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	<title>Krastaler Marmor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:29:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krastaler_Marmor&amp;diff=292467&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21828-98: /* Bau- und Kunstwerke */Typo</title>
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		<updated>2026-04-08T17:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bau- und Kunstwerke: &lt;/span&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Krastaler Marmor.JPG|200px|mini|&amp;#039;&amp;#039;Krastaler Marmor&amp;#039;&amp;#039; in der Gesteinsausstellung des [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museums in Wien]], mit Hinweis auf dessen Verbauung im Hofmuseum (&amp;#039;&amp;#039;[[Kunsthistorisches Museum]]&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Universität Wien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagenfurt Europapark Steinsaeule Milos Chlupac 14082008 33.jpg|mini|hochkant|Skulptur aus Krastaler Marmor von [[Miloslav Chlupáč]] im Europark Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krastaler Marmor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kommt im [[Millstätter See|Millstättersee-Gebirge]] an dessen Ostende, in Kärnten (Österreich) im [[Krastal]], einem Taleinschnitt, vor. In der Mitte des Krastals liegen [[Steinbruch|Steinbrüche]], die schon von den Römern genutzt wurden. Dieser [[Marmor]] wurde über Jahrhunderte hinweg im Bauwesen genutzt: Im sogenannten Franz-Steinbruch wurden sechs römische Spitzeisen gefunden, die heute im [[Kärntner Landesmuseum|Landesmuseum Klagenfurt]] ausgestellt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Steinbrüche ==&lt;br /&gt;
Der Krastaler Marmor ist ein grobkörniger grauer Marmor mit einer Korngröße von 3 bis 5 Millimetern. Dieser Naturstein beinhaltet [[Phlogopit]] und Kalk- und [[Magnesiumoxid|Magnesiasilikate]]. Krastaler Marmor ist deutlich gebändert und liegt in Schiefergneis eingelagert. Am Rande des Vorkommens wird dieser Marmor heller. An den Einlagerungsgrenzen des Marmors an [[Gneis]], [[Pegmatit]] und [[Amphibolit]] befinden sich die entsprechenden Reaktionsminerale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbrüche betrieben bis in die Anfänge der 1950er Jahre die Firmen &amp;#039;&amp;#039;Della Schiava&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Adami&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vogler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fantoni&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Leitner&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Franz&amp;#039;&amp;#039;. Der Franz-Steinbruch ist einer der größten gewesen und hatte in den 1950er Jahren in seiner Hanglage eine Länge von 90 Metern, 40 Meter Höhe und 30 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große moderne [[Steinbruch]] im Krastal wurde 1958 im Tagebau neu eröffnet und wird seit 1998 unter Tage betrieben. Im Krastal werden jährlich insgesamt 2000 cbm Marmor abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://materialarchiv.ch/de/ma:material_2112?type=all&amp;amp;n=Anhang &amp;#039;&amp;#039;Karstaler Marmor&amp;#039;&amp;#039;], ohne Datum, abgerufen am 17. Februar 2024. In: Georessourcen Schweiz. EZTH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Krastaler Marmor ist besonders verwitterungsbeständig. [[Verwitterung]]serscheinungen zeigen sich lediglich in einer leichten Aufrauung der Oberfläche, die nicht weiter um sich greift. Die Festigkeit dieses Marmors ist so hoch, dass er früher als Bahnschotter verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vorkommen sind die [[Kluft (Geologie)|Kluftabstände]] groß, deshalb ließen sich Rohblöcke in der Größe von 3,00 × 2,00 × 0,75 Meter, Platten bis 8 m² und Säulen bis zu 3 Meter Länge gewinnen. Verwendet wurde er für Denk- und Grabmäler, Brunnenanlagen und vor allem als [[Werkstein]] für Bauwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer [[Max Gangl]] arbeitet traditionell mit diesem Marmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Kunstwerke ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Verwendung von Krastaler Marmor und Musterstück&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Klagenfurt Europapark Polygonaler Koerper Leo Kornbrust 14082008 55.jpg|Polygonaler Körper von Leo Kornbrust im [[Europapark Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
Datei:Grazer Oper.JPG|Grazer Opernhaus mit Sockel aus Krastaler Marmor&lt;br /&gt;
Datei:Hauptmann Hermann Kriegsdenkmal Predil 30092005 02.jpg|Hermann-Denkmal am [[Predilpass]]&lt;br /&gt;
Datei:Graz-hauptplatz-2007.jpg|Sockel des Erzherzog-Johann-Denkmals in Graz&lt;br /&gt;
Datei:Marble Krastal - austria.jpg|[[Textur (Geologie)|Texturbeispiel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können hier lediglich einige Beispiele für Kunstdenkmäler gegeben werden.&lt;br /&gt;
*[[Friesach (Gemeinde Friesach)|Friesach]]: Mittlere große Schale des Marktbrunnens (1563)&lt;br /&gt;
*[[Graz]]: Sockel der Technischen Universität und [[Karl-Franzens-Universität Graz|Karl-Franzens-Universität]], Opernhaus, Finanzgebäude, Bezirksgericht, Stadttheater, Erzherzog-Johann-Denkmal&lt;br /&gt;
*[[Gurk (Kärnten)|Gurk]]: Grabstein Andreas Gösel (1688)&lt;br /&gt;
*[[Klagenfurt]]: Landesmuseum, Maria-Theresia-Denkmal (1872), Konzerthaus, Wettersäule (1879)&lt;br /&gt;
*[[Kornat (Gemeinde Lesachtal)|Kornat]] im [[Lesachtal]]: Pfarrkirche und Taufstein (neogotisch)&lt;br /&gt;
*[[Lockenhaus]]: [[Nadasdy]]gruft unter der Pfarrkirche, Sarkophag des Grafen [[Lipot]] († 1873)&lt;br /&gt;
*[[Maria Luggau]]: Kloster, Refektorium, Lavabo (1657)&lt;br /&gt;
*[[Mallnitz]]: Villa [[Edmund Mojsisovics von Mojsvár|Mojsisovics]] mit zahlreichen Steinarbeiten&lt;br /&gt;
*[[Obervellach]]: Gedenkstein für [[Ingeborg Bachmann]] von Bildhauer [[Herbert Unterberger]] (2018)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gailtal-journal.at/leute/neuer-dorfplatz-wuerdigt-ingeborg-bachmann/ |titel=Neuer Dorfplatz würdigt Ingeborg Bachmann|datum=2018-07-02|abruf=2019-07-24|sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Predilpass]]: Hermann-Denkmal&lt;br /&gt;
*[[Puch bei Weiz|Puch]]: Pfarrkirchenturm (1936)&lt;br /&gt;
*Villach-Sankt Martin: [[Schloss Mörtenegg]]&lt;br /&gt;
*[[Spittal an der Drau|Spittal]]: Pfarrkirche, Grabsteine, Kriegerdenkmal, ehemaliges Hotel Goldeck (1919/1911)&lt;br /&gt;
*[[Treffen am Ossiacher See|Treffen]]: Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
*[[Villach]]: Sankt-Jacob-Kirche, Turm und Grabsteine; Nikolaikirche, Grabsteine außen; Millesi-Schlößchen (1625), Torgewände; Rathaus, Tür- und Fenstergewände;&lt;br /&gt;
*[[Wien]]: Universität, Rampe und Kandelaber; Naturhistorisches Museum, Sockel des [[Vestibül]]s; Kunsthistorisches Museum&lt;br /&gt;
*[[Winklern]] im [[Gegendtal]]: Römersteine, karolingisches Architekturstück mit Bandornament ausgestellt im [[Lapidarium]] im Museum Villach&lt;br /&gt;
*[[Zweinitz]]: Pfarrkirche, Grabstein Andrä Hofmann von Wald (1507)&lt;br /&gt;
[[Öhringen]] Partnerschaftsdenkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Kieslinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Nutzbaren Gesteine Kärntens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Carinthia (Zeitschrift)|Carinthia II]].&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 17, Verlag des Naturwissenschaftlichen Vereines für Kärnten, Klagenfurt 1956, S. 237–241 (ganzer Artikel S. 1–348, {{ZOBODAT|pfad=pdf/CAR-SH_17_0001-0348.pdf|KBytes=368314}}). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marmorsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
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