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	<title>Kraka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kraka&amp;diff=538974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FBuHL09: Links hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-03-10T14:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für die legendäre nordische Königin mit dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Kráka&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Aslaug]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Militärfahrzeug&lt;br /&gt;
| Name               = &lt;br /&gt;
| Bild               = Kraka Typ 640.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Kraka Typ 640 Bundeswehrausführung&lt;br /&gt;
| Hersteller         = Zweirad Union (Faun)&lt;br /&gt;
| Modellname         = Kraka (Kraftkarren)&lt;br /&gt;
| Spez               = &amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr. Katalog aller Typen und Modelle.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuchverlag, 1971, erweiterte Auflage ISBN 978-3-87943-850-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Varianten          = &lt;br /&gt;
| Produktionszeit    = &lt;br /&gt;
| Vorgänger          = &lt;br /&gt;
| Nachfolger         = &lt;br /&gt;
| Besatzung          = &lt;br /&gt;
| Eigengewicht       = 735 kg&lt;br /&gt;
| Nutzlast           = 750 kg&lt;br /&gt;
| ZLSG-GG            = 1610 kg&lt;br /&gt;
| ZLSG-ZM            = &lt;br /&gt;
| Länge              = 2780 mm&lt;br /&gt;
| Breite             = 1510 mm&lt;br /&gt;
| Höhe               = 1190 mm&lt;br /&gt;
| Radstand           = 2058 mm&lt;br /&gt;
| Spurweite          = 1138&amp;amp;nbsp;mm vorn&amp;lt;br /&amp;gt;1130 mm hinten&lt;br /&gt;
| Wendekreis         = &lt;br /&gt;
| Bodenfreiheit      = 280 mm&lt;br /&gt;
| Wat                = 500 mm&lt;br /&gt;
| Steig              = &lt;br /&gt;
| Motor              = BMW 2-Zylinder Boxermotor 697 cm³&lt;br /&gt;
| VMax               = 55&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| PMax               = {{PS2kW|26}}&lt;br /&gt;
| Drehmoment         = 50 Nm&lt;br /&gt;
| Verbrauch          = 12 l / 100 km&lt;br /&gt;
| Leistungsgewicht   = &lt;br /&gt;
| Reichweite         = ca. 200 km&lt;br /&gt;
| Kraftstoffvorrat   = 24,5 l&lt;br /&gt;
| Getriebe           = 4-Gang&lt;br /&gt;
| Antriebsformel     = 2 × 4&lt;br /&gt;
| Elektrik           = 12 V Bordnetz&lt;br /&gt;
| Reifen             = 22×12 Lypsoid&lt;br /&gt;
| Besonderheit       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Faun Pritsche (Kraka) pic1.JPG|mini|[[Faun-Werke|FAUN]] Kraka in der [[Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz|Wehrtechnischen Studiensammlung Koblenz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FAUN Kraka grün 1.jpg|mini|FAUN Kraka]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FAUN Kraka rotweiss.jpg|mini|FAUN Kraka]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kraka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rren) war ein von der [[Zweirad Union]] entwickelter [[Quad]]. Das Fahrzeug war zunächst für den land- und forstwirtschaftlichen Einsatz sowie für Katastrophenschutz- und Hilfsdienste gedacht, wurde dann aber auf Grund der guten [[Luftverlastbarkeit]] und auch Fallschirmabwurffähigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=bl3OrNja0gw |titel=Anno 1970: Ausbildungsbiwak der Fallschirmjäger |werk=youtube.com |hrsg=Bundeswehr |datum=2014-01-07 |format=Video; 5:34&amp;amp;nbsp;min |abruf=2016-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in einer weiterentwickelten Version als militärisches Transportmittel bei der [[Bundeswehr]] bis in die 1990er Jahre eingesetzt. Die Fertigung erfolgte in der Fahrzeugfabrik Ansbach und Nürnberg GmbH. Die Zweirad Union war seinerzeit eine Tochtergesellschaft der [[Faun-Werke|Faun]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faun-kraka.de/pages/geschichte.php &amp;#039;&amp;#039;Faun KraKa (Kraftkarren).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;faun-kraka.de&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 15. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 entwickelte die [[Zweirad Union]] ein auf hohe Mobilität und [[Geländegängigkeit]] ausgelegtes Fahrzeug. Der eigentliche Zielabsatzmarkt aus dem land- und forstwirtschaftlichen Bereich sowie dem Katastrophenschutz zeigte an dem Gefährt wenig Interesse. Da die Bundeswehr, auch aufgrund der Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges, auf der Suche nach einem geländegängigen, luftverladbaren Waffenträger für die Luftlandeeinheiten war, versuchte der Hersteller verstärkt die Bundeswehr als Abnehmer zu gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraka.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kraka.de/html/geschichte/index.shtml.htm |titel=Kraka – Geschichte |werk=kraka.de |hrsg=Andermann &amp;amp; Partner Softwaredesign GmbH |abruf=2013-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 beschaffte das [[Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung]] 50 Fahrzeuge zu Erprobungszwecken. Die Fahrzeuge wurden sowohl bei der [[Wehrtechnische Dienststelle für landgebundene Fahrzeugsysteme, Pionier- und Truppentechnik|Erprobungsstelle 41]] als auch bei der [[1. Luftlandedivision (Bundeswehr)|Luftlandedivision]] eingehend geprüft. Ab 1971 wurden, nach Umbau des Motors und des Fahrwerks, als &amp;#039;&amp;#039;LKW&amp;amp;nbsp;0,75&amp;amp;nbsp;t&amp;amp;nbsp;gl&amp;amp;nbsp;Kraka&amp;amp;nbsp;Typ&amp;amp;nbsp;640&amp;#039;&amp;#039; bekannte Quads an die Bundeswehr geliefert. Nach einigen weiteren Änderungen wurden in den Jahren 1974/75 insgesamt 862 Stück des Quad der Bundeswehr zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kraka wurde bei der Bundeswehr mit der Einführung des Trägerfahrzeugs [[Wolf (Fahrzeug)|Mercedes-Benz Wolf]] und des Waffenträgerfahrzeugs [[Wiesel (Waffenträger)|Wiesel 1]] in den 1990er Jahren ausgemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Technik ==&lt;br /&gt;
Der Kraka war das typische Fahrzeug der 4./ und 5./ schweren [[Fallschirmjägertruppe (Bundeswehr)|Fallschirmjägerkompanien]] und der Luftlandepanzerabwehrkompanie, Luftlandemörserkompanie und Luftlandepionierkompanie jeder [[Luftlandebrigade]]. Diese dienten sowohl als Transportfahrzeug für die schweren Waffen und als Trägerfahrzeug wie bei der Feldkanone und der TOW sowie auch als Munitionsfahrzeug für weitere Gefechtsmunition. Die schweren Jägerkompanien der [[Gebirgsjägertruppe (Bundeswehr)|Gebirgsjäger]]- und der Jägerbataillone waren hingegen mit [[M113]] beweglich gemacht und/oder verfügten über Panzerjäger (Kanone) oder (Rakete).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Prototypen waren mit einem Zweitaktmotor aus dem [[Goggomobil]] ausgerüstet. Dieser [[Parallel-Twin]] der Firma [[Hans Glas GmbH|Glas]] erreichte mit einem Hubraum von 400&amp;amp;nbsp;cm³ etwa 12&amp;amp;nbsp;kW (16&amp;amp;nbsp;PS). Diese ersten Fahrzeuge hatten die Typenbezeichnung 540. Als Bereifung waren Lypsoid 22x12 vorgesehen. Beim späteren Faun Kraka Typ 640 lautete die Reifenbezeichnung Lypsoid 22x12 Typ3. Nur bei einem frühen Versuchsträger kamen die Felgen mit Bereifung in der Größe 6.00-16, baugleich mit den Rädern des [[DKW Munga]] der Auto Union, zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraka.de&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AnBlS12&amp;quot;&amp;gt;Karl Anweiler, Rainer Blank: &amp;#039;&amp;#039;Die Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr 1956 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz-Verlag, 1999, ISBN 3-8289-5369-7, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden ca. 100 Faun Kraka Typ 540 mit Glas Motor gebaut. Die prinzipielle Grundkonstruktion des Kraka stammte von dem ungarischen Konstrukteur Nicolas Straussler. Einige wenige von diesem dreirädrigen Kraka wurden in Belgien gebaut. Die Idee zu den besonderen Niederquerschnittsreifen, die nur mit 0,8 bis 1,4 bar gefahren wurden stammte ebenfalls von Straussler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Kittler, Thomas Rönneberg |Titel=Deutsche Autos seit 1945 Offroader und SUV |Auflage=1 |Verlag=Motorbuch Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-613-02490-X |Seiten=54-56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leichte und mit wenigen Handgriffen zur Luftverlastung in der Mitte zusammenklappbare Fahrzeug hob die Beweglichkeit der [[Infanterie (Bundeswehr)|Infanterie]] maßgeblich. Die erste Bundeswehrausführung des Quads verfügte über vier speziell entwickelte Niederdruckreifen der Größe 22×12 Lypsoid (Kugelform), war aber ansonsten zunächst unverändert. Bei der Erprobung stellte sich heraus, dass das Fahrgestell für die vorgesehene Nutzlast von 750&amp;amp;nbsp;kg zu schwach dimensioniert war. Außerdem erwies sich der eingebaute Zweitaktmotor als nicht kräftig genug. Somit wurde das Fahrzeug mit einem auf 26&amp;amp;nbsp;PS gedrosselten Typ&amp;amp;nbsp;427 Boxermotor&amp;lt;ref name=&amp;quot;AnBlS12&amp;quot; /&amp;gt; aus dem [[BMW 700]] ausgerüstet und konnte nach Verstärkung des Rahmens und der Blattfedern&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraka.de&amp;quot; /&amp;gt; bei einem Eigengewicht von 735&amp;amp;nbsp;kg rund 750 Kilogramm Last transportieren. Ein Nachteil waren die anfälligen der Kraftübertragung dienenden langen Antriebsketten an jeder Seite des Kleinfahrzeuges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autolexikon-thyssen.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.autolexikon-thyssen.de/index.php?aktion=detail&amp;amp;datsatz=&amp;amp;marke=&amp;amp;typ=&amp;amp;konstrukteur=&amp;amp;hersteller=&amp;amp;bj_von=&amp;amp;bj_bis=&amp;amp;land=&amp;amp;ps_von=&amp;amp;ps_bis=&amp;amp;volltext=&amp;amp;nummer=3783 |titel=Zweiradunion Kraka |werk=Lexikon der vergessenen Autotypen |hrsg=Paul Pietsch Verlage GmbH &amp;amp; Co. |abruf=2013-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug hatte eine Höhe von 1,19&amp;amp;nbsp;m und war ausgerüstet mit einer Ladefläche von 1,4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;1,4&amp;amp;nbsp;m etwa 1,51&amp;amp;nbsp;m breit. Die Länge betrug 2,78&amp;amp;nbsp;m; zusammengefaltet 1,85&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;panzerbaer.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.panzerbaer.de/helper/bw_lkw_00-75t_gl_kraka-a.htm |titel=LKW 0,75 t gl Kraka (Bw) |werk=panzerbaer.de |hrsg=Andreas Richter |abruf=2013-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nominelle Höchstgeschwindigkeit lag bei 60&amp;amp;nbsp;km/h, obwohl bis 80&amp;amp;nbsp;km/h möglich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrgestell konnte verschiedene Rüstsätze transportieren, unter anderem&lt;br /&gt;
* zur Panzerabwehr die Panzerabwehrlenkraketensysteme PARS [[TOW (Panzerabwehrlenkwaffe)|TOW]] mit sechs Panzerabwehr-Lenkflugkörpern,&lt;br /&gt;
* als Mehrzweckwaffe die [[Maschinenkanone]] [[Rh 202|MK&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;Rh&amp;amp;nbsp;202]] von [[Rheinmetall]],&lt;br /&gt;
* 120-mm-Mörser und als&lt;br /&gt;
* Kranken- und Munitionstransport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Panzerabwehrlenkrakete [[MILAN]], mit der die IV. Züge der Infanteriekompanien ausgestattet waren, waren mit Geländewagen beweglich wie dem [[VW Iltis]], später mit dem Mercedes-Benz&amp;amp;nbsp;G [[Wolf (Fahrzeug)|Wolf]], und wurden abgesetzt aus Feldstellungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
=== Motor ===&lt;br /&gt;
* BMW 427&lt;br /&gt;
* Zylinderzahl: 2 (Boxer)&lt;br /&gt;
* Bohrung × Hub: 78 × 73 mm&lt;br /&gt;
* Hubraum: 697 cm³&lt;br /&gt;
* Leistung: 19 kW bei 5000/min&lt;br /&gt;
* Drehmoment: 50 Nm bei 3000/min&lt;br /&gt;
* Verdichtung: 1:7,5&lt;br /&gt;
* Vergaser: 1 [[Bing Power Systems|Bing]]-Gleichdruckvergaser 64/32/16&lt;br /&gt;
* Ventile: V-förmig hängend. Stoßstangen und Kipphebel, Zentrale Nockenwelle&lt;br /&gt;
* Kurbelwellenlager: 3&lt;br /&gt;
* Kühlung: Gebläse-Luft&lt;br /&gt;
* Schmierung Druckumlauf, 2 Liter Öl, mit Ölkühler&lt;br /&gt;
* Batterie: 12 V 45 Ah&lt;br /&gt;
* Lichtmaschine: 12 V 130 W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftübertragung ===&lt;br /&gt;
* Kupplung: Hecktriebblock, Kettenantrieb&lt;br /&gt;
* Schaltung: Einscheibentrockenkupplung&lt;br /&gt;
* Getriebe: 4 Gang&lt;br /&gt;
* Synchronisierung: I-IV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Daten ===&lt;br /&gt;
* Radstand: 2058 mm&lt;br /&gt;
* Spur vorne/hinten: 1138/1130 mm&lt;br /&gt;
* Gesamtmaße: 2780 × 1510 × 1190&amp;amp;nbsp;mm (Höhe über Lenkrad)&lt;br /&gt;
: Gesamtlänge des zusammengeklappten Fahrzeugs: 1850 mm&lt;br /&gt;
* Bodenfreiheit: 280 mm&lt;br /&gt;
* Reifen: Lypsoid 22×12 Typ L3&lt;br /&gt;
* [[Wattiefe]]: 500 mm&lt;br /&gt;
* Wendekreis-ø: 8,5 m&lt;br /&gt;
* Wagengewicht: 735&amp;amp;nbsp;kg (mit Flüssigkeiten)&lt;br /&gt;
* Zulässiges Gesamtgewicht: 1610 kg&lt;br /&gt;
* Sitze: 3&lt;br /&gt;
* Höchstgeschwindigkeit: 1. Gang 12&amp;amp;nbsp;km/h, 2. 23&amp;amp;nbsp;km/h, 3. 35&amp;amp;nbsp;km/h, 4. 55&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* Mindestgeschwindigkeit: 3&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* Verbrauch: ca. 12 Liter auf 100 km&lt;br /&gt;
* Tankinhalt: 24,5 Liter&lt;br /&gt;
* Fahrbereich: ca. 200 km&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr. Katalog aller Typen und Modelle.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuchverlag, 1971, erweiterte Auflage ISBN 978-3-87943-850-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationaler Vergleich ==&lt;br /&gt;
Der Kraka auf deutscher Seite war eine Lösung für die Probleme von Luftlandetruppen, welche bereits während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erkannt wurden. Erste reale und vermeintliche Lösungen für [[Luftverladbarkeit|luftverladbare]] Leichttransportmittel entstanden noch während des Krieges, andere später:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Faltrad|Klappräder]] unter anderem das „Folding Military Bicycle“ von BSA für britische Fallschirmjäger.&lt;br /&gt;
* ein englischer Kleinstmotorroller, flache Bauart, Lenker und Sattelstütze jeweils in normaler Höhe und klappbar ([[Welbike]]).&lt;br /&gt;
* Bernardet, ein eher grober [[Motorroller]] mit 250-cm³-Motor.&lt;br /&gt;
* Cushman Airborne-Scooter, ein grober, stabiler Roller für den Fallschirmabwurf.&lt;br /&gt;
* Valmobile, ein Kleinstmofa, zu einem Koffer zusammenklappbar.&lt;br /&gt;
* militärische [[Vespa]]roller, mit Gepäckträger, Sturzrahmen und durchbohrten Windschutzschild zum Transport von Munition und einem Leichtgeschützrohr. Die Roller wurden in der französischen Armee verwendet.&lt;br /&gt;
* ein militärisches Dreirad aus Italien, eventuell von [[Piaggio]], zwei Sitze Seite an Seite, mit zusätzlichen einachsigem Anhänger. Zusammen mit dem Kraka in Deutschland getestet.&lt;br /&gt;
* von der Bauart ähnlich ist das belgische [[Fabrique Nationale AS 24]], ein Kugelreifentrike mit Sitzbank für vier Soldaten und Anhänger. Das luftverlastbare kompakt demontierbare Gefährt wurde vom [[Belgisches Heer|Belgischen Heer]] 1962 während der Operationen [[Operation Dragon Rouge|Dragon Rouge]] und [[Operation Dragon Noir|Dragon Noir]] im [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
* [[M274 Mechanical Mule]] US-Armee, die Verwendung erfolgte vor allem während des Vietnamkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Radfahrzeugen der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
* [[Fend G 600]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Faun Kraka}}&lt;br /&gt;
* [http://www.faun-kraka.de/ Website von faun-kraka.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.glasclub.org/glas/historie/typen/goggo/kraka/kraka.htm |wayback=20100309115437 |text=Website mit erweiterten Infos (Bilder, Geschichte und technische Daten)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=AzyYWytHnkU Bundeswehr Classix: Kraftkarren der Luftlandetruppe (1975)] ([[YouTube]]-Video)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Radfahrzeuge Bundeswehr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radfahrzeug der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbestand (Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärisches Radfahrzeug (4×4)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FBuHL09</name></author>
	</entry>
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