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	<title>Krapenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krapenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Haus Krapenberg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] in den &amp;#039;&amp;#039;Hohen Bergen&amp;#039;&amp;#039; der [[Zitzschewig]]er Flur in der sächsischen Stadt [[Radebeul]] mit einem in der Einzellage [[Radebeuler Johannisberg]] gelegenen Weinberg, dem oberhalb gelegenen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krapenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Beide liegen innerhalb der Großlage [[Lößnitz (Großlage)|Radebeuler Lößnitz]] und gehören zum [[Kulturlandschaftsschutz|Denkmalschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Helas (Bearb.) |Hrsg=Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Stadt Radebeul |Titel=Stadt Radebeul |TitelErg=[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen] |Verlag=SAX-Verlag |Ort=Beucha |Datum=2007 |Seiten=218 f. sowie beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adresse ist [[Mittlere Bergstraße (Radebeul)|Mittlere Bergstraße]] 44, an der Ecke zum nach dem Weinberg benannten Krapenbergweg. Weiter westlich an der Mittleren Bergstraße liegt mit der Hausnummer 44a das Winzerhaus des Krapenbergs.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul-Krapenburg.jpg|mini|Die Krapenburg von Westen, Mittlere Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:15679-Radebeul-1913-Krapenburg - Krapenburg-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Die Krapenburg 1913 mit dem Winzer&amp;amp;shy;haus (li.). Weiter rechts die [[Villa Dankbarkeit]], darüber das [[Hohenhaus (Radebeul)|Hohenhaus]]; oben rechts die [[Wettinshöhe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Krapenburg von Zechsteinaussicht 02.JPG|mini|Rückseite der Krapenburg, von der [[Zechstein-Aussicht]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude mit nördlichem Anbau sowie das Winzerhaus, das nebenliegende Backhaus, der Park und die Einfriedung stehen unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950588||Zusatz=Weingut Krapenberg (ehem.); Villa Krapenburg: Hauptgebäude (Mittlere Bergstraße&amp;amp;nbsp;44) mit nördlichem Anbau, Winzerhaus (Mittlere Bergstraße&amp;amp;nbsp;44a), Scheune (Kynastweg&amp;amp;nbsp;2), ehemaliges Backhaus, Garten (Gartendenkmal) am Hauptgebäude sowie Talutanlage und Einfriedungsmauern eines Weingutes|Abruf=2021-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenhaus ===&lt;br /&gt;
Die „großbürgerliche [[Villa]]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;donath&amp;quot; /&amp;gt; im Stil [[Deutsche Renaissance|deutscher Renaissance]] steht auf einem Eckgrundstück direkt an der Straße. Der zweigeschossige, „außerordentlich malerisch-bewegte[…] Bau“&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; mit [[Kniestock|Fachwerkdrempel]] und hohem, ziegelgedecktem [[Walmdach]] zeigt an der Straßenecke einen dreigeschossigen [[Erker|Eckerker]] mit einer achteckigen [[Haube (Architektur)|Haube]] sowie der Inschrift &amp;lt;code&amp;gt;Krapenburg&amp;lt;/code&amp;gt;. In der links davon liegenden Hauptansicht zur Mittleren Bergstraße befindet sich mittig ein von unterschiedlichen [[Dachgaube|Gauben]] umgebener [[Zwerchgiebel]] ebenfalls in [[Fachwerkhaus|Fachwerk]], die sich links anschließende Schmalseite bildet ein [[Risalit]] mit [[Krüppelwalm]]giebel. Das 1899 umgebaute Obergeschoss weist fünf Fenster auf, während das darunterliegende Erdgeschoss noch die acht ursprünglichen Fensterachsen zeigt, wie sie auch auf der Zeichnung der &amp;#039;&amp;#039;Reben-, Forst- und Obstbaumschule von Neubert&amp;#039;&amp;#039; zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts des Eckerkers am Krapenbergweg schließt sich ein sechsachsiger Gebäudeflügel an, das Dach mit [[Schleppgaube]]n. Bergseitig schließt sich an diesen Flügel ein schlicht verputzter, niedrigerer Bau aus der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit vier Fensterachsen und [[Satteldach]] an, der nicht [[Historismus (Architektur)|historistisch]] umgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofseite des Gebäudes wird durch den hoch aufragenden, achteckigen Turm mit Fachwerkobergeschoss und [[Welsche Haube|Welscher Haube]] beherrscht. Neben diesem findet sich ein [[Staffelgiebel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Materialvielfalt des historisierenden Gebäudes ergibt sich aus unterschiedlichen Putzstrukturen und der Farbigkeit in Verbindung mit [[Gesims]]en, der Verwendung von Sandstein für die [[Gewände|Fenstergewände]], meist in Form von [[Vorhangbogen|Vorhangblendbögen]], und [[Verdachung]]en sowie von Holz für die Zierfachwerke. Bemerkenswert ist das [[Bleiverglasung|bleiverglaste]] Fenster im Treppenhaus, das zum Hof zeigt. Im Inneren befindet sich unter anderem im Obergeschoss ein Saal, dessen Decke durch ein [[Neogotik|neogotisches]] [[Maßwerk]] verziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winzerhaus und Backhaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Krapenburg Winzerhaus.jpg|mini|Winzerhaus/Presshaus der Krapenburg. Rechts hinter dem Baum ist das Wappen von Eckstädt zu sehen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Krapenburg Backhaus.jpg|mini|Mit der Einfriedung abschließend: Backhaus]]&lt;br /&gt;
Das [[Winzerhaus]]/[[Presshaus]] ({{Coordinate |name=Winzerhaus Krapenberg |text=DMS |NS=51/07/18.66/N |EW=13/36/11.50/E |type=landmark |region=DE-SN}}) ist ein zweigeschossiger, [[traufständig]]er Bau mit einem ziegelgedeckten [[Krüppelwalmdach]] direkt in der [[Straßenflucht]]. Das zur Straße fensterlose Erdgeschoss beherbergte Pressräume, in die man ursprünglich durch Tore mit den Pferdewagen einfahren konnte, um die Weintrauben abzuliefern. Unter dem Erdgeschoss befinden sich zwei große tonnengewölbte Weinkeller, einer zur Abfüllung und einer zur Lagerung der Fässer, mit einer dazwischengelegenen Sandsteintreppe als Zugang von außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss sind sieben Fenster zu sehen. Auf der Hofseite befindet sich ein eingemauerter [[Schlussstein]] mit den Initialen &amp;lt;code&amp;gt;CVVE&amp;lt;/code&amp;gt; für [[Christoph Vitzthum von Eckstädt]], der das Weingut 1704 erwarb, nebst der Datierung auf 1710. Der Putzbau zeigt Reste einer einfachen Gliederung wohl vom Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Auf beiden Seiten des Winzerhauses schließen sich die [[Naturstein]]mauern der [[Einfriedung]] an, auf der rechten Seite mit einer eingelassenen, rechteckigen [[Tor (Architektur)|Pforte]]. Auf der untengezeigten Zeichnung der Reben-, Forst- und Obstbaumschule ist es das linke Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Grundstücksmauer steht ein kleines [[Backhaus]] mit einem Walmdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Park und Weinberg ===&lt;br /&gt;
Park und Weinberg der &amp;#039;&amp;#039;Krapenbergs&amp;#039;&amp;#039; sind etwa vier Hektar groß. Der im unteren Bereich gelegene, parkartige Garten am Haupthaus besteht aus altem Baumbestand mit einigen bemerkenswerten Bäumen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Tulpenbaum]], [[Geweihbaum]] und [[Hängebuche]]); er gilt genau so wie die [[Talutanlage (Krapenberg)|Talutanlage]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Gartendenkmalpflege|Werk der Landschafts- und Gartengestaltung]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Krapenberg wurde im Landsteuerregister von 1590 als &amp;#039;&amp;#039;Krap&amp;#039;&amp;#039; im Besitz des Dresdner Bürgers Asmus Müller (Christoph Müller)&amp;lt;ref name=&amp;quot;donath&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783941595095|Seiten=108–111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt. Spätere Namen waren &amp;#039;&amp;#039;Krapen&amp;#039;&amp;#039;, seit dem 17. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Krapenberg&amp;#039;&amp;#039;, zwischenzeitlich auch &amp;#039;&amp;#039;Liebenauischer Weinberg&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise ab 1704 &amp;#039;&amp;#039;[[Vitzthum (Adelsgeschlecht)|Vitzthumscher]] Weinberg&amp;#039;&amp;#039;. Bereits um 1700 standen auf dem Gelände mehrere Gebäude, so auch ein [[Presshaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1670 war Dorothea [[von Krahe]] im Besitz des Anwesens, 1699 dann die Familie [[Liebenau (Adelsgeschlecht)|Liebenau]], 1704 erwarb der kursächsische [[Kammerherr]] [[Christoph Vitzthum von Eckstädt]] (1633–1711) das [[Weingut]] und errichtete um 1710 das Herrenhaus. Ihm folgte sein Sohn [[Friedrich I. Vitzthum von Eckstädt]] (1675–1726), Geheimer Rat, Kabinettsminister unter [[August der Starke|August dem Starken]] und ab 1711 [[Reichsgraf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine heutige Ausdehnung erlangte das Anwesen durch den Zukauf benachbarter Bauernberge Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1821 gehörte das Anwesen der Baronin von Gutschmidt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolf Schruth; Manfred Richter (Bearb.) |Titel=Chronik: Das Prokuraturamts- und Syndikatsdorf Zitzschewig |Ort=Radebeul |Datum= |Seiten=31 |Kommentar=1934; 1986/2010. |Online=[http://heimatgeschichte-radebeul.lima-city.de/download/chronik/Chronik-Zitzschewig-Schruth.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=672}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1830 erhielt der Weinberg seinen heutigen Namen durch den Leutnant a.&amp;amp;nbsp;D. Georg Christian Fischer zurück, der dort sein Weingut betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Julius Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Meißner Niederland in seinen Naturschönheiten und Merkwürdigkeiten oder das sächsische Italien in den Meißner und Dresdner Gegenden mit ihren Ortschaften. Ein Volksbuch für Natur und Vaterlandsfreunde topographisch historisch und poetisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Louis Mosche, Meißen 1853, S. 692. ([http://books.google.de/books?id=CJMAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=%22Mei%C3%9Fner+Niederland%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jsaz4AAk1c&amp;amp;sig=yl7wF287IrA4ni5q_qF8tR4jHpg&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=VBHgTNeBNcPJswbLzcXHCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBcQ6AEwAA Online-Version])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitzschewig RebenForstObstbaumschule Neubert.jpg|mini|Reben-, Forst- und Obstbaumschule von Neubert. Das Gebäude links ist das heute fast genauso aussehende Winzerhaus und mittig der Vorgängerbau des Herrenhauses. Rechts steht der Vorgängerbau der [[Villa Dankbarkeit]], deren Weingut Neubert ebenfalls gehörte.]]&lt;br /&gt;
Der Leipziger Apotheker Ludwig August Neubert ([[Adler-Apotheke (Leipzig)|Adler-Apotheke]]), dem später auch das dem Krap benachbarte [[Weingut Langenberg]] gehörte, ließ 1862 die [[Talutanlage (Krapenberg)|Talutanlage auf dem Krapenberg]] zum Anbau von [[Tafeltraube]]n und kälteempfindlichen Edelobstsorten errichten, die heute als eine von wenigen in Europa noch fast vollständig erhalten ist und unter der Adresse Kynastweg 2 mit den zum Anwesen gehörenden Umfriedungsmauern ebenfalls denkmalgeschützt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt; Neubert, der in der Leipziger Gegend eine 1845 vom Innenministerium prämierte Rebschule besaß, hatte bereits im Herbst 1842 nahe Kötzschenbroda Weinland zum Anbau seltener Rebsorten wie [[Muscatschönedel]], Krachtmost (Krachmost, [[Gutedel]]) und Schwarzer Champagner (wohl [[Frühburgunder]]) gepachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=5z9QAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;lpg=PA67&amp;amp;dq=Muscatsch%C3%B6nedel&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=g6spDj9iS5&amp;amp;sig=nnfOPwVqZZY9JBpOQLAGSwkEI5Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=T9HaUt7_M8XWtAbmk4DACA&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA Zeitschrift für Wein-, Obst- und Seidenbau, Ausgaben 1–3.] Reichenbach 1843, S.&amp;amp;nbsp;67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Talutanlage errichtete er nach einem verheerenden Hagelsturm im August 1861, der seine Leipziger Talutanlage vernichtete. Seine Leipziger &amp;#039;&amp;#039;Reben-, Forst- und Obstbaumschule&amp;#039;&amp;#039; verlegte er Ende der 1860er Jahre nach Zitzschewig in das bessere Lößnitzklima, da seine Leipziger Grünflächen durch den Ausbau der [[Innere Westvorstadt|Leipziger Westvorstadt]] durch [[Carl Erdmann Heine]] umgewidmet wurden. Spätestens 1872 erwarb Neubert auch das östlich benachbarte Weingut Langenberg dazu. 1880 starb Neubert und seine Töchter betrieben das etwa vier Hektar große Familiengeschäft unter dem Namen des Vaters weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Andert |url=http://www.apotheke-radebeul.de/fileadmin/user_upload/doc/apothekenspiegel/Koetzschenbrodaer_Geschichten_55.pdf |titel=150 Jahre Talutmauern am Krapenberg |titelerg=Teil 55 |werk=Kötzschenbrodaer Geschichten |datum=2012-05 |zugriff=2014-01-18 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein jetziges Aussehen erhielt die Krapenburg 1899 durch einen umfangreichen Umbau. Über einem Treppenhausfenster finden sich neben dieser Datierung die Initialen &amp;lt;code&amp;gt;RA&amp;lt;/code&amp;gt;, die auf den seinerzeitigen Eigentümer, den aus Leipzig stammenden Weingutsbesitzer und [[Handelsgärtner]] Reinhold Ackermann, verweisen, der sich den Umbau des 1710 errichteten Herrenhauses von dem Dresdner Architekten [[Oscar Wend]] entwerfen ließ. Ackermann hatte in Spanien Weinbau und Weinhandel erlernt und war Pächter der [[Weinstube]] im [[Dresdner Schloss]]. Nach Ackermanns Tod führte seine unverheiratete Tochter das Gut weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krapenburg wurde im Zweiten Weltkrieg durch Artilleriebeschuss stark beschädigt und bis 1990 nicht restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Besitz 1957 verstaatlicht war, wurde dort zu Zeiten der DDR, ab 1958, vom Sortenamt beim Landwirtschaftsrat die [[Rebenversuchsstation der DDR|Staatliche Rebenversuchsstation der DDR]] betrieben, die bis 2002 bestand. Heute wird der zugehörige Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Krapenberg&amp;#039;&amp;#039; mit der Talutanlage unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Rebenversuchsanstalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schloss-wackerbarth.de/front_content.php?idart=317&amp;amp;idcat=98 |wayback=20110625175736 |text=Weinberge von Schloss Wackerbarth in Radebeul und ihre Rebsorten |archiv-bot=2019-04-24 00:19:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; vom [[Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth|Staatsweingut auf Schloss Wackerbarth]] mit [[Spätburgunder]] bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1944 wurde am oberen Teil des Krapenbergwegs durch das [[Stadtweingut Radebeul]] ein aus mehreren Bauernbergen gebildeter Weinberg östlich des ehemaligen [[Kynast (Radebeul)|Weinguts Kynast]] neu aufgerebt. Dieser im Volksmund ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Krapenberg&amp;#039;&amp;#039;, teilweise auch richtig &amp;#039;&amp;#039;Neuer Krapenberg&amp;#039;&amp;#039;, genannte Weinberg musste nach Frostschäden im Jahr 1987 gerodet werden, woraufhin er aus dem seinerzeitigen &amp;#039;&amp;#039;VEG(Z) [[Weinbau Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039; ausgegliedert wurde. Seitdem wird er von den Zitzschewiger [[Steillagenweinbau|Steillagenwinzern]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://radebeuler-winzer.de/zitzschewig/ Die Winzer von Zitzschewig stellen sich vor: Lagen]&amp;lt;/ref&amp;gt; bebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] erfolgte eine mehrjährige [[Restaurierung]] der Krapenburg, die ab 1990 wieder einem Nachkommen Ackermanns gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;donath&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 war das Areal im Besitz einer privaten Immobiliengesellschaft. Der Radebeuler Stadtrat hatte die Freigabe zum Umbau zu einer Wohnanlage erteilt. Im Hauptgebäude sollen drei Wohneinheiten und eine Gewerbeeinheit entstehen. Im Winzerhaus, einer Scheune, einer Remise sowie einem ehemaligen Wohn- und Produktionsgebäude soll ebenfalls je eine Wohneinheit eingerichtet werden. In Summe sollen acht Wohneinheiten entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Silvio Kuhnert | Titel=Was ein Investor mit der Krapenburg in Radebeul plant | Sammelwerk=Sächsische Zeitung | Datum=2024-02-16 | Online=[https://www.saechsische.de/radebeul/weingut-krapenburg-5965541-plus.html kostenpflichtig online] | Abruf=2024-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Frank Andert |url=http://www.apotheke-radebeul.de/fileadmin/user_upload/doc/apothekenspiegel/Koetzschenbrodaer_Geschichten_55.pdf |titel=150 Jahre Talutmauern am Krapenberg |titelerg=Teil 55 |werk=Kötzschenbrodaer Geschichten |datum=2012-05 |zugriff=2014-01-18 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783941595095}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
* [[Theodor Mögling]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=24hhAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA704&amp;amp;dq=mohrenhaus&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=mohrenhaus&amp;amp;f=false Das Neueste im Gebiete der Land- und Forstwirthschaft, so wie deren technischen Nebenfächer; oder gedrängter, systematisch geordneter Auszug aus den Protokollen der Versammlungen deutscher Land- und Forstwirthe vom Jahre 1837–1844.]&amp;#039;&amp;#039; Carl Mäcken’s Verlag, Reutlingen 1846, S. 701–704.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Gudrun Täubert |url=https://www.vorschau-rueckblick.de/2016/08/die-krapenburg/ |titel=Die Krapenburg; „ein außerordentlich malerisch bewegter Bau mit einer langen Geschichte“ |werk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |hrsg=Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2016-08 |zugriff=2016-08-01 |kommentar=mit einigen Detailfotos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.krapenburg.de |wayback=20190827011436 |text=Internetseite über die Krapenburg mit Fotos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/07/18/N |EW=13/36/14/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1700er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1710er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitzschewig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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