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	<title>Kowalewice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: fehlerkorr</title>
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		<updated>2026-02-20T09:12:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlerkorr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kowalewice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt Kugelwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es gehört zur [[Darłowo (Landgemeinde)|Landgemeinde Darłowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Rügenwalde&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Sławieński]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlawer Kreis&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahn- und Verkehrslexikon Wilhelm Koch 1893.png|mini|300px|Kugelwitz, ostnordöstlich von [[Rügenwalde]], nordnordwestlich von [[Slawno|Schlawe]]  und südlich an der [[Wieprza|Wipper]], auf einer Eisenbahn- und Straßenkarte von 1893]]&lt;br /&gt;
Das Kirchdorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa neun Kilometer ostnordöstlich von [[Darłowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Rügenwalde&amp;#039;&amp;#039;) am Südufer der Wipper (poln. [[Wieprza]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemarkungen sind im Westen [[Krupy (Darłowo)|Krupy]] (&amp;#039;&amp;#039;Grupenhagen&amp;#039;&amp;#039;), im Norden [[Kowalewiczki]] (&amp;#039;&amp;#039;Neu Kugelwitz&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Stary Kraków]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Krakow&amp;#039;&amp;#039;) und im Süden ein Forstgebiet, das vor 1945 als &amp;#039;&amp;#039;Alt Krakower Staatsforst&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bildet die Wipper die natürliche Gemarkungsgrenze. Mit ihrem Wiesental bestimmt sie den Charakter des Dorfs. Das Gelände ist flachwellig in einer Höhenlage von etwa 20 Metern über dem Meeresspiegel; im Urstromtal der Wipper fällt es auf etwa acht Meter ab. Die höchste Erhebung befindet sich in der Nähe der Alt Krakower Grenze und beträgt ca. 28 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsstruktur ==&lt;br /&gt;
Alt Kugelwitz war eine Dorf- und Kirchgemeinde. Im Jahr 1818 hatte die Ansiedlung 289 Einwohner. Vor 1871 blieb die Anzahl der Einwohner unter 300, um dann bis 1939 zeitweilig auf über 400 anzusteigen. Es handelte sich um eine fast ausschließlich agrarische Dorfgemeinde, auch Arbeiter und Handwerker hatten landwirtschaftliche Flächen. Die Bauernhöfe waren zwischen 5 und 38 Hektar groß, Schweinemast und Milchwirtschaft bildeten die Haupteinnahmequellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Bach, der von Süden in die Wipper fließt, teilte das Dorf in das westliche, niedriger gelegene &amp;#039;&amp;#039;Unterdorf&amp;#039;&amp;#039;, in dem sich die Poststelle und ein Gasthof befanden, und das östliche, höher gelegene &amp;#039;&amp;#039;Oberdorf&amp;#039;&amp;#039; mit Schule und Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Alt Kugelwitz&amp;#039;&amp;#039; und [[Kowalewiczki|&amp;#039;&amp;#039;Neu Kugelwitz&amp;#039;&amp;#039;]] gehen auf die ehemalige Dorfgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Kugelwitz&amp;#039;&amp;#039; zurück, die im 18. Jahrhundert eine Filialkirche, eine Unterförsterei und ein ritterfreies Vorwerk umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. II. Teil, 2. Band, Stettin 1784, [https://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA854&amp;amp;hl=de S. 854, Nr. 15] und [https://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA863&amp;amp;hl=de S. 863,  Nr. 8].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Friedrich Wutstrack]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag zu der Kurzen historisch-geographisch-statistischen Beschreibung des königlich-preussischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Stettin 1795, [https://books.google.de/books?id=67gDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA242 S. 242–243.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das Vorwerk, eine [[Staatsdomäne]], am Anfang des 19. Jahrhunderts im Rahmen der [[Preußische Reformen|Stein-Hardenbergschen Agrarreformen]] parzelliert wurde, entstand auf der [[Gemarkung]] dadurch das eigenständige Nachbardorf Neu Kugelwitz mit dem Restgut. Einer Urkunde aus dem Jahr 1347 zufolge war diese Domäne, die ursprünglich ein [[Rittergut]] gewesen war, im Mittelalter &amp;#039;&amp;#039;Kugelwytze&amp;#039;&amp;#039; genannt worden. Im 18. Jahrhundert wurde die Domäne auch als &amp;#039;&amp;#039;Kugelfitz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
Vor der Agrarreform war die Ansiedlung Alt Kugelwitz als &amp;#039;&amp;#039;Klein Kugelwitz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war die Domäne offenbar im Besitz der Familie [[Sanitz (Adelsgeschlecht)|von Sanitz]] gewesen; jedenfalls kauften Kartäusermönche vom [[Kloster Marienkron]] zwischen 1407 und 1495 der Familie von Sanitz Klein Kugelwitz ab. 1528 kommt es in den klostereigenen Waldungen von Klein Kugelwitz zu Übergriffen von Bauern aus dem herzoglichen [[Amt Rügenwalde|Rügenwalder Amt]]. Nach der Auflösung des Klosters infolge der [[Reformation]] wird Klein Kugelwitz dem Rügenwalder Amt angegliedert. Anlässlich einer [[Visitation]] im Jahre 1561 legte der Rat der Stadt Rügenwalde Grenzstreitigkeiten bei, die auch zwischen Kugelwitz und „der Wüsteneye“ bestanden hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Inventarien des Rügenwalder Amts geht hervor, dass im Jahr 1648 der Schulze Jochim Schwarte dem Dorf Klein Kugelwitz vorstand, in dem 11 Bauern und zwei Land[[kossäte]]n ansässig waren 1784 hatte das Dorf einen [[Schultheiß|Freischulzen]], 17 Bauern, drei Kossäten, drei [[Büdner]], einen Schulhalter, dem das Schulhaus eigentümlich gehörte, einen Hirtenkaten und insgesamt 24 Feuerstellen (Haushalte). Bis zur Bauernbefreiung waren die Dorfbewohner auf dem Vorwerk Kugelwitz hand- und [[spanndienst]]pflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung des Dorfs war durch die Wipper von Überschwemmungen bedroht. Während der vom 30. März bis 5. April 1888 andauernden Überschwemmung, die zwischen Rummelsburg und Rügenwalde ein 7000 ha großes Gebiet erfasste, war die Wipperbrücke bei Alt Kugelwitz fortgerissen worden.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Sammlung sämtlicher Drucksachen des Hauses der Abgeordneten aus der&amp;#039;&amp;#039; XVI. &amp;#039;&amp;#039;Legislaturperiode&amp;#039;&amp;#039;, III. &amp;#039;&amp;#039;Session&amp;#039;&amp;#039;, 1888. Band IV: &amp;#039;&amp;#039;Nr. 127 bis incl. Nr. 231&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1888, Nr. 139, S. 29 ([https://www.google.de/books?id=yJsvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA29 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre hatte die Landgemeinde Alt Kugelwitz eine Flächengröße von 5,7 km². Innerhalb der Gemeindegrenzen standen zusammen 70 bewohnte Wohnhäuser an zwei verschiedenen Wohnstätten:&amp;lt;ref name=stuebs /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Alt Kugelwitz&lt;br /&gt;
# [[Borzyszkowo (Darłowo)|Renkenhagen]]&lt;br /&gt;
Um 1935 gab es in Alt Kugelwitz ein Gasthaus, ein Maurergeschäft, eine Schmiede und eine Tischlerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Klockhaus&amp;#039; kaufmännisches Handels- und Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs, Band 1 A, Berlin 1935, S. 981 ([https://books.google.de/books?id=HRoCFyeSekIC&amp;amp;pg=RA1-PA981 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 war Alt Kugelwitz eine Landgemeinde im [[Kreis Schlawe]] in der preußischen [[Provinz Pommern]]. Alt Kugelwitz war dem [[Amtsbezirk Järshagen]] zugeordnet. Das Standesamt befand sich in Järshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. März 1945 wurde Alt Kugelwitz von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Bald darauf zog in das Gutshaus von Neu Kugelwitz eine sowjetische Kommandantur ein. Nachdem kurz danach Hinterpommern von der [[Sowjetunion]] der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen worden war, begannen auch in Alt- und Neu Kugelwitz die [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|Vertreibung]] der einheimischen Bevölkerung durch die polnische Administration und der Zuzug von polnischen und ukrainischen Zuwanderern, die aus Gebieten östlich der [[Curzon-Linie]] kamen. Die ersten Vertreibungen erfolgten im Dezember 1945, weitere am 17. August 1946. Die letzten Deutschen verließen am 10. Juni 1947 Alt Kugelwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 238 || Kirchdorf, ohne das königliche Vorwerk Kugelwitz mit 51 Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; &amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]:  &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Kr–O&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1822, [https://books.google.de/books?id=hjnRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA36 S. 36, Ziffer 594.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || align=center |   382  || Dorf&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039; (Kraatz, Hrsg.). Berlin 1856, S. 323 ([https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA323 Goole Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || align=center |  286  || am 3. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;Preußisches Finanzministerium: &amp;#039;&amp;#039;Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung  im Regierungsbezirk Köslin (9. Kreis Schlawe)&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1866, [https://books.google.it/books?id=Nr8nAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA9-PA10 S. 10, Ziffer 81.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || align=center | 287 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;PL&amp;quot;&amp;gt;Preußisches Statistisches Landesamt: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preußischen Staates und ihre Bevölkerung  (VIII. Kreis Schlawe)&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1873, [https://books.google.it/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA134 S. 134–135, Ziffer 54.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=center | 286  || am 1. Dezember, sämtlich Evangelische&amp;lt;ref name=&amp;quot;PL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=center| 382 ||  am 1. Dezember, sämtlich Evangelische, in 61 Wohngebäuden&amp;lt;ref name=KsB &amp;gt;Königliches statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1888, S. 146–147, Ziffer 11 ([https://www.google.de/books?id=u5cPiWw4NeoC&amp;amp;pg=PA146 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=center | 390  || am 1. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Viehstandslexikon für den preußischen Staat&amp;#039;&amp;#039;. IV. &amp;#039;&amp;#039;Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;,  Berlin 1895. I. &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Köslin&amp;#039;&amp;#039;. 13. &amp;#039;&amp;#039;Schlawe&amp;#039;&amp;#039;, S. 59, Ziffer 11 ([https://www.google.de/books?id=tIRPAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA3-PA59 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=center |  391  || am 1. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm |titel=Landkreis Schlawe |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm |archiv-datum=2023-05-09 |abruf=2026-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/10042066 &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;: Alt Kugelwitz, Kreis Schlawe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 401 || sämtlich Evangelische,&amp;lt;ref name=stuebs &amp;gt;[https://web.archive.org/web/20131009184755/http://gemeinde.alt-kugelwitz.kreis-schlawe.de/ Die Gemeinde Alt Kugelwitz im ehemaligen Kreis Schlawe in Pommern (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 402 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=schlawe.html#ew39sclwhaltkug}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 397 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 375 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Kugelwirtz Dorfkirche 1880 Skizzen.png|mini|300px|Architektonische Skizzen der 1880 fertiggestellten evangelischen Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
Die frühere einfache [[Fachwerkkirche]] in Alt Kugelwitz, die der evangelischen Gemeinde als Gotteshaus gedient hatte, war im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts abgerissen und durch einen schlichten einschiffigen Backsteinbau ersetzt worden, der 1880 fertiggestellt war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenbau des Protestantismus von der Reformation bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (Karl Emil Otto Fritsch, Vereinigung Berliner Architekten, Hrsg.), Toeche, Berlin 1893, S. 300 ([https://www.google.de/books?id=DCJAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA300 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der alten Ausstattung waren nur ein Taufbecken aus Messing mit einer Widmung von 1676 und eine 1724 hergestellte Zinnkanne erhalten; eine der beiden vorhandenen Glocken war ohne Inschrift und stammte möglicherweise aus dem Mittelalter, die andere Glocke war 1749 durch Blitzschlag beschädigt und 1752 durch Johann Andreas Meyer in Kolberg umgegossen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Böttger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Heft 3, &amp;#039;&amp;#039;Kreis Schlawe&amp;#039;&amp;#039;, Stettin 1892, S. 46 ([https://books.google.de/books?id=2rrgb5WkOwUC&amp;amp;pg=PA46 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue kleine evangelische Dorfkirche zu Alt Kugelwitz war mit 360 Sitzplätzen für Erwachsene und 90 Kinderplätzen ausgelegt worden (Bauausführung des Preußischen Staats, Berlin). Das Untergeschoss des Turms dient als Vorhalle. Letztere ist unten zu beiden Seiten von niedrigen Treppenhäusern flankiert, die zu den Emporen führen. Die Emporen waren eingeplant worden, um Raum zu sparen. Der plattgeschlossene Chor ist mit einem Sterngewölbe, das Kirchenschiff mit einer Holzdecke überdeckt. Vor dem Chor ist der Taufstein aufgestellt, die Kanzel rechts; zu beiden Seiten des Chors befinden sich die Sakristeien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bauhandbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band II: &amp;#039;&amp;#039;Baukunde des Architekten&amp;#039;&amp;#039; (Zweiter Halbband), Toeche, Berlin 1884, S. 347–348 ([https://www.google.de/books?id=UzA-AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA247 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Klasen (Hrsg.):  &amp;#039;&amp;#039;Grundriss-Vorbilder von Gebäuden aller Art&amp;#039;&amp;#039;, Teil XI: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss-Vorbilder von Gebäuden für kirchliche Zwecke&amp;#039;&amp;#039;, Baumgärtner, Leipzig 1889, S. 1335 ([https://www.google.de/books?id=deVfHBTB-hcC&amp;amp;pg=PA1335 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Organy Kowalewice.jpg|mini|Orgel der ehemaligen evangelischen Dorfkirche Alt Kugelwitz (Aufnahme 2016)]]&lt;br /&gt;
Die Kirche ist mit einer Orgel des Orgelbaumeisters [[Christian Friedrich Voelkner]] (1831–1905) ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde das Kirchengebäude zugunsten der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Römisch-katholischen Kirche in Polen]] zwangsenteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiel bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Alt Kugelwitz hatte vor 1945 mit seltenen zeitlichen Ausnahmen nur evangelische Einwohner. Die evangelischen Bewohner der Gemeinde Alt Kugelwitz gehörten zum Kirchspiel Alt Järshagen. Der Bestand an Kirchenbüchern reichte bis 1810 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchenbücher in Pommern&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 42, Stettin 1892, S. 201–280, insbesondere S. 240 ([https://www.google.de/books?id=cXVJxsYCJukC&amp;amp;pg=PA240 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das katholische Kirchspiel war in Schlawe i. Pom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiel seit 1946 ===&lt;br /&gt;
Von den seit 1945 und Vertreibung der Einheimischen hier lebenden katholischen Polen wurde die beschlagnahmte Dorfkirche nach 1945 auf den Namen „Kirche Herz Jesu“ umgeweiht. Die heute anwesende polnische Dorfbevölkerung ist größtenteils [[Römisch-katholische Kirche in Polen|römisch-katholischer]] Konfession.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen evangelischen Einwohner sind heute dem Pfarramt in [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Zu erreichen ist der Ort über eine Verbindungsstraße zwischen den Landstraßen [[Droga wojewódzka 203|203]] und [[Droga wojewódzka 205|205]], die von Rügenwalde aus nach [[Ustka]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolpmünde&amp;#039;&amp;#039;) bzw. nach [[Sławno]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlawe&amp;#039;&amp;#039;) führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Straßenkarte &amp;#039;&amp;#039;Hinterpommern: Köslin - Stolp - Danzig&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, Höfer Verlag, Dietzenbach 2005, ISBN 978-3931-103-14-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Bahnstation befindet sich in [[Nowy Jarosław]] (&amp;#039;&amp;#039;Neu Järshagen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orte in der Provinz Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alt Kugelwitz, Dorf, südlich der Wipper, Kreis Schlawe, Regierungsbezirk Köslin, Pommern&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912 ([https://www.meyersgaz.org/place/10042066 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alt und Neu Kugelwitz, Kreis Schlawe, Regierungsbezirk Köslin, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen  Landkarte der Umgebung von Alt und Neu Kugelwitz ([https://www.meyersgaz.org/place/11079021 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* Martha Maass: &amp;#039;&amp;#039;Alt Kugelwitz&amp;#039;&amp;#039;. In: Manfred Vollack (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte und Landgemeinden&amp;#039;&amp;#039;. Husum 1989, S. 815–818.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Böttger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Heft 3, &amp;#039;&amp;#039;Kreis Schlawe&amp;#039;&amp;#039;, Stettin 1892, S. 46 ([https://books.google.de/books?id=2rrgb5WkOwUC&amp;amp;pg=PA46 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/schlawe/jaershag.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Järshagen&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20131009184755/http://gemeinde.alt-kugelwitz.kreis-schlawe.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Alt Kugelwitz im ehemaligen Kreis Schlawe in Pommern&amp;#039;&amp;#039; (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatkreis-schlawe.de/ &amp;#039;&amp;#039;Landkarte mit Gemarkung Alt Kugelwitz ostnordöstlich von Rügenwalde&amp;#039;&amp;#039; (Heimatkreis Schlawe)]&lt;br /&gt;
* [https://schlawe.tumblr.com/post/128496424025/schule-in-alt-kugelwitz-kreis-schlawe-1931-mit &amp;#039;&amp;#039;Schule Alt Kugelwitz 1831 mit Lehrer Otto Witt&amp;#039;&amp;#039; (Schlawe.de)]&lt;br /&gt;
* [http://westernpomerania.com.pl/Kowalewice-1073+998 &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Dorfbilder, einschließlich Dorfkirche&amp;#039;&amp;#039; (westernpomerania.com)]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/8063887,Kowalewice.html &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Dorfbilder, einschließlich Dorfkirche&amp;#039;&amp;#039; (polska-org)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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