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	<title>Krafla - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krafla&amp;diff=77319&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21825-27: /* Tiefbohrungen an einem Zentralvulkan */ wp:WEASEL raus (das war eine Einzeläußerung).  Was Ragnarsson tatsächlich meinte, kann keiner wissen/belegen</title>
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		<updated>2026-04-11T01:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tiefbohrungen an einem Zentralvulkan: &lt;/span&gt; wp:WEASEL raus (das war eine Einzeläußerung).  Was Ragnarsson tatsächlich meinte, kann keiner wissen/belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BILD= Aerial View of Krafla and Leirhnjúkur 21.05.2008 16-08-01.2008 16-08-01.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Luftbild von Krafla und [[Víti (Krafla)|Víti]]-Krater mit etlichen Bohrlöchern&lt;br /&gt;
|HÖHE= 818&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= IS&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Island]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 65/43/59/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 16/46/59/W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= IS-6&lt;br /&gt;
|TYP= [[Caldera (Krater)|Caldera]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION= 1984 (aktiv)&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG= &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG= &lt;br /&gt;
|NORMALWEG= von der Ostseite&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
|BILD1= Krafla eruption, Sept 1984.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= Kraflafeuer 1983&lt;br /&gt;
|BILD2= Námafjall Iceland 027.JPG&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG= Blick vom Námaskarð auf die Krafla im Hintergrund&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Víti10.JPG|mini|Blick vom Víti auf die Krafla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krafla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈkʰrapla}}] handelt es sich um ein [[Vulkan]]system von ca. 100 km Länge im Norden [[Island]]s. Der gleichnamige [[Zentralvulkan]] von 818 m Höhe beherrscht mit zahlreichen Kratern die [[Mývatn]]-Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Detailliertere Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Krafla-Vulkansystem besteht aus einem Zentralvulkan mit Einbruchscaldera und einem länglichen Spaltenschwarm. Letzterer ist ca. 10 km breit und erstreckt sich über etwa 100 km in Nord-Süd-Richtung. Am südlichen Ende befindet sich z.&amp;amp;nbsp;B. der Tafelvulkan &amp;#039;&amp;#039;Selfjall&amp;#039;&amp;#039;. Im Norden reicht das System bis in den Fjord [[Öxarfjörður]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;thordarson-144ff&amp;quot;&amp;gt;Thor Thordarson, Ármann Höskuldsson: &amp;#039;&amp;#039; Iceland. Classic Geology in Europe 3.&amp;#039;&amp;#039; Harpenden, 2002, S.&amp;amp;nbsp;144&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zentralvulkan Krafla selbst, unter dem in etwa 3 km Tiefe eine Magmakammer liegt, besteht vor allem aus einer großen [[Caldera (Krater)|Caldera]] (10 km im Querschnitt). Er ist über 200.000 Jahre alt. Der Vulkan baute sich durch Ausbrüche unter Eis ebenso wie an der Luft auf, d.&amp;amp;nbsp;h. Aktivitäten konnten auch während Kaltzeiten der Eiszeit nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thordarson-144ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eruptionsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Nach: Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland - Classic Geology in Europe 3.&amp;#039;&amp;#039; Harpenden 2002, S.&amp;amp;nbsp;145&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichtliche Ausbrüche ===&lt;br /&gt;
Die Caldera selbst entstand bei enormen explosiven Eruptionen, bei denen Magmakammern in sich zusammenbrachen, vor mehr als 100.000 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am äußeren Calderarand befinden sich u.&amp;amp;nbsp;a. zwei [[Rhyolith|rhyolitische]] Tafelvulkane, [[Hlíðarfjall]] und [[Jörundur]], die während der Eiszeit unter Gletschern entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbrüche nach der Eiszeit ===&lt;br /&gt;
Die neuzeitlicheren Ausbrüche begannen mit der Bildung des [[Tuffring]]s [[Lúdent]] vor mehr als 6600 Jahren. Bald danach folgten weitere Ausbruchsserien in naheliegenden Spalten und auch am [[Námafjall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Älteren Laxá-Laven ===&lt;br /&gt;
Die ausgedehnten sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Älteren Laxá-Laven&amp;#039;&amp;#039; strömten vor ca. 3800 Jahren auf das Gebiet des Krafla-Vulkans, waren jedoch bei Ausbrüchen des zum angrenzenden [[Fremrinámur]]-System gehörenden Schildvulkans [[Ketildyngja]] entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GVP|373070|Fremrinamur}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde der Abfluss des Flüsschens [[Laxá í Aðaldal]] verstopft, so dass sich dahinter der See [[Mývatn]] zu bilden begann (vgl. auch die Entstehung des Sees [[Þingvallavatn]]). Die Laven folgten dann dem Tal der Laxá über 50&amp;amp;nbsp;km Länge, bis sie schließlich in die Bucht [[Skjálfandi]] strömten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hverfjall ===&lt;br /&gt;
Der Tuffring [[Hverfjall]] verdankt seine Entstehung einer [[Hydromagmatische Explosion|hydromagmatischen Explosion]], d.&amp;amp;nbsp;h. dem Zusammentreffen von Magma mit Grundwasser, im Zusammenhang mit einer neuerlichen Ausbruchsserie vor ca. 2800 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 2011 wurde Hverfjall zusammen mit Dimmuborgir unter Naturschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wayback.vefsafn.is/wayback/20110729230845/www.ruv.is/frett/fridlysing-dimmuborga-og-hverfjalls &amp;#039;&amp;#039;Friðlýsing Dimmuborga og Hverfjalls&amp;#039;&amp;#039;.] Website der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Morgunblaðið&amp;#039;&amp;#039;, 22. Juni 2011 (isländisch); abgerufen am 29. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Jüngeren Laxá-Laven ===&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Hverfjall gab es weitere Ausbruchsserien in der Kraterreihe der &amp;#039;&amp;#039;Lúdentsborgir&amp;#039;&amp;#039; vor ca. 2000 Jahren. Diese produzierten die sog. &amp;#039;&amp;#039;Jüngeren Laxá-Laven&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ausbruchsserie steht am Ursprung des heutigen malerischen Aussehens der Gegend um den Mývatn. Denn hierbei entstand z.&amp;amp;nbsp;B. ein [[Lavasee]], dessen Rückstände heute das Lavalabyrinth der [[Dimmuborgir]] bilden, ebenso wie die zahlreichen [[Pseudokrater]], sowohl als Inseln im See als auch an Land etwa bei [[Skútustaðir]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland. Classic Geology of Europe 3&amp;#039;&amp;#039;. Harpenden 2002, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mývatn-Feuer und Víti-Krater ===&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert gab es neuerlich größere Ausbruchsserien, nachdem Krafla etwa 1000 Jahre lang geruht hatte. Diese nannte man später &amp;#039;&amp;#039;Mývatn-Feuer&amp;#039;&amp;#039; (isl. &amp;#039;&amp;#039;Mývatns-Eldar&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handelte es sich um Unruhe- und Ausbruchsphasen, die sich über 5 Jahre erstreckten, von 1724 bis 1729.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1724 begann die Unruheepisode mit einer weiteren hydromagmatischen Explosion, die den Krater [[Víti (Krafla)|Víti]] formte. Víti bedeutet im Isländischen &amp;#039;&amp;#039;Hölle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ulrich Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Isländisch-Deutsch&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2001, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt einen zweiten Krater dieses Namens südöstlich des Mývatn an der [[Askja]]. Im Víti befindet sich heute ein [[Maar]], das seine türkise Farbe durch die Kieselsäurealgen erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholte Ausbruchsphasen zogen sich bis 1729 hin. Die Ausbrüche umfassten auch das Gebiet des [[Leirhnjúkur]] und sogar die unmittelbare Umgebung von [[Reykjahlíð]], wo man bei [[Bjarnaflag]] [[Lavafontaine]]n sehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damals hier bestehenden drei Höfe mussten geräumt werden. Die Kirche jedoch, die auf einem kleinen Hügel steht, blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1746 folgten weitere Ausbrüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Unruhephase gab es auch starke Erdbeben- und [[Rifting]]phasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krafla-Feuer ===&lt;br /&gt;
Die bisher letzte Ausbruchsserie der Krafla fand von 1975 bis 1984 statt, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Krafla-Feuer&amp;#039;&amp;#039; (isländisch &amp;#039;&amp;#039;Kröflueldar&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://earthice.hi.is/krafla_fires zu den Kraflafeuern.] Geol. Institut, Univ. Island (englisch); abgerufen am 18. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensgebung weist darauf hin, dass die Ausbrüche nun mehrheitlich in der Krafla-Caldera selbst stattfanden und dort besonders am und beim Vulkan [[Leirhnjúkur]]. Die Lavafelder dort sind immer noch warm und entgasen, ebenso wie der Gipfel und das [[Hochtemperaturgebiet]] mit seinen [[Solfatare]]n, [[Schlammtopf|Schlammquellen]] und [[Fumarole]]n an seinem Fuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei konnte man Erdbeben bis zur Stärke 4 messen. Der Boden im ganzen System verformte sich, es kam zu Grabenbildung sowie Inflation und Deflation des Caldera-Bodens. Insgesamt weitete sich der Spaltenschwarm um 900 mm aus während der 9 Jahre andauernden Unruhephasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler konnten auf diese Weise belegen, dass Rifting und Spreizung kein kontinuierlicher Prozess sind, sondern in Schüben verlaufen (vgl. [[Plattentektonik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochtemperaturgebiet Hverarönd ==&lt;br /&gt;
Solfataren und [[Schlammtopf|Schlammquellen]] kennzeichnen das nahegelegene Hochtemperaturgebiet [[Námaskarð]] oder &amp;#039;&amp;#039;Hverarönd&amp;#039;&amp;#039; an der Ostseite des zum Kraflasystems gehörenden Vulkans [[Námafjall]]. Es gehört ebenfalls zu diesem Vulkansystem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://earthice.hi.is/krafla_eruption_history |wayback=20191025132746 |text=zu den Mývatn-Feuern. |archiv-bot=2026-01-22 08:02:13 InternetArchiveBot }} Geol. Institut, Univ. Island (englisch); abgerufen am 18. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der geothermalen Energie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geothermalkraftwerke ===&lt;br /&gt;
Seit 1977 nutzt man die [[geothermische Energie]] mittels zweier Geothermalkraftwerke, [[Bjarnaflagsstöð]] bei [[Reykjahlíð]] und [[Kröfluvirkjun]] direkt am Zentralvulkan Krafla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefbohrungen an einem Zentralvulkan ===&lt;br /&gt;
Bei Tiefbohrungen in der Krafla-Caldera stieß ein Forscherteam im Jahre 2009 überraschend in 2.100 m Tiefe auf rhyolithisches Magma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man überlegt, ob man nicht dem Magma nähere Wasserschichten zur Energieproduktion nützen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nsf.gov/news/news_summ.jsp?cntn_id=118683&amp;amp;org=GEO&amp;amp;from=news &amp;#039;&amp;#039;Iceland Volcano’s Molten Rock Could Become Source of High-Grade Energy. Krafla volcano gives geologists unique, unexpected opportunity to study magma&amp;#039;&amp;#039;.] National Science Foundation, Press release, 11-033 (englisch); abgerufen am 27. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mbl.is/frettir/innlent/2009/06/10/enn_eru_erfidleikar_vid_djupborun/ &amp;#039;&amp;#039;Enn eru erfiðleikar við djúpborun&amp;#039;&amp;#039;.] Mbl.is, 10. Juni 2009 (isländisch); abgerufen am 27. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Journalist [[Ómar Ragnarsson]] plädierte 2009 gegen die Tiefbohrungen. Er schrieb, die technischen Anlagen würden die Schönheit der Landschaft beeinträchtigen und einen beträchtlichen Lärm verursachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://omarragnarsson.blog.is/blog/omarragnarsson/entry/893944/ 10. Juni 2009.] Blog des Journalisten Ómar Ragnarsson (isländisch, mit Photos der Tiefbohranlagen); abgerufen am 27. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vulkanologe]]n und andere Forschende von 25 Universitäten und Instituten in zahlreichen Ländern wollen (Stand April 2026) mit Bohrungen in das Magma des aktiven Vulkans vordringen, um dort Messungen und Experimente durchzuführen. 2027 könnten erste Bohrungen beginnen. &lt;br /&gt;
Das Projekt KMT (Krafla Magma Testbed&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kmt.is/ https://kmt.is] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;) soll völlig neue Erkenntnisse über Vorgänge tief im Innern von aktiven Vulkanen bringen. &lt;br /&gt;
Durch einen Vorstoß in die [[Magmakammer]] könnten sie die an der Oberfläche gemessenen Daten mit dem tatsächlichen Geschehen in dem flüssigen Gestein abgleichen. Das könnte zum Beispiel die Vorhersage von [[Vulkanausbruch|Vulkanausbrüchen]] erheblich verbessern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[tagesschau.de]] 7. April 2026: [https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/magma-observatorium-island-100.html &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftler wollen erstmals Vulkan anbohren&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern an der Krafla ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet im Bereich des Zentralvulkans gilt als eines der interessantesten Wandergebiete Islands. Es ist auch eines der am besten mit Wanderwegen erschlossenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann man unter verschiedensten Möglichkeiten einfachen und mittleren Schwierigkeitsgrades wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Wanderungen führen etwa auf meist breit ausgebauten Wegen durch die Reste des Lavasees bei &amp;#039;&amp;#039;Dimmuborgir&amp;#039;&amp;#039; oder um und auf die Pseudokrater von &amp;#039;&amp;#039;Skútustaðir&amp;#039;&amp;#039; ebenso wie durch das Hochtemperaturgebiet &amp;#039;&amp;#039;Hverarönd&amp;#039;&amp;#039; oder auf den &amp;#039;&amp;#039;[[Víti (Krafla)|Víti]]-Krater&amp;#039;&amp;#039;. Mittleren Schwierigkeitsgrad haben etwa Touren auf den &amp;#039;&amp;#039;Vindbelgjarfjall&amp;#039;&amp;#039; sowie um und auf den [[Leirhnjúkur]] und von dort in etwa fünf Stunden hinunter zum See nach [[Reykjahlíð]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wayback.vefsafn.is/wayback/20060304022924/english.ust.is/National-Parks/Protectedareas/MyvatnandLaxa wayback.vefsafn.is] abgerufen am 2. Oktober 2010. Ari Trausti Guðmundsson, Pétur Þorsteinsson: &amp;#039;&amp;#039;Íslensk fjöll. Gönguleiðir á 151 tind&amp;#039;&amp;#039;. Reykjavík 2004, vor allem S. 298 (Vindbelgjarfjall) und S. 178 (Krafla)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotogalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Aerial View of Hverfjall 21.05.2008 16-03-35.JPG|Hverfjall&lt;br /&gt;
   Dimmuborgir-stígur.jpg|Dimmuborgir&lt;br /&gt;
   Aerial View of Pseudo Craters at Mývatn 21.05.2008 15-23-16.JPG|Pseudokrater bei Skútustaðir&lt;br /&gt;
   Namafell33.JPG|Zentralvulkan Krafla, gesehen vom zum Krafla-System gehörenden Hochtemperaturgebiet Hverarönd&lt;br /&gt;
   Leirhnjukur.jpg|Leirhnjúkur&lt;br /&gt;
   Lava at Vulkan Krafla Iceland 1.JPG|Immer noch heiße Lavafelder, am Leirhnjúkur, 2007&lt;br /&gt;
   Reykjahlíð.4.jpg|Bohrloch&lt;br /&gt;
   LeirhnjukurVapourSource.jpg|Lavafeld am Leirhnjúkur&lt;br /&gt;
   Krafla - Schwefelfeld 4.jpg|Schwefelfeld beim Víti&lt;br /&gt;
   Aerial View of Jörundur 21.05.2008 15-59-50.JPG|Luftbild des rhyolitischen Tafelvulkans [[Jörundur]]&lt;br /&gt;
   Small lake in Krafla.jpg|Kleiner See in Krafla&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geographie Islands]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkane in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Geothermale Energie in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen und Erhebungen in Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Sturkell et al.: &amp;#039;&amp;#039;Multiple volcano deformation sources in a post-rifting period: 1989–2005 behaviour of Krafla, Iceland constrained by levelling, tilt and GPS observations&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Volcanology and Geothermal Research&amp;#039;&amp;#039;, 2008, Vol. 177, iss. 2, S. 405–417; [[doi:10.1016/j.jvolgeores.2008.06.013]] (Entwicklungen des Vulkans seit den letzten Ausbrüchen 1986).&lt;br /&gt;
*  H. Tuffen, Castro: &amp;#039;&amp;#039;The emplacement of an obsidian dyke through thin ice: Hrafntinnuhryggur, Krafla Iceland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Volcanology and Geothermal Research&amp;#039;&amp;#039;, 2009, Vol. 185, iss. 4; [[doi:10.1016/j.jvolgeores.2008.10.021]] (Interaktion Eiszeitgletscher und Vulkanismus an der Krafla).&lt;br /&gt;
* A. J. L. Harrisa et al.: &amp;#039;&amp;#039;Effusion rate trends at Etna and Krafla and their implications for eruptive mechanisms&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Volcanology and Geothermal Research&amp;#039;&amp;#039;, 2000, 102, S. 237–270 (englisch); [http://www.higp.hawaii.edu/~wright/jvgr102.pdf higp.hawaii.edu] (PDF; 901&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Hugh Nicholson, D. Latin: &amp;#039;&amp;#039;Olivine Tholeiites from Krafla, Iceland: Evidence for Variations in Melt Fraction within a Plume&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Petrology&amp;#039;&amp;#039;, 1991, Vol. 33, iss. 5, S. 1105–1124 (englisch); [http://petrology.oxfordjournals.org/content/33/5/1105.abstract Abstract.] (PDF) petrology.oxfordjournals.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotos und Videos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Commons|Krafla (volcanic system)|Krafla Vulkansystem}}&lt;br /&gt;
* [http://www1.nams.is/jardfraedi/eldfjoll2.php?id=380 Film &amp;#039;&amp;#039;Það er ei nema eldur og ís&amp;#039;&amp;#039; (deutsch „Da ist nichts als Feuer und Eis“): Film über Vulkanismus in Island, besonders Gjálp/Grímsvötn 1996 und Kraflaausbruchsserie 1975-84, Video mit isländischem Kommentar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geologischer Hintergrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{GVP|373080|}}&lt;br /&gt;
* [http://earthice.hi.is/krafla_volcano Geologische Beschreibung der Krafla.] Geol. Institut, Univ. Island (englisch).&lt;br /&gt;
* Rifqa Agung Wicaksono: [http://skemman.is/stream/get/1946/5569/16780/1/Rifqa_Agung_Wicaksono.pdf &amp;#039;&amp;#039;Crustal conductivity and distribution of melt beneath the Krafla caldera, N-Iceland inferred from magnetotelluric data&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) skemman.is, Faculty of Earth Sciences, Univ. of Iceland, 2010 (englisch).&lt;br /&gt;
* Hélène Le Mével: [http://skemman.is/stream/get/1946/3201/10259/3/volcano_fixed.pdf &amp;#039;&amp;#039;Relationship between seismic and gravity caused anomalies at Krafla volcano, Iceland.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB) skemman.is, BS-research project, Univ. of Nantes, France, 2009, superv. Magnús T. Gudmundsson, Univ. of Iceland (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zum Naturschutzgebiet an der Krafla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://wayback.vefsafn.is/wayback/20041129093452/english.ust.is/National-Parks/Protectedareas/MyvatnandLaxa/ Informationen zum Mývatn-Gebiet mit Beschreibung von Wanderwegen.] Nationalparkverwaltung (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://english.ust.is/media/fraedsluefni/Myvatn_Tyska.pdf Mývatn.] (PDF; 270&amp;amp;nbsp;kB) Umhverfisstofnun (deutschsprachige Informationen zum Naturschutzgebiet).&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4096977-0|VIAF=248992275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caldera]]&lt;br /&gt;
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