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	<title>Koutoubia-Moschee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:21:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koutoubia-Moschee&amp;diff=1529606&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: Änderung 241624497 von HiniMcIrni2004 rückgängig gemacht; keine Verbesserung, Bild schon da</title>
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		<updated>2024-01-28T08:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/241624497&quot; title=&quot;Spezial:Diff/241624497&quot;&gt;241624497&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/HiniMcIrni2004&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/HiniMcIrni2004&quot;&gt;HiniMcIrni2004&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung, Bild schon da&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MoroccoMarrakech Koutoubia mosqueFromGarden1.jpg|mini|hochkant=1.3|Koutoubia-Moschee mit Minarett. Anders als bei den meisten Moscheen Marokkos ist die [[Qibla]]-Wand aus Stein gemauert und – vergleichbar der [[Moschee von Tinmal]] – mit Ecktürmchen sowie einem kleinen Aufbau über dem [[Mihrab]] versehen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koutoubia-Moschee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|جامع الكتبية|d=Ǧāmiʿ al-kutubiyya}}, dt. etwa ‚Moschee der Buchhändler‘) ist die größte [[Moschee]] von [[Marrakesch]]. Sie stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und ist damit eine der ältesten Moscheen [[Marokko]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Marrakech- La Koutoubia-Tschadseeflug 1930-31-LBS MH02-08-0300.tif|miniatur|Aufnahme von 1930]]&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung von Marrakesch im Jahre 1147 begann [[Abd al-Mu&amp;#039;min]], erster [[Kalif]] der [[Almohaden]], den Bau der Moschee auf der Stelle des Palasts &amp;#039;&amp;#039;Ksar el-Hajar&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Steinpalast&amp;#039;&amp;#039;) der [[Almoraviden]]. Die Baugeschichte ist komplex: der almohadische Neubau wurde kurz nach seiner Fertigstellung – angeblich wegen einer fehlerhaften Ausrichtung der [[Qibla]]-Wand – im Jahr 1157 durch den heutigen, noch ungenauer orientierten Bau mit ähnlichen Dimensionen ersetzt. Die Koutoubia-Moschee wurde – noch ohne Minarett – im Jahr 1158 eingeweiht. [[Yaʿqūb al-Mansūr]], der Enkel Abd al-Mu&amp;#039;mins, ließ zuerst als [[Wesir]], dann als Kalif das Innere der Moschee teilweise umbauen und den erst im Jahre 1199 fertiggestellten Turm des noch heute existierenden [[Minarett]]s errichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren volkstümlichen Namen erhielt die Moschee erst später; er stammt von einem Buchhändler-[[Suq]], der sich in der Nähe der Moschee befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Erdbeben in Marokko 2023|Erdbeben vom 8. September 2023]] wurde die Moschee schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
=== Moscheebau ===&lt;br /&gt;
Anders als die meisten marokkanischen Moscheen ist die – größtenteils aus Stampflehm errichtete – Koutoubia-Moschee nicht von anderen Gebäuden umklammert und liegt – freistehend und von Palmengärten sowie Freiflächen umgeben – eigenartigerweise etwas abseits der Medina von Marrakesch. Die Grundmaße des etwa 25.000 Gläubige fassenden Moscheebaus betragen ca. 90 × 60 Meter (zum Vergleich: [[Mezquita de Córdoba]] ca. 179&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;130 Meter). Der hinter einem von Pfeilerarkaden eingerahmten und – wegen der vom Koran (Sure 5, Vers 6) vorgeschriebenen Waschungen – mit einem großen Brunnenbecken ausgestatteten Innenhof (&amp;#039;&amp;#039;[[sahn]]&amp;#039;&amp;#039;) befindliche Gebetsraum besteht aus einer Pfeilerhalle mit 17 parallelen Längsschiffen und 7 Querschiffen. Das auf die [[Mihrab]]-Nische hin orientierte Mittelschiff ist etwas breiter als die übrigen Schiffe. Das unmittelbar vor der Qibla-Wand liegende Querschiff ist ebenfalls verbreitert – daher wird der Grundriss oft als „T-förmig“ bezeichnet. Im Unterschied zum übrigen Moscheebau ist die Qibla-Wand aus Steinen gemauert und – vergleichbar der [[Moschee von Tinmal]] – mit gedrungenen Ecktürmen und einem ähnlichen Aufbau über dem Mihrab versehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marokko0112.jpg|miniatur|Minarett der Koutoubia-Moschee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minarett ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit der [[Laterne (Architektur)|Laterne]] und dem bekrönenden Kugelschaft &amp;#039;&amp;#039;(jamur)&amp;#039;&amp;#039; ist das in einer Ecke des Moscheebaus platzierte und – wegen fehlender Gliederungselemente ([[Gesims]]e, [[Lisene]]n) – beinahe monolithisch wirkende Minarett 77 Meter hoch bei einer Seitenlänge von 12,8 Metern. Der Turm ist – mit Ausnahme der Ecksteine und der Dekorfelder – aus nur grob behauenen Sandsteinblöcken gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren, der Stadt zugewandten Dekorfeld findet sich ein einfaches, aus einer kleinen mittleren Fensteröffnung und zwei seitlichen Blendfenstern mit gemeinsamer [[Alfiz]]-Einfassung bestehendes Motiv, das schon am Minarett der [[Moschee von Tinmal]] vorkam und auf das Minarett der [[Sidi-Oqba-Moschee]] von [[Kairouan]] zurückgeführt werden kann. Weitere Dekorfelder umgeben die Fensteröffnungen, die – wegen der im Inneren umlaufenden schrägen Rampen – in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind; sie werden von großen dekorativen Blendbögen überfangen, die ihrerseits wiederum von rechteckigen Rahmen (Alfiz) umfasst werden. Der obere, durch ein umlaufendes Gesims abgegrenzte Bereich des Turmschafts zeigt dagegen in gleicher Höhe angeordnete Fenster mit vereinheitlichter Einfassung. Die Brüstung der Plattform ist – weithin sichtbar und erstmals im Maghreb auftretend – mit einem umlaufenden ca. 2 Meter hohen geometrischen [[zellij|Kachelmosaik]] geschmückt; darüber verläuft ein Zinnenkranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laternenaufsatz ist auf allen vier Seiten gleich gestaltet und wiederholt – oberhalb eines kleinen potentiell unendlichen Rautenmusters – das Motiv des umlaufenden Kachelmosaiks mit Zinnenkranz; eine Rippenkuppel bildet den Abschluss. Die Spitze des Minaretts besteht aus einem vergoldeten Kugelstab &amp;#039;&amp;#039;(jamur)&amp;#039;&amp;#039;, dessen ursprünglich wohl vorhandene symbolische Bedeutung nicht mehr bekannt ist, und einem seitlichen &amp;#039;Galgen&amp;#039;, an dem früher vor dem [[Freitagsgebet]] und an religiösen Feiertagen die grüne Fahne des Propheten gehisst wurde. Eine breite spiralförmige Rampe, die während der Bauzeit als Transportweg für das benötigte Baumaterial diente, führt um sechs übereinander liegende Räume im Innern des Turms auf die obere Plattform. Bis zur Einführung einer Lautsprecheranlage ritt der [[Muezzin]] möglicherweise den langen und mühsamen Weg auf einem Pferd nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Das Minarett der Koutoubia-Moschee ist das Wahrzeichen der Stadt Marrakesch und des gesamten Landes; allabendlich wird es beleuchtet und ist noch bis in 30 km Entfernung sichtbar. Mehr noch als das etwa 150 Jahre ältere Minarett der [[Beni-Hammad-Festung|Qala der Beni Hammad]] im heutigen Algerien und zusammen mit der [[Giralda]] in [[Sevilla]], dem [[Hassan-Turm]] von [[Rabat]] und dem Minarett der [[Moschee al-Mansur|Kasbah-Moschee]] in Marrakesch wurde es zum Vorbild für nahezu alle späteren Minarette des Maghreb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legende ==&lt;br /&gt;
Der [[Sufismus|Sufi]]-Heilige [[Sidi]] Abu l-&amp;#039;Abbas es Sabti (1130–1205) übte als Islamgelehrter in Marrakesch großen Einfluss aus und wird bis heute verehrt. In einer der über ihn erzählten mythischen Geschichten steigt er als Patron der Armen jeden Abend auf das Minarett der Koutoubia-Moschee und kommt erst wieder herunter, wenn alle blinden Bettler der Stadt Essen und ein Nachtlager gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Damit die Gläubigen während des Gebets nicht abgelenkt werden, ist die Koutoubia-Moschee – wie die meisten Moscheen des Maghreb – im Innern nur sehr spärlich dekoriert. Bilder und Kultgeräte gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Minbar]] (die Kanzel des Imam) wurde um 1125/30 in [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]] im Auftrag von [[Ali ibn Yusuf ibn Taschfin]] für einen [[Almoraviden|almoravidischen]] Vorgängerbau gefertigt; er ist ca. 4 Meter hoch und ca. 3,50 Meter tief und kunstvoll mit [[Elfenbein]], [[Ebenholz]] und [[Sandelholzbaum|Sandelholz]] [[Inkrustation (Baukunst)|inkrustiert]]. Die Seitenwangen zieren – potentiell unendliche – geometrische [[Flechtband]]ornamente; die Treppenstufen dagegen sind mit einer Vielzahl eher traditioneller Blendarkaden mit Hufeisenbögen geschmückt. Heute ist der noch bis in die 1960er Jahre benutzte Minbar nach einer umfassenden Restaurierung in einem Nebengebäude des [[El-Badi-Palast|El Badi-Palastes]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arnold Betten: &amp;#039;&amp;#039;Marokko. Antike, Berbertraditionen und Islam – Geschichte, Kunst und Kultur im Maghreb.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7701-3935-4, S. 50, 283f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Koutoubia Mosque|Koutoubia-Moschee}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archnet.org/sites/1741 &amp;#039;&amp;#039;Koutoubia-Moschee – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (ArchNet englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=31.624124|EW=-7.993541|type=landmark|region=MA-MAR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moschee in Marokko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medina von Marrakesch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moscheebau in Marokko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moscheebau in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Marrakesch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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