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	<title>Krapfenwaldl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mö1997: Rathauskorrespondenz Wien Archivlink gesetzt</title>
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		<updated>2025-07-16T16:54:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rathauskorrespondenz Wien Archivlink gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Krapfenwaldl&lt;br /&gt;
|BILD=Krapfenwaldl.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Das [[Krapfenwaldlbad]] im Krapfenwaldl&lt;br /&gt;
|HÖHE=354&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Wienerwald]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48.26586&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=16.33071&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-9&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=0.4&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=354-334&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Vogelsangberg]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Flyschzone|Flysch]] (Sievering-Formation)&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Maastrichtium]] – [[Paläozän]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wigand-Blick auf Wien vom Krapfenwaldl.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Blick auf Wien vom Krapfenwaldl&amp;#039;&amp;#039; von [[Balthasar Wigand]] (ca. 1840)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krapfenwaldl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|354|AT}} hoher [[Hügel]] und ein Waldgebiet im 19. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Döbling]]. Nach ihm nannte [[Johann Strauss (Sohn)]] auch eine [[Polka]] („[[Im Krapfenwald’l|Im Krapfenwaldl]]“) und auch die Wiener Sage „Der Teufel im Krapfenwaldl“ spielte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Krapfenwaldl ist ein Höhenrücken zwischen dem Muckental (Schreiberbach) und dem Nesselbachtal östlich des [[Reisenberg (Wien)|Reisenbergs]] (Cobenzl). Früher war die Erhebung dichter mit Föhren bewachsen als heute, später übertrug sich der Name auch auf die kleine Ansiedlung. Der Name „Krapfenwaldl“ stammt vom Geheimen Kriegsrat [[Franz Joseph Krapf]], der sich hier im 18. Jahrhundert ein Waldhaus hatte bauen lassen. Zu dieser Zeit hieß das Gebiet auch „Musikantengehege“, da [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] das hier liegende Wildgehege den Mitgliedern seiner Hofmusikkapelle zur Jagd überlassen hatte. Nach dem Tod Krapfs erwarb der [[Grinzing]]er Weinhauer Leopold Seidl das Haus und gestaltete es zu einem Gasthaus um. 1797 bis 1800 wurden Gehwege und Bänke im umliegenden Wald angelegt. 1806 erwarb [[Johann I. Josef (Liechtenstein)|Johann Fürst zu Liechtenstein]] das Gebiet und ließ am Gipfel der Anhöhe ein Lusthaus errichten. Durch ihn erhielt das Krapfenwaldl seine charakteristische Gestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Wanderführer aus dem [[Biedermeier]], dem Werk &amp;#039;&amp;#039;„[[Wien’s Umgebungen auf zwanzig Stunden im Umkreise]]“&amp;#039;&amp;#039; von [[Adolf Schmidl]] aus dem Jahre 1835, wird ein Ausflug zum „Krapfenwäldchen“ beschrieben:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Das Krapfenwäldchen ist ein überraschend anmuthiges Plätzchen. Eine schöne Wiese zieht sich hier ins Thal hinab, von Buschwerk und Pappelgruppen eingefaßt, unter denen Tische und Bänke dem Müden entgegenwinken. Links bedeckt ein Hain von Eichen und Föhren den Gipfel des Hügels, an dessen Fuße das Wirtshaus, die sogenannte Krapfenhütte, liegt. Zahlreiche Tische, eine hölzerne Halle zum Schutz gegen plötzliches Unwetter, zugleich als Tanzsaal dienend, Schaukeln etc. beweisen, wie besucht die Anlage ist, wozu auch die ziemlich gute Bewirtung beiträgt. […] Woher der Name Krapfenhütte, ‚Krapfenwaldel‘ kommen mag? Etwa, weil der Hügel wie ein [[Krapfen (Hefeteig)|Krapfen]], mit der bildlichen Sprache des Volkes zu reden, zwischen den beiden Thälern liegt?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schmidl: &amp;#039;&amp;#039;Wien&amp;#039;s Umgebungen auf zwanzig Stunden im Umkreise. Nach eigenen Wanderungen geschildert von Adolf Schmidl.&amp;#039;&amp;#039; Gedruckt und im Verlage bei Carl Gerold, Wien 1835, S.&amp;amp;nbsp;203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Später wurde das Krapfenwaldl dem Gut Reisenberg einverleibt. [[Johann Carl von Sothen|Baron Sothen]] ließ das Gasthaus nach 1867 ausbauen und ein jährliches Annenfest abhalten. Der Besucherstrom steigerte sich insbesondere nach der Errichtung der Zahnradbahn auf den [[Kahlenberg]], da eine eigene Station Krapfenwaldl errichtet wurde. 1909 wurde das Krapfenwaldl von der Gemeinde Wien erworben, die am 30. April 1911 das von Stadtbaurat [[Josef Pürzl]] geplante große Volksrestaurant eröffnete. Dies wurde während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] in ein Reservelazarett umgewandelt. 1923 wurde das [[Krapfenwaldlbad]] ([[Freibad]]) erbaut, das später durch die [[Wiener Höhenstraße]] erschlossen wurde. Das Gasthaus wurde in das neue Bad integriert. 1952 wurde das Bad renoviert, 1978 erhielt es zwei neue Becken. 1989 erfolgte die Sanierung des oberen Beckens. Es bietet heute auf 50.000 m² Platz für 4.500 Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Kothbauer: &amp;#039;&amp;#039;Döbling – und seine Ried- und Flurnamen&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Wien 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wien.gv.at/freizeit/baeder/uebersicht/sommerbaeder/krapfenwaldlbad.html Krapfenwaldlbad]&lt;br /&gt;
* [http://www.suf.at/wien/sagen/krapfen.htm Die Sage &amp;quot;Der Teufel im Krapfenwaldl&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.johann-strauss-gesellschaft.at/JSG/STRAUSS/extract/data/obj/e/e/00002534.htm | wayback=20080411120047 | text=Johann Strauss: &amp;quot;Im Krapfenwaldl&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
* [https://presse.wien.gv.at/presse/2003/08/08/denkmalgeschuetzte-badefreuden Pressemeldung der Stadt Wien zum Krapfenwaldlbad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Döbling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mö1997</name></author>
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