde eine neue [[Kirche Kreba|Kirche]] mit Turm errichtet. Bereits 1705 brannte das Schulgebäude erneut ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hammerwerk wurde 1721 zu einem Eisenhüttenwerk mit Hochofen ausgebaut, das noch bis in die sechziger Jahre des folgenden Jahrhunderts in Betrieb war. Um 1750 wurde auf dem Gutshof ein Herrenhaus ([[Schloss Kreba]]) erbaut, das durch mehrmalige Um- und Ausbauten sein heutiges Aussehen erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1789 wurde für Kreba die Schulpflicht verkündet. 1828 wurde ein neues Schulgebäude gebaut, das bis 1892 auch von den Mückaer Schülern besucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreba lag nach dem [[Wiener Kongress]] in dem Teil der Oberlausitz, der 1815 nach der [[Teilung des Königreiches Sachsen]] an [[Preußen]] fiel. Im Folgejahr wurde die Gemeinde dem [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] eingegliedert. In der Mitte jenes Jahrhunderts stellten [[Sorben]] etwa die Hälfte der Bevölkerung. Trotz Germanisierungsbestrebungen in der Oberlausitz seitens der preußischen Behörden wurden in der Krebaer Kirche neben den deutschen noch bis in die 1920er Jahre sorbische Gottesdienste abgehalten. 1921 wurde auf Antrag der Eltern sogar sorbischer Lese- und Schreibunterricht eingeführt, nachdem ein Erlass dies auch in Preußen – zusätzlich, freiwillig und auf Kosten der jeweiligen Gemeinde – ermöglicht hatte. Dieser musste jedoch schon nach wenigen Wochen wieder abgebrochen werden, da der Lehrer die zusätzlichen Stunden nicht bewältigen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edmund Pech (Kulturwissenschaftler)|Edmund Pech]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Staat – eine Sprache?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des [[Sorbisches Institut|Sorbischen Instituts]]&amp;#039;&amp;#039; 56), Domowina-Verlag, Bautzen 2012, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] erhielt Kreba 1936 den germanisierten Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Heideanger&amp;#039;&amp;#039;. 1938 wurde die Nachbargemeinde [[Tschernske|Hirschwalde]] (vormals &amp;#039;&amp;#039;Zschernske&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Tschernske&amp;#039;&amp;#039;) eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Wochen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im April 1945 wurden die Schule und etwa zwei Drittel der Wohn- und Nebengebäude in Kreba zerstört, zudem starben 65 Soldaten bei Kampfhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 erhielten Kreba und Tschernske ihre alten Namen zurück, wobei Tschernske eine aktualisierte Namensschreibweise mit &amp;#039;&amp;#039;T-&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;Z-&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1945 wieder sächsische Gemeinde kam durch die [[Verwaltungsreform von 1952]] zum [[Kreis Niesky]]. Fünf Jahre später wurden die Ortsteile [[Zedlig]] und [[Neu-Kreba]] nach [[Kosel (Niesky)|Kosel]] umgemeindet. Am 1. Januar 1973 erfolgte der Zusammenschluss mit Neudorf zu Kreba-Neudorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] wurde die örtliche Kartoffelverarbeitungsanlage durch [[Bahlsen]] übernommen, ausgebaut und 1996 auf Nussverarbeitung umgestellt. Das Werk ist der größte Arbeitgeber im Ort und gehört inzwischen [[The Lorenz Bahlsen Snack-World]]. Ein weiterer wirtschaftlich wichtiger Betrieb des Ortes ist die Teichwirtschaft Kreba, die in den Krebaer Teichgebieten jährlich mehrere Tonnen Speisefische züchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kirchgemeinde, zu der neben den Orten der Gemeinde Kreba-Neudorf auch der östlich des Schwarzen Schöps liegende Teil von [[Mücka]] gehört, kam 1998 der westliche Teil Mückas hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 529&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1863&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 618&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| &amp;#039;&amp;#039;741&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 654&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 684&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;778&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| &amp;#039;&amp;#039;761&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 1005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right| 967&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||align=right| 845&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 ||align=right| 843&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||align=right| 737&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 ||align=right| 624&amp;lt;!-- Beleg fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;kursiv:&amp;#039;&amp;#039; Kreba mit Zedlig&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777 wirtschafteten in Kreba 5 [[Hufner|besessene Mann]], 8 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 29 [[Häusler]]. Zudem gab es Arbeiterwohnungen beim Hammerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl wuchs im Verlauf des 19. Jahrhunderts von 529 im Jahr 1825 um rund ein Fünftel auf 684 im Jahr 1905. Bei der Zählung im Mai 1939 hatte Kreba durch die Eingemeindung von Tschernske (1937: 205 Einwohner) 1005 Einwohner. Dieser Stand konnte in der Nachkriegszeit trotz kurzzeitigem Wachstums nicht mehr erreicht werden, so dass die Zahl von 1950 bis 1971 um rund 130 und bis zur Jahrtausendwende um weitere 100 Einwohner sank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Ortsname wurde 1409 und 1415 als &amp;#039;&amp;#039;Crobe&amp;#039;&amp;#039; sowie 1419, 1422 und 1429 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;span title=&amp;quot;Kröbe&amp;quot;&amp;gt;Kroͤbe&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; urkundlich überliefert. 1453 bezog man sich &amp;#039;&amp;#039;uf der Crebischin heyden&amp;#039;&amp;#039;, jedoch wurde der Name bei der Verleihung des Marktrechts 1490 wieder &amp;#039;&amp;#039;Crobe&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Danach erfolgte die Entwicklung über &amp;#039;&amp;#039;Crebe&amp;#039;&amp;#039; (1511), &amp;#039;&amp;#039;Krobaw&amp;#039;&amp;#039; (1537) und &amp;#039;&amp;#039;Kroebaw&amp;#039;&amp;#039; (1658) hin zu &amp;#039;&amp;#039;Creba&amp;#039;&amp;#039; (1768). Die dauerhafte Schreibweise mit &amp;#039;&amp;#039;K-&amp;#039;&amp;#039; kam erst gegen Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorbische Ortsname ist 1767 in [[Christian Knauthe]]s Kirchgeschichtsbuch der Sorben als &amp;#039;&amp;#039;Krebja&amp;#039;&amp;#039; vermutlich erstmals schriftlich überliefert. Spätere Formen sind &amp;#039;&amp;#039;Kŕebja&amp;#039;&amp;#039; (1843) und &amp;#039;&amp;#039;Krjebja&amp;#039;&amp;#039; (1885). Die amtliche Form &amp;#039;&amp;#039;Chrjebja&amp;#039;&amp;#039; ist jüngeren Datums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sorbische Namensform leitet sich vermutlich von der deutschen ab, die wohl auf das altsorbische &amp;#039;&amp;#039;kroba&amp;#039;&amp;#039; ‘Schachtel, geflochtenes Holz’ zurückgeht und einen Fischkorb oder Fischfang am Schwarzen Schöps bezeichnete. Auch die Ableitung von einem Personennamen ist nicht auszuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz: Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |BandReihe=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1975 |Seiten=146}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kreba wuchs der Pfarrerssohn und spätere Zeichner [[Heinrich Theodor Wehle]] (sorbisch &amp;#039;&amp;#039;Hendrich Božidar Wjela&amp;#039;&amp;#039;; 1778–1805) auf. In einigen seiner frühen Werke verarbeitete er unter anderem Landschaftseindrücke aus der Umgebung von Kreba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Datum=2006 |ISBN=978-3-929091-96-0 |Seiten=255&amp;amp;nbsp;ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Robert Pohl (Heimatforscher)|Robert Pohl]] |Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus |Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel |Ort=Weißwasser O.-L. |Datum=1924 |Seiten=214–219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kreba-Neudorf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-kreba-neudorf.de/seite/573946/chronik.html Chronik] auf der Website der Gemeinde Kreba-Neudorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1128257173|VIAF=6449149068460365730009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreba-Neudorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1391]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
	</entry>
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