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	<title>Kottmar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T23:44:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kottmar&amp;diff=93108&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25473-02: Falsche Angabe korrigiert https://www.gemeinde-kottmar.de/de/Der-Kottmar/</title>
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		<updated>2026-04-26T07:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falsche Angabe korrigiert https://www.gemeinde-kottmar.de/de/Der-Kottmar/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Berg. Zur Gemeinde siehe [[Kottmar (Gemeinde)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Kottmar&amp;lt;br&amp;gt;Kotmar&lt;br /&gt;
|BILD=Hutberg_to_Kottmar.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Kottmar vom Hutberg&lt;br /&gt;
|HÖHE=582.0&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG={{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Sachsen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Lausitzer Bergland]]&lt;br /&gt;
| DOMINANZ = 16.3&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG = [[Weberberg (Lausitzer Gebirge)]]&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE = 200&lt;br /&gt;
| SCHARTE = [[Löbauer Wiese]], Gde. [[Kottmar (Gemeinde)|Kottmar]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=51/0/37.5/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=14/39/21.7/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP=erloschener [[Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Phonolith]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
| LETZTE ERUPTION = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
| ERSCHLIESSUNG = Kottmarbaude auf dem Gipfel&lt;br /&gt;
| NORMALWEG = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=[[#Lage und Umgebung|Kottmarturm]] ([[Aussichtsturm|AT]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kottmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Oberlausitzer Mundart|oberlausitzisch]]-umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Kupper&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-kottmar.de/de/Kottmarsdorf &amp;#039;&amp;#039;Website der Gemeinde Kottmar.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, {{hsbS|Kotmar}}) ist ein Berg des [[Lausitzer Bergland]]es im [[Landkreis Görlitz]] mit einer Höhe von {{Höhe|583.0|DE-NHN|link=true}}.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Der Berg ist ebenso wie der in unmittelbarer Nähe liegende [[Schlechteberg]] in [[Ebersbach/Sa.|Ebersbach]] und der [[Löbauer Berg]] ein erloschener Vulkan des [[tertiär]]en Vulkanismus. Er besteht aus [[Phonolith]] (Klingstein), einem vulkanischen [[Ergussgestein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 16. März 1311 kaufte die Stadt [[Löbau]] den Kottmarberg für 80&amp;amp;nbsp;[[Mark (Gewicht)|Mark]] Silber von dem Markgrafen von Brandenburg.&lt;br /&gt;
Infolge des [[Oberlausitzer Pönfall]]s im Jahre 1547 musste die Stadt den Kottmar abgeben, konnte ihn aber später zurückerwerben.&lt;br /&gt;
Um Holzdiebstähle zu verhindern, hatten im Jahre 1662 die Löbauer Ratsherren am Kottmar ein Försterhaus errichten lassen.&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren entstand dort eine Siedlung, die erst 1691 vom sächsischen Kurfürsten [[Johann Georg III. (Sachsen)|Johann Georg III.]] genehmigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kottmaransicht von Ebersbach aus_071013.jpg|mini|Kottmar von Ebersbach aus betrachtet]]&lt;br /&gt;
Nordwestlich des Berges befindet sich der namensverwandte Ort [[Kottmarsdorf]], westlich [[Ebersbach-Neugersdorf]] und südwestlich am Kottmarhang der erst 1691 kurfürstlich bewilligte Ort [[Walddorf (Kottmar)|Walddorf]]. In östlicher Richtung befindet sich [[Ruppersdorf/O.L.|Ruppersdorf]].&lt;br /&gt;
Auf dem Berg befinden sich der 1881 errichtete &amp;#039;&amp;#039;Kottmarturm&amp;#039;&amp;#039;, ein 15,5&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tuerme.signmax.de/LK_Goerlitz/16/Kottmar/34/ &amp;#039;&amp;#039;Aussichtstürme - Kottmar&amp;#039;&amp;#039;] auf tuerme.signmax.de&amp;lt;/ref&amp;gt; hoher [[Aussichtsturm]] (geschlossen), die [[Kottmarbaude]] (nicht mehr bewirtschaftet) und die [[Kottmarschanzen]]. Am Fuße des Berges entspringt eine der drei Quellen der [[Spree]] sowie das [[Cunnersdorfer Wasser]] und das [[Bleichewasser]]. Beide entwässern über die Spree in die [[Nordsee]], während der ebenfalls am Kottmar entspringende [[Petersbach (Pließnitz)|Petersbach]] über die [[Lausitzer Neiße]] und [[Oder]] sein Wasser in die [[Ostsee]] leitet. Der Kottmar ist somit Teil der [[Nordsee-Ostsee-Wasserscheide]] in der Oberlausitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kottmargemeinde ==&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2013 entstand die etwa 8000 Einwohner starke [[Kottmar (Gemeinde)|Gemeinde Kottmar]] aus den ringförmig den Berg Kottmar umschließenden Gemeinden [[Eibau]] mit Walddorf, [[Neueibau]] und Kottmarhäuser, Obercunnersdorf mit Kottmarsdorf und [[Niedercunnersdorf]] mit [[Ottenhain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wintersport ==&lt;br /&gt;
Die [[Kottmarschanzen]] bestehen seit den 1960er Jahren und wurden in Eigenleistung von Wintersportlern sowie freiwilligen Helfern errichtet. Anfangs war das Gebiet um die Kottmarschanzen das Trainingsareal der BSG Lautex Neugersdorf. Nach der politischen Wende 1989 gründete sich der Ski-Club Kottmar, der die Anlagen im Jahre 2004 erneuerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Nach einer Sage war es die sorbische [[Mittagsfrau| Mittagsgöttin]] Mara, von der sich der Name des Berges ableitet. Nach einer anderen Sage war es der Gott [[Mars (Mythologie)|Mars]], der auf dem Gipfel verehrt worden sein soll und so dem Berg den Namen gab.&lt;br /&gt;
Eine weitere Sage berichtet von einem Zauberer der eine Grafentochter in einer Höhle in einem Kristallsarg versteckte. Andere Sagen handeln von einer einstigen Sorbenburg auf dem Bergkamm; einem Goldkeller, der sich nur in der Johannisnacht öffnete; von einer [[Elfen |Kottmarelfe]] am Goldborn; von [[Dietrich von Bern |Pan Dietrich]] und der „[[Wilde Jagd|Wilden Jagd]]“; von einem [[Einsiedler]], der die Menschen zum [[Christentum]] bekehrte, und vom [[Teufel]], der den Berg für sich als Wohnung zu trostlos fand und weiterzog. Eine andere Legende überliefert, dass einst der [[Riese]] Sprejnik als Herrscher über das [[Bautzen]]er Land in grauer Vorzeit mit seinem starken Bogen Pfeile in das [[Oberlausitzer Bergland]] verschoss. Ein Pfeil blieb im Erdreich des Kottmar stecken und beim Herausziehen sprudelte Wasser hervor – die heutige Spreequelle am Berg war geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberlausitzer Heimatzeitung, 1921, Otto Schöne, „Der Kottmar und seine Sagen“&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einer weiteren Sage soll der Zwerg Gerbot seinen Speer von der Spreequelle am Kottmar ins Tal geschleudert haben. Wo der [[Frame (Waffe)|Ger]] in die Erde spießte, quoll Wasser hervor, später entstand dort die Siedlung Gersdorf, jetzt Neugersdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sagen der Oberlausitz, Nordböhmens und angrenzender Gebiete |Hrsg=I. Neitzel |Band=1 |Verlag=Oberlausitzer Verlag |Ort=Waltersdorf |Datum=1990 |DNB=910334811 |Seiten=95–99}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Kottmar befindet sich ein Wanderweg mit Erklärungstafeln und Installationen zu 10 Sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendeanlage ==&lt;br /&gt;
Der Kottmar trug lange Zeit einen Fernsehumsetzer zur Versorgung der umliegenden Gemeinden, insbesondere Eibaus, das durch den Berg vom Sender Löbau abgeschattet ist. Er wurde im Sommer 2007 nach Jahrzehnten des Betriebes ersatzlos abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Spreequelle Kottmar LC0007.jpg|Spreequelle Kottmar&lt;br /&gt;
Bild:Blick von den Kottmarschanzen.jpg|Blick von den Kottmarschanzen in Richtung Norden&lt;br /&gt;
Bild:Verlauf der Spree.jpg|Granittafel mit dem Verlauf der Spree, an der Spreequelle&lt;br /&gt;
Bild:Kottmar view tower.jpg|Aussichtsturm&lt;br /&gt;
Datei:Kottmarsdorf, Sachsen - Panorama vom Kottmar aus (Zeno Ansichtskarten).jpg|Ansichtskarte mit 360°-Panorama vom Kottmar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Schütze]] (Hrsg.): {{WdH|24}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred Moschkau]]: &amp;#039;&amp;#039;Löbau und dessen Umgebung – ein Führer durch diese alte Vierstadt, auf den Löbauer Berg, Cottmar, Rothstein, Sonneberg, Horken und in die Scala.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Petzold, Dresden 1872 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/91662/1/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Gustav Hermann Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kottmar: zum Besten des Kottmarturmes&amp;#039;&amp;#039;. Löbau: Verlag des Gebirgsvereins Lusatia 1882&lt;br /&gt;
* [[Otto Staudinger (Lehrer)|Otto Staudinger]] In &amp;#039;&amp;#039;Löbauer Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;: Siedlungsgeschichte von Walddorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kottmar (mountain)|Kottmar}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sc-kottmar.de Ski-Club Kottmar e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lausitzer Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eibau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kottmar, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
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