<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kottenhain</id>
	<title>Kottenhain - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kottenhain"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kottenhain&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T09:02:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kottenhain&amp;diff=2419597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TomWed: Titelbild und Hinweise auf historische Luftbilder eingefügt, Entfernung zu Blankenhain korrigiert (mit routeconverter.de geprüft)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kottenhain&amp;diff=2419597&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-10T13:45:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Titelbild und Hinweise auf historische Luftbilder eingefügt, Entfernung zu Blankenhain korrigiert (mit routeconverter.de geprüft)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Blankenhain&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/49/47.7768/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/23/14.8128/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = &lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 441&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99444&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036459&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kottenhain 1997-08-30 02.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild vom August 1997&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kottenhain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Blankenhain]] im [[Landkreis Weimarer Land]], [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Geologie ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gut Kottenhain ist 4,5&amp;amp;nbsp;km [[Luftlinie]] (Fahrstrecke rund 7 km) von Blankenhain entfernt. Die Gemarkung liegt auf einer mittleren Höhe von 441 m über NN auf der zweiten Etage einer Hochebene an einem Nordhang auf flachgründigem, grundwasserfernem, steinreichem [[Muschelkalk]]boden, der auch noch ein geringes Festhaltevermögen für Wasser besitzt. Das Grundstück ist von Feldern und im Westen von einem Wäldchen umgeben. Der Ort liegt dazu noch peripher von Alt-/[[Neudörnfeld]], [[Lengefeld]] und [[Wittersroda]] entfernt. Mit einer Ortsverbindungsstraße ist aber der Anschluss an die [[Bundesstraße 85]] und [[Landesstraße]] 2309 gegeben. Nachbardörfer sind noch [[Lotschen]] und [[Drößnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]] weist den 14. Mai 1366 als urkundliche Ersterwähnung des Weilers/Gutes nach.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 1486 fiel der Weiler wüst (&amp;#039;&amp;#039;temporäre Siedlungswüste&amp;#039;&amp;#039;, Wechsel von Auflassung und Wiederbesiedlung). 1573 war das Dorf wieder [[Gutshof]] und [[Schäferei]]; der minderwertige Boden reichte für diese Nutzung aus. Es gab sogar eine [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]], stellte man später bei Abrissarbeiten fest. 1582 wurde ein Weingarten auf dem Land des Gutes errichtet. 1839 wurde das Gut als [[Kammergut]] geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 wird für die Ortslage eine Fläche von 2,6 Hektar, 1876 für die gesamte Gemarkung rund 98 Hektar (davon 74 Hektar Ackerland) angegeben. 1945–1955 war das Anwesen Eigentum des [[Landkreis Weimar|Kreises Weimar]], dann wurde es vom [[Volkseigenes_Gut|VEG]] Neudörnfeld übernommen. 1966 wurde eine Einstufung als Denkmal geprüft, aber offenbar nicht weiter verfolgt. [[Datei:Kottenhain.JPG|mini|Der alte Gutshof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Neuvermessung 1977 und Flächenerweiterung kam das Gut zum [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Weimar-Werk]], einem großen Hersteller von Landmaschinen, der es unter anderem als Versuchsgelände und für [[Wehrerziehung|vormilitärische Ausbildung]] (siehe [[Gesellschaft für Sport und Technik]]) nutzte. Dafür fanden größere Abriss- und Umbauarbeiten mit Einzäunung der Ortslage statt, und die meisten Einwohner wurden nach Neudörnfeld umgesiedelt. Das bebaute Grundstück blieb bis 1995 nicht frei zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 hat der letzte Bewohner den Ort verlassen. Als ehemaliges [[Volkseigentum]] ging das Objekt an die [[Treuhandanstalt|Treuhand-Liegenschafts-Gesellschaft]] über; ein Verkauf zum geforderten Preis scheiterte aber und das Gut wurde zum [[Lost Place]]. 1996 bewarb sich die Kottenhain GbR um das Gut und löste damit einen [[Offene Vermögensfragen|Restitutionsanspruch]] des Landes Thüringen aus; nach einem öffentlichen Bieterverfahren konnte sie es erwerben. Später wurde noch ein gemeinnütziger Verein (Kottenhain e.V.) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen noch 13 Gebäude ohne dörfliche Anordnung auf einem 4,6 ha großen eingezäunten Grundstück. Bauliche Reste aus dem 19. Jahrhundert sind noch vorhanden. Im Jahr 2013 lebten in Kottenhain wieder 19 Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.blankenhain-online.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=53&amp;amp;Itemid=125 |text=Kottenhain auf der Website von Blankenhain. |wayback=20130928141720}} In: &amp;#039;&amp;#039;blankenhain-online.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Luftbilder von Kottenhain und Umgebung im Geoportal des Landes Thüringen ([https://geoportal.thueringen.de/gdi-th/download-offene-geodaten/download-luftbilder-und-orthophotos Downloadbereich: ]); Auswahl: Nummern 194550 1065 vom 8. April 1945, 195314 09172 vom 26. Mai 1953, 198704 0061 vom 29. April 1987, 199202 0543 vom 15. Mai 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[1] Homepage des Gutes Kottenhain (archivierte Version vom 30.12.2005): {{Internetquelle |autor=Kottenhain GbR und Kottenhain e.V. |url=http://www.kottenhain.de/ |titel=Homepage des Gutes Kottenhain |datum=2005-12 |format= |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20051230024103if_/http://www.kottenhain.de:80/ |archiv-datum=2005-12-30 |abruf=2025-10-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Webtext zur Geschichte von Kottenhain bis 1999 (verlinkt in Quelle [1], archivierte Version vom 11.05.2005): {{Internetquelle |autor=Kottenhain GbR und Kottenhain e.V. |url= http://www.uni-weimar.de/~wagner3/geschichte.pdf|titel=Dokument ohne Titel |datum=2005-05 |format=PDF |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20050511215102/http://www.uni-weimar.de/~wagner3/geschichte.pdf |archiv-datum=2005-05-11 |abruf=2025-10-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] {{Literatur |Autor=Sabine Brandt |Titel=Auferstanden aus Ruinen: Ein Dorf bei Blankenhain wird wachgeküsst |Sammelwerk=Thüringische Landeszeitung |Datum=2013-09-22 |Kommentar=Bericht über die Neubesiedlung des Ortes, online hinter Bezahlschranke |Online=https://www.tlz.de/leben/land-und-leute/article219578239/Auferstanden-aus-Ruinen-Ein-Dorf-bei-Blankenhain-wird-wachgekuesst.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7860315-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Blankenhain)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1366]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TomWed</name></author>
	</entry>
</feed>