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	<title>Krauthausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krauthausen&amp;diff=137942&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Einwohnerentwicklung */ korr.</title>
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		<updated>2025-10-23T07:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Krauthausen.jpg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/01/02/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/16/12/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Krauthausen in WAK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Wartburgkreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Hainich-Werratal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 230&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99819&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036926, 03691 (OT Deubachshof)&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16063046&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE KRZ&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Oberstr. 42 a&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.krauthausen-thüringen.de/ www.krauthausen-thüringen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ralf Galus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krauthausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde der [[Verwaltungsgemeinschaft Hainich-Werratal]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Wartburgkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Krauthausen befindet sich etwa drei Kilometer nordwestlich der Stadt [[Eisenach]] im [[Werra]]tal. Der Kernort Krauthausen hat eine Gemarkungsgröße von 682 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Krauthausen Gemeindegliederung.png|mini|300px|Gemeindegliederung]]&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Krauthausen gehören die Ortsteile&lt;br /&gt;
* [[Pferdsdorf (Krauthausen)|Pferdsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Spichra]]&lt;br /&gt;
* [[Ütteroda]]&lt;br /&gt;
sowie die früheren Gutshöfe [[Deubachshof]] und [[Lengröden]].&lt;br /&gt;
Bereits in der DDR-Zeit erfolgte die Vereinigung von Pferdsdorf und Spichra zur Gemeinde [[Pferdsdorf-Spichra]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eingemeindung&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Krauthausen, Pferdsdorf-Spichra und Ütteroda vom 25. März 1994 (GVBl S. 391)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Krauthausen grenzt im Norden an die Stadt [[Amt Creuzburg]] mit den Ortsteilen [[Creuzburg]] und im Nordosten [[Mihla]], im Osten und Süden folgen die [[Eisenach]]er Stadtteile [[Neukirchen (Eisenach)|Neukirchen]], [[Madelungen]], [[Stregda]], [[Stedtfeld]] und [[Hörschel]]. Im Westen grenzt Krauthausen an die hessische Gemeinde [[Herleshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krauthausen.jpg|mini|Krauthausen]]&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung von Krauthausen erfolgte im Jahr 1250.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Krauthausen und die heutigen Ortsteile Pferdsdorf, Spichra und Ütteroda gehörten zu dieser Zeit zum [[Amt Creuzburg (Sachsen-Eisenach)|Amt Creuzburg]]. Ab Mitte des 14. Jahrhunderts gelangte Krauthausen in den Besitz der Familie [[Nesselröden (Adelsgeschlecht)|von Nesselröden]] (später: von Nesselrodt), einem alten hessisch-thüringischen [[Ritter]]geschlecht. 1461 erwarb die Familie das benachbarte Gut Lengröden. Mit dem [[Oberst|Obristen]] &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Friedrich Leberecht von Nesselrodt&amp;#039;&amp;#039; starb die Familie im Jahre 1799 im Mannesstamme aus. Mitglieder der Familie von Nesselröden können über Jahrhunderte als Burgmannen der [[Burg Creuzburg|Creuzburg]] nachgewiesen werden, sie stellten auch Ratsmitglieder in [[Eisenach]]. Das [[Heraldik|Wappen]] derer von Nesselröden war eine fünfblättrige Brennnessel mit Wurzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1709 fanden größere An- oder Umbauarbeiten an der Krauthäuser Kirche ihren Abschluss, wie die Inschrift über dem Portal zeigt. Der Turm ist jedoch wesentlich älter und könnte Teil von einer früheren Wasserburg gewesen sein. An und in der Kirche befinden sich drei Grabplatten der Familie von Nesselrodt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1716 wurde das Schloss (architektonisch eher ein Herrenhaus) von &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Ernst Wilhelm von Nesselrodt]]&amp;#039;&amp;#039; erbaut. Nach dem Absterben der Familie v. Nesselrodt ging das Krauthäuser Gut durch verschiedene Hände, wie den Familien [[Riedesel|von Riedesel]] oder Weichberger. Am 5. März 1843 wurde hier der Maler [[Eduard Weichberger]] geboren. 1872 kam das Rittergut in den Besitz der Familie [[Eichel-Streiber]], welche die zwei größten Bauerngüter des Ortes dazukaufte und mit dem [[Madelungen|Madelunger]] Gut vereinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1883 wurde nach bisherigen Erkenntnissen die Feuerwehr Krauthausen von damals 21 Bürgern, bei einer Einwohnerzahl von 290, gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/vermischtes/article218928973/Unsere-Feuerwehr-Krauthausen-hat-die-juengste-Wehr-der-Region.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Krauthausen versuchten deutsche Soldaten, überwiegend Offiziersschüler, am 2. April 1945 den Vormarsch der [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Armee]] aufzuhalten und wurden durch den sofortigen Einsatz von deren Panzerkanonen getötet. Neun von ihnen wurden auf dem Friedhof von Krauthausen beigesetzt, sechs auf dem Friedhof von [[Ütteroda]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Lämmerhirt: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Werralinie im April 1945&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2005. ISBN 3-937135-64-2. S. 77–78&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde das Schloss Krauthausen auf der Grundlage des [[SMAD-Befehl Nr. 209|Befehls Nr. 209]] der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration in Deutschland]] abgebrochen und seine Steine u.&amp;amp;nbsp;a. für neu entstandene Wohnhäuser genutzt. An seiner Stelle befindet sich heute das 1995 errichtete Dorfgemeinschaftshaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietzel_1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Dietzel |Hrsg=Kirchgemeinde Krauthausen |Titel=Festschrift zum 300-jährigen Jubiläum der Kirche zu Krauthausen 1709-2009 |Ort=Krauthausen |Datum=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde die Flur Deubachshof aus [[Stedtfeld]] nach Krauthausen umgemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stedtfeld.eisenachonline.de/chronik.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20090707012151 |archiv-bot=2019-04-24 00:35:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 erfolgte die Eingemeindung von Ütteroda und Pferdsdorf-Spichra nach Krauthausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eingemeindung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 1.091&lt;br /&gt;
* 1995: 1.277&lt;br /&gt;
* 1996: 1.429&lt;br /&gt;
* 1997: 1.567&lt;br /&gt;
* 1998: 1.655&lt;br /&gt;
* 1999: 1.703&lt;br /&gt;
* 2000: 1.681&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2001: 1.698&lt;br /&gt;
* 2002: 1.680&lt;br /&gt;
* 2003: 1.674&lt;br /&gt;
* 2004: 1.663&lt;br /&gt;
* 2005: 1.693&lt;br /&gt;
* 2006: 1.691&lt;br /&gt;
* 2007: 1.655&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2008: 1.639&lt;br /&gt;
* 2009: 1.633&lt;br /&gt;
* 2010: 1.630&lt;br /&gt;
* 2011: 1.632&lt;br /&gt;
* 2012: 1.624&lt;br /&gt;
* 2013: 1.605&lt;br /&gt;
* 2014: 1.580&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2015: 1.597&lt;br /&gt;
* 2016: 1.578&lt;br /&gt;
* 2017: 1.570&lt;br /&gt;
* 2018: 1.615&lt;br /&gt;
* 2019: 1.590&lt;br /&gt;
* 2020: 1.578&lt;br /&gt;
* 2021: 1.574&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022: 1.552&lt;br /&gt;
* 2023: 1.539&lt;br /&gt;
* 2024: 1.519&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Bauwerk ist die [[Werratalbrücke Hörschel|Werratalbrücke]] bei Pferdsdorf und [[Hörschel]]. Die schlanken, bis zu 85 m hohen Pfeiler tragen den 732 m langen Fahrbahnabschnitt, welcher zu großen Teilen über Pferdsdorfer Flur verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1500 m nördlich der Brücke befindet sich das [[Wasserkraftwerk Spichra]]. Das 1925 erbaute Technische Denkmal wurde von der [[E.ON]]-Thüringer Energie übernommen und ging nach einer Generalüberholung im Jahre 1998 wieder ans Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Krauthausen]] bildet den Mittelpunkt der historischen Ortslage; der zugehörige massive Turm ist wesentlich älter als das in den Jahren 1709 bis 1717 errichtete Kirchenschiff. Im Inneren befinden sich die auf drei Seiten angebrachten zweigeschossigen Emporen, die um 1800 entstandene Kanzel und ein schlichter Taufstein. Das hölzerne Deckengewölbe ist eine weitere Zierde des Kirchenschiffs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietzel_1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühn_4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Kühn |Titel=Kirchen ... |Datum=1989 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Pferdsdorf]] wurde 1766 am Platz und aus Mauerresten einer vorreformatorischen Kapelle errichtet und ist ein schlichter Barockbau. Das Ostportal des ummauerten Kirchhofes, mit einem steinernen Rundbogen überwölbt, lässt im Scheitel nur undeutlich die Jahreszahl 1560 erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühn_1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Kühn |Titel=Kirchen im Eisenacher Land |Verlag=Evangelische Verlagsanstalt |Ort=Berlin |Datum=1989 |Seiten=111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortsmitte von Spichra befindet sich die [[Dreifaltigkeitskirche (Spichra)|Dreifaltigkeitskirche]]. In der heutigen Form entstand das Gotteshaus 1753 nach Umbauten aus einer bereits 1626 erbauten Kapelle. Im Inneren befindet sich ein aus dem 17. Jahrhundert datierender Taufstein mit den Familienwappen der Patronatsherren &amp;#039;&amp;#039;von Buttlar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;von Herda&amp;#039;&amp;#039;. An der Südfassade befindet sich eine Sonnenuhr. Die Spichraer Kirche wurde bei den Kampfhandlungen am 1. April 1945 schwer beschädigt und konnte erst seit 1958 wieder von der Kirchgemeinde in vollem Umfang genutzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühn_2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Kühn |Titel=Kirchen ... |Datum=1989 |Seiten=112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am Nordrand des Ortsteils gelegene [[Dorfkirche Ütteroda]] wurde 1569 bis 1572 erbaut. Das kleine, aus leuchtend gelbem Sandsteinblöcken aufgemauerte Gotteshaus besitzt einen auf der Westseite aufgesetzten achteckigen verschieferten Dachreiter. Das heute steinsichtige Mauerwerk war ursprünglich verputzt und wohl auch getüncht. Das Innere wird von wenigen und relativ kleinflächigen Fenstern beleuchtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühn_3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Kühn |Titel=Kirchen ... |Datum=1989 |Seiten=73}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
WAK KRAUTHSN KIRCHE.jpg|Krauthausen&lt;br /&gt;
WAK PFERDSDORF KIRCHE2.jpg|Pferdsdorf&lt;br /&gt;
WAK SPICHRA KIRCHE.jpg|Spichra&lt;br /&gt;
WAK UETTERODA KIRCHE.jpg|Ütteroda&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parks ===&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Krauthäuser Rieth&amp;#039;&amp;#039; entstand im Jahr 2010 eine Teichanlage als Erholungs- und Freizeitgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thüringer Allgemeine]], Kreisseite Eisenach, Ausgabe vom 1. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutshaus Lengröden ===&lt;br /&gt;
Das an der Straße nach Creuzburg gelegene Gutshaus Lengröden war ursprünglich eine repräsentative vierflügelige Hofanlage, von weiteren Wirtschaftsgebäuden und einer Mühle umgeben. Am Haupthaus erkennt man noch die Wappensteine der letzten adeligen Besitzer. Der denkmalgeschützte Gebäudekomplex ist durch jahrzehntelange Vernachlässigung augenscheinlich in einem schlechten baulichen Zustand. Der alte Baumbestand östlich vor dem Hauptgebäude erinnert an den hier befindlichen Park. Etwa 500 m östlich des Gutes befand sich am Rand des &amp;#039;&amp;#039;Lengröder Holzes&amp;#039;&amp;#039; über dem Molkengraben das &amp;#039;&amp;#039;Buttlarsche Erbbegräbnis&amp;#039;&amp;#039; der Gutsherren, von dem heute nur noch spärliche Reste erkennbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Krauthausen setzt sich aus 12 Ratsherren zusammen:&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe]] Krauthausen: 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Wählergruppe Pferdsdorf-Spichra: 3 Sitze&lt;br /&gt;
* Bürger Aktiv: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] e.&amp;amp;nbsp;V. Ütteroda: 2 Sitze&lt;br /&gt;
* UWG Krauthausen: 2 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63046&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=x&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-1&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart= |titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 26. Mai 2024. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2024-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister Ralf Galus wurde am 1. September 2024 gewählt. Zuvor war seit 2009 Frank Moenke im Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63046 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2024 in Thüringen, Krauthausen |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Gewerbe ===&lt;br /&gt;
Das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Deubachshof&amp;#039;&amp;#039; befindet sich südwestlich von Krauthausen unmittelbar an der [[Bundesautobahn 4]].&lt;br /&gt;
Es verfügt über eine Gesamtfläche von knapp 60&amp;amp;nbsp;ha (Stand 2009). Der Standort Krauthausen/Deubachshof ist zudem ein wichtiges Dienstleistungs- und Logistikzentrum für die benachbarte Stadt Eisenach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wartburgkreis.de/wak/cmswak-neu.nsf/Dokintern/JW.20060727.172437.111529?OpenDocument |titel=Gewerbegebiete in der Wartburgregion |werk=Wartburgkreis-Online |abruf=2010-02-18 |offline=1 |archiv-bot=2019-04-24 00:35:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet verläuft die Bundesautobahn 4 mit der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Eisenach-West&amp;#039;&amp;#039; sowie die [[Bundesstraße 7]]. An der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Eisenach-West&amp;#039;&amp;#039; beginnt im Gemeindegebiet die [[Bundesstraße 19]]. Die Ortsteile Deubachshof, Pferdsdorf und Spichra erreicht man über die von der B7 abzweigende [[Landesstraße]] L 1017 (bis 2009: [[Bundesstraße 7a]]). Krauthausen ist durch Linie 174 des [[Verkehrsunternehmen Wartburgmobil]] mit den benachbarten Ortschaften verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fahrplanab2019&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wartburgmobil.info/index.php/fahrgastinfo/regionalverkehr |wayback=20190420193955 |text=Verkehrsgesellschaft Wartburgmobil |archiv-bot=2022-11-28 09:32:17 InternetArchiveBot }} – Regionalverkehrsangebote und aktuelle Fahrpläne ab dem 1. Juni 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenbahnanschluss besteht am [[Bahnhof Eisenach]]. Der Ortsteil Pferdsdorf hatte bis in die 1960er Jahre einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Schwebda–Wartha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürgermeister ===&lt;br /&gt;
* Werner Nowatzky, ausgezeichnet im Februar 2010 für seine Arbeit und bleibende Verdienste als ehemaliger Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thüringer Allgemeine]], Kreisseite Eisenach, Ausgabe vom 1. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendarbeit ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Krauthausen gibt es verschiedene Freizeitangebote für Jugendliche, so z.&amp;amp;nbsp;B. den Jugendclub&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.instagram.com/jugenklub_krauthausen_th&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die Jugendfeuerwehr&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.instagram.com/jugendfeuerwehr_krauthausen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Die Freiwillige Feuerwehr Krauthausen unterhält drei Standorte. Zum einen den Standort Krauthausen, einen Standort im Ortsteil Ütteroda und der Ortsteil Pferdsdorf/Spichra einen gemeinsamen Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Feuerwehr der Einheitsgemeinde besteht aus zwei KLF-Th [[Kleinlöschfahrzeug (Deutschland)|Kleinlöschfahrzeug]], einem LF 10 [[Löschgruppenfahrzeug]] und einem LF 20 KatS Löschgruppenfahrzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.krauthausen-thüringen.de/ Website der Einheitsgemeinde Krauthausen]&lt;br /&gt;
* [https://www.krauthausen-thueringen.de/ private Website über Krauthausen]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qv_wS9kRII Leben am Todesstreifen] Video über Pferdsdorf-Spichra und Willershausen (28 Min.)&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dlfmagazin/1334266/ Krauthausen und die Gebietsreform], Beitrag im DLF-Magazin des Deutschlandfunks vom 2. Dezember 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Wartburgkreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Krauthausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4797315-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krauthausen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1250]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
	</entry>
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