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	<title>Kramgasse - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 21. August 2025 um 20:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bern - panoramio (122).jpg|mini|Blick nach Osten vom Zytglogge (2012)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kramgasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet einen Teil der Hauptachse in der [[Berner Altstadt]], der mittelalterlichen Innenstadt von [[Bern]], [[Schweiz]]. Sie war das Zentrum des städtischen Lebens in Bern bis in das 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Capitani8&amp;quot;&amp;gt;François de Capitani: &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Altstadt: die Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist die lange und leicht gebogene Gasse eine beliebte Einkaufsstrasse und prägt mit ihren barocken [[Fassade]]n das Berner Strassenbild.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel188&amp;quot;&amp;gt;Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2005, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Bedeutung für die Stadt Bern ist mit derjenigen der [[Freie Strasse (Basel)|Freien Strasse]] in [[Basel]] oder der [[Bahnhofstrasse (Zürich)|Bahnhofstrasse]] in [[Zürich]] vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kramgasse und ihre Gebäude gelten als [[Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung|Erbe von nationaler Bedeutung]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehören zum [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aareschlaufe Bern-East.svg|mini|links|Karte der Berner Altstadt mit der zentral gelegenen Kramgasse]]&lt;br /&gt;
Die Kramgasse ist rund 330&amp;amp;nbsp;Meter lang&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hofer, 242&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Paul Hofer (Kunsthistoriker)|Paul Hofer]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Die Stadt Bern – Gesellschaftshäuser und Wohnbauten |Reihe=[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]] |BandReihe=40 |Band=2 |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1959 |Kapitel=Die Wohnbauten II. Zweite Zähringerstadt Kramgasse |Seiten=242 |Online=[http://biblio.unibe.ch/digibern/kunstdenkmaeler_der_schweiz_band_02.pdf biblio.unibe.ch] |Format=PDF |KBytes=65000 |Abruf=2018-02-15 |Umfang=495}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und liegt im Zentrum der Berner Altstadt. Sie ist die westliche Hälfte der zentralen Achse des ältesten Stadtteils, der [[Zähringerstadt]], und wurde nach der Gründung der Stadt im Jahr 1191 erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hofer, 242&amp;quot; /&amp;gt; Im Westen wird die Gasse durch den [[Zytglogge]] begrenzt, und im Osten trennt die [[Kreuzgasse (Bern)|Kreuzgasse]] die andere Hälfte der alten Hauptstrasse, die [[Gerechtigkeitsgasse]], ab. Mehrere enge Gassen und Gänge verbinden die Kramgasse mit der parallel verlaufenden [[Rathausgasse (Bern)|Rathausgasse]] im Norden und der [[Münstergasse (Bern)|Münstergasse]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable toptextcells tabelle-kopf-fixiert mw-collapsible&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:smaller; float:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;white-space: nowrap&amp;quot;| Passagen und Seitengassen der Kramgasse&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! zur Münstergasse&lt;br /&gt;
! zur Rathausgasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Münstergässchen (bei Nr. 29)&lt;br /&gt;
* Finstergässchen (bei Nr. 65)&lt;br /&gt;
* Hotelgasse (nach Nr. 87)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Schaalgässchen (bei Nr. 34)&lt;br /&gt;
* Schlüsselgässchen (bei Nr. 70)&lt;br /&gt;
* Zibelegässli (nach Nr. 84)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In der Kramgasse herrscht ein Fahrverbot für alle Motorfahrzeuge ohne besondere Genehmigung; frei zugänglich ist sie nur für Fussgänger und Fahrradfahrer. Zudem wird sie von der Buslinie 12 von [[Bernmobil]] durchquert. Beide Seiten der Gasse werden mit [[Bogengang (Architektur)|Lauben]] aus Stein[[arkaden]] abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Markttag in der Kramgasse.png|mini|links|Ein Markttag in der Kramgasse im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauben an der Kramgasse, Bern um 1900.jpg|mini|Postkarte um 1900: Die &amp;#039;&amp;#039;Lauben&amp;#039;&amp;#039; der Kramgasse und der [[Zähringerbrunnen]]]]&lt;br /&gt;
Die Kramgasse hiess bis ins 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Märitgasse&amp;#039;&amp;#039; und wurde während des 16. Jahrhunderts &amp;#039;&amp;#039;Vordere Gasse&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hofer, 242&amp;quot; /&amp;gt; Die bekannten Änderungen des Namens zeigen die verschiedenen Funktionen der Gasse: Im [[Mittelalter]] diente sie der Stadt als ein [[Marktplatz (Städtebau)|Marktplatz]], jedoch wurden nach der [[Reformation]] die Marktstände durch Läden in den unteren Stockwerken der Gebäude ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hofer, 243&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Hofer |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Die Stadt Bern – Gesellschaftshäuser und Wohnbauten |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |BandReihe=40 |Band=2 |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1959 |Kapitel=Die Wohnbauten II. Zweite Zähringerstadt Kramgasse |Seiten=243 |Online=[http://biblio.unibe.ch/digibern/kunstdenkmaeler_der_schweiz_band_02.pdf biblio.unibe.ch] |Format=PDF |KBytes=65000 |Abruf=2018-02-15 |Umfang=495}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gasse blieb bis in die Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts das kommerzielle Zentrum der Stadt, welches sich ab den 1840er-Jahren entwickelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hofer, 243&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Capitani11&amp;quot;&amp;gt;François de Capitani: &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Altstadt: die Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lauf der Jahrhunderte war die Gasse langsam [[Gentrifizierung|gentrifiziert]]. Während des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts beschwerten sich Anwohner über den Abfall, Geruch und Lärm, welcher durch die offene Halle der Metzgerei &amp;#039;&amp;#039;Schaal&amp;#039;&amp;#039; verursacht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Capitani8&amp;quot; /&amp;gt; Die Metzgerei wurde im Jahre 1938 abgerissen und ein [[Musikschule Konservatorium Bern|Konservatorium]] an der Stelle errichtet, welches jedoch das mittelalterliche Strassenbild unterbricht.&amp;lt;ref&amp;gt;Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2005, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;François de Capitani: &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Altstadt: die Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts schwand die wirtschaftliche Bedeutung der Kramgasse, nachdem viele Geschäfte in den neueren, westlichen Teil der Stadt gezogen waren und die Behörden viele [[Tafernwirtschaft|Tavernen]] in den Kellern der Gasse hatten schliessen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Capitani11&amp;quot; /&amp;gt; Ab der Wende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die Kramgasse zu einer Touristenattraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;François de Capitani: &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Altstadt: die Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab den 1920er-Jahren durchfuhren Busse und Strassenbahnen die Gasse,&amp;lt;ref&amp;gt;François de Capitani: &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Altstadt: die Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab den 1970er-Jahren wurde nach und nach die Durchfahrt von Autos und Lastwagen in der gesamten unteren Altstadt verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;François de Capitani: &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Altstadt: die Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der Wohnungen an der Kramgasse schrumpfte stetig, da diese durch Läden und Büros ersetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;François de Capitani: &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Altstadt: die Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2005 wurde die Gasse komplett renoviert und das [[Kopfsteinpflaster]] ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel188&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Stadtbach (Aare)|Stadtbach]], welcher im Mittelalter mitten in der Gasse floss, ist seither durch ein Metallgitter wieder sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zunfthaus - Gesellschaftssaal.jpg|mini|Die Stube im Haus der [[Gesellschaft zu Kaufleuten]]]]&lt;br /&gt;
Abgesehen von einigen Kellern, bezeugen nur noch Fragmente der Gebäude an der Kramgasse die Zeit vor 1500.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Hofer |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Die Stadt Bern – Gesellschaftshäuser und Wohnbauten |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |BandReihe=40 |Band=2 |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1959 |Kapitel=Die Wohnbauten II. Zweite Zähringerstadt Kramgasse |Seiten=246 |Online=[http://biblio.unibe.ch/digibern/kunstdenkmaeler_der_schweiz_band_02.pdf biblio.unibe.ch] |Format=PDF |KBytes=65000 |Abruf=2018-02-15 |Umfang=495}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele der privaten Stadthäuser enthalten noch Bauelemente aus der [[Spätgotik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Hofer |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Die Stadt Bern – Gesellschaftshäuser und Wohnbauten |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |BandReihe=40 |Band=2 |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1959 |Kapitel=Die Wohnbauten II. Zweite Zähringerstadt Kramgasse |Seiten=250 |Online=[http://biblio.unibe.ch/digibern/kunstdenkmaeler_der_schweiz_band_02.pdf biblio.unibe.ch] |Format=PDF |KBytes=65000 |Abruf=2018-02-15 |Umfang=495}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel189&amp;quot;&amp;gt;Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2005, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt sehr wenige erhaltene Fassaden aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Hofer |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Die Stadt Bern – Gesellschaftshäuser und Wohnbauten |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |BandReihe=40 |Band=2 |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1959 |Kapitel=Die Wohnbauten II. Zweite Zähringerstadt Kramgasse |Seiten=253 |Online=[http://biblio.unibe.ch/digibern/kunstdenkmaeler_der_schweiz_band_02.pdf biblio.unibe.ch] |Format=PDF |KBytes=65000 |Abruf=2018-02-15 |Umfang=495}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1705 und 1745 wurden bei 72 von 85 Gebäuden an der Gasse die Fassaden und Teile des Innenraumes im Stil des [[Barock]]s gestaltet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel188&amp;quot; /&amp;gt; einige werden dem Architekten [[Albrecht Stürler]] zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Haus Nr. 2, dem [[Gesellschaft zu Zimmerleuten|Zunfthaus zu Zimmerleuten]] am östlichen Ende der Gasse, ist seit 1571 die älteste existierende [[Rathaus Apotheke (Bern)|Apotheke]], welche einen [[Neugotik|neugotischen]] Ladenausbau enthält. Der Keller von Haus Nr. 4 stammt aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel189&amp;quot; /&amp;gt; Das Haus Nr. 7 ist vollständig in seinem Zustand von 1559 erhalten und gehört zu den beeindruckendsten Ensembles der [[Spätgotik]] in Bern. Teile seiner Innenausstattung werden im [[Bernisches Historisches Museum|Bernischen Historischen Museum]] aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2005, S. 189–190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haus Nr. 19 wurde zusammen mit Haus Nr. 21 von 1735 bis 1740 im Stil der [[Régence]] erbaut. Es diente bis in die 1970er-Jahre als [[Stammhaus|Sässhaus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel190&amp;quot;&amp;gt;Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2005, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haus Nr. 29, das [[Gesellschaft zu Kaufleuten|Zunfthaus zu Kaufleuten]], ist das bedeutendste [[Barock|spätbarocke]] Haus der Altstadt,a wurde zwischen 1718 und 1720 von [[Niklaus Schiltknecht]] erbaut und besitzt eine [[Täfelung|getäferte]] Stube, welche mit Möbel des Barocks ausgestattet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel190&amp;quot; /&amp;gt; Die Häuser Nr. 17 bis 21 bilden das Hauptquartier der [[Kantonspolizei Bern|Berner Kantonspolizei]]. Bei der Einrichtung in den 1950er-Jahren wurde das historische Interieur weitgehend zerstört. Haus Nr. 41 besitzt eines der wenigen [[Renaissance-Humanismus|humanistischen]] Hausmottos, welches den Bauboom im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert überlebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel191&amp;quot;&amp;gt;Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2005, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Nr. 45, [[Zunftgesellschaft zu Metzgern|Zunfthaus zu Metzgern]], wurde 1769 von [[Rudolf Augst]], einem Schüler von [[Niklaus Sprüngli]], konstruiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel191&amp;quot; /&amp;gt; Haus Nr. 61 zeigt erste Merkmale der [[Kolossalordnung]] an einem privaten Gebäude in Bern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel192&amp;quot;&amp;gt;Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2005, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nr. 54 gilt als eines der bedeutendsten Werke des Architekten [[Albrecht Stürler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel192&amp;quot; /&amp;gt; Haus Nr. 81 charakterisiert sich als ein [[Low-Key]]-Meisterwerk, geplant von Niklaus Sprüngli und bedeutsam aufgrund seiner eleganten, kaum verzierten Fassade.&amp;lt;ref&amp;gt;Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2005, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den vorher genannten Zunfthäusern zu Zimmerleuten und zu Metzgern befindet sich das [[Zunftgesellschaft zum Affen|Zunfthaus zum Affen]] an der Kramgasse 5, das [[Gesellschaft zu Pfistern|Zunfthaus zu Pfistern]] an der Kramgasse 8, das [[Zunft zum Mohren|Zunfthaus zum Mohren]] an der Kramgasse 12 und das [[Gesellschaft zu Kaufleuten|Zunfthaus zu Kaufleuten]] an der Kramgasse 29, insgesamt sechs Zunfthäuser der 13 [[Gesellschaften und Zünfte der Stadt Bern|Gesellschaften und Zünfte]] Berns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:4571 - Bern - Simsonbrunnen, Zähringerbrunnen, und Zytglogge am Kramgasse.JPG|mini|Der [[Kreuzgassbrunnen]] und die volle Länge der Kramgasse, von der [[Kreuzgasse (Bern)|Kreuzgasse]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Drei Brunnen schmücken die Gasse. An der östlichen Kreuzung steht der [[Kreuzgassbrunnen]], welcher das Vorbild für alle anderen [[Obelisk]]brunnen in Bern war. Er wurde 1778/79 von [[Christian Reist]] und [[Johann Conrad Wiser]] erbaut. In der Mitte steht der 1527 erbaute [[Simsonbrunnen (Bern)|Simsonbrunnen]], welcher 1543 mit einer Figur von [[Hans Gieng]] dekoriert wurde. Der [[Zähringerbrunnen]] am westlichen Ende der Gasse ist der erste erbaute Figuren-Brunnen in Bern. Der Brunnen wurde von [[Hans Hiltprand]] 1535 erbaut und zeigt einen gepanzerten Bär, welcher das [[Fahne und Wappen des Kantons und der Stadt Bern|Wappentier von Bern]] ist, und hält in der Hand das Wappen des Hauses Zähringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caviezel188&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Bewohner ==&lt;br /&gt;
Haus Nr. 49, das [[Einsteinhaus Bern|Einsteinhaus]], war die Residenz von [[Albert Einstein|Albert]] und [[Mileva Marić|Mileva Einstein]] von 1903 bis 1905. Einsteins Wohnung war im ersten Stock, über dem Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Zum untern Juker&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ried&amp;quot;&amp;gt;Jörg Ried: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache einer «Grande Rue», Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 57/58.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Wohnung verfasste Einstein seine Arbeiten im «[[Annus mirabilis#1905: Albert Einstein|Annus Mirabilis]]» 1905. Das Gebäude ist heute ein kleines Museum und eine Gedenkstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swissinfo.ch/eng/specials/extraordinary_exiles/Walking_in_Einsteins_footsteps.html?cid=12824 |titel=Walking in Einstein’s footsteps |werk=[[SWI swissinfo.ch]] |abruf=2012-05-19 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albrecht von Haller]], der Berner Naturforscher, residierte im Haus Nr. 25 während der 1750er-Jahre. Der [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] [[Max Petitpierre]] lebte während seiner Amtszeit im Haus Nr. 61. Andere bemerkenswerte Berner, die in der Kramgasse gelebt haben, waren zwei [[Schultheiss]]e, [[Niklaus Friedrich von Steiger]] und [[Karl Friedrich von Tscharner]] (in Nr. 61 bzw. 74), Illustrator [[Albert Lindegger]] (in Nr. 82 und 17) und Kunsthistoriker [[Wilhelm Stein (Kunsthistoriker)|Wilhelm Stein]] (in Nr. 43).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ried&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Zesiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Erkerhaus an der Kramgasse&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für bernische Geschichte, Kunst und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 4. Heft 1–2. 1908. S. 38–47 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bbg-001%3A1908%3A4#43 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Mirjam Brunner et al.: &amp;#039;&amp;#039;Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn.&amp;#039;&amp;#039; [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]], Bern 2007, ISBN 978-3-906131-97-9 (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 3).&lt;br /&gt;
* François de Capitani: &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Altstadt: die Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Verbandsdruckerei-Betadruck, Bern 1983, ISBN 3-7280-5358-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Paul Hofer (Kunsthistoriker)|Paul Hofer]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Die Stadt Bern – Gesellschaftshäuser und Wohnbauten&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=40&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Birkhäuser Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Basel&lt;br /&gt;
   |Datum=1959&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Die Wohnbauten II. Zweite Zähringerstadt Kramgasse&lt;br /&gt;
   |Seiten=242–280&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Geschichte und Bebauung der Kramgasse.&lt;br /&gt;
   |Online=[http://biblio.unibe.ch/digibern/kunstdenkmaeler_der_schweiz_band_02.pdf biblio.unibe.ch]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=65000&lt;br /&gt;
   |Abruf=2018-02-15&lt;br /&gt;
   |Umfang=495}}&lt;br /&gt;
* Fridolin Limbach: &amp;#039;&amp;#039;Die schöne Stadt Bern: die bewegte Geschichte der alten «Märit-» oder «Meritgasse», der heutigen Gerechtigkeits- und Kramgasse und der alten Zähringerstadt Bern.&amp;#039;&amp;#039; Benteli, Bern 1978, ISBN 3-7165-0273-1.&lt;br /&gt;
* Jörg Ried: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache einer «Grande Rue», Kramgasse.&amp;#039;&amp;#039; Kramgassleist, Bern 1983, ISBN 3-7280-5358-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kramgasse (Bern)|Kramgasse}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kramgasse.ch/ Website kramgasse.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Innerortsstrasse in Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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