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	<title>Krauser Ampfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:04:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krauser_Ampfer&amp;diff=366937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-14T23:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Krauser Ampfer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Rumex crispus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Ampfer&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Rumex&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Knöterichgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Polygonaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nelkenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Caryophyllales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Rumex crispus 27062025.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Krauser Ampfer (&amp;#039;&amp;#039;Rumex crispus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: RumexCrispusValven.jpg|miniatur|Krauser Ampfer, wirteliger Teilfruchtstand, halbreif]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Rumex crispus 001.JPG|miniatur|Krauser Ampfer, Bestand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20170531Rumex crispus3.jpg|mini|Krauser Ampfer (&amp;#039;&amp;#039;Rumex crispus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krause Ampfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Rumex crispus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Knöterichgewächse]] (Polygonaceae). Sein Name kommt von den am Rand kraus gewellten Laubblättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Krause Ampfer ist eine immergrüne, ausdauernde, [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von etwa 30 bis 150 Zentimetern erreicht. Die [[Phyllotaxis#Grundtypen|Grundblätter]] sind mit einem gestutzten herzförmigen Grund versehen und enden spitz. Die [[Blattspreite|Spreite]] der Grundblätter ist vier- bis achtmal so lang wie breit, bis 40 cm lang und am Rand stark kraus gewellt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die [[Valven]] sind stets ganzrandig und breiter als die [[Schwiele]], die an mindestens einer Valve vorhanden ist. Diese ist groß, entwickelt sich früh und verhärtet sich. Die Fruchtstiele sind meist doppelt so lang wie die Valven und oberseits breit kreiselartig geformt. Die Früchte sind im Durchschnitt nur 1,5 bis 1,8 mm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krause Ampfer blüht in Mitteleuropa von Juni bis August. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl beträgt 2n = 60.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der ursprünglich [[Eurasien|eurasische]] Krause Ampfer ist als [[Neophyt]] in Gebieten mit gemäßigtem Klima weltweit verbreitet. Er ist in ganz [[Deutschland]] weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt in Unkrautfluren, an Ufern, Gräben, auf Äckern, in Gänseangern und in nassen Wiesen vor. Er bevorzugt verfestigten, schweren, nährstoffreichen Lehm- und Tonboden. &lt;br /&gt;
Nach [[Zeigerwerte nach Ellenberg|Ellenberg]] ist er eine Halblichtpflanze, ein Mäßigwärmezeiger, ein Feuchtezeiger,  auf mäßig stickstoffreichen Standorten wachsend und eine Klassencharakterart der Kriechstraußgras-Rasen bzw. Flutrasen (Agrostietea stoloniferae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellenberg&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Erich Oberdorfer|Oberdorfer]] ist er eine Charakterart des Verbands Agropyro-Rumicion, kommt aber auch in Gesellschaften der Klasse Molinio-Arrhenatheretea vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; In den Allgäuer Alpen steigt er in Vorarlberg nahe der Auenhütte am [[Hoher Ifen|Ifen]] bis zu einer Höhenlage von 1270 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Krause Ampfer ist eine Pionierpflanze, die bis 3 m tief wurzelt. Man zählt ihn zu den [[Hemikryptophyt]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist andromonözisch mit vormännlichen Zwitterblüten. Die Blüten werden durch Wind bestäubt. Durch die getrennte Stellung der beiden Geschlechter ist [[Selbstbestäubung]] innerhalb der Blüte unmöglich. Wegen der glatten [[Diasporen]] findet sicher keine Klettausbreitung statt, aber Wasserausbreitung ist wahrscheinlich. Zumeist findet Windausbreitung statt. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] können über viele Jahre keimfähig bleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Der wissenschaftliche Name &amp;#039;&amp;#039;Rumex crispus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039; [[Erstbeschreibung|erstveröffentlicht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Die Pflanze ist besonders durch ihren Gehalt an Oxalaten auch getrocknet schwach giftig. Die Hauptwirkstoffe sind [[Kaliumoxalat]], freie [[Oxalsäure]], [[Gerbstoffe]] und [[Anthrachinone]].&lt;br /&gt;
Wirkungsmechanismus: lokale Reizung; resorbierte Oxalsäure bindet Blut-Calcium und führt zu Hypocalcämie. Die Calciumoxalat-Kristalle schädigen bei Ausscheidung die Nieren.&lt;br /&gt;
Vergiftungssymptome sind: Erbrechen, Durchfall, Kolik, Herzrhythmusstörungen, Hypotonie, Zittern, Lähmungen, Hämaturie/Anurie u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiftungen mit tödlichem Ausgang bei Kindern und Tieren sind bekannt; bei Massenauftreten in Wiesen kann es auch zu Vergiftungen von Weidevieh kommen; [[Pferde]] und [[Schafe]] sind empfindlich, [[Rinder]] etwas toleranter, weil sich die Menge oxalatabbauender Mikroorganismen im [[Pansen]] erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in der Heilkunde ==&lt;br /&gt;
In der Volksheilkunde findet die Wurzel des krausen Ampfers (Drogenname: Rumex crispus, Radix bzw. Rumicis crispi Radix) nur noch gelegentlich Anwendung, vor allem bei Hautkrankheiten und Affektionen des Darmes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;madaus&amp;quot; /&amp;gt; Die Anwendungen bei Verstopfung ist aufgrund der in der Droge enthaltenen abführend wirkenden [[Anthrachinone]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID19071368&amp;quot; /&amp;gt; zumindest plausibel. In Versuchen konnten antioxidative, antibakterielle Eigenschaften&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID11513714&amp;quot; /&amp;gt; der Droge nachgewiesen werden. Nepodin, ein Inhaltsstoff des krausen Ampfers, zeigt zudem Aktivitäten gegen den Malariaerreger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID23440579&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800131315}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3494013683}}&lt;br /&gt;
* Sergei L. Mosyakin: &amp;#039;&amp;#039;Rumex.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|0195222113|Seite=522–523|URL=http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=200006746|Linktext=online}} (engl.)&lt;br /&gt;
* Margot Spohn, [[Marianne Golte-Bechtle]]: &amp;#039;&amp;#039;Was blüht denn da? Die Enzyklopädie: über 1000 Blütenpflanzen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10326-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellenberg&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3825281043|Seite=1057}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3494013977|Seite=412}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;madaus&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Madaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der biologischen Heilmittel.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Olms, Hildesheim 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID19071368&amp;quot;&amp;gt;S. Baskan, A. Daut-Ozdemir u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Analysis of anthraquinones in Rumex crispus by micellar electrokinetic chromatography.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Talanta]].&amp;#039;&amp;#039; Band 71, Nr. 2, 2007, S.&amp;amp;nbsp;747–750, {{DOI|10.1016/j.talanta.2006.05.018}}, PMID 19071368. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID11513714&amp;quot;&amp;gt;Ali Yıldırım, Ahmet Mavi, Ayşe Aydan Kara: &amp;#039;&amp;#039;Determination of antioxidant and antimicrobial activities of Rumex crispus L. extracts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Agricultural and Food Chemistry]].&amp;#039;&amp;#039; Band 49, Nr. 8, 2001, S.&amp;amp;nbsp;4083–4089, PMID 11513714, [[doi:10.1021/jf0103572]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID23440579&amp;quot;&amp;gt;K. H. Lee, K. H. Rhee: &amp;#039;&amp;#039;Antimalarial activity of nepodin isolated from Rumex crispus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archives of Pharmacal Research]].&amp;#039;&amp;#039; Band 36, Nr. 4, 2013, S.&amp;amp;nbsp;430–435, {{DOI|10.1007/s12272-013-0055-0}}, PMID 23440579. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot;&amp;gt;Carl von Linné: &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 335 ({{Digitalisat|1=http://www.biodiversitylibrary.org/openurl?pid=title:669&amp;amp;volume=1&amp;amp;issue=&amp;amp;spage=335&amp;amp;date=1753}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=330}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 442.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Rumex crispus|Krauser Ampfer}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5083}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|5083}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=488|WissName=Rumex crispus L.}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Knoeterichgewaechse/quirl_dicht.htm#Krauser%20Ampfer  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
Schadwirkung:&lt;br /&gt;
* [http://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/pflanzenschutz/beikrautregulierung/ausdauernde-beikrautarten/krauser-ampfer-rumex-crispus/ Krauser Ampfer] auf oekolandbau.de&lt;br /&gt;
Bilder:&lt;br /&gt;
* Günther Blaich: [http://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Rumex+crispus&amp;amp;fm=pflfamla&amp;amp;abs=pflfmpog &amp;#039;&amp;#039;Fotos europäischer Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/12639178@N07/tags/rumexcrispus/ naturgucker.de auf Flickr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ampfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildkraut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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