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	<title>Kottasberge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-11-19T21:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 externer Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Dronning Maud Land]], [[Ostantarktika]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Heimefrontfjella]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Schivestolen]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=2159&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=74/19//S&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=9/40//W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AQ&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Antarktis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=360&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kottasberge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind der nördlichste, etwa 360&amp;amp;nbsp;km² große Gebirgsteil der [[Heimefrontfjella]] in [[Neuschwabenland]]. Sie bestehen aus einem zentralen Gebirgsmassiv, das durch zwei tief nach Süden eingeschnittene [[Kar (Talform)|Kare]] gegliedert wird und zwei [[Nunatak]]-Ketten, die sich von diesem Massiv nach Osten und Südwesten erstrecken. Die etwa 6&amp;amp;nbsp;km lange Nunatakkette im Osten trägt den Namen [[Arntzenrustene]] und besteht aus acht kleinen Nunatakker, die Nunatakkette im Südwesten ist etwa 14&amp;amp;nbsp;km lang und besteht aus 12 Nunatakker. Der höchste Gipfel ist der 2159&amp;amp;nbsp;m hohe [[Schivestolen]] im zentralen Massiv der Kottasberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung und Benennung ==&lt;br /&gt;
Die Kottasberge wurden von der [[Deutsche Antarktische Expedition 1938/39|Deutschen Antarktischen Expedition 1938/39]] während des ersten [[Photogrammetrie|photogrammetrischen]] Fluges am 20. Januar 1939 gesichtet. Der Flug musste jedoch wegen schlechter Sicht frühzeitig abgebrochen werden, wodurch nur dieser Teil der Heimefrontfjella gesichtet wurde. Das Gebirge wurde &amp;#039;&amp;#039;Kottas-Berge&amp;#039;&amp;#039; nach [[Alfred Kottas]] (1885–1969) benannt, dem Kapitän des Expeditionsschiffes &amp;#039;&amp;#039;[[Schwabenland (Schiff)|Schwabenland]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://141.74.33.52/stagn/Antarctic_Maps/Documents/DGK_1986_Reihe_E_Heft_24_Teil_1.pdf | wayback=20110626153457 | text=Brunk, K. (1986): Kartographische Arbeiten und deutsche Namengebung in Neuschwabenland, Antarktis. Dt. Geodät. Kommission, Reihe E, 24/I, 1-24.}} (PDF; 391&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der [[Norwegisch-Britisch-Schwedische Antarktisexpedition|Norwegisch-Britisch-Schwedischen Expedition]] 1949–52 wurde das Gebiet erneut überflogen und erkannt, dass es sich nur um den nördlichen Teil eines größeren Gebirges handelte. Auf der norwegischen topographische Karte im Maßstab 1:250.000 wird der nördliche Teil der Heimefrontfjella als {{lang|no|&amp;#039;&amp;#039;Milorgfjella&amp;#039;&amp;#039;}} bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Topographische Karte 1:250 000 Blatt D8 Heimefrontfjella Nord, Norsk Polarinstitutt, Oslo 1988&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Widerstandsorganisation {{lang|no|[[Milorg]]}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.aad.gov.au/aadc/gaz/scar/display_name.cfm?gaz_id=115614 Milorgfjella] im [[Scientific Committee on Antarctic Research|SCAR]] [[Composite Gazetteer of Antarctica]], abgerufen am 10. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Bundesregierung das mit der Entdeckung verbundene Recht der Namensvergabe durch die Deutsche Antarktische Expedition 1938/39 bestätigte&amp;lt;ref&amp;gt;Ritscher, A. (Bearb.) (1952): Bekanntmachung über die Bestätigung der bei der Entdeckung von &amp;quot;Neu-Schwabenland&amp;quot; im Atlantischen Sektor der Antarktis durch die Deutsche Antarktische Expedition 1938/39 erfolgten Benennungen geographischer Begriffe. (Amtliche Bestätigung durch das Auswärtige Amt) - Bundesanzeiger 4, Nr. 149; 1-2; 5. August 1952; Bonn.&amp;lt;/ref&amp;gt;, hat der Name &amp;#039;&amp;#039;Kottas-Berge&amp;#039;&amp;#039; Priorität und wird (in der neuen Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Kottasberge&amp;#039;&amp;#039;) auf neueren Karten wieder verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://doi.pangaea.de/10.1594/PANGAEA.58639 Haushold, A; Jung-Rothenhäusler, Frederik; Wintges, T (1997): Kottasberge, Satellite Image Map, 1:100 000, Diploma Thesis, Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research, Bremerhaven &amp;amp; Fachhochschule München]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;siehe auch [[Heimefrontfjella#Geologie|Geologie der Heimefrontfjella]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimefront Geol.jpg|mini|Geologische Übersichtskarte der Heimefrontfjella.]]&lt;br /&gt;
Die Kottasberge wurden im Südsommer 1993/94 durch eine Deutsch-Südafrikanische Expedition systematisch geologisch erforscht und [[Kartierung (Geowissenschaften)|kartiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas, R.J. &amp;amp; Jacobs, J. (1994): The 1994 German International Expedition to east Antarctica. Episodes 17: 31-32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geologisch weisen die Kottasberge im Vergleich zu den weiter südlich liegenden Teilen der Heimefrontfjella einige Besonderheiten auf. Das metamorphe [[Grundgebirge]] entstand aus einem [[Inselbogen]], der vor etwa 1100 [[Mya (Zeitskala)|mya]] mit dem [[Grunehogna-Kraton|Grunehogna-Kaapvaal-Kraton]] kollidierte. Im Gegensatz zu den übrigen Teilen der Heimefrontfjella wurde dieser Gebirgsteil nicht noch einmal im [[Kambrium]] deformiert und [[Metamorphose (Geologie)|metamorph]] überprägt. Eine [[Verwerfung (Geologie)|Störungszone]] markiert die Grenze des kambrischen Gebirges; diese verläuft unmittelbar südlich des zentralen Massivs der Kottasberge und ist in den Nunataks [[Hasselknippenova]] und [[Lauringrabben]] aufgeschlossen. Deutlich sichtbar wird diese [[Lithosphäre|Krustengrenze]] auf [[Geomagnetik|aeromagnetischen]] Aufnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://epic.awi.de/id/eprint/28508/1/Polarforsch2002_1_4.pdf Jacobs, J. et al. (2002): Magnetic susceptibilities of the different tectono-stratigraphic terranes of Heimefrontfjella, western Dronning Maud Land, East Antarctica. Polarforschung 72: 41-48.] (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Blattabdruck.JPG|mini|Blattabdruck von &amp;#039;&amp;#039;Gangamopteris cyclopteroides&amp;#039;&amp;#039; FEIST, Fundort Kottasberge.]]&lt;br /&gt;
Nach einer langen Zeit der [[Erosion (Geologie)|Abtragung]] wurden erst im [[Perm (Geologie)|Perm]] wieder [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sediment]]e abgelagert. Diese enthalten gut erhaltene Pflanzenabdrücke und Spuren von wurmartigen Tieren. In den bis zu 140&amp;amp;nbsp;m mächtigen [[Sandstein]]en sind mehrere dünne [[Kohleflöz]]chen eingebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Geologische Karte 1:25 000 Blatt Vikenegga auf PANGAEA. {{doi|10.1594/PANGAEA.138788}}&lt;br /&gt;
* Geologische Karte 1:25 000 Blatt [[Hanssonhorna]] auf PANGAEA. {{doi|10.1594/PANGAEA.686061}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimefrontfjella]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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