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	<title>Krayenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-04T23:33:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Krayenburg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Crayenberg&lt;br /&gt;
|Bild = WAK KRAYENBURG1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Nordwand der Ruine des Palas&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1150 ?&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Gipfelburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Werksteinmauer&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Tiefenort]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/50/13/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/07/45/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 428.3&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK KRAYENBERG.jpg|mini|Der Krayenberg von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK KRAYENBURG2.jpg|mini|Kellergeschoss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krayenburg.jpg|mini|Hotel/Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Krayenburg&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan Krayenburg.jpg|mini|Historischer Lageplan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf den Palas der Krayenburg Tiefenort.JPG|mini|Salutschuss während des 3. Mittelalterlichen Spektakulums auf der Krayenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krayenburg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Burgruine in der Gemarkung [[Tiefenort]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]], die erstmals [[1155]] urkundliche Erwähnung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der [[Gipfelburg]] befindet sich bei {{Höhe|428.3|DE-NN|link=true}} auf dem jetzt bewaldeten, weithin sichtbaren Gipfel des kegelförmig aus dem Werratal hervortretenden [[Krayenberg]]es, welcher nach drei Seiten steil in das Tal ausläuft und heute nur von Osten, über eine 1500&amp;amp;nbsp;m lange Zufahrt von Tiefenort aus mit Fahrzeugen erreichbar ist. Weiterhin bestehen einige Wanderwege von [[Merkers]] und [[Kieselbach (Krayenberggemeinde)|Kieselbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Krayenburg ist eine der ältesten Steinburg-Anlagen im [[Werra]]tal, sie entstand vermutlich am Platz eines heidnischen Bergheiligtumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallburg ===&lt;br /&gt;
Im 8. Jahrhundert schenkte [[Karl der Große]] Besitzungen in [[Dorndorf (Krayenberggemeinde)|Dorndorf]] und Umgebung an das [[Kloster Hersfeld]], diese mussten durch Befestigungen geschützt werden. Es existieren auf dem Bergrücken, etwa 200&amp;amp;nbsp;m östlich der Burg noch deutlich erkennbare Reste einer älteren Wallburg, welche eventuell noch aus vorgeschichtlicher Zeit stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag vorgeschichtliche Wallburg.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Voss: &amp;#039;&amp;#039;Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön. (Verwaltungsbezirk Dermbach)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens.&amp;#039;&amp;#039; 1: &amp;#039;&amp;#039;Grossherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach&amp;#039;&amp;#039;). Band 4 = Heft 37. Fischer, Jena 1911, [http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/image/PPN63256699X/453/ S. 301].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersfelder Burganlage ===&lt;br /&gt;
Die Krayenburg wird 1155 erstmals als „castrum“ des Klosters Hersfeld erwähnt. Papst [[Lucius III.]] erließ am 3. November 1184 zugunsten des Hersfelder Abts [[Siegfried (Hersfeld)|Siegfried]] ein Dekret zur Besitzsicherung der Abtei, das unter anderem die Anordnung enthielt, die Krayenburg nicht weiter zu verlehnen. Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] ergänzte dies einen Tag später durch die Befreiung der Krayenburg und der umliegenden Dörfer vom königlichen [[Spolienrecht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;alles-900&amp;quot;&amp;gt;Stefan Alles: &amp;#039;&amp;#039;Lampert von Hersfeld und Eberhard von Fulda&amp;#039;&amp;#039;, Diss., Philipps-Universität Marburg 2010, S. 900&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch hatte später das [[Frankenstein (fränkisches Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht von Frankenstein]] die Burg als Hersfelder [[Lehnswesen|Lehen]] inne und baute sie zu einer der bedeutendsten romanischen Anlagen im mittleren Werratal aus. Die Burg besaß eine hohe Wertschätzung im Reich und war ein [[Asyl]]ort. Im Jahre 1270 bot die Burg [[Margaretha von Staufen]], einer Tochter Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrichs II.]], Zuflucht, als diese nach der Zerrüttung ihrer Ehe mit [[Albrecht II. (Meißen)|Albrecht II.]] von der [[Wartburg]] floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzvogtei des Klosters Frauensee ===&lt;br /&gt;
In Sichtweite der Burg entstand das Kloster Frauensee in einem ausgedehnten, nur dünn besiedelten Waldbezirk nördlich der Burg. Dem Schutz dieses bedeutenden [[Zisterzienser]]-Nonnenklosters wurde auch die Krayenburg bestimmt. Nach einer Auseinandersetzung mit dem [[Kloster Fulda]] verloren die [[Frankenstein (thüringisches Adelsgeschlecht)|Herren von Frankenstein]] ihre Lehensrechte an der Burg, die in der Folge häufig den Besitzer wechselte. Das [[Kloster Hersfeld]] verpfändete 1407 die Krayenburg und umliegende Besitzungen an die Thüringer Landgrafen. 1567 gelangte sie an das [[Ernestiner|ernestinische]] [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]] und gehörte nach weiteren Landesteilungen ab 1596 zum Herzogtum [[Sachsen-Eisenach]] bzw. später zum Herzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnsitz der Beichlinger Grafen ===&lt;br /&gt;
Die Grafen von [[Beichlingen (Grafengeschlecht)|Beichlingen]], die die Burg von 1516 bis 1567 als Lehnsinhaber übernahmen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.krayenburggemeinde.de/geschichte.html |wayback=20140201221040 |text=Geschichte von Burg und Amt Krayenburg }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, hatten zuvor eine autonome Kleinherrschaft in Innerthüringen inne. Die Krayenburg war ihr letzter Wohnsitz. Von 1567 bis 1879 war die Burg auch Sitz des „[[Amt Krayenberg|Amtes Kraynburg]]“. Die Krayenburg selbst wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zur Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfall der Burganlage ===&lt;br /&gt;
1640 drangen kroatische Reichstruppen in die Burg ein und plünderten sie aus. Danach verfiel sie und wurde als Steinbruch für den Bedarf der Bevölkerung genutzt. 1703 wurde der Amtssitz nach [[Tiefenort]] verlegt, nur ein Förster blieb in dem Gemäuer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]] besuchte 1782 die Krayenburg und zeichnete sie. Zu dieser Zeit waren von der mächtigen romanischen Anlage nur noch Ruinen übrig. 1850 wurden die romanischen Säulen aus den Fenstern des Palas entfernt und im Kommandantengarten der [[Wartburg]] aufgestellt. Heute sind vom ursprünglichen Baubestand nur noch geringe Reste erhalten. Teile des [[Palas]], der inneren und äußeren Ringmauer, des Kellers sowie einer [[Zisterne]] haben die Jahrhunderte überlebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Krayenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Voss: &amp;#039;&amp;#039;Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön. (Verwaltungsbezirk Dermbach)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens.&amp;#039;&amp;#039; 1: &amp;#039;&amp;#039;Grossherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach&amp;#039;&amp;#039;). Band 4 = Heft 37. Fischer, Jena 1911, [http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/image/PPN63256699X/77/LOG_0018/ S. 47–55], [http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/image/PPN63256699X/97/ S. 61–69].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krayenburgverein ===&lt;br /&gt;
Der Verein Krayenburggemeinde errichtete in den 1920er Jahren auf dem Gelände eine Klause, ein Sandsteingebäude mit Saal und Unterkunftsmöglichkeiten sowie einen runden Aussichtsturm, der mehrmals aufgestockt wurde. Nachdem die Burg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu „Volkseigentum“ geworden war und die Gemeinde Krayenburg unter staatlichem Druck aufgelöst worden war, diente sie zu DDR-Zeiten als Parteischule und [[Jugendwerkhof]]. Auf dem Berg entstand eine markante Sendeanlage der Post. Nach der Wiedervereinigung gründete sich der Verein neu und trug entscheidend zu Renovierung und Ausbau der Burg als Gaststätte und Hotel bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sanierung ===&lt;br /&gt;
Die Ruine des Palas wurde infolge der jahrhundertelangen baulichen Vernachlässigung statisch labil und musste in den 1990er Jahren stabilisiert werden, hierbei wurden auch erste Grabungen und Untersuchungen durchgeführt. Im nördlichen Teil der Burganlage wurden weitere Sendeanlagen erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Reste ==&lt;br /&gt;
Von der Burganlage blieben mehrere Kellergewölbe und der noch mit der Nordwand präsente [[Palas]] erhalten. Weiterhin sind im Gelände Reste einer gestaffelten [[Abschnittswall|Abschnittsbefestigung]] an der Zufahrtsstraße, Wall und [[Burggraben|Graben]] der [[Kernburg]] zu finden. Die Burgstelle ist heute ein [[Bodendenkmal|Boden- und Baudenkmal]] in der Gemeinde Tiefenort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen. 430 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 328f.: &amp;#039;&amp;#039;Merkers-Kieselbach, Ruine Krayenburg.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Peter Drescher (Schriftsteller)|Peter Drescher]]: &amp;#039;&amp;#039;Tiefenort an der Werra. Von damals bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Geiger, Horb am Neckar 1999, ISBN 3-89570-549-7, S. 11–31.&lt;br /&gt;
* Krayenburggemeinde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Krayenberg mit der Krayenburg.&amp;#039;&amp;#039; Schultheißenamt der Krayenburggemeinde, Tiefenort 1929.&lt;br /&gt;
* Werner Stranz (Red.): &amp;#039;&amp;#039;850 Jahre Kieselbach. 1155–2005.&amp;#039;&amp;#039; Jubiläumsverein Kieselbach 1155 e.V., Kieselbach 2005 (Festschrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.krayenburg.com/ Webpräsenz der Krayenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.hersfelder-zeitung.de.dedi25.your-server.de/heimatland/38_21.htm Artikel mit dem Titel „Die Krayenburg und ihre Verbindung zur Reichsabtei Hersfeld, Teil I“] aus dem Beiblatt „Mein Heimatland“ der [[Hersfelder Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.hersfelder-zeitung.de.dedi25.your-server.de/heimatland/38_21a.htm Artikel mit dem Titel „Die Krayenburg und ihre Verbindung zur Reichsabtei Hersfeld, Teil II“] aus dem Beiblatt „Mein Heimatland“ der [[Hersfelder Zeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7728586-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Salzungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Wartburgkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Bad Salzungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankenstein (fränkisches Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bad Salzungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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