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	<title>Krafft Werner Jaeger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-07-16T18:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krafft Werner Jaeger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1919]] in [[Stuttgart]]; † [[13. März]] [[2008]] in [[Bad Rappenau]]) war ein deutscher Offizier der [[Wehrmacht]] sowie [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Nach Kriegsende betätigte er sich als Geschäftsmann, [[Kynologie|Kynologe]] und [[Entomologie|Entomologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Krafft Werner Jaeger, Sohn des Offiziers und Widerstandskämpfers gegen den Nationalsozialismus [[Friedrich Gustav Jaeger]], beendete seine Schulzeit 1938. Während der Ableistung seiner [[Reichsarbeitsdienst|Arbeitsdienstpflicht]] (RAD) in [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]] machte Jaeger Bekanntschaft mit dem Landgutbesitzer und Widerstandskämpfer [[Carl-Hans Graf von Hardenberg]]. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gehörte er während des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] einem Baubataillon des RAD an. Als Fahnenjunker bei der Wehrmacht nahm Jaeger 1940 an dem [[Westfeldzug]] teil. Nach mehrfachen Beförderungen besuchte er die Kriegsschule in Potsdam-Bornstedt und erhielt Anfang Februar 1941 das Patent zum Offizier. Danach nahm Jaeger am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]] teil. Aufgrund einer schweren Verwundung Jaegers während der Kämpfe um Moskau folgte ein mehrwöchiger Lazarettaufenthalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Genesung wurde Jaeger im Januar 1942 zum [[Wachregiment Berlin|Wachbataillon „Großdeutschland“]] nach [[Berlin]] versetzt. Im Februar 1942 traf Jaeger seinen Vater während der Beisetzung seiner verstorbenen Mutter wieder. Dabei weihte sein Vater ihn über dessen Kontakte zum [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] und den geplanten Umsturz Hitlers ein. Jaeger sicherte seine Kooperation zu, da sein Vater nach einem erfolgreichen Umsturz das Wachbataillon „Großdeutschland“ übernehmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rang eines Oberleutnants wurde Jaeger jedoch von Berlin zu Ersatztruppen nach [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt an der Oder]] versetzt. Dort versuchte er einen ihm vertrauten [[Oberleutnant]] ebenfalls für den Widerstand zu gewinnen, wurde durch diesen jedoch angezeigt. Am 1. April 1943 wurde Jaeger festgenommen und ins [[Zellengefängnis Lehrter Straße]] nach Berlin überführt. Dort befand sich Jaeger für drei Monate in Untersuchungshaft und wurde aus Beweismangel vom [[Reichskriegsgericht]] am 2. Juli 1943 freigesprochen. Danach war Jaeger in Dänemark und Italien eingesetzt. Nach dem Attentat auf [[Adolf Hitler]] am [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]] wurde Jaeger Anfang August 1944 in einem italienischen Lazarett verhaftet, wo er aufgrund einer Verwundung lag. Zwei Wehrmachtsoffiziere eskortierten ihn nach Berlin, wo er zunächst im Gestapogefängnis Prinz-Albrecht-Straße 8 inhaftiert war. Von dort wurde er am 13. August 1944 wieder ins Zellengefängnis Lehrter Straße verlegt. Jaegers Vater wurde aufgrund des gescheiterten Putsches durch [[Roland Freisler]] vor dem [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt und am 21. August 1944 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 1945 wurde Jaeger aus der Haft in das [[KZ Sachsenhausen]] überstellt. Dort wurde Jaeger als [[Kennzeichnung der Häftlinge in den Konzentrationslagern|fluchtgefährdeter Häftling gekennzeichnet]], dessen [[Rückkehr unerwünscht]] war. Als Wehrmachtsangehöriger kam er in den „Erziehungsblock“ und war in der Lagerküche, der Häftlingsschreibstube und zuletzt bei der Nachtarbeit als „Lagerluftlagemelder“ eingesetzt. Am 20. April 1945 wurde Jaeger zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und mit der Leitung des Lagervolkssturms betraut. Zwei Tage später wurde das KZ Sachsenhausen jedoch evakuiert und die Häftlinge, darunter Jaeger, auf einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geriet Jaeger in Schwerin zunächst in amerikanische Kriegsgefangenschaft und danach in britische. Während der Internierung machte er Aussagen zum Lagerpersonal im KZ Sachsenhausen und konnte so zur Ergreifung der Verantwortlichen für die dortigen Verbrechen mit beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Internierung arbeitete Jaeger ab 1946 unter anderem als Buchbinder und Grafiker. Er heiratete 1947, das Paar bekam einen Sohn. Seine erste Ehe wurde 1952 geschieden und Jaeger heiratete 1953 erneut. Ab 1957 war er für etwa drei Jahre als selbstständiger Geschäftsmann tätig und vertrieb Fertighäuser. Danach beschäftigte sich Jaeger mit der [[Kynologie]] und wurde Züchter asiatischer Haushunde. Ab 1978 war Jaeger als [[Entomologie|Entomologe]] tätig und beschäftigte sich mit den Schmetterlingsvorkommen im Landschaftsschutzgebiet Wollenbachtal. Sowohl im Bereich der Kynologie als auch der Entomologie veröffentlichte Jaeger Fachartikel beziehungsweise Fachbücher. Ab 1990 widmete sich Jaeger seiner Familiengeschichte und in diesem Rahmen insbesondere der [[Heraldik]]. Mitte der 1990er Jahre war Jaeger bei der Einweihung einer Gedenktafel für seinen Vater in dessen Geburtsort [[Kirchberg an der Jagst]] sowie einer Straßennamenänderung („Fritz-Jaeger-Allee“) in [[Wünsdorf]] zugegen. Jaeger starb im Frühjahr 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Winfried Meyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verschwörer im KZ – Hans von Dohnanyi und die Häftlinge des 20. Juli 1944 im KZ Sachsenhausen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1999, Schriftenreihe der [[Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten]], Bd. 5: Edition Hentrich, ISBN 3-89468-251-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=werner-jaeger|Autor=Susanne Eckelmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-09-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jaeger, Krafft Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Attentat vom 20. Juli 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kynologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundezüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jaeger, Krafft Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier der Wehrmacht, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und KZ-Häftling&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Rappenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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