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	<title>Kowel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-08T10:34:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
|Ort = Kowel&lt;br /&gt;
|OrtK = Ковель&lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of Arms of Kovel.svg&lt;br /&gt;
|Oblast = Oblast Wolyn&lt;br /&gt;
|Rajon = Rajon Kowel&lt;br /&gt;
|Gliederung = 1 Stadt, 14 Dörfer&lt;br /&gt;
|Adresse = вул. Незалежності 73&amp;lt;br /&amp;gt;45000 м. Ковель&lt;br /&gt;
|Website = http://www.kowel.com.ua/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kowel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS|Ковель|Audio=Uk-Ковель.ogg}} und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{ruS|Ковель}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{plS|Kowel}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Ukraine|ukrainische]] Stadt mit etwas mehr als 69.000 Einwohnern&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pop-stat.mashke.org/ukraine-cities.htm Einwohnerzahlen der Städte und städtischen Siedlungen in der Ukraine] auf &amp;#039;&amp;#039;pop-stat.mashke.org&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 13. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie ist ein Verkehrsknotenpunkt in der nordwestlichen Ukraine und Hauptstadt des [[Rajon Kowel|Rajons Kowel]] in der [[Oblast Wolyn]], war jedoch selbst bis Juli 2020 kein Teil desselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am Ufer der [[Turija]] und befindet sich 73&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Oblasthauptstadt [[Luzk]] und 50&amp;amp;nbsp;km östlich des [[Grenzübergang]]s [[Starowojtowe|Jahodyn]]/[[Dorohusk]] an der [[Grenze zwischen Polen und der Ukraine]]. Die nächste größere Stadt ist das 65&amp;amp;nbsp;km südwestlich liegende [[Wolodymyr (Stadt)|Wolodymyr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:BFC Kowel vokzalnaya 1918.jpg|mini|Kowel, Woksalna wulyzja (Bahnhofstraße) 1918]]&lt;br /&gt;
[[Datei:König Ludwig III Feldflieger.jpg|mini|[[Ludwig III. (Bayern)|König Ludwig III.]] von Bayern besucht am 3. November 1916 die bayerische Feldflieger-Abteilung 4 b in Kowel an der Ostfront]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt kommt von der ukrainischen Bezeichnung für [[Schmied]] (Коваль, &amp;#039;&amp;#039;Kowal&amp;#039;&amp;#039;). Ausgrabungen belegen, dass es bereits im 12. bis 14. Jahrhundert vor Ort Eisenverarbeitung gab. 1858 wurde bei Kowel eine eiserne Speerspitze mit [[Runen]] ([[Lanzenblatt von Kowel]]) aus dem dritten Jahrhundert n. Chr. gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde als ein Teil des [[Fürstentum Galizien-Wolhynien|Fürstentums Galizien-Wolhynien]] erstmals in 1310 schriftlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ukrssr.com.ua/volinska/kovelskiy/kovel-kovelskiy Ortsgeschichte Kowel] in der [[Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR]]; abgerufen am 13. Dezember 2017 (ukrainisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kowel erhielt am 24. Dezember 1518 aus den Händen vom polnischen König, [[Sigismund I. (Polen)|Sigismund I.]], das [[Magdeburger Recht|Magdeburger Stadtrecht]]. Nach zwischenzeitlicher Zugehörigkeit zum [[Großfürstentum Litauen]] wurde sie 1569 innerhalb [[Polen-Litauen]]s Teil der [[Königreich Polen|Corona Regni Poloniae]] (in der [[Woiwodschaft Ruthenien]]/[[Chełmer Land]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mapywig.org/m/Polish_maps/series/690K_Zannoni_Carte_de_la_Pologne/Zanonni_Carte_De_La_Pologne_sbc37329_Nr_14_Woiew._Lubelskie_y_Rawskie_Mazowsze_y_Podlasie_Po%C5%82udniowe.jpg |text=Rizzi Zannoni, Woiewództwa Lubelskie y Rawskie. Mazowsze y Podlasie Południowe. Część Pułnocna Woiewództw Bełzkiego, Ruskiego y Sendomirskiego, część zachodnia Województwo (!) Wolyńskiego y Brzeskiego — Litewskiego.; 1772 |wayback=20151218022812 |archiv-bot=2019-04-23 22:22:14 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erwarb die Stadt die polnische Königin, [[Bona Sforza]] und wandelte sie in [[Krongut]] um.&amp;lt;ref&amp;gt;Kowel - Karta Dziedzictwa Kulturowego - Shtetl Routes - Teatr NN [online], shtetlroutes.eu [dostęp 2023-09-11] (pol.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die ersten öffentlichen Schulen gegründet. Seit 1609 war Pächter der Stadt Feliks Kryski, seit 1638 [[Stanisław Koniecpolski]] und seit 1655 [[Stefan Czarniecki]]. In 1773 verlieh das polnische [[Sejm]] die Stadt [[Wacław Rzewuski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Teilungen Polens#Die dritte Teilung 1795|Dritten Teilung Polens]] kam sie 1795 zum [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]]. In 1805 befahl der russische General, Sergei Kamensky, das Schloss in Kowel zu zerstören.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Abramiuk, Rozwój architektoniczno-przestrzenny miasta Kowel na Wołyniu w latach międzywojennych, [w:] Stan badań nad wielokulturowym dziedzictwem dawnej Rzeczypospolitej, t. XVI, Zachowanie Polskiego Dziedzictwa Narodowego, Białystok: Instytut Badań nad Dziedzictwem Kulturowym Europy, 2023, S. 11–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eröffnete Russland im Juni 1916 die sogenannte [[Brussilow-Offensive]] gegen die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] der [[Mittelmächte]]. Eines ihrer Ziele war, den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Kowel zu erobern. Dieser Angriff wurde jedoch unter großen Verlusten zurückgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] lag die Stadt in der [[Zweite Polnische Republik|polnischen]] [[Woiwodschaft Wolhynien (1921–1939)|Woiwodschaft Wolhynien]]. Wie im [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt]] vereinbart, griff die [[Sowjetunion]] Polen 1939 von Osten an und die Stadt geriet im September 1939 zunächst unter [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|sowjetische]], dann mit dem Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Kriegs]] 1941 für knapp drei Jahre unter deutsche Herrschaft. In den Jahren 1939–1945 ermordeten Einheiten der ukrainischen [[Organisation Ukrainischer Nationalisten|OUN]] und [[Ukrajinska Powstanska Armija|UPA]], die 3750 Polen in Landkreis Kowel&amp;lt;ref&amp;gt;Władysław Siemaszko, Ewa Siemaszko, Ludobójstwo dokonane przez nacjonalistów ukraińskich na ludności polskiej Wołynia 1939–1945, t. 1, Warszawa: „von borowiecky“, 2000, S. 1038, ISBN 83-87689-34-3, OCLC 749680885.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die 44 Polen in Kowel&amp;lt;ref&amp;gt;Władysław Siemaszko, Ewa Siemaszko, ... S. 402–404, ISBN 83-87689-34-3, OCLC 749680885&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1944 gehörte Kowel zur [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainischen SSR]] und damit nach dem [[Zerfall der Sowjetunion]] zur unabhängigen Ukraine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jüdische Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1939 lag der Anteil der jüdischen Einwohner von Kowel mit 17.000 bei etwa 50 % der Bevölkerung. Kurz nach dem mit dem deutsch-russischen Pakt vom August 1939 vereinbarten Übergang der seit 1921 Ostpolen genannten Gebiete östlich des Bugs besetzte sie die Sowjetunion und machte sie bis zum Juni 1941 zu einem Teil der Sowjetrepublik Ukraine.&lt;br /&gt;
Nur einem kleinen Teil der jüdischen Einwohner gelang es weiter nach Osten zu fliehen, als die Stadt am 28. Juni 1941, im Zuge des [[Unternehmen Barbarossa|Unternehmens Barbarossa]] von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt wurde. Bereits in den ersten Tagen der Besetzung wurden etwa 1000 Juden getötet. Im Mai 1942 wurde von zwei Vertretern des jüdischen Untergrunds aus dem [[Warschauer Ghetto]] in Kowel noch eine Widerstandsgruppe gegründet. Gemäß einem Beschluss deutscher Stellen wurde am 21. Mai 1942 sogar ein [[Judenrat]] eingerichtet und zwei [[Ghetto]]s eröffnet – eines für die Nichtbehinderten und ihre Familien (etwa 8000 Personen) und ein zweites für alle anderen Juden, etwa 6000 Menschen. Vom 2. bis zum 4. Juli 1942 wurden alle Einwohner des zweiten Ghettos eliminiert und am 19. August 1942 begann man mit der Vernichtung der Bewohner des ersten Ghettos. Am 6. Oktober 1942 registrierte man den Erfolg der Aktion, nahezu alle Ghettoinsassen waren je nach Lesart getötet, ermordet oder vernichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihrer Ermordung wurden die Juden in die [[Große Synagoge (Kowel)|Große Synagoge]] gesperrt. Dort schrieben und ritzten viele Abschiedsgrüße und Rufe nach Vergeltung in die Wände. Viele der nahezu 100 Texte konnten vor ihrer Übermalung und Zerstörung nach dem Krieg für die Nachwelt gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sowjetische Truppen am 7. Juni 1944 Kowel zurückeroberten, lebten in der Stadt noch etwa 40 Juden. Im Jahr 1970 lebten in Kowel wieder 250 Juden (50 Familien). Nach einer landesweiten Volkszählung im Jahr 2001 lebten keine bekennenden Juden mehr in Kowel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Die letzte erfolgreiche [[Kesselschlacht]] der [[Wehrmacht]] fand hier vom 17. März bis zum 7. April 1944 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wehrmachtbericht vom 8. April 1944.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Herbert Otto Gille|Kampfgruppe Gille]] mit 5000 Mann, davon 2000 Verwundete, Überlebende der vorhergehenden [[Kesselschlacht von Tscherkassy]], wurde durch zehn sowjetische [[Division (Militär)|Divisionen]] sowie Truppen der [[Polnische Heimatarmee|polnischen Heimatarmee]] in der Stadt eingeschlossen. Unter den Eingeschlossenen waren auch 500 Angehörige der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]], auch weil Kowel seit Ende 1941 zu einem stark frequentierten Knoten für Fronturlauberzüge aus dem Südosten ausgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Reichsbahn im Ostfeldzug 1939–1944&amp;#039;&amp;#039; von Hans Pottgiesser, Kurt-Vowinkel-Verlag Neckargemünd 1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der 21 Tage des Kessels konnten die Eingeschlossenen nur aus der Luft versorgt werden. Ein [[Entsatz]]angriff der 131. Infanterie-Division, der 4. und 5. Panzer-Division und der [[5. SS-Panzer-Division „Wiking“]] schuf am 4. April 1944 eine Verbindung zu den deutschen Linien. Binnen zweier Tage konnten alle Truppen und Panzer aus dem Kessel befreit werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinze: Mit dem Mut der Verzweiflung, Das Schicksal der Heeresgruppen Nordukraine, Südukraine, Süd-Ostmark 1944/45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Kowel gibt es Maschinen-, Nahrungs- und Holzindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Kowel Kurswagen Odessa.jpg|mini|Der (im September 2011 eingestellte) [[Kurswagen]] Odessa–Berlin wartet auf den Zug Kiew–Berlin zur Weiterfahrt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Вокзал станції Ковель.jpg|mini|Empfangsgebäude]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 wurde die Eisenbahnstrecke von [[Brest (Belarus)|Brest]] über [[Sdolbuniw]] nach [[Kiew]] ([[Bahnstrecke Kowel–Kosjatyn]]) und 1877 die Strecke nach [[Lublin]] und [[Warschau]] eröffnet, 1902 kam eine direktere Verbindung nach Kiew dazu ([[Bahnstrecke Kowel–Kiew]]), 1908 noch eine Anbindung nach [[Wolodymyr (Stadt)|Wolodymyr]] ([[Bahnstrecke Jarosław–Kowel]]) und während des Ersten Weltkrieges 1915 die Verbindung nach [[Bahnstrecke Kowel–Kamin-Kaschyrskyj|Kamin-Kaschyrskyj]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kowel ist auch heute ein wichtiger [[Eisenbahnknoten]] mit [[Rangierbahnhof]] in der Ukraine, insbesondere für den Verkehr nach Polen und weiter in die [[Europäische Union|EU]] nach Westen. Die Eisenbahnstrecke zwischen Kowel und der Grenze weist auf einer gemeinsamen Trasse zwei nebeneinander liegende Gleise auf: Ein nördliches in [[Normalspur]] und ein davon südlich verlaufendes in [[Russische Breitspur|Breitspur]]. In der Regel werden die Wagen des grenzüberschreitenden Verkehrs zwar im ukrainischen Grenzbahnhof Jahodyn [[Umspurung (Eisenbahnfahrzeug)|umgespurt]]. Es ist aber durch das normalspurige Gleis möglich, Züge aus dem Westen grenzüberschreitend ohne Umspurung bis Kowel fahren zu lassen. Das geschieht gelegentlich, allerdings nur im Güterverkehr. Über die Strecke werden 90 % des Eisenbahngüterverkehrs zwischen der Ukraine und Polen abgewickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;NN: &amp;#039;&amp;#039;PKP LHS LLC and „Ukrzaliznytsya“ PJSC to Launch a Joint electrification Project of the railway line at the border&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Organisation für die Zusammenarbeit der Eisenbahnen|OSJD]] Bulletin 3/2017, S. 48&amp;amp;nbsp;f. (49).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Osten auf Kowel zuführenden Strecken sind [[Bahnstrom|elektrifiziert]], die nach Westen zur Grenze führende Strecke dagegen noch nicht. Zwischen Polen und der Ukraine wurde 2017 ein Abkommen unterzeichnet, auch diesen Streckenabschnitt zu elektrifizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;NN: &amp;#039;&amp;#039;PKP LHS LLC and „Ukrzaliznytsya“ PJSC to Launch a Joint electrification Project of the railway line at the border.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Organisation für die Zusammenarbeit der Eisenbahnen|OSJD]] Bulletin 3/2017, S. 48&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Derzeit werden hier noch [[Diesellokomotive]]n eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Personenverkehr ist der Bahnhof Kowel ebenfalls ein wichtiger Schnittpunkt, etwa für die Verbindung [[Bahnhof Kyjiw-Passaschyrskyj|Kiew]] – [[Bahnhof Warszawa Centralna|Warschau]] – [[Bahnhof Berlin Gesundbrunnen|Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausfädelung Bf Kowel.jpg|mini|Ausfädelung des normalspurigen Gleises im Bahnhof Kowel, das nach rechts führt, aus dem Breitspurgleis, das nach links führt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Strecke Kowel-Jahodyn.jpg|mini|Strecke Kowel–Jahodyn. Links: [[Normalspur]], rechts: [[Russische Breitspur]]]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kowel liegt am Schnittpunkt der [[Europastraße]] [[Europastraße 85|E&amp;amp;nbsp;85]] und der [[Europastraße 373|E&amp;amp;nbsp;373]] (ukrainische Klassifizierung [[M 19 (Ukraine)|M 19]] und [[M 07]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Stadtgemeinde Kowel&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|uk|Ковельська міська громада|Kowelska miska hromada}}). Zu dieser zählen auch die 14 in der untenstehenden Tabelle aufgelistetenen Dörfer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/708-2020-%D1%80#Text Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 708-р &amp;quot; Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Волинської області&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis dahin bildete die Stadt die gleichnamige &amp;#039;&amp;#039;Stadtratsgemeinde Kowel&amp;#039;&amp;#039; (Ковельська міська рада/&amp;#039;&amp;#039;Kowelska miska rada&amp;#039;&amp;#039;) am Westrand des [[Rajon Kowel|Rajons Kowel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 2020 wurde der Ort Teil des [[Rajon Kowel|Rajons Kowel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/807-IX Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX &amp;quot;Про утворення та ліквідацію районів&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Kowel Teil der Gemeinde:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; background:#AFD6FF; color:#202122;&amp;quot;| Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#AFD6FF; color:#202122;| ukrainisch transkribiert&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF; color:#202122;&amp;quot;| ukrainisch&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF; color:#202122;&amp;quot;| russisch&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF; color:#202122;&amp;quot;| polnisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilyn (Kowel)|Bilyn]]&lt;br /&gt;
| Білин&lt;br /&gt;
| Белин (Belin)&lt;br /&gt;
| Bielin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dorotyschtsche]]&lt;br /&gt;
| Доротище&lt;br /&gt;
| Доротище (Dorotischtsche)&lt;br /&gt;
| Dorotyszcze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hischyn]]&lt;br /&gt;
| Гішин&lt;br /&gt;
| Гишин (Gischin)&lt;br /&gt;
| Huszyn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horodylez]]&lt;br /&gt;
| Городилець&lt;br /&gt;
| Городилец (Gorodilez)&lt;br /&gt;
| Horodelec&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klewezk]]&lt;br /&gt;
| Клевецьк&lt;br /&gt;
| Клевецк&lt;br /&gt;
| Klewieck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kolodnyzja (Kowel)|Kolodnyzja]]&lt;br /&gt;
| Колодниця&lt;br /&gt;
| Колодница (Kolodniza)&lt;br /&gt;
| Kołodnica&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lapni]]&lt;br /&gt;
| Лапні&lt;br /&gt;
| Лапни&lt;br /&gt;
| Łapnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ljubtsche]]&lt;br /&gt;
| Любче&lt;br /&gt;
| Любче&lt;br /&gt;
| Lubcze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ruschyn (Dorf)|Ruschyn]]&lt;br /&gt;
| Ружин&lt;br /&gt;
| Ружин (Ruschin)&lt;br /&gt;
| Różyn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Saritschtschja (Kowel)|Saritschtschja]]&lt;br /&gt;
| Заріччя&lt;br /&gt;
| Заречье (Saretschje)&lt;br /&gt;
| Zarzecze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Selena (Kowel)|Selena]]&lt;br /&gt;
| Зелена&lt;br /&gt;
| Зелёная (Seljonaja)&lt;br /&gt;
| Zielona&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tojkut]]&lt;br /&gt;
| Тойкут&lt;br /&gt;
| Тойкут (Toikut)&lt;br /&gt;
| Tojkut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolja (Kowel)|Wolja]]&lt;br /&gt;
| Воля&lt;br /&gt;
| Воля&lt;br /&gt;
| Niesuchojeże&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolja-Kowelska]]&lt;br /&gt;
| Воля-Ковельська&lt;br /&gt;
| Воля-Ковельская (Wolja-Kowelskaja)&lt;br /&gt;
| Wólka&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kovel pobratymy.JPG|mini|240px|Städtepartnerschaften]]&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Walsrode]], [[Deutschland]], seit 2003&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Barsinghausen]], Deutschland, seit 2008&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Saarbrücken]], Deutschland, seit 2023&lt;br /&gt;
* {{LTU|#}} [[Utena]], [[Litauen]]&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Łęczna]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Krasnystaw]], Polen&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Chełm]], Polen&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Brzeg Dolny]], Polen&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Legionowo]], Polen&lt;br /&gt;
* {{UKR|#}} [[Butscha]], [[Ukraine]]&lt;br /&gt;
* {{UKR|#}} [[Smila]], Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Rschew]], [[Russland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kowelrada.gov.ua/vidbulas-dvadczyat-persha-sesiya-miskoyi-rady/ |titel=Відбулась двадцять перша сесія міської ради - Ковель |datum=2022-05-03 |abruf=2025-04-20 |archiv-datum=2022-05-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220503105759/https://kowelrada.gov.ua/vidbulas-dvadczyat-persha-sesiya-miskoyi-rady/ |offline= |archiv-bot=2026-01-22 05:02:51 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BLR|#}} [[Pinsk]], Belarus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kovelrada.gov.ua/news-4269.html |titel=Ковель - офіційний сайт міста - Міська рада прийняла рішення розірвати Угоду про партнерство з російським містом Ржевом |datum=2016-12-14 |abruf=2025-04-20 |archiv-datum=2016-12-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161214232936/http://www.kovelrada.gov.ua/news-4269.html |offline= |archiv-bot=2026-01-22 05:02:51 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Meir Auerbach]] (1815–1878), jüdischer Gelehrter und Oberrabbiner&lt;br /&gt;
* [[Israel Friedlaender]] (1876–1920), Rabbiner und Bibelwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Vera Strasser-Eppelbaum]] (1884–1941), Schweizer Psychiaterin, Schriftstellerin, Bildhauerin und Vertreterin der Individualpsychologie&lt;br /&gt;
* [[Michał Waszyński]] (1904–1965), Filmregisseur&lt;br /&gt;
* [[Abraham Zapruder]] (1905–1970), Textilunternehmer und Amateurkameramann&lt;br /&gt;
* [[Kazimierz Dejmek]] (1924–2002), Theaterregisseur und Kulturpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Ryszard Horodecki]] (* 1943), polnischer theoretischer Physiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Valeri Gourski]] (1954–2006), Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Ljudmyla Beresnyzka]] (* 1957), Kunsthistorikerin und -kritikerin&lt;br /&gt;
* [[Anastassija Koschenkowa]] (* 1986), Ruderin&lt;br /&gt;
* [[Julija Tkatsch|Julija Ostaptschuk]] (* 1989), Ringerin&lt;br /&gt;
* [[Taras Romanczuk]] (* 1991), polnischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Anna Artyshuk]] (* 2001), Volleyballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
{{center|&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Царські врата. Введенська церква. Ковель.png|Zarentore aus der Einführungs-Kirche (16. bis 17. Jh.)&lt;br /&gt;
Datei:Kovel&amp;#039; Nezalezhnosti 125 Sinagoga 02 (YDS 6607).jpg|Synagoge&lt;br /&gt;
Datei:Воскресенський собор м.Ковель.jpg|Auferstehungskathedrale&lt;br /&gt;
Datei:Sobór Zwiastowania w Kowlu.JPG|Mariä-Verkündigung-Kirche&lt;br /&gt;
Datei:1. Ковель (Свято-Михайлівська церква).jpg|Michaelskirche&lt;br /&gt;
Datei:Ковель - Костел (дер.) з с. Вишеньки Рожищенського району-1.jpg|St. Anna Kirche&lt;br /&gt;
Datei:1. Ковель (вул. Незалежності, 89.jpg|Ehemalige Apotheke Friedrikson, heute Kulturzentrum &lt;br /&gt;
Datei:Kovel-47.jpg|Hofgebäude&lt;br /&gt;
Datei:Ковельський будинок урочистих подій (ЗАГС).JPG|Standesamt&lt;br /&gt;
Datei:1. Ковель Водонапірна башта.jpg|Wasserturm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kovel|Kowel}}&lt;br /&gt;
* {{SgKP|IV|516|Kowel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kowel.com.ua/ Offizielle Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.wolhynien.net/index.php?title=Kowel Kowel auf Wolhynien.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.arild-hauge.com/ru-e-rusland.htm Die ausgegrabenen Speerspitzen von Kowel]&lt;br /&gt;
* [[commons:File:Gedenkstätte Kowel.jpg|Gedenkstätte des Zweiten Weltkriegs in Kowel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Wolyn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4802544-6|LCCN=n92116510|VIAF=127987433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Wolyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kowel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1310]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1518]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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