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	<title>Kraftwerk Plessa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mantelmoewe: /* Technische Daten (Auszug) */</title>
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		<updated>2025-11-19T06:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Technische Daten (Auszug)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kraftwerk&lt;br /&gt;
| NAME = Kraftwerk Plessa&lt;br /&gt;
| BILD = Kraftwerk Plessa 4.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Das Erlebnis-Kraftwerk Plessa&lt;br /&gt;
| PRIMÄRENERGIE = [[Fossile Energie]]&lt;br /&gt;
| TYP = [[Dampfkraftwerk]]&lt;br /&gt;
| LEISTUNG = 54 [[Megawatt]] (im Jahr 1945)&lt;br /&gt;
| POSKARTE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 51/28/15.52/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 13/36/39.60/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-BB&lt;br /&gt;
| LAND = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| EIGENTÜMER = * [[Elektrizitätsverband Gröba]] (1927 bis?)&lt;br /&gt;
* [[Gaskombinat Schwarze Pumpe]] (? bis etwa 1989/90)&lt;br /&gt;
* Gemeinde [[Plessa]], Hanseatische Aktiengesellschaft (etwa 1989/90 bis 1995)&lt;br /&gt;
* Gemeinde Plessa (1995 bis etwa 2001)&lt;br /&gt;
* Industrie-Denkmal und Industrie-Museum Kraftwerk Plessa gGmbH (seit etwa 2001)&lt;br /&gt;
| BETREIBER = &lt;br /&gt;
| PROJEKTBEGINN = 1926&lt;br /&gt;
| BETRIEBSAUFNAHME = 1927&lt;br /&gt;
| STILLLEGUNG = 1992&lt;br /&gt;
| EINSPEISUNG = &lt;br /&gt;
| EINSPEISUNG_JAHR = &lt;br /&gt;
| GESAMTEINSPEISUNG = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = {{Webarchiv |url=http://www.kraftwerk-plessa.de/ |wayback=20190129181441 |text=kraftwerk-plessa.de}}&lt;br /&gt;
| STAND = &amp;lt;!-- Die folgenden Parameter sind nur für Wasserkraftwerke und thermische Kraftwerke (mit Wasserkühlung) relevant. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| TURBINE = 4 [[Dampfturbine]]n&lt;br /&gt;
| GEWAESSER = &amp;lt;!-- Die folgenden Parameter sind nur für befeuerte, thermische Kraftwerke relevant. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BRENNSTOFF = [[Braunkohle]]&lt;br /&gt;
| FEUERUNG = &lt;br /&gt;
| KESSEL = 5 [[Dampfkessel]]&lt;br /&gt;
| SCHORNSTEINHOEHE = Schornstein 1: 115,2 m&amp;lt;br /&amp;gt; Schornstein 2: 120&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk Plessa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Industriedenkmal in der [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] Gemeinde [[Plessa]] im [[Landkreis Elbe-Elster]] und eines der ältesten [[Braunkohlekraftwerk]]e in [[Europa]], das in seiner ursprünglichen Bausubstanz erhalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|EE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kraftwerk wurde 1927 durch den [[Elektrizitätsverband Gröba]] in Betrieb genommen. In den 1920er und 1930er Jahren gehörte es zu den modernsten Kraftwerken jener Zeit. Nach dem Ende der drei Hauptbauphasen 1942 hatte das Kraftwerk eine Leistung von 54&amp;amp;nbsp;MW, die nach den [[Deutsche Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg|Reparationsleistungen 1945]] auf 34&amp;amp;nbsp;MW sank. Im April 1992 wurde das Kraftwerk abgeschaltet und vom Netz genommen. Als &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039; wurde es 1998 unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk im Wandel&amp;#039;&amp;#039; in die Projektliste der [[Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land|Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land]] aufgenommen und sein Abriss verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planung, Bau und Inbetriebnahme ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KraftwerkPlessa4.jpg|mini|Das Verwaltungsgebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bedarf an elektrischen Strom durch die wachsende Industrialisierung der Region nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] immer größer wurde, entschloss sich der 1910 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Elektrizitätsverband Gröba&amp;#039;&amp;#039; zum Bau eines größeren Kraftwerks, weil bis dahin nur ein [[Dieselkraftwerk]] mit 4000&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|Kilowatt]] Leistung zur Abdeckung von Spitzen oder Störfällen zur Verfügung stand. Das Unternehmen hatte seinen Sitz im [[Riesa]]er Vorort [[Gröba (Riesa)|Gröba]] und bezog zuvor die elektrische Energie überwiegend als Fremdstrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der günstigen Produktionsbedingungen durch die nahe gelegene und damals moderne leistungsfähige &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlengrube Agnes&amp;#039;&amp;#039;, wo 1924 die erste [[Abraumförderbrücke]] der Welt in Betrieb genommen worden war, sowie der sich hier befindenden Brikettfabrik der &amp;#039;&amp;#039;Plessaer Braunkohlenkraftwerke GmbH&amp;#039;&amp;#039;, entschloss man sich für den Standort in Plessa. Außerdem verfügte der Standort über Bahnanschlüsse an die [[Bahnstrecke Węgliniec–Roßlau|Eisenbahnstrecke Kohlfurt–Falkenberg/Elster]] sowie an die Werksbahn der Braunkohlengrubengesellschaft. Mit den Braunkohlengruben wurde ein langfristiger Liefervertrag über die Lieferung von Rohbraunkohle abgeschlossen. Im Gegenzug bezogen diese Strom aus dem Kraftwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner [[Siemens-Schuckertwerke]] GmbH erhielt im Mai 1926 den Auftrag, als [[Generalunternehmer]] das Werk zu konzipieren und zu bauen. Das Werk war von vornherein als Modularkraftwerk geplant und sollte erweiterbar sein, um zu erreichen, dass man bereits nach kurzer Zeit Strom liefern konnte. Seine Leistung sollte anfangs 8000&amp;amp;nbsp;kW betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Bauzeit von knapp einem Jahr ging das Kraftwerk im April 1927 schließlich an der Trasse der [[110-kV-Leitung Lauchhammer–Riesa|ersten 110-kV-Leitung]] Europas in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbauetappen des Kraftwerks ===&lt;br /&gt;
Die Errichtung des Kraftwerks erfolgte in drei Hauptbauphasen in der Zeit von 1926 bis 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der ersten Ausbauetappe des Kraftwerks von 1926 bis 1928 erfolgte die Errichtung des ersten Kraftwerksabschnitts mit dem Verwaltungsteil, der E-Schaltanlage und einem 115,2&amp;amp;nbsp;m hohen Schornstein. Die 1927 als erstes in Betrieb genommene Turbine&amp;amp;nbsp;1 hatte eine Leistung von 8000&amp;amp;nbsp;kW. Außerdem erfolgte in dieser Zeit die Errichtung der Kessel 1 bis&amp;amp;nbsp;3, sowie des Kühlturms&amp;amp;nbsp;I. 1928 folgten die Turbine&amp;amp;nbsp;2 mit 10.000&amp;amp;nbsp;kW Leistung und der Kühlturm&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1929 und 1930 erfolgte während der zweiten Ausbauetappe eine Erweiterung des Maschinen- und Kesselhauses, der Außenbunkeranlage und anderer Nebenanlagen. 1930 ging die Turbine&amp;amp;nbsp;3 mit einer Leistung von 16000&amp;amp;nbsp;kW und der Kessel&amp;amp;nbsp;4 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der dritten Ausbauetappe von 1936 bis 1942 erfolgten die Verlängerung und der Abschluss des Maschinenhauses sowie des Kesselhauses und die Errichtung des Anbaus für die Wasseraufbereitung. In dieser Zeit entstanden weitere Nebenanlagen und der zweite 120&amp;amp;nbsp;m hohe Schornstein wurde in den Jahren 1940 und 1941 erbaut, welcher der Rauchgasabführung der Kessel 4 und 5 diente. 1942 wurde eine vierte Turbine mit 20.000&amp;amp;nbsp;kW Leistung in Betrieb genommen, welche aber nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 1945 als Reparationsleistung in die [[Sowjetunion]] ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten diverse substanzerhaltende Wartungs- und Modernisierungsumbauten, wie die Erneuerung der Maschinenhausunterdecke 1950, die Errichtung des Kühlturms&amp;amp;nbsp;IV 1954 und die Aufstellung von größeren [[Transformator]]en bei der Umstellung von 60&amp;amp;nbsp;[[Volt|kV]] auf 110&amp;amp;nbsp;kV im Jahr 1973. Von 1976 bis 1978 folgte die Änderung des Kohlentransportes über ein Schrägförderband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stilllegung ===&lt;br /&gt;
Bereits am 22. Juli 1985 wurde die gesamte Anlage unter Denkmalschutz gestellt. Zur politischen [[Wende (DDR)|Wende]] gehörte das Kraftwerk zuletzt zum [[Gaskombinat Schwarze Pumpe]]. Nach dessen Auflösung durch die Berliner [[Treuhandanstalt]] übernahm es die Gemeinde Plessa gemeinsam mit der &amp;#039;&amp;#039;Hanseatischen Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, um weiter Strom zu produzieren. Der Energieträger sollte nach dem neuen Nutzungskonzept Erdgas sein, wozu hohe Investitionen und große Umbaumaßnahmen erforderlich gewesen wären. Das Projekt scheiterte und konnte nicht realisiert werden. Am 14.&amp;amp;nbsp;April 1992 wurde schließlich der letzte [[Turbosatz]] abgeschaltet und das Kraftwerk vom Netz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1996 wurde die Gemeinde Plessa alleiniger Eigentümer des Kraftwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten (Auszug) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KraftwerkPlessa5.jpg|mini|Ansicht von Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plessa - Kraftwerk und Brikettfabrik, 1972.jpg|mini|Ansicht im Jahr 1972]]&lt;br /&gt;
* 1 Maschinenhaus:&lt;br /&gt;
: Der mit [[Klinker]]n ausgemauerte 96&amp;amp;nbsp;m lange Stahlfachwerkbau diente zur Aufnahme der Turbinen und der zur Stromerzeugung notwendigen gekoppelten Generatoren.&lt;br /&gt;
: Die große Turbine wurde bei einem Einbruch durch Kupferdiebe zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/kraftwerk-plessa-es-gibt-eine-idee-so-soll-das-denkmal-gerettet-werden-78150114.html |titel=Kraftwerk Plessa: Es gibt eine Idee – so soll das Denkmal gerettet werden |sprache=de |abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:2em&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;|Turbine||class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Leistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Turbine 1&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}8&amp;amp;nbsp;MW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Turbine 2&amp;#039;&amp;#039; || 10&amp;amp;nbsp;MW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Turbine 3&amp;#039;&amp;#039; || 16&amp;amp;nbsp;MW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Turbine 4&amp;#039;&amp;#039; || 20&amp;amp;nbsp;MW (1945 abgebaut)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Gesamt:&amp;#039;&amp;#039; || 54&amp;amp;nbsp;MW (1942–1945)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* 1 Kesselhaus:&lt;br /&gt;
: Der mit Klinkern ausgemauerte 84&amp;amp;nbsp;m lange Stahlfachwerkbau diente zur Aufnahme von fünf [[Dampfkessel#Wasserrohrkessel|Siederohrkesseln]] zur Erzeugung von [[Heißdampf]]. Über dem [[Kesselhaus]] befindet sich der Hochbunker, ein Kohlespeicher, der mit Hilfe des Conveyers (Transportband) beschickt wurde, einem 1926 erbauten Becherförderwerk, das in einer Stunde 60&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|t]] im Brechertunnel zerkleinerte Rohbraunkohle vom Außenbunker zum Hochbunker befördern konnte. Parallel zum Hochbunker verliefen zwei [[Transportband|Transportbänder]]. Diese dienten der Verteilung der Kohle auf die 2000&amp;amp;nbsp;t fassenden Bunkertaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dampfsammelschienen:&lt;br /&gt;
: Um das Kraftwerk einem wachsenden Bedarf an Erzeugungsleistung anpassen zu können, wurde es als Sammelschienenkraftwerk konzipiert. Es gab zwei Sammelschienen. Die einzelnen Turbinen konnten Dampf aus beiden Sammelschienen entnehmen. &lt;br /&gt;
: Der Vorteil der hiermit vorhandenen Redundanz bestand darin, dass Wartungsarbeiten bei laufendem Betrieb durchgeführt werden konnten.&lt;br /&gt;
* 1 Außenbunker:&lt;br /&gt;
: Der 35&amp;amp;nbsp;m lange Außenbunker wurde 1926 eingleisig in Stahlbeton ausgeführt. Sein Fassungsvermögen an Rohbraunkohle betrug 235&amp;amp;nbsp;t. 1928 wurde er in nördlicher Richtung in zweigleisiger Ausführung auf 104&amp;amp;nbsp;m Länge und 1200&amp;amp;nbsp;t Fassungsvermögen erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 Kühltürme:&lt;br /&gt;
: Die vier Kühltürme dienten zur Abkühlung des Kondensatorkühlwassers, welches wiederum in den [[Kondensator (Dampfturbine)|Kondensatoren]] den aus den Turbinen austretenden, entspannten Dampf zu Wasser kondensierte. Die 1938 bzw. 1954 errichteten Kühltürme 3 und 4 wurden im Zuge der Sanierung zurückgebaut.&lt;br /&gt;
: Die Wasserversorgung für das benötigte Kühlwasser erfolgte über [[Tiefbrunnen]]. Eine Wasserentnahme aus der ca. 2&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]] erfolgte über eine Doppelleitung zur Versorgung mit Zusatzwasser und für die übrige Hauptwasserversorgung. Hierfür baute man am Fluss ein Pumpenhaus mit einer stündlichen Förderleistung von 75&amp;amp;nbsp;Kubikmeter.&lt;br /&gt;
: Die Wasseraufbereitung beherbergte zwei ca. 11&amp;amp;nbsp;m hohe Wasserbehälter. Von hier wurde das Kesselspeise- und das Kühlwasser entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schornstein 1: 115,2&amp;amp;nbsp;m Höhe&lt;br /&gt;
* Schornstein 2: 120&amp;amp;nbsp;m Höhe&lt;br /&gt;
* Größe des Gesamtgeländes: 6&amp;amp;nbsp;ha&lt;br /&gt;
: Auf dem Gelände befinden sich weitere Gebäude, wie das Schalthaus, das Verwaltungsgebäude, die E-Werkstatt und neben weiteren Nebengebäuden der Sozialtrakt, welcher die [[Kantine]], sowie Umkleideräume und Waschgelegenheiten beherbergte.&lt;br /&gt;
: Das 1940 errichtete Pförtnerhaus dient gegenwärtig&amp;lt;sup&amp;gt;(2008)&amp;lt;/sup&amp;gt; als Einlass und Informationsstelle für Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IBA-Projekt &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis-Kraftwerk Plessa&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraftwerk Plessa Clubscene 1.jpg|mini|hochkant|Die Bar im Kraftwerk Plessa während eines [[Techno]]-Events]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Fachbeiratssitzung wurde das Kraftwerk 1998 unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk im Wandel&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039; in die Projektliste der [[Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land|Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land]] aufgenommen. Ein Jahr später erfolgte die Vorstellung der Projektidee einer gewerblich-musealen Nachnutzung. 2001 wurde vom &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Kraftwerk Plessa e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; und der Gemeinde Plessa die &amp;#039;&amp;#039;Industrie-Denkmal und Industrie-Museum Kraftwerk Plessa [[Gemeinnützige GmbH|gGmbH]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die gegenwärtig&amp;lt;sup&amp;gt;(2008)&amp;lt;/sup&amp;gt; Eigentümerin der sechs Hektar umfassenden Anlage ist. Im September des gleichen Jahres begannen Sanierungs- und Sicherungsarbeiten im Objekt, wobei die Dachsanierung zuerst im Vordergrund stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kraftwerk ist in das Netzwerk K.A.N.N. („Kultur und Arbeit in der neuen Niederlausitz“) eingebunden. Im Verbund der verschiedenen Projekte, wie der zur Begehung hergerichteten [[Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60|Förderbrücke F60]] in Lichterfeld und der [[Brikettfabrik Louise]] in [[Domsdorf (Uebigau-Wahrenbrück)|Domsdorf]] kann die Gewinnung, Verarbeitung und Verstromung der Braunkohle der Bergbauregion [[Lauchhammer]] an originalen Standorten dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zukunftskonzept sieht unter anderem die Weiterführung des Aus- und Umbaus mit musealem Charakter vor. Einen vielseitig nutzbaren Veranstaltungssaal wird die umgestaltete Maschinenhalle beherbergen, und eine &amp;#039;&amp;#039;Kultur-Brauerei&amp;#039;&amp;#039; mit angeschlossenem Kulturbrauhaus soll das Projekt ergänzen. Außerdem sollen Räume für Dauer- und Wechselausstellungen geschaffen werden; eine Obst-Veredelung soll die Früchte der den Ort umgebenden [[Streuobstwiese]]n verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feste und regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Alljährlich gibt es am 1. Mai im Kraftwerk ein Kraftwerksfest. Weiterhin finden im Laufe des Jahres verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Im Moment (2024) ist es allerdings geschlossen und nur von [[Lost Place|Lost-Place]]-Aktivitäten ist eine Besichtigung möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraftwerk&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=4FGBrbWHT9c Film auf youtube sind über eine Kraftwerksbesichtigung des Kraftwerkes Plessa]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touristische Anbindung ===&lt;br /&gt;
Durch Plessa führt die [[Bundesstraße 169]], die in östlicher Richtung nach [[Schwarzheide]] und zur [[Bundesautobahn 13|BAB 13]] führt. Mehrere Radwege verbinden das Kraftwerk mit den sich im Umland befindlichen Sehenswürdigkeiten, dem [[Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft]] und dem angrenzenden [[Schraden (Landschaft)|Schradenland]]. So führt mit der 2007 eröffneten [[Tour Brandenburg]] auch der mit 1.111 Kilometern längste Radfernweg Deutschlands durch Plessa. Weitere Radrouten sind der [[Fürst-Pückler-Weg]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.reiseland-brandenburg.de/pages/rad_pueckler_weg.html |wayback=20100419162606 |text=reiseland-brandenburg.de |archiv-bot=2019-04-23 23:21:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der 108&amp;amp;nbsp;km lange [[Schwarze-Elster-Radweg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.magicmaps.de/produktinfo/touren/deutschland/berlinbrandenburg/rad-und-inlinetouren/schwarze-elster-radweg.html |wayback=20100727204431 |text=Der Schwarze-Elster-Radweg |archiv-bot=2022-11-28 07:30:46 InternetArchiveBot }} auf magicmaps&amp;lt;/ref&amp;gt; und die 2007 eröffnete Route „Kohle-Wind &amp;amp; Wasser“, einem 250&amp;amp;nbsp;km langen energiehistorischen Streifzug mit vierzehn Stationen durch das Elbe-Elster-Land.&lt;br /&gt;
{{Panorama|SreuobstHl3.jpg|600|Streuobstwiesen in der Umgebung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Pöschl (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Kohle, Wind und Wasser. Ein energiehistorischer Streifzug durch das Elbe-Elsterland&amp;#039;&amp;#039;. Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster, Herzberg/Elster 2001, ISBN 3-00-008956-X.&lt;br /&gt;
* Katja Wolf (Red.): &amp;#039;&amp;#039;IBA-Halbzeitdokumentation 2000–2010. Die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land in der Lausitz&amp;#039;&amp;#039;. Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land, Großräschen 2005 (=&amp;amp;nbsp;Bewegtes Land), ISBN 3-9809844-1-9. (Text deutsch, englisch, polnisch)&lt;br /&gt;
* Iris Berndt (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Radtour Kohle-Wind &amp;amp; Wasser. Ein energiehistorischer Streifzug&amp;#039;&amp;#039;. Landkreis Elbe-Elster, Herzberg/Elster 2007&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis-Kraftwerk Plessa&amp;#039;&amp;#039;. Industriedenkmal- und Industriemuseum Kraftwerk Plessa gGmbH, Plessa o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Erlebnis-Kraftwerk Plessa}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09135484}}&lt;br /&gt;
* [http://www.iba-see2010.de/de/projekte/projekt5.html Das Kraftwerk] auf der Homepage der IBA Fürst-Pückler-Land&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen, Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* Als Hauptquellen dienten das vom Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster herausgegebene Buch &amp;#039;&amp;#039;Kohle, Wind und Wasser. Ein energiehistorischer Streifzug durch das Elbe-Elsterland&amp;#039;&amp;#039;, sowie die Homepage des Kraftwerks Plessa.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Plessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Plessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriedenkmal in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Kohlekraftwerk in Deutschland|Plessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerk in Brandenburg|Plessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technikmuseum in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunkohlekraftwerk im Lausitzer Revier|Plessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Elbe-Elster-Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlekraftwerk in Europa|Plessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technisches Denkmal in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mantelmoewe</name></author>
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