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	<title>Kotzau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kotzau&amp;diff=1102349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-06-02T12:57:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kotzau-Wappen Sm1605.png|mini|hochkant|Wappen der Familie von Kotzau aus [[Johann Siebmacher|Siebmachers]] [[Wappenbuch]], 1605]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Xingeram166c.JPG|mini|hochkant|Wappen im [[Ingeram-Codex]]]]&lt;br /&gt;
Die Herren von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kotzau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein [[Liste fränkischer Rittergeschlechter|fränkisches Adelsgeschlecht]], das sich im näheren Umkreis der Stadt [[Hof (Saale)|Hof]] angesiedelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberkotzau Schloss.jpg|links|mini|Schloss Oberkotzau]]&lt;br /&gt;
Die Familie von Kotzau kam im Gefolge der [[Vögte von Weida]] in das [[Vogtland]], auch [[Regnitzland]] genannt, im [[Nordgau (Bayern)|Nordgau]] und wurde in den Orten [[Oberkotzau]] und [[Unterkotzau]] im [[Landkreis Hof]] in [[Oberfranken]] als [[Ministeriale]] ansässig. Möglicherweise besteht ein genealogischer Zusammenhang zu den Kocourov (Kotzauern?) bei [[Třebenice]] und zu Kotzau bei [[Altenstadt an der Waldnaab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die von Kotzau im Regnitzland ===&lt;br /&gt;
Ob sich die älteste gesicherte Nennung des Geschlechtsnamens von Kotzau im Jahr 1205 auf die im Regnitzland um Hof ansässige gleichnamige Familie bezieht, ist ungewiss. Albertus de Kotzawe, der am 12. Oktober 1205 Güter in [[Mochau (Döbeln)|Mochau]] bei Nossen an das Kloster [[Kloster Altzella|Zelle]] verkaufte,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Codex diplomaticus Saxoniae regiae|CDSR]] II.19, Nr. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist vermutlich der Familie von [[Kötschau (Adelsgeschlecht)|Kötschau]] zuzurechnen. Der erste bekannte Namensträger, der sich nach dem heutigen Ort Oberkotzau im [[Landkreis Hof]] (Bayern) nannte, war Conrad de Kotcawe, der 1234 im [[Kloster Speinshart]] für seinen kurz vorher verstorbenen Sohn Albert eine Seelenmesse stiftete, zu deren Finanzierung er dem Kloster mehrere Güter in der Umgebung von Hof übergab.&amp;lt;ref&amp;gt;Regesta Boica II; 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn des 13. Jahrhunderts erschienen die von Kotzau im Gefolge der [[Vögte von Weida]] und [[Vögte von Plauen|Plauen]] und häufig als Zeugen bei der Beurkundung von Rechtshandlungen. Da ihr Stammsitz Kotzau ein [[Reichslehen]] war, verlieh [[Albrecht I. (HRR)|König Albrecht I.]] einem Konrad von Kotzau am 18. November 1298 seine Güter und Lehen als [[Mannlehen|Mann-]] und Weiberlehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dobeneck S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Kotzau war im Umkreis der Stadt Hof begütert. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts erschien ein Familienzweig in [[Fattigau]], [[Moschendorf (Hof)|Moschendorf]] und [[Wurlitz]], ein anderer in [[Rehau]]. Heinrich von Kotzau veräußerte die Herrschaft Rehau 1394 an den Burggrafen [[Friedrich V. (Nürnberg)|Friedrich V. von Nürnberg]]. 1398 gehörten dem Fattigauer Familienzweig der Sitz und das Dorf Fattigau mit den Dörfern Wurlitz, [[Schwarzenbach an der Saale#Geschichte|Langenbach]], [[Schwingen (Schwarzenbach an der Saale)|Schwingen]], die wüste [[Burgstall Haideck|Burg Heideck]], der Sitz und das Dorf Moschendorf sowie einzelne Güter in [[Seuckenreuth]], [[Schwarzenbach an der Saale]], [[Förbau]], [[Stobersreuth]] und Gottwaldsreuth (heute [[Wustuben (Oberkotzau)|Wustuben]]). Zum Schloss Kotzau gehörten das gleichnamige, aus den Ortsteilen Kotzau, Saaldorf und Schwesnitz bestehende Dorf, die Dörfer [[Woja (Rehau)|Woja]], [[Autengrün]], [[Kautendorf (Döhlau)|Kautendorf]] und [[Unterpferdt]] und die Wüstungen Lichtentanne, Seibothengrün und [[Wüstenbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Schloss Kotzau sitzende Hauptlinie der Familie von Kotzau erlangte 1424 die Bestätigung [[Sigismund (HRR)|König Sigismunds]] für die [[Freiung|Freistatt]], das ([[Asyl]]recht) in Kotzau und 1444 die Genehmigung [[Friedrich III. (HRR)|König Friedrichs III.]], im Dorf Kotzau einen [[Marktrecht (historisch)|Wochenmarkt]] abzuhalten. Zu den Privilegien zählte auch die Erlaubnis zur Ansiedlung von Juden, von deren Ansässigkeit als Handelsleute heute noch ein ehemaliger [[Jüdischer Friedhof (Oberkotzau)|jüdischer Friedhof]] im Ort Zeugnis gibt. Nach der Mitte des 15. Jahrhunderts vereinigten die Vettern Nickel und Friedrich von Kotzau den gesamten Familienbesitz im Regnitzland in ihren Händen. 1468 entstanden durch Teilung dieses Besitzes die ältere und die jüngere Linie des Geschlechts. Im Stammschloss Kotzau erhielt jede Linie einen halben Anteil am Bauwerk. Die jüngere Linie erlosch am 1. Januar 1619 mit dem [[Bamberger Dom]]dechanten Hektor von Kotzau. Der letzte Spross der älteren Linie, Wolf Christian von Kotzau, starb 1661 bei einem [[Duell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbreitung im Regnitzland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritterkotzau.jpg|mini|hochkant|Ritter Christoph von Kotzau als vollplastisches Epitaph in der Kirche von Oberkotzau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotzau.jpg|mini|hochkant|Erinnerungstafel für die letzten Sprossen der Freiherrn von Kotzau an der Friedhofskirche in Oberkotzau]]&lt;br /&gt;
Die Familie von Kotzau hat besonders zahlreiche Spuren in Oberkotzau hinterlassen. Auf dem dortigen Schloss ansässig, wurden sie bereits 1234 erwähnt. In der [[Jakobuskirche (Oberkotzau)|Oberkotzauer Kirche St. Jakobus]], die 1440 von den Kotzau wiederaufgebaut wurde, befinden sich noch neun Grabsteine ihrer Angehörigen. (u.&amp;amp;nbsp;a. von 1560, 1588, 1597, 1603, 1624), darunter der von [[Georg Wolf von Kotzau]] und von Christoph von Kotzau als mannshohe [[Plastik (Kunst)|Ritterplastik]]. Die Friedhofskapelle wurde über der [[Gruft]] derer von Kotzau erbaut. Es ist die letzte Ruhestätte von Familienmitgliedern der jüngeren Linie in Oberkotzau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard von Kotzau zu Rehau und [[Heinrich von Kotzau]] zu Kotzau, genannt &amp;#039;&amp;#039;der Lange&amp;#039;&amp;#039;, Amtmann von Hof, beteiligten sich 1380 an der [[Guttenberger Fehde (1380)|Guttenberger Fehde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eckard Lullies: &amp;#039;&amp;#039;Die Fehde der Guttenberg gegen die Vögte und die Adelsfehde gegen Eger&amp;#039;&amp;#039;, heute [[Cheb]] in [[Westböhmen]], Kulmbach 1999. ISBN 3-925162-19-4. S. 29–32 und Stammtafel IX.&amp;lt;/ref&amp;gt; Longa von Kotzau war von 1411 bis 1428 Äbtissin im [[Kloster Himmelkron]]. Hauptmann [[Hans von Kotzau]] besiegte 1430 die [[Hussiten]] in der Schlacht am [[Katharinenberg bei Wunsiedel]]. Von den [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggrafen von Nürnberg]] war er zuvor als [[Amtmann]] auf [[Burg Hohenberg an der Eger|Burg Hohenberg]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die von Kotzau im Egerland ===&lt;br /&gt;
Nickel von Kotzau, ein Nachkomme der älteren Linie der Familie, im Jahr 1504 im [[Egerland]] ansässig, war mit Kunz Kraghaus (Kraghan) am 6. Januar 1508 [[Siegel]]zeuge eines [[Urfehde]]briefes für Matell Sölch (* in Fischern; † 1538 in Rathsam, Pfarrei Mühlbach), „auf Rathsam gesessen“ und Hauptmann der Stadt Eger gegen den Magistrat der Stadt, in dem er auf Ansprüche gegen die Stadt für sich und seine Familie aus der Fehde der Stadt mit Ritter Jorg von Zedtwitz auf Liebenstein verzichtete. Der Urfehdebrief befindet sich im staatlichen Gebietsarchiv in [[Cheb]] (Eger).&amp;lt;ref&amp;gt;Stammfolge Sölch aus Zettendorf, Kreis Eger in Böhmen, [[Deutsches Geschlechterbuch]], Band 214, 2002, C.A. Starke Verlag – Limburg an der Lahn, ISBN 3-7980-0214-2, Seite 1009; [[Karl Siegl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Fehde mit Ritter Jorg von Zedtwitz auf Liebenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; 1908, S. 11 und 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1511 saß Nickel von Kotzau auf Schloss Krottensee (&amp;#039;&amp;#039;Mokřina&amp;#039;&amp;#039;) bei Miltigau (&amp;#039;&amp;#039;[[Milíkov u Mariánských Lázní]]&amp;#039;&amp;#039;) am Fuße des Kaiserwaldes. Auf Erweiterung seines Besitzes bedacht, erhielt er vom [[Kloster Waldsassen]] als Lehen ein Gut im benachbarten Großschüttüber (&amp;#039;&amp;#039;[[Velky Šitboř]]&amp;#039;&amp;#039;). Seine Enkel Gilch Rudolf und Wolf Nathan von Kotzau veräußerten diesen Besitz 1586 an den Egerer Ratsherrn Wolfgang Pachelbel. Ihr Vetter Wolf Wenzel von Kotzau hatte um 1580 das Gut Haslau ([[Hazlov]]), nördlich von Eger, erworben. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes Georg Adam im Jahr 1627 gelangte Haslau in den Besitz des Veit Dietrich von [[Steinheim (Adelsgeschlecht)|Steinheim]]. Georg Adams Neffe, Hans Adam von Kotzau, starb als letzter Namensträger dieser Linie 1640 im Alter von 20 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubegründung des Namens von Kotzau durch die Hohenzollern ===&lt;br /&gt;
Die Freiherrn von Kotzau stammen aus der 1699 geschlossenen morganatischen Ehe des Markgrafen [[Georg Albrecht von Brandenburg-Kulmbach (1666–1703)]] mit Regina Magdalena Lutz, der Tochter eines Kastners. Die Söhne aus dieser Verbindung Friedrich Christian (* 1700; † 1739) und Friedrich August (* 1703) erhielten von ihrem Vater als apanagiertem Fürsten als Wohnsitz das [[Schloss Oberkotzau]] und dazugehörende Güter mit deren Einkünften und den Namen und das Wappen der 1661 erloschenen Herren und Reichsritter von Kotzau; 1738 erfolgte die Erhebung in den Reichsfreiherrnstand, verbunden mit einer Besserung des Wappens. Unter der [[Friedhofskapelle Oberkotzau|Friedhofskapelle in Oberkotzau]] befindet sich die Familiengruft. Die Nachkommen erloschen im Jahre 1976 im Namensträgerstamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = Das Wappen der Herren von Kotzau im [[Scheiblersches Wappenbuch|Scheibler’schen Wappenbuch]] (um 1450)&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Kotzau-Scheibler290ps.jpg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Herren von Kotzau&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Das Wappen zeigt einen silbernen [[Hausschaf|Widder]] mit rückwärtsgekehrtem Kopf und goldenen Hörnern auf rotem Grund. Der Helm ist gekrönt, auf ihm befindet sich erneut der Widder. Die Decken sind rot-silbern.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = Wappen der Freiherrn von Kotzau&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Kotzau Tyroff.jpg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Freiherrn von Kotzau&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Das [[Wappenmehrung|gemehrte]] freiherrliche Wappen führt das ursprüngliche Wappen als Herzschild. Das Hauptschild ist geviert und verweist üblicherweise auf von anderen Geschlechter aufgegangenen Besitz. In den Feldern 1 und 4 ist ein rotbezungter und bewehrter schwarzer Adler abgebildet, in 2 und 3 je zwei goldene [[Balken (Heraldik)|Schräglinksbalken]] vor rotem Hintergrund. Das Wappen zeigt darüber hinaus die Freiherrnkrone und drei gekrönte Helme: Auf dem rechten befindet sich mit blau-silbernen Decken der Adler, auf dem mittleren mit rot-silbernen Decken der Widder und auf dem linken mit rot-goldenen Decken fünf goldene Lanzen mit rot-goldenen Fähnchen.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte mit Hinweisen auf Namensträger derer von Kotzau ==&lt;br /&gt;
=== Regnitzland ===&lt;br /&gt;
Die Familien von Kotzau wurden in folgenden Ortschaften erwähnt:&lt;br /&gt;
* Kirchenbau in [[Martinskirche (Kautendorf)|Kautendorf]] im Jahr 1498 durch Hans von Kotzau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Rittersitze sind bekannt:&lt;br /&gt;
* Edelsitz derer von Kotzau in [[Kautendorf (Döhlau)|Kautendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Rittergut Sachs]] in [[Hof (Saale)|Krötenbruck]] 1390&lt;br /&gt;
* Ansitz in [[Schloss Hofeck|Hofeck]]&lt;br /&gt;
* [[Burgstall Haideck]]&lt;br /&gt;
* Wirtschaftshof in [[Fattigau]] von 1320 bis nach 1600&lt;br /&gt;
* Burggut [[Schlegel (Köditz)|Schlegel]] 1557&lt;br /&gt;
* [[Turmhügelburg Autengrün]], 1414 [[Wüstung]]&lt;br /&gt;
* Oberes Gut in [[Schloss Döhlau|Döhlau]] 1643&lt;br /&gt;
* [[Gattendorf (Oberfranken)|Schlossgattendorf]], seit Brand 1895 Ruine&lt;br /&gt;
* [[Burgstall Rehau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ortschaften mit Verbindungen zu den von Kotzau ===&lt;br /&gt;
* [[Weitramsdorf]] im Landkreis Coburg&lt;br /&gt;
* [[Adorf/Vogtl.|Adorf]], Ortsteil Jugelsburg im [[Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte altadelige und adelige Familien bürgerlicher Herkunft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Genealogen [[Dobeneck (Adelsgeschlecht)|Alban von Dobeneck]] war im Jahr 1909 der Stammbaum des Ministerialengeschlechts derer von Kotzau nur sehr fragmentarisch erschlossen. Es gibt aus der Frühzeit des Geschlechtes kaum nachgewiesene Verwandtschaftsbeziehungen und Angaben zu Eheschließung, auch die Spätzeit bis zum Erlöschen im Mannesstamm 1661 ist vergleichsweise wenig erforscht. Es bestehen verwandtschaftliche Beziehungen zu den [[Aufseß]], Boyneburg, [[Brandt (Adelsgeschlecht)|Brandt]] (Brand), [[Dobeneck (Adelsgeschlecht)|Dobeneck]], [[Falkenstein (vogtländisches Adelsgeschlecht)|Falkenstein]], Fronhofen, Gräfendorf, [[Guttenberg (Adelsgeschlecht)|Guttenberg]], Haller, [[Herbilstadt]], Herdegen, [[Hertenberg (vogtländisches Adelsgeschlecht)|Hertenberg]], [[Heßberg (Adelsgeschlecht)|Heßberg]], [[Hirschberg (Adelsgeschlecht)|Hirschberg]], [[Kaufungen (Adelsgeschlecht)|Kaufungen]], [[Redwitz (Adelsgeschlecht, Redwitz an der Rodach)|Kunstadt]], Lengefeld, [[Lüchau]], [[Machwitz]], Munk, [[Obernitz (Adelsgeschlecht)|Obernitz]], [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Pappenheim]], Peulnstein, [[Poschinger (Adelsgeschlecht)|Poschinger]], [[Rabensteiner zu Döhlau]], [[Redwitz (Adelsgeschlecht, Redwitz an der Rodach)|Redwitz]], [[Reitzenstein (Adelsgeschlecht)|Reitzenstein]], Schierstett, [[Schirnding]], [[Schlik|Schlick]], [[Seckendorff (Adelsgeschlecht)|Seckendorff]], [[Sparneck (Adelsgeschlecht)|Sparneck]], Stolz zu Haberspirk, [[Tettau (Adelsgeschlecht)|Tettau]], [[Tosse (Adelsgeschlecht)|Thoß]], [[Trautenberg (Adelsgeschlecht)|Trautenberg]], [[Truchseß von Wetzhausen]], [[Waldenfels (Adelsgeschlecht)|Waldenfels]], [[Wirsberg (Adelsgeschlecht)|Wirsberg]], [[Zedtwitz]], [[Zollner vom Brand]]. Besonders häufig sind Eheschließungen mit den benachbarten Familien von Reitzenstein und von Zedtwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste fränkischer Rittergeschlechter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Kotzau]] († 1379 oder 1380), genannt &amp;#039;&amp;#039;der Lange&amp;#039;&amp;#039;, Reichsritter, Hauptmann von Hof&lt;br /&gt;
* [[Longa von Kotzau]] († 1428), Äbtissin von [[Kloster Himmelkron]]&lt;br /&gt;
* [[Hans von Kotzau]] († nach 1468), Amtmann von Hohenberg, Hauptmann von Wunsiedel, Hofmeister&lt;br /&gt;
* [[Katharina von Kotzau]], 1467 Äbtissin des [[Kloster Hof|Klarissenklosters Hof]]&lt;br /&gt;
* Hans Wolf von Kotzau, Helfer des [[Thomas von Absberg]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Wolf von Kotzau]] († 1560), genannt &amp;#039;&amp;#039;der Reiche&amp;#039;&amp;#039;, Reichsritter, Amtmann und Statthalter&lt;br /&gt;
* [[Beringer von Kotzau]], († 1575), Amtmann, Hauptmann&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Kotzau]] († 1586), Hauptmann&lt;br /&gt;
* [[Hektor von Kotzau]] (1577–1619), Domherr, Geheimer Rat, apostolischer Protonotar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Biedermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschlechts Register der löblichen Ritterschafft im Voigtlande…&amp;#039;&amp;#039;. Kulmbach 1752.&lt;br /&gt;
* [[Alban von Dobeneck]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ausgestorbenen Geschlechtes von Kotzau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Geschichte und Altertumskunde von Oberfranken.&amp;#039;&amp;#039; Bayreuth 1909, S. 1–111.&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Zeidler: &amp;#039;&amp;#039;Der Markt Oberkotzau – Ein heimatgeschichtlicher Streifzug&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Markt Oberkotzau – Festschrift des Marktes Oberkotzau zur 750-Jahr-Feier&amp;#039;&amp;#039;. Oberkotzau 1984&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser&amp;#039;&amp;#039; 1849 (Anhang) und 1941&lt;br /&gt;
* [[Curt von Raab]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des vogtländischen Adels.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Die von Machwitz, von Gößnitz, Thußel von Taltitz und von Quing.&amp;#039;&amp;#039; (= Jahresschrift 6 des Altertumsvereins Plauen auf die Jahre 1886/1887)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kotzau family}}&lt;br /&gt;
* [https://oberkotzau.de/infos/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;oberkotzau.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://oberkotzau.de/infos/datensammlung-archiv/ &amp;#039;&amp;#039;Auszüge aus dem „digitalen Gedächtnis“ des Marktes Oberkotzau.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;oberkotzau.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://schlossarchiv.de/?gut=2698 &amp;#039;&amp;#039;Oberkotzau&amp;#039;&amp;#039;] im Schlossarchiv Wildenfels&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://schlossarchiv.de/herren/k/KO/Kotzau-II.htm |text=&amp;#039;&amp;#039; die von Kotzau + (vgl. auch das Wappen der Voit von Rieneck)&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304081300}} im Schlossarchiv Wildenfels&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://schlossarchiv.de/herren/k/KO/Kotzau.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;die Edlen Herren von Kotzau (a. d. H. der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach)&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160404084200}} im Schlossarchiv Wildenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119048418|VIAF=62349881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kotzau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkisches Rittergeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberkotzau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenzollern (unebenbürtige Linien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unebenbürtige Linie eines Adelsgeschlechts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linie der Hohenzollern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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