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	<title>Kotyledone - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T18:25:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kotyledone&amp;diff=466260&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TigerFromEarth: Einfügung zur besseren Verständlichkeit</title>
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		<updated>2025-12-09T11:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einfügung zur besseren Verständlichkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Kotyledonen der Pflanzen. Für die gleichnamigen Bildungen der Plazenta bei Wiederkäuern siehe [[Endometrium]], für die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Cotyledon&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Cotyledon (Gattung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Keimling Rotbuche.jpg|miniatur|Kotyledonen eines Sämlings der [[Rot-Buche]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kotyledone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Wagenitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Botanik. Die Termini in ihrem historischen Zusammenhang.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/Berlin 2003, ISBN 3-8274-1398-2, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden. Die deutsche Rechtschreibung&amp;#039;&amp;#039;. 22. Auflage, Dudenverlag, Mannheim etc. 2000. ISBN 3-411-04012-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kotyledo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Karl Oswald, Wolfgang Adler: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9, S. 1280.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Mehrzahl Kotyledonen), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keimblatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samenlappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist das [[Blatt (Pflanze)|Blatt]] des [[Embryo (Botanik)|pflanzlichen Embryos]]. Das Fachwort kommt aus dem Griechischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nacktsamige Pflanzen]] besitzen meist zwei bis zahlreiche Kotyledonen. Die [[Bedecktsamige Pflanzen|Bedecktsamigen Pflanzen]] wurden traditionell in die [[Monokotyledonen]] mit einem und die [[Dikotyledonen]] mit zwei Keimblättern unterteilt, eine systematische Unterteilung, die sich im Wesentlichen bis heute gehalten hat (mit Ausnahme der [[Basale Ordnungen|basalen Ordnungen]]). Allerdings gibt es sehr selten auch unter den Bedecktsamern Arten mit mehr als zwei Keimblättern, wie in der Familie der [[Olacaceae]] oder bei einigen Arten der [[Kolabäume]] in der Familie der [[Malvengewächse]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kenneth R. Robertson: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of the Olacaceae in the Southestern United States.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Arnold Arboretum.&amp;#039;&amp;#039; 63(1), 1982, S.&amp;amp;nbsp;387–393, auf S.&amp;amp;nbsp;389, [https://www.biodiversitylibrary.org/item/33626#page/402/mode/1up online] auf biodiversitylibrary.org.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung einer Kotyledone ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die [[Embryogenese]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Arabidopsis thaliana]]&amp;#039;&amp;#039; weist drei charakteristische [[Morphologie (Biologie)|morphologische]] Stadien auf. Zuerst wird durch ein präzises Muster sich anfänglich synchron teilender Zellen eine radialsymmetrische Zellkugel erzeugt, die man als &amp;#039;&amp;#039;globuläres Stadium&amp;#039;&amp;#039; des Embryos bezeichnet. Als Nächstes entstehen die Keimblattanlagen ([[Blatt (Pflanze)|Kotyledonenprimordien]]) durch schnelle [[Zellteilung]]en in zwei Bereichen auf jeder Seite des zukünftigen [[Sprossachse#Vegetationskegel|Apex]] der [[Sprossachse]]. Es bildet sich das [[Symmetrie (Geometrie)|bilateralsymmetrische]] &amp;#039;&amp;#039;Herzstadium&amp;#039;&amp;#039;. Schließlich entwickelt sich durch [[Streckungswachstum]] der Achse und Weiterentwicklung der Kotyledonen das &amp;#039;&amp;#039;Torpedostadium&amp;#039;&amp;#039; des Embryos. Bei vielen Arten wachsen die Kotyledonen nach dem Torpedostadium beträchtlich und steigern Zellzahl und Größe, bis sie fast 90 % der gesamten Embryomasse ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist sind Kotyledonen stark reduzierte Blätter; bekannte Ausnahmen sind die leicht gefiederten Kotyledonen der [[Gartenkresse]] oder die kräftig entwickelten Keimblätter bei [[Ricinus communis|Ricinus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Funktionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stangenbohne.jpg|mini|Keimblätter der Gartenbohne: zwischen den beiden Keimblättern ist die Entwicklung des ersten [[Primärblatt]]s erkennbar]]&lt;br /&gt;
Kotyledonen sind die ersten Blätter einer keimenden Pflanze. Sie sitzen an einem besonderen Achsenabschnitt, dem [[Hypokotyl]]. Bei [[Keimung|epigäischer]] (oberirdischer) Keimung wie beim  [[Radieschen]] gelangen sie aus der Samenschale über die Erdoberfläche, ergrünen dort und tragen anschließend zur Nährstoffproduktion bei. Bei [[Keimung|hypogäischer]] (unterirdischer) Keimung dagegen, wie bei der [[Feuerbohne]], verbleiben sie in der Samenschale, wo sie entweder als [[Haustorium|haustoriale Organe]] fungieren, die Nährstoffe aus dem umliegenden [[Nährgewebe]] aufsaugen, oder aber selbst bereits Speicherorgane sind wie beispielsweise in der Familie der [[Hülsenfrüchtler]]. [[Bohne]]n und [[Erbse]]n werden vor allem wegen ihrer eiweißreichen Kotyledonen verzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der zwischen den Kotyledonen bereits angelegten [[Embryo (Pflanze)|Plumula]] entfalten sich die grünen Laubblätter, von denen die ersten als [[Primärblatt|Primärblätter]] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich ab vom antiken kotyle/cotyle/cotylicus (κοτύλη), das ein schalenförmiges Trinkgefäß (vgl. [[Skyphos]]) und, davon abgeleitet, ein [[Hohlmaß]] bezeichnete, welches mit einem solchen (geeichten) Gefäß abgemessen wurde (etwa 270 Kubikzentimeter).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.britannica.com/science/kotyle |titel=Kotyle, measurement |werk=Encyclopedia Britannica online |hrsg= |abruf=2021-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name wurde in der frühen Neuzeit als medizinischer Fachausdruck für die Plazentallappen der Gebärmutter adaptiert. [[Carl von Linné]] führte sie 1735 als vermeintlich [[Analogie (Biologie)|analoge]] Bildung zu den Embryonen der Wiederkäuer ([[Endometrium]]) als &amp;#039;&amp;#039;cotyledon&amp;#039;&amp;#039; in die Botanik ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nathaniel Highmore]] erkannte die Kotyledonen 1651 als Blätter; [[Nehemiah Grew]] nennt sie 1682 die &amp;#039;&amp;#039;lobes of the seed&amp;#039;&amp;#039; (Samenlappen), im gleichen Jahr nennt [[John Ray]] sie &amp;#039;&amp;#039;folia seminalia&amp;#039;&amp;#039; (Samenblätter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Troll, Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Einführung in die Pflanzenmorphologie. Erster Teil: Der vegetative Bau.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag Jena, 1954&lt;br /&gt;
* Troll, Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Einführung in die Pflanzenmorphologie. Zweiter Teil: Die blühende Pflanze.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag Jena, 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cotyledons (leaves)|Kotyledone}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenmorphologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blatt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TigerFromEarth</name></author>
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