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	<title>Kottenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:55:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kottenheim&amp;diff=76396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: /* Literatur */ Nicht lemma-bezogene Literatur auskommentiert</title>
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		<updated>2026-01-15T18:58:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Nicht lemma-bezogene Literatur auskommentiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kottenheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/21/01/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/15/23/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kottenheim in MYK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mayen-Koblenz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Vordereifel&lt;br /&gt;
|Höhe              = 194&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56736&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02651&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07137055&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 82Z&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Kelberger Straße 26&amp;lt;br /&amp;gt;56727 Mayen&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.kottenheim.de/ www.kottenheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Corinna Behrendt&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kottenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(„Kottem“)&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Mayen-Koblenz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Vordereifel]] an, die ihren Verwaltungssitz in [[Mayen]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Kottenheim, auf [[Platt]] auch „Kottem“ genannt, liegt in der oberen (westlichen) [[Pellenz]], etwa vier Kilometer nordöstlich von [[Mayen]] auf der Verkehrsachse Mayen–[[Andernach]]. Zu Kottenheim gehören die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Lavatinwerk und Steinbrechwerk.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=39 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheiten ===&lt;br /&gt;
Kottenheim besitzt [[Basalt]]&amp;amp;shy;grubenfelder ([[Kottenheimer Winfeld]]), die zu einem Naherholungsgebiet ausgestaltet wurden. Zahlreiche Häuser, Vorgärten und öffentliche Plätze im Ort sind durch Basaltskulpturen ausgeschmückt. Kottenheim gehört der [[Verbandsgemeinde Vordereifel]] an, die überwiegend die Fläche der Vordereifel westlich von Mayen abdeckt, obwohl die Gemeinde von Charakter, soziologischer und infrastruktureller Ausprägung eher der Pellenz nahesteht. Als Besonderheit kann auch die weithin bekannte Leistung des Karnevalsvereins genannt werden. Kottenheim erscheint damit als eine der Hochburgen des regionalen rheinischen [[Karneval]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| align       = left&lt;br /&gt;
| Richtung    = horizontal&lt;br /&gt;
| Breite      = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Bild1       = Kottenheim, Historienstein von Paul Milles (10.1984 Sp).JPG&lt;br /&gt;
| Untertitel1 = Historiensäule an der Kirche 1984 von Paul Milles&lt;br /&gt;
| Breite1     = 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Bild2       = Kottenheim Junker Schilling Relief Auf der Birk.JPG&lt;br /&gt;
| Untertitel2 = Relief des Junkers Konrad Schilling auf einem Basalt&amp;amp;shy;findling im Kottenheimer Wald&lt;br /&gt;
| Breite2     = 160&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Kottenheim in einer undatierten, zwischen 1008 und 1016 ausgestellten Urkunde erwähnt (Cutenheim), mit der der [[Bistum Trier|Trierer]] Erzbischof Megingaud (&amp;#039;&amp;#039;Megingaudus Trevirorum Dei gratia archiepiscopus&amp;#039;&amp;#039;) der St. Martinskirche in [[Münstermaifeld]] &amp;#039;&amp;#039;Wingerte zu 13 Fuder Wein&amp;#039;&amp;#039; in Kottenheim schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus, Urkundensammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande sowie der umliegenden Mittelgebirge (CDRM) I S. 99ff., Nr. 35; Mittelrheinisches Urkundenbuch (MRUB)  I S. 339 Nr. 287&amp;lt;/ref&amp;gt; 300 Jahre später wird der Weinanbau wieder urkundlich erwähnt: am 28. Juli 1327 verkaufen Christian genannt Hoin von Kottenheim („Kuttinheym“) und seine Ehefrau Gertrud den Kirchherrn zu Fraukirch („Vrouwinkirgin“) für 16 Mark Kölnischer Währung eine Weinrente von 1 Ohm von ihrem Weinberg zu Kottenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptarchiv Koblenz, Best.1a Urkunde 1842&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später wird in einer Urkunde erstmals die Lage eines Weinbergs genannt: Hermann „Pyfyßen“, Einwohner zu Kottenheim, verkauft an &amp;#039;&amp;#039;Juta von [[Monreal]]&amp;#039;&amp;#039;, Klosterfrau des Klosters der seligen Maria außerhalb der Mauern [[Andernach]]s, später auch einfach Kloster Sankt Thomas genannt, ein Ohm jährlichen Weinzinses aus seinem Weinberg in Kottenheim am Ravenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 170, Nr. 301&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 1732/33 erstellten &amp;#039;&amp;#039;Schatzungs-Heeb-Register&amp;#039;&amp;#039;, dem Steuerverzeichnis der Gemeinde, sind 134 Personen aufgeführt, die als Nebenerwerbswinzer 77.604 Weinstöcke besaßen. Die letzte Erwähnung des Weinanbaus in Kottenheim stammt von 1794, als Graf Metternich aus seinem Anteil am Zehnten zwei Fuder Wein bezog. Auch heute zeugen Flurnamen (Wingert) noch vom Weinanbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen Mittelalter bestand das Dorf möglicherweise aus zwei getrennten ursprünglich [[Franken (Volk)|fränkischen]] Siedlungen beiderseits eines Hügelrückens, auf dem die Einwohner gemeinsam eine Kirche bauten und damit das Dorf als solches schufen. Noch bis etwa 1990 wurden in den beiden Teilen (genannt Kottenheim-Dorf und Kottenheim-Stadt) gemeinsam, aber auch für sich zwei getrennte [[Kirchweih|Kirmesfeiern]] (St. Nikolaus und St. Antonius) und zwei gleichzeitige, aber örtlich verschiedene [[Martinstag|St.-Martins-Feuer]] ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Bahnhof Kottenheim&lt;br /&gt;
|Größe=300&lt;br /&gt;
|align=left&lt;br /&gt;
|captionalign=left&lt;br /&gt;
|Datei:Kottenheim Bahnhof 1892.jpg|Bahnhof 1892&lt;br /&gt;
|Datei:Bahnh.winter kottenh 2010.jpg|Bahnhof 2010&lt;br /&gt;
|Datei:Bahnhof Von Kottenheim.jpg|Bahnhof 2012&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsmitte..winter kottenh 2010.jpg|mini|Luftbild Winter in Kottenheim]]&lt;br /&gt;
Im Mittelalter besaß eine ritterliche Adelsfamilie einen Hof in Kottenheim. Das Wappen dieser Adelsfamilie ist noch heute das Wappen der Ortsgemeinde. Die Beschreibung dieses Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;Ein Quergeteilter Wappenschild, oben weiß, unten schwarz, belegt mit einem goldenen Lilienstabkreuz mit acht Stäben.&amp;#039;&amp;#039; Die Wappenzier besteht aus einem Helm und einem sich nach rechts wendenden, wachsenden Schwan mit einem schwarzen und einem weißen Flügel. Die erste Urkunde, die mit diesem Wappen besiegelt wurde, stammt von Lantzlot von Kottenheim, der erstmals 1394 erwähnt wurde und 1448 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer bedeutender Nachkomme dieses Adelsgeschlechtes ist der [[Deutscher Adel#Edelfreie|Junker]] Konrad [[Schilling (Adelsgeschlecht)|Schilling von Lahnstein]], dessen Mutter Margarethe von Kottenheim war. Junker Konrad schenkte den Kottenheimer Bürgern seine anliegenden Waldbesitzungen, weswegen er bis heute in gutem Ansehen der Gemeinde steht. Das 2012–2014 restaurierte [[Epitaph]] aus Tuffstein aus dem Jahr 1539, das den Junker in Lebensgröße, gepanzert und mit Helm auf dem Haupt zeigt, ist in der Pfarrkirche St. Nikolaus zu sehen. Ein Standbild auf einem Brunnensockel am Ende der Junker-Schilling-Straße im Ortskern sowie eine in einen großen Basalt[[findling]] eingravierte und gefärbte Abbildung im Kottenheimer Wald (Naherholungsgebiet „Auf der Birk“) zeigen ebenfalls den Junker und erklären die Schenkung des Waldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 1880 wurde die [[Eifelquerbahn|Bahnstrecke Niedermendig – Mayen Ost]] offiziell eröffnet. Um einen Bahnhof zu erhalten, musste die Gemeinde neben einem Betrag von 1500 [[Mark (1871)|Mark]] an die Aktionäre auch die zum Bahnbau benötigten Flächen im Wald unentgeltlich abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kottenheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0713703055&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2022-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 620&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 876&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 2137&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2073&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2315&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 2552&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2762&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 2664&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 2791&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2803&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 2703&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 2648&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07137055}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Kottenheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Wählergruppe|wfk]]{{FN|*}} || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 ||  6 || 5 || – || 9 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1370305500 |titel=Kottenheim, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Kottenheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 ||  8 || 7 || – || 5 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: {{Webarchiv |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1370305500.html |text=Gemeinderatswahl 2019 Kottenheim |wayback=20200215151420}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 11 || 9 || – || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/1370305500.html |titel=Gemeinderatswahl 2014 Kottenheim |abruf=2020-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 11 || 6 || 3 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/fileadmin/wahlen.rlp.de/KW/Wahlband_Kommunalwahl_2009.pdf Wahlband Kommunalwahl 2009] (wahlen.rlp.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 10 || 7 || 3 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/2004/http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2004/gemeinderatswahlen/ergebnisse/1370305500.html Gemeinderatswahl 2004 Kottenheim] (Internet Archive)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|wfk: Wählergruppe „wir für kottenheim e.&amp;amp;nbsp;V.“, gegründet 2018&amp;lt;ref name=&amp;quot;Behrendt_2024&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Corinna Behrendt wurde am 27.&amp;amp;nbsp;August 2024 Ortsbürgermeisterin von Kottenheim.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/443/ausgabe/37/2024/artikel/00000000000043989825-OL-443-2024-37-37-0 |titel=Ein neuer Ortsgemeinderat lenkt nun die Geschicke in Kottenheim |werk=Mitteilungsblatt Vordereifel – Heimat- und Bürgerzeitung der VG Vordereifel, Ausgabe 37/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Behrendt_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/andernach-und-mayen_artikel,-corinna-behrendt-moechte-ortsbuergermeisterin-in-kottenheim-werden-sehenkuemmernmachen-_arid,2651399.html |titel=Corinna Behrendt möchte Ortsbürgermeisterin in Kottenheim werden: „Sehen.Kümmern.Machen“ |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-05-06 |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte sie sich mit einem Stimmenanteil von 56,5 % gegen ihren Amtsvorgänger durchgesetzt und wurde somit für fünf Jahre gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1370305500 |titel=Kottenheim, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Kottenheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behrendts Vorgänger Thomas Braunstein (SPD) hatte das Amt am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2014 von Toni Schüller übernommen, der das Amt 35 Jahre ausübte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Pfarrkirche St. Nikolaus ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Nikolaus (Kottenheim)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Bauplänen des Architekten [[Vincenz Statz]] wurde 1854 bis 1857 eine dreischiffige [[Neugotik|neugotische]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] in Anlehnung an Formen der [[Minoritenkirche (Köln)|Kölner Minoritenkirche]] errichtet. Am 24. September 1857 erfolgte die [[Konsekration]] der Kirche durch Bischof [[Wilhelm Arnoldi (Bischof)|Wilhelm Arnoldi]]. Der Kirchturm von 1772 wurde 1904 nach Plänen des in Kottenheim geborenen Architekten [[Caspar Clemens Pickel]] aufgestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gedächtniskapelle ====&lt;br /&gt;
Die Gedächtniskapelle in [[Romanik|romanischer]] Bauweise wurde 1922 nach Plänen des in Kottenheim geborenen Regierungs- und Baurats Nikolaus Pickel errichtet. In der Kapelle wird der Verstorbenen der beiden Weltkriege aus Kottenheim, der ermordeten Mitglieder der jüdischen Familien Gottschalk und Levy sowie des im KZ Dachau ermordeten Pfarrers [[Wilhelm Caroli]] gedacht.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Kottenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
==== Kirchenchor ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pfarr-Cäcilien-Verein Kottenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfarr-Cäcilien-Verein Kottenheim ([[Kirchenchor]]) geht 1885 aus dem Gesangverein Kottenheim hervor. Der Chor zählt 43 aktive Sängerinnen und Sänger (2010). Seine Hauptaufgabe ist die musikalische Gestaltung des [[Gottesdienst]]es an den Feiertagen des [[Kirchenjahr]]es. Es finden aber auch immer wieder kirchliche und weltliche Konzerte vor einem großen Publikum statt. Chorleiter ist seit 2000 Stephan Ring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== St.-Antonius-Bruderschaft ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St.-Antonius-Bruderschaft Kottenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St.-Antonius-Bruderschaft wurde 1693 von Pfarrangehörigen aus Kottenheim gegründet und 1697 durch Erzbischof [[Johann Hugo von Orsbeck]] bestätigt. Zweck der Bruderschaft war die Förderung des religiös-sittlichen Lebens unter ihren Mitgliedern und die Bewahrung vor geistlichen und körperlichen Übeln durch den besonderen Schutz des hl. [[Antonius von Padua]]. Die Satzung wurde 1821 und zuletzt 1847 erneuert. Die Unterstützung verunglückter Grubenarbeiter rückte in den Vordergrund. Mit Gründung des Kottenheimer [[Knappschaft]]svereins 1862 verlor die Bruderschaft jedoch immer mehr an Bedeutung. Heute besteht sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportverein TuS Fortuna Kottenheim ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fortuna Kottenheim }}&lt;br /&gt;
Der am 1. Juli 1913 als &amp;#039;&amp;#039;FC Fortuna Kottenheim&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus zur Traube&amp;#039;&amp;#039; gegründete Verein musste 1938 zwangsweise mit dem 1897 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;TV Kottenheim&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;TuS Fortuna Kottenheim&amp;#039;&amp;#039; fusionieren. Heute spielt die Fußballabteilung &amp;#039;&amp;#039;TuS Fortuna Kottenheim&amp;#039;&amp;#039; in der Kreisliga B, nachdem die Mannschaft in der Saison 2023/24 aus der Kreisliga A abgestiegen war. Außer der Fußballabteilung gibt es im „TuS“ noch eine Abteilungen für [[Tennis]], [[Tischtennis]] und [[Turnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kottenheimer Karneval (KKG 1913/14 e.V.) ====&lt;br /&gt;
Seit nun mehr 111 Jahre feiern die Kottenheimer im Vereinsleben Karneval. Über die Dorfgrenzen sind die Damensitzungen bekannt und locken jedes Jahr über 2000 Menschen ins Bürgerhaus Kottenheim. Während der gesamten karnevalistischen Zeit veranstaltet die KKG verschiedene Veranstaltungen. Ob Rot-Weiss-Blaue-Nacht am Karnevalssamstag oder die Sitzung der Kotteme Maedche im Jugendheim. Eine starke Gruppierung in der KKG ist die Prinzengarde, welche fasst 90 aktive Mitglieder zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kottenheimer-kg.de/ |titel=Karneval in Kottenheim {{!}} KKG {{!}} Kottenheimer Karnevalsgesellschaft |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bornhofenwallfahrt ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fußwallfahrt Kottenheim–Bornhofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1695 ist die erste Fußwallfahrt von Kottenheim zum [[Gnadenbild]] der Schmerzhaften Mutter Gottes im [[Kloster Bornhofen]] belegt. Seit 1719 pilgern Pfarrangehörige jährlich am 7. September nach Bornhofen zu [[Mariä Geburt]] am 8. September. Die Organisation der [[Wallfahrt]] wurde zunächst von zwei Brudermeistern übernommen, seit 1954 sind es vier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kleine Geschichte der Not und Plagen ====&lt;br /&gt;
Das Leben im 17. und 18. Jahrhundert, teilweise auch das 19. Jahrhundert, war häufig durch Not und Plagen gekennzeichnet (frühere schriftliche Quellen liegen nicht vor). Zwar soll Kottenheim vom [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618 bis 1648) kriegerisch wenig in Mitleidenschaft gezogen worden sein, aber die allgemeine Teuerung hatte auch ihre Auswirkungen. Nachfolgend eine (nicht abschließende) Auflistung der Not und Plagen aus den schriftlich überlieferten Quellen, die einen Einblick gibt über das Leben in dieser Zeit in Kottenheim. Die Auflistung dürfte für alle Eifeldörfer ähnlich sein. Die Auswirkungen auf den Alltag lassen sich nur erahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1673 sind französische Soldaten in das trierische Gebiet einmarschiert. Aus Rache für die Nichteinnahme von [[Mayen]] wird die Umgebung ausgeplündert.&lt;br /&gt;
* 1688 waren wieder französische Soldaten im Land und legten „stark belastete Contributionen“ auf. Es gab kaum eine Familie im Dorf, die nicht verschuldet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichische Erbfolgekrieg]] (1740 bis 1748) wütet in Europa. Davon ist auch wieder Kottenheim betroffen:&lt;br /&gt;
* 1743 muss Bürgermeister May eine Schuld von 100 [[Reichstaler]]n aufnehmen, um französische „[[fourage]]“ bezahlen zu können.&lt;br /&gt;
* 1748 muss die Gemeinde 15 Reichstaler „zu den österreichischen Fuhren nach [[Aachen]]“ bezahlen (in Aachen finden 1748 die Friedensverhandlungen statt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährige Krieg]] (1756 bis 1763) hatte Auswirkungen auf Kottenheim, obwohl die Kampfhandlungen ganz woanders stattfanden. Die durchziehenden französischen Truppen verlangten von der Gemeinde Geld und Sachgüter:&lt;br /&gt;
* 1761 musste die Gemeinde 8 Reichstaler Schulden aufnehmen, um „französische Sanktionen nach Limburg“ zu zahlen&lt;br /&gt;
* 1762 war Kottenheim verpflichtet, „Gäul“ (Pferde) nach [[Gießen]] zu bringen. Im selben Jahr müssen noch mal 20 Reichstaler Schulden aufgenommen werden, um Mehlsäcke nach Gießen zu liefern.&lt;br /&gt;
* 1764: obwohl der Krieg zu Ende ist, muss Kottenheim noch mal 100 Reichstaler „fouragegelder“ an die Franzosen zahlen. Dieselbe Zahlung ist auch 1767 fällig. Die Schulden lasten natürlich stark auf der Gemeinde und den Einwohnern. Die nächsten Jahrzehnte sind geprägt von dieser Schuldenlast. Bis 1776 muss der Bürgermeister 77 Bittgänge machen, um „ambtsunkösten“ bezahlen zu können. 1780 kann die Miete für das Schulhaus nicht mehr bezahlt werden.&lt;br /&gt;
* 1785 vermerkt ein erzbischöflicher Fragebogen zu Kottenheim: „Schier alles arme Leute. 1400 Rchsthr. Schulden, kein Land, kaum das nötige Brandholz.“&lt;br /&gt;
* 1816 tritt eine Hungersnot auf, die bis 1817 anhält (Ausbruch des Vulkans [[Tambora]] in [[Indonesien]]).&lt;br /&gt;
* 1842 wird eine Teuerung durch „Mißwachs“ und Mäuseplage gemeldet, die bis Sommer 1843 anhält.&lt;br /&gt;
* 1845 und 1846 ebenfalls „Mißwachs“. Zum ersten Mal tritt eine unbekannte Kartoffelkrankheit auf.&lt;br /&gt;
* 1849 strenge Kälte, die bis Ostern anhielt und zu einer starken „[[Wolf#Verhältnis des Menschen zum Wolf|Wolfsplage]]“ führte.&lt;br /&gt;
* 1849 schwere [[Cholera]] in Mayen, wovon auch Kottenheim betroffen sein dürfte&lt;br /&gt;
* 1866 wieder Cholera in Mayen mit 256 Toten in drei Monaten. In Kottenheim sterben „zwei Prozent der etwa 1200 Einwohner“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wolfsplagen“ wurden häufig aus der [[Eifel]] gemeldet. Gerade in strengen Wintern konnten Wölfe auch für Menschen gefährlich werden. In Trier gab es bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts Prozessionen gegen die Wolfsgefahr. Der letzte Wolf in Kottenheim soll „Auf dem Hufnagel“ abgeschossen worden sein (Jahreszahl unbekannt). Die Flurbezeichnung „Auf der Wolfskaul“ in der Hausener Straße, die erstmals 1528 („uff der Wolffkulen“) auftaucht, erinnert noch heute daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regelmäßige Veranstaltungen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Der geschmückte Saal des Bürgerhaus Kottenheim.jpg|alt=Karneval im Bürgerhaus Kottenheim|mini|hochkant|Damensitzungen in Kottenheim]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Kröbbelchesfest.jpg|mini|Kröbbelchesumzug 1978]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alle zwei Jahre (mit gerader Jahreszahl) findet seit 1952 in Kottenheim (in der Regel am letzten Wochenende im August) das &amp;#039;&amp;#039;Kröbbelchesfest&amp;#039;&amp;#039; statt, ein Fest zu Ehren der zu [[Kartoffelpuffer]]n (= Kröbbelche) verarbeiteten Erdfrucht. Neben den Kröbbelche, die in der Regel mit Apfelmus oder mit Brot gegessen werden, kann auch der sog. [[Döppekooche]] (= Topfkuchen, eine Art Auflauf aus geriebenen Kartoffeln) zu den typischen Gerichten dieses Ortes gerechnet werden. Die [[Kartoffel]] war zu der Zeit, als die Kottenheimer noch fast alle im [[Basalt]]abbau tätig waren, das preiswerte Grundnahrungsmittel der Bevölkerung. Neben einem einer [[Kirchweih|Kirmes]] ähnlichen Festplatz war dabei lange Jahre auch der thematisch ausgestaltete Festzug sehenswert.&lt;br /&gt;
* Des Weiteren findet jedes Jahr das vom Junggesellenverein traditionell ausgerichtete Junggesellenfest statt. Mit jährlich über 3000 Besuchern ist die Veranstaltung eine feste Größe in den Terminkalendern anderer Junggesellenvereine. Das Junggesellenfest findet jedes Jahr am Fronleichnamswochenende statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kröbbelchesfest.de/entstehung Kröbbelchesfest, Entstehung]. Abgerufen am 28. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jährlich finden im Januar und Februar die Damensitzungen der Kottenheimer Karnevalsgesellschaft statt. Im Bürgerhaus Kottenheim, welches für diesen Anlass aufwändig Jahr für Jahr karnevalistisch geschmückt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eifel-Camino ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Eifel-Camino}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zubringerweg des Eifel-Camino von [[Nickenich]] nach [[Mayen]] führt durch Kottenheim. Eine Informationsstele auf dem Schulhof weist darauf hin. Der Eifel-Camino führt von [[Andernach]] nach [[Trier]] und ist Bestandteil des [[Jakobsweg]]enetzes nach [[Santiago de Compostela]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte St. Anna in Trägerschaft der Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus&lt;br /&gt;
* Grundschule in Trägerschaft der Gemeinde&lt;br /&gt;
* Seniorenheim&lt;br /&gt;
* Stützpunktfeuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Kottenheim hat einen Haltepunkt an der [[Eifelquerbahn]]. Hier verkehren die Linien RB&amp;amp;nbsp;23 ([[Lahn-Eifel-Bahn]], Mayen Ost–Mendig–Andernach–Koblenz Stadtmitte–Koblenz Hbf–Niederlahnstein–Bad Ems–Diez–Limburg) sowie die Linie RB&amp;amp;nbsp;38 (Mayen Ost–Mendig–Andernach) der DB Regio nach dem [[Rheinland-Pfalz-Takt]] täglich alle 60 Min. Es gilt der Tarif des [[Verkehrsverbund Rhein-Mosel|VRM]] (Verkehrsverbund Rhein-Mosel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verkehren [[Regionalbusverkehr|Regionalbuslinien]] in Richtung Mayen und Andernach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Caspar Clemens Pickel (1847–1939), Architekt, der vor allem Kirchen baute, preußischer [[Baubeamter#Baurat|Baurat]]; in Kottenheim geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kottenheim.de/index.php/verwaltung/ehrenbuerger |titel=Ehrenbürger |hrsg=Ortsgemeinde Kottenheim |abruf=2020-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958: [[Heinrich Pickel]] (1883–1964), Unternehmer und Politiker (CDU), [[Mitglied des Landtages|MdL]] Rheinland-Pfalz 1947–1963; in Kottenheim geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014: Toni Schüller (* 1937), Ortsbürgermeister 1979–2014, verliehen zur Anerkennung seiner jahrzehntelangen Verdienste um die Allgemeinheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Kottenheim geboren ===&lt;br /&gt;
* Paul Milles (1926–2006), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Alfons Moog]] (1915–1999), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Kottenheim verbunden ===&lt;br /&gt;
* Wilhelm Caroli (1895–1942), katholischer Priester, NS-Opfer, lebte von 1939 bis 1941 im Zwangsruhestand in Kottenheim, hielt hier eine Predigt gegen [[Geschichte der Euthanasie#Euthanasie als Bezeichnung für nationalsozialistische Krankenmorde|Euthanasie]], weshalb er ins [[KZ Dachau]] kam, wo er starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Walter Lung&lt;br /&gt;
   |Titel=Kottenheim – ein Dorf und seine Landschaft&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Louis Schreder&lt;br /&gt;
   |Ort=Mayen&lt;br /&gt;
   |Datum=1988}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gemeindeverwaltung Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Titel=Kottenheim – einst und heute&lt;br /&gt;
   |Verlag=Görres Druckerei&lt;br /&gt;
   |Ort=Koblenz&lt;br /&gt;
   |Datum=2007}}&amp;lt;!-- Entspricht nicht den Vorgaben von WP:LIT! Danach muss sich die Literatur immer auf das Lemma beziehen und nicht auf Unterthemen.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Verschönerungs- und Verkehrsverein Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Titel=Kotteme Lede&lt;br /&gt;
   |Ort=Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Datum=1982}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johannes Schmitz&lt;br /&gt;
   |Titel=Esuh schwätzen de Kotteme …&lt;br /&gt;
   |Ort=Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Datum=1999}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Claudius Engelhardt&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Pfarrkirche in Kottenheim&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Ein Rundgang durch die Kirche und ihre Geschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=BoD – Books on Demand&lt;br /&gt;
   |Ort=Norderstedt&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7322-9829-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Horst Schlich (Bearb.)&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Arbeitskreis Kottenheimer Geschichte&lt;br /&gt;
   |Titel=Kottenheimer Flurnamen&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Vulkan-Druckerei&lt;br /&gt;
   |Ort=Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2016}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolfgang Schmid&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Geschichts- &amp;amp; Altertumsverein für Mayen und Umgebung e. V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Epitaph des Junkers Konrad Schilling von Lahnstein in Kottenheim und die Grabmalskunst der Gotik und der Renaissance im Raum Mayen-Koblenz&lt;br /&gt;
   |Verlag=Vulkan-Druckerei&lt;br /&gt;
   |Ort=Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-930821-27-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Horst Schlich (Bearb.)&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Arbeitskreis Kottenheimer Geschichte&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kottenheimer Mühle&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Vulkan-Druckerei&lt;br /&gt;
   |Ort=Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2017}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hartmut Nagel (Bearb.)&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Arbeitskreis Kottenheimer Geschichte&lt;br /&gt;
   |Titel=Kottenheimer Auswanderer nach Amerika&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Vulkan-Druckerei&lt;br /&gt;
   |Ort=Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2017}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Arbeitskreis Kottenheimer Geschichte&lt;br /&gt;
   |Titel=Weinbau in Kottenheim – Von der Römerzeit bis ins 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Verlag=Vulkan-Druckerei&lt;br /&gt;
   |Ort=Kottenheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2019}}&lt;br /&gt;
* Alexander Saftig: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kottenheimer Bornhofenwallfahrt zur schmerzhaften Mutter Gottes.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Förderverein der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Kottenheim e.&amp;amp;nbsp;V. 4.&amp;amp;nbsp;Auflage. Vulkan-Druckerei, Kottenheim 2020.&lt;br /&gt;
* Arbeitskreis Kottenheimer Geschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pedschje in Kottenheim - Besondere Pfade und Fußwege.&amp;#039;&amp;#039; Vulkan-Druckerei, Kottenheim 2024.&lt;br /&gt;
* Arbeitskreis Kottenheimer Geschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Wasser von Kottenheim - „Datt Wasse van Kottem“.&amp;#039;&amp;#039;  Vulkan-Druckerei, Kottenheim 2025.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kottenheim.de/ Offizielle Website der Ortsgemeinde Kottenheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.vordereifel.eu/html/cs_6663.html Ortsgemeinde Kottenheim auf den Seiten der Verbandsgemeinde Vordereifel]&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=3774162/95l4pz/ Kurzporträt über Kottenheim] bei [[Hierzuland]], [[SWR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13703055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4716009-3|VIAF=238787565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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