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	<title>Krakow am See - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;85178abc: /* Bevölkerung */ Aktualisierung</title>
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		<updated>2026-04-05T07:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Krakow am See COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53/39//N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12/16//O&lt;br /&gt;
|Lageplan = Krakow am See in LRO.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
|Amt = Krakow am See&lt;br /&gt;
|Höhe = 50&lt;br /&gt;
|PLZ = 18292&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 038457&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13072056&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE KWS&lt;br /&gt;
|Straße = Markt 2&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.krakow-am-see.de/ Krakow-am-See.de.]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Dirk Rojahn&lt;br /&gt;
|Partei = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krakow am See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im Süden des [[Landkreis Rostock|Landkreises Rostock]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Sie ist Sitz des [[Amt Krakow am See|Amtes Krakow am See]], dem vier weitere Gemeinden angehören. Seit dem Jahr 2000 ist Krakow staatlich anerkannter [[Luftkurort]]. Krakow bildet für seine Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.planungsverband-rostock.de/veroeffentlichungen/raumentwicklungsprogramm-2011/#c112 Regionales Raumentwicklungsprogramm Mittleres Mecklenburg/Rostock 2011] - Zentralorte und perspektivische Entwicklung, Planungsregion MMR, abgerufen am 12. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt nördlich der [[Mecklenburgische Seenplatte|Mecklenburgischen Seenplatte]] am Nordwestufer des stark gegliederten, buchten- und inselreichen [[Krakower See]]s, dessen Fläche zu etwa 80 % zum Stadtgebiet gehört. Der Südteil des Krakower Sees sowie weitere Seen (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Alter Dorfsee]], [[Bossower See]], [[Derliener See]], [[Langsee (Mecklenburg)|Langsee]] und [[Schwarzer See (Krakow am See)|Schwarzer See]]) sind Teil des Naturparks [[Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide|Nossentiner/Schwinzer Heide]]. Krakow am See liegt etwa 18 Kilometer südlich der Kreisstadt [[Güstrow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend) sind: [[Mühl Rosin]], [[Hoppenrade]], [[Kuchelmiß]], [[Dobbin-Linstow]], [[Plau am See]], [[Neu Poserin]], [[Dobbertin]], [[Reimershagen]] und [[Zehna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Krakow am See gehören folgende Ortsteile:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung_2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/2/8/6/0/2/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung der Stadt Krakow am See |datum=2015-05-29 |format=PDF; 573.46&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2017-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Alt Sammit]]&lt;br /&gt;
* [[Bellin (Krakow am See)|Bellin]]&lt;br /&gt;
* [[Bossow]]&lt;br /&gt;
* Charlottenthal&lt;br /&gt;
* [[Groß Grabow]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Klein Grabow&lt;br /&gt;
* Marienhof&lt;br /&gt;
* Möllen&lt;br /&gt;
* [[Neu Sammit]]&lt;br /&gt;
* Steinbeck&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Stadt ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter und Frühe Neuzeit ====&lt;br /&gt;
Krakow am See, eine altmecklenburgische [[Landstadt]], wurde am 21. Mai 1298 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs, könnte „Ort der Krähen“ bedeuten oder von &amp;#039;&amp;#039;krk&amp;#039;&amp;#039; („Hals“) abgeleitet sein, bezogen auf die Form des Krakower Sees. Die Stadt war im Mittelalter der Sitz der Fürstenlinie [[Herrschaft Werle|Werle-Güstrow]] und mitunter Tagungsort der mecklenburgischen Landesfürsten. An die ehemalige Burg erinnert heute nur noch der Name „Burgplatz“ in Krakow. 1325 kam es hier zum ersten [[Hostienschändung]]sprozess in Mecklenburg, als Fürst [[Johann II. (Werle)|Johann II.]] mehrere ansässige Juden [[rädern]] ließ. Eine Kapelle entstand dort und zog Pilger an. Der Berg, an dem dies geschah, heißt heute „Jörnberg“ (von „Judenberg“).&amp;lt;ref&amp;gt;Almuth Wagner: Art. &amp;#039;&amp;#039;Krakow am See&amp;#039;&amp;#039;. In: Irene Diekmann (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser durch das jüdische Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 1998, ISBN 3-930850-77-X, S. 142–151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1436 zu Mecklenburg gehörig, wurde Krakow [[Landstadt in Mecklenburg|landtagsfähig im Lande]] und war eine der Städte im [[Wendischer Kreis|Wendischen Kreis]], die bis 1918 auf mecklenburgischen Landtagen der [[Union der Landstände|1523 vereinten Landstände]] vertreten waren. Die Einwohner Krakows lebten von Handel, Handwerk, Gewerbe, Fischerei, Landwirtschaft und der Wollweberei. Die Stadt erlebte mehrere Großbrände, zuletzt 1759. Die heutige Stadtanlage lässt kaum Strukturen aus der Zeit von vor diesem Ereignis erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 19. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
[[Datei:SynagogeKrakowAmSee.JPG|mini|Synagoge]]&lt;br /&gt;
1821 wurde ein [[jüdischer Friedhof]] angelegt, auf dem die letzte Beisetzung 1936 stattfand. Er ist beim [[Novemberpogrom]] 1938 beschädigt und 1950 wieder hergerichtet worden. 1866 errichtete die jüdische Gemeinde von Krakow eine [[Synagoge (Krakow am See)|Synagoge]] am Schulplatz. Sie gehört zu den wenigen jüdischen Gotteshäusern in Mecklenburg, die die Zerstörung von 1938 überstanden. Der Grund war, dass sie bereits 1920 an die Stadt verkauft worden war, die sie dem Arbeiterturn- und Sportbund „Fichte“ als Turnhalle zur Verfügung stellte, die bis 1986 genutzt wurde. Seit 1986 wird sie als Kulturhaus bzw. als Krakow-am-See-Information genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 wurde auf dem Mühlenberg eine [[Windmühle#Holländerwindmühle|Holländerwindmühle]] errichtet, die 1975 nach einem Blitzschlag abbrannte. 1874 gründete sich eine Freiwillige Feuerwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf-Peter Odebrecht: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Krakow am See&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Krakower Seen-Kurier&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 24 (2014), Heft 5, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1875 entstand das Rathaus am Markt, und 1882 erhielt Krakow Eisenbahnanschluss an [[Güstrow]] und [[Plau am See|Plau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 20. und 21. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
1905 erfolgte die Eröffnung einer ersten Badeanstalt unterhalb des Jörnbergs, die 1935 an ihren heutigen Standort etwas südlicher verlegt wurde. 1908 eröffnete das Kurhaus Schützenhof (heute Seehotel). Auf dem Lehmwerder wurde 1910 ein Gedenkstein für [[Fritz Reuter (Dichter)|Fritz Reuter]] gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 erhielt die Stadt Krakow den heutigen Namen Krakow am See. 1939 erklärte man den Krakower Obersee zum [[Naturschutzgebiet Krakower Obersee|Naturschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bestand von 1943 bis 1945 am [[Altdorfer See]] ein [[Liste der Außenlager des KZ Ravensbrück|KZ-Außenlager]] des [[KZ Ravensbrück]], in dem 150 bis 200 weibliche Häftlinge lebten, die in den Getreidehallen [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] bei der Produktion von Flugzeugteilen für die Rostocker [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkelwerke]] verrichten mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Puvogel, Regina Scheer |Titel=Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus |Band=2 |Verlag=Bundeszentrale für politische Bildung |Ort=Bonn |Datum=1999 |ISBN=3-89331-391-5 |Seiten=425 |Online=[http://www.bpb.de/system/files/pdf/AFQX24.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=23880}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1946 dienten der Ehmk- und [[Werder (Landschaft)|Lehmwerder]] als sowjetisches Gefangenenlager, auf dem Gebiet um den Jörnberg waren bis zu 12000 Menschen untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arbeitsgruppe Stadtchronik |Titel=Chronik der Stadt Krakow am See |Verlag=Sutton Verlag |Datum=2012 |ISBN=3-95400-080-6 |Seiten=115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 2011 gehörte Krakow am See zum [[Kreis Güstrow]] (bis 1990 im DDR-[[Bezirk Schwerin]], danach im Land [[Mecklenburg-Vorpommern]]). Seit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] liegt die Stadt im [[Landkreis Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1958 entstanden die Bootshäuser am Krakower Stadtsee. 1956 wurde Krakow am See durch Beschluss des Rates des Kreises Güstrow zum Kurort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arbeitsgruppe Stadtchronik |Titel=Chronik der Stadt Krakow am See |Verlag=Sutton Verlag |Datum=2012 |ISBN=3-95400-080-6 |Seiten=136}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende der DDR wurde ab 1991 der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtkern]] im Rahmen der [[Städtebauförderung]] saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eckhard Rosentreter |url=http://www.svz.de/lokales/guestrower-anzeiger/typisches-kleinstadt-bild-erhalten-id16160871.html |titel=Stadtsanierung Krakow am See: Typisches Kleinstadt-Bild erhalten |werk=svz.de |datum=2017-02-21 |abruf=2017-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2000 ist Krakow am See „Staatlich anerkannter [[Luftkurort]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
==== Bellin ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellin Kirche 2009-07-16 050.jpg|mini|Dorfkirche Bellin.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellin183 DSC0148.JPG|mini|[[Schloss Bellin]].]]&lt;br /&gt;
In [[Bellin (Krakow am See)|Bellin]] befindet sich die spätromanische um 1230 erbaute [[Dorfkirche Bellin]] mit einem steinernen [[Sarkophag]], einem Taufsteinbecken, Schnitzfiguren sowie Wand- und Deckenmalereien, sie hat außerdem eine hervorragende [[Akustik]]. Das &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss Bellin&amp;#039;&amp;#039; wurde für den Hamburger Reeder [[Henry B. Sloman (Unternehmer)|Henry B. Sloman]] erbaut. Die Familie Sloman wurde 1945 enteignet und erwarb das Anwesen nach der Wiedervereinigung 1990 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren befanden sich Kinder aus Südwestafrika, die von der [[SWAPO]] in die [[DDR]] vermittelt wurden, in einem [[Heimerziehung|Kinderheim]] in Bellin. Vor der Rückführung nach [[Namibia]], das im März 1990 unabhängig geworden war, waren 134 Kinder im Vorschulalter in Bellin. Der Rücktransport im August 1990 erfolgte auf der Grundlage eines Regierungsabkommens zwischen der neuen DDR-Regierung und Namibia.&amp;lt;ref&amp;gt;„18. Dezember 1979: Ossis aus Namibia“. In: Jan Eik, Klaus Behling: „Verschlusssache. Die größten Geheimnisse der DDR“. Verlag Neues Berlin, Berlin 2008, ISBN 978-3-360-01944-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Charlottenthal Gutshaus 2010-01-28.jpg|mini|Ehemaliges Gutshaus Charlottenthal.]]&lt;br /&gt;
==== Charlottenthal ====&lt;br /&gt;
Ende des 18. Jahrhunderts, nach der Geschichtsschreibung 1793, ließ der 1788 gerade geadelte Kammerrat Otto Conrad Hahn, verstorben ohne Erben 1805,&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav von Lehsten: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel Mecklenburgs&amp;#039;&amp;#039;. J. G. Tiedemann, Rostock 1864, [https://www.google.de/books/edition/Der_Adel_Mecklenburgs_seit_dem_landesgru/9rNXAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Otto+Conrad+von+Hahn+1788&amp;amp;pg=PA94&amp;amp;printsec=frontcover S. 94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gut Grube in Charlottenthal umwandeln,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Lüdeke-von Weltzien: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Werle, Gross- und Klein-Tessin&amp;#039;&amp;#039;. Buch- und Bildverlag, Nagold 2001, ISBN 3-926341-14-9, S. 63 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; um die Verwechslung mit einem anderen Gut Grube bei Bristow &amp;#039;&amp;#039;zu vermeiden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde&amp;#039;&amp;#039;. Einundzwanzigster Jahrgang, In Commission Stiller, Rostock/Schwerin 1856, [https://www.google.de/books/edition/Jahrb%C3%BCcher_des_Vereins_f%C3%BCr_Mecklenburg/vldUAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Charlottenthal+Krakow+am+See&amp;amp;pg=PA117&amp;amp;printsec=frontcover S. 116 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 1840 wurde die Ortschaft mit einem Teerofen und den Nebenbesitz Blechern und Krug unter Ober-Amtmann Franz Degener erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grosherzoglich-Me(c)klenburg-Schwerinscher Staats-Kalender. 1837&amp;#039;&amp;#039;. Hofbuchdruckerei, Schwerin 1837, [https://www.google.de/books/edition/Grosherzoglich_Mecklenburg_Schwerinscher/mkQ-AAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Charlottenthal+Krakow+am+See&amp;amp;pg=RA4-PA89&amp;amp;printsec=frontcover S. 89.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1843 wurde hier ein Herrenhaus im Stil der [[Tudorstil|Tudorgotik]] von Baumeister [[Theodor Krüger]] für die Gutsbesitzerfamilie von Christian Wilhelm Engel&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grosherzoglich Meklenburg-Schwerinscher Staats-Kalender 1850&amp;#039;&amp;#039;. Hofbuchdruckerei, Schwerin 1850, [https://www.google.de/books/edition/Mecklenburg_Schwerinsches_Staatshandbuch/RjmZDqoVivoC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Charlottenthal+Gutsbesitzer+Engel&amp;amp;pg=RA1-PA221&amp;amp;printsec=frontcover S. 221.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Quartalbericht des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde&amp;#039;&amp;#039;. XXI.2. Schwerin, den 7. Januar 1856, [https://www.google.de/books/edition/Quartalbericht_des_Vereins_f%C3%BCr_Meklenbu/9DJUAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Charlottenthal+Gutsbesitzer+Engel&amp;amp;pg=PA2&amp;amp;printsec=frontcover S. 2.]&amp;lt;/ref&amp;gt;   errichtet. Ab 1898 war das Anwesen ein Gestüt des [[Generalmajor]]s, Rennreiter sowie Präsident der Rennvereine, [[Florentin von Schmidt-Pauli]] (1850–1914).&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil B (Briefadel). 1939&amp;#039;&amp;#039;. Einunddreißigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1938. Siehe: FamilySearch.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst übernahm seine Erbengemeinschaft, dann sein 1877 geborener Sohn Theodor von Schmidt-Pauli, Hauptmann a. D. Ihm werden um 1914 Umbauten am Herrenhaus nach Entwürfen von Paul Korff zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Elke Onnen, Ulrike Volkhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paul Korff. Ein Architektenleben.&amp;#039;&amp;#039; Werksverzeichnis, Lukas Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86732-263-8, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1920er Jahren war die Begüterung Charlottenthal ohne Nebenflächen 587 ha groß, davon 203 ha Forsten. Das Hauptgut Charlottenthal mit Blechern war ein [[Allod]]gut, also ein frei vererbbares Gut. Es stand unter der Verwaltung von Hrn. J. von der Wense. Das Nebengut Krug mit rund 17 ha war verpachtet an den Mühlenbesitzer B. Wever, Windfang mit 11 ha war lange in Pacht bei dem Offizier Hans-Wilhelm Herwarth von Bittenfeld (1888–1953),&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Friedrich von Ehrenkrook et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 1957&amp;#039;&amp;#039;. Band III, Band 15 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1957, S. 233 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Familie wohnte noch 1940 dort.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1941&amp;#039;&amp;#039;. Vierzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1940, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1945 wurde das Gebäude des Gutshauses bis 1998 zu Wohnzwecken genutzt. Seit 2005 befand sich dort ein brasilianisches Steak-Haus. Bei einem Brand in der Nacht auf den 11. April 2016 wurden große Teile des Gebäudes zerstört. Die Südfassade ist noch weitestgehend erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grüner Jäger ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Grüner Jäger (Mecklenburg)}}&lt;br /&gt;
Im Süden des heutigen Stadtgebiets, an der Grenze mehrerer Forstgebiete und Landstraßen, entwickelte sich nach der Errichtung eines [[Gaststätte|Kruges]] der Grenzort [[Grüner Jäger (Mecklenburg)|Grüner Jäger]], dessen Bedeutung mit dem Bau befestigter Straßen und der Eisenbahnlinie jedoch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts abnahm und 1945 [[Wüstung|wüst]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marienhof ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Marienthal&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals 1807 im [[Mecklenburgischer Staatskalender|Mecklenburgischen Staatskalender]] genannt als eine „Pertinenz“ (Nebengut) des Landgutes Bellin. Die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Marienhof&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1822. Das Gut gehörte unter anderem den Familien von der [[Osten (Adelsgeschlecht)|Osten-Sacken]] (ab 1806), von [[Behr (Adelsgeschlecht)|Behr]] (ab 1850) und [[Bronsart von Schellendorff (Adelsgeschlecht)|Bronsart von Schellendorff]] (ab 1877). Es wurde in den 1930er Jahren aufgesiedelt. Das Herrenhaus Marienhof entstand um 1880, war nach 1945 im Eigentum der Gemeinde und wurde nach 1995 zu einem Hotel und Veranstaltungsort umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Alt Sammit, Bossow und Möllen wurden am 1. Juli 1950 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Bundesamt (StBA)-Wiesbaden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Charlottental kam am 1. Januar 2002 hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;StBA (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bellin folgte am 1. Januar 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;StBA (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3495&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3626&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3294&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 3509&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 3412&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 3422&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3381&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3384&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3324&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bevölkerungsanstieg zwischen 2000 und 2005 ist auf die Eingemeindungen von Charlottenthal und Bellin zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krakow Rathaus.jpg|mini|hochkant=0.7|Rathaus.]]&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtvertretung]] von Krakow am See besteht aus 14 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 68,5 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-krakow-am-see.de/de/oeffentliche-bekanntmachungen/wahlbekanntmachungen/vorlaeufige-wahlergebnisse/endgueltiges-wahlergebnis-svkrakow-am-see.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-krakow-am-see.de/default-wAssets/docs/oeffentliche-bekanntmachungen/wahlbekanntmachungen/europa-und-kommunalwahl-2019/wahlergebnis-stadtvertretung.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 30,0 % || 4 || || 27,3 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 22,6 % || 3 || || 19,8 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unabhängige Wähler Krakow am See (UWK) || {{0}}9,3 % || 2 || || 18,3 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Hilmar Fischer || {{0}}6,3 % || 1 || || 10,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 16,2 % || 2 || || {{0}}9,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Heimatverein Charlottenthal || 10,5 % || 2 || || {{0}}7,3 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Stephan Muske || – || – || ||  {{0}}3,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Franziska Frischgesell || – || – || ||  {{0}}2,4 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}2,2 % || – || || {{0}}2,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Karl-Heinz Kleinpeter || {{0}}1,4 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Axel Pfannenschmidt || {{0}}0,9 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Martin Dutz || {{0}}0,5 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert hat Krakow einen Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-krakow-am-see.de/stadt-krakow-wGlobal/wGlobal/scripts/accessDocument.php?document=/stadt-krakow-wAssets/docs/buergermeister/Uebersicht-der-Buergermeister.pdf&amp;amp;display=1&amp;amp;forceDownload=0 Die Bürgermeister der Stadt Krakow am See]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968–1980: Günter Klemmer (SED)&lt;br /&gt;
* 1980–1990: Dieter Fischer (SED)&lt;br /&gt;
* 1990–1991: Dieter Lehnert (CDU)&lt;br /&gt;
* 1991–1994: Horst Erny (CSU)&lt;br /&gt;
* 1994–2019: Wolfgang Geistert (parteilos)&lt;br /&gt;
* 2019–2024: Jörg Oppitz (Heimatverein Charlottenthal)&lt;br /&gt;
* seit 2024: Dirk Rojahn (Unabhängige Wähler Krakow am Se)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jörg Oppitz wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019 mit 68 Prozent der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Krakow am See: Jörg Oppitz zieht ins Rathaus ein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweriner Volkszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 16. Juni 2019 ([https://www.svz.de/lokales/guestrower-anzeiger/krakow-am-see-joerg-oppitz-zieht-ins-rathaus-ein-id24302067.html SVZ.de.]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Bürgermeisterstichwahl am 23. Juni 2024 wurde Rojahn mit 59,0 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-krakow-am-see.de/de/oeffentliche-bekanntmachungen/wahlbekanntmachungen/vorlaeufige-wahlergebnisse/endgueltiges-wahlergebnis-bm-krakow-am-see.pdf Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 23. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtsdauer beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Krakow am See COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = 150&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Krakow am See&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Gold ein hersehender, golden gekrönter schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge und silbernen Hörnern.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde 1998 im Zuge der Flaggengenehmigung von dem Schweriner [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Heinz Kippnick]] neu gezeichnet, am 10.&amp;amp;nbsp;April 1858 vom Großherzog [[Friedrich Franz II. (Mecklenburg)|Friedrich Franz II.]] von [[Mecklenburg-Schwerin]] festgelegt und unter der Nr.&amp;amp;nbsp;157 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{Literatur |Autor=Hans-Heinz Schütt |Titel=Auf Schild und Flagge – Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen |Verlag=produktionsbüro TINUS |Ort=Schwerin |Datum=2011 |ISBN=978-3-9814380-0-0 |Seiten=265/266}}&lt;br /&gt;
|ref            = Wappenbuch&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen ist in der jetzigen Form im April 1858 festgelegt worden. Es erinnert mit dem für die Werler Linie des mecklenburgischen Fürstenhauses typischen Stierkopf an den Herrn zu Werle als Stadtgründer und Stadtherrn von Krakow.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Sin escudo.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = 150&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Krakow am See 1940–1945&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Geteilt; oben in Rot ein wachsendes goldenes Hakenkreuz, unten in Blau zwei silberne Fische übereinander.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde vom [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Hans Herbert Schweitzer]] gestaltet und am 2.&amp;amp;nbsp;September 1940 durch den [[Reichsstatthalter]] in Mecklenburg verliehen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|ref            = Wappenbuch&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen verlor schon bald nach dem Ende des II. Weltkrieges seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde von dem Schweriner [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Heinz Kippnick]] gestaltet und am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1998 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Schwarz - Gelb (1:1) längs gestreift. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des schwarzen und des gelben Streifens übergreifend, das Stadtwappen. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung_2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das [[Dienstsiegel]] zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift {{Inschrift|Text=STADT KRAKOW AM SEE}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung_2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Ujście]], [[Polen]], seit 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Aussichtsturm}} Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krakow am See Kirche 2009-07-16 073.jpg|mini|hochkant|[[Stadtkirche Krakow am See|Stadtkirche]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KrakowAmSeeStadtkircheAltar 2019-07.jpg|mini|hochkant|Altar der Stadtkirche.]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Krakow am See}}&lt;br /&gt;
* [[Stadtkirche Krakow am See|Stadtkirche]], Backsteinbau im [[Romano-Gotik|romanisch-gotischen Übergangsstil]] aus dem 13. Jahrhundert, später mehrfach umgestaltet, mit geschnitztem hölzernen [[Altarretabel]] und mit Schnitzwerk verzierter hölzerner Predigtkanzel&lt;br /&gt;
* Rathaus, neugotischer Bau von 1875&lt;br /&gt;
* Alte Schule mit [[Buchdruck]]museum und Schauwerkstatt, Heimatstube sowie Stadtbibliothek&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Krakow am See)|Synagoge]] von 1866, vom Kulturverein „Alte Synagoge“ Krakow am See genutzt&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Krakow am See)|Jüdischer Friedhof]], 1821 angelegt, 1947–1950 und 2003–2006 instand gesetzt&lt;br /&gt;
* [[Nebel (Fluss)|Nebel]]-Durchbruchstal nordöstlich von Krakow am See&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Krakower Obersee]] (Südteil des Krakower Sees)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aussichtsturm auf dem Jörnberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1897 als hölzerner Turm errichtet, an seiner Stelle wurde 1907 ein [[Bismarckturm]] in [[Stahlbeton]] gebaut,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/meckpom/krakow.html Bismarckturm Krakow am See] auf bismarcktuerme.de&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Kriegsende 1945 gesprengt, seit 1995 neuer Turm, Höhe 27,7&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;[http://krakow-am-see.de/de/maps/standorte/erlebniswelt-aussichten/Aussichtsturm-Joernberg.php Aussichtsturm auf dem Jörnberg] auf Krakow-am-See.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aussichtsturm Jörnberg (1897).jpg|Holzturm.&lt;br /&gt;
Bismarckturm Jörnberg (1907).jpg|Bismarckturm.&lt;br /&gt;
Jörnberg-Turm (1995).jpg|Heutiger Turm.&lt;br /&gt;
Krakow am See Krakower See Aussichtsturm Jörnberg 2007-04-08 014.jpg|Blick vom Krakower See.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Alt Sammit]], [[Gotik|spätgotischer]] Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [[Alt Sammit|Herrenhaus Alt Sammit]] von 1859 nach Plänen von [[Heinrich Thormann]]&lt;br /&gt;
* [[Bellin (Krakow am See)#Kirche|Dorfkirche Bellin]], [[Romanik|spätromanische]] [[Feldsteinkirche]] von um 1230&lt;br /&gt;
* [[Schloss Bellin|Jagdschloss Bellin]], [[Klassizismus|klassizistischer]] Bau von 1912, heute Hotel&lt;br /&gt;
* Baumkreis bei Bellin&lt;br /&gt;
* Mühlenmuseum in der Wassermühle Kuchelmiß&lt;br /&gt;
* [[Groß Grabow#Geschichte|Turmhügel Groß Grabow]]&lt;br /&gt;
* Gutshaus [[Groß Grabow#Sehenswürdigkeiten|Groß Grabow]], [[Barock]]bau aus dem 17./18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Herrenhaus Marienhof, [[Neogotik|neogotischer Stil]] von um 1880, heute Hotel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Kleinere Betriebe der Holz- und Metallverarbeitung sowie Bau- und andere Handwerksbetriebe bestimmen das Wirtschaftsleben von Krakow am See. Im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Möllen&amp;#039;&amp;#039; wurde ein neues Gewerbegebiet angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tourismus hat in Krakow am See eine lange Tradition. Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstand mit Badeanstalt, Aussichtsturm und Kursaal eine für die damalige Zeit typische Bäderinfrastruktur. In der DDR betrieben dank der guten Bahnanbindung viele Betriebe und Behörden Erholungsheime und Ferienhäuser für ihre Mitarbeiter. Nach der Wiedervereinigung gingen die Unterkünfte in private Hand über. Heute spielt der Fremdenverkehr eine wirtschaftlich wichtige Rolle für die Stadt. Wegen der Lage im Seengebiet stehen Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und ein Campingplatz zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.campingplatz-krakower-see.de/ Campingplatz am Krakower See.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Ich weiß ein Haus am See&amp;#039;&amp;#039; trägt seit 1996 einen [[Guide Michelin|Michelinstern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krakow am See Bahnhof 2009-07-16 064.jpg|mini|Bahnhof Krakow am See.]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch die Stadt führt die [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern|Landesstraße L 37]] (bis Ende 2015 als [[Bundesstraße 103|B 103]]) von [[Güstrow]] nach [[Karow (Plau am See)|Karow]]. Die L 11 führt zur acht Kilometer entfernten Autobahnanschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Krakow am See&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 19|A 19]] ([[Berlin]]–[[Rostock]]) und weiter nach [[Teterow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt verfügt über keinen Bahnanschluss. Der Personenverkehr auf der [[Bahnstrecke Güstrow–Meyenburg]] mit dem Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Krakow am See (Meckl)&amp;#039;&amp;#039; wurde 2004 eingestellt. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind [[Langhagen (Lalendorf)#Verkehr|Langhagen]] (14 km) und [[Güstrow#Verkehr|Güstrow]] (22 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Naturpark-Schule, Regionale Schule mit Grundschule, Dobbiner Chaussee 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1998: Bruno Hellmich (1921–2007), Lehrer in Krakow am See, Maler&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-krakow-am-see.de/rathaus/stadtportraet/krakower-persoenlichkeiten/#anchor_1ae0da65_Accordion-2-Bruno-Hellmich Biografie Bruno Hellmich]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: Wolfgang Neubauer (1935–2013), Lehrer in Krakow am See, Umwelt- und Naturschützer&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-krakow-am-see.de/rathaus/stadtportraet/krakower-persoenlichkeiten/#anchor_53f75dba_Accordion-3-Dr.-Wolfgang-Neubauer Biografie Wolfgang Neubauer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Conradi]] (1816–1904), Pädagoge, Organist und Komponist&lt;br /&gt;
* Joseph Nathan (1869–1927), Heimatdichter&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-krakow-am-see.de/rathaus/stadtportraet/krakower-persoenlichkeiten/#anchor_bfd31714_Accordion-1-Joseph-Nathan Biografie Joseph Nathan]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Werner Sporleder]] (1876–1943), Verwaltungsjurist, geboren in Steinbeck&lt;br /&gt;
* [[Fritz Behn]] (1878–1970), Bildhauer, geboren in Klein Grabow&lt;br /&gt;
* [[Hugo Fetting]] (1923–2020), Theaterwissenschaftler, geboren in Marienhof&lt;br /&gt;
* [[Hans Dieter Mäde]] (1930–2009), Theaterregisseur und -intendant, Generaldirektor der [[DEFA]]&lt;br /&gt;
* [[Christa Luft]] (* 1938), Politikerin ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]/[[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]])&lt;br /&gt;
* [[Christina Gansel]] (* 1957), Linguistin&lt;br /&gt;
* [[Ansgar Thim]] (* 1957), [[Generalvikar]] des Erzbistums Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Andreas Reinke (Fußballspieler, 1969)|Andreas Reinke]] (* 1969), Fußballtorwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Krakow am See verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Walther Bronsart von Schellendorff]] (1833–1914), preuß, General u. Kriegsminister, Besitzer d. Gutes Marienhof&lt;br /&gt;
* [[Fritz Dettmann (Politiker)|Fritz Dettmann]] (1880–1965), Unternehmer in Krakow am See&lt;br /&gt;
* [[Christian Beckmann (Politiker)|Christian Beckmann]] (* 1943), Politiker (CDU), Stadtverordneter in Krakow am See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Krakow am See Panorama 2009-07-15.jpg|2299|Panoramablick vom Aussichtsturm auf dem Jörnberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Krakaw |Band=14 |Seite=151}}&lt;br /&gt;
* Arbeitsgruppe Stadtchronik: Chronik der Stadt Krakow am See. Sutton Verlag, Erfurt 2012, ISBN 978-3-95400-080-7. [https://books.google.de/books?id=m5iUPgz-IogC Titel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.krakow-am-see.de/ Seite der Tourismus GmbH]&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|Krakow|NAME=Krakow am See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kurorte in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4352613-5|VIAF=242268679}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krakow am See| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1298]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;85178abc</name></author>
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