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	<title>Kotstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kotstein&amp;diff=366423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2026-01-24T18:08:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den medizinischen Sachverhalt. Eine Beschreibung des fossilisierten Kots findet sich unter [[Koprolith]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = K56.4&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstige Obturation des Darmes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = DB11.2&lt;br /&gt;
| Data-01 = Appendixkonkremente&lt;br /&gt;
| Code-02 = KB87.Y&lt;br /&gt;
| Data-02 = Sonstiger näher bezeichneter Darmverschluss beim Neugeborenen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kotsteine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koprolith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fekalom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faecalith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enterolith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind steinartige Gebilde, deren Kern zum Beispiel aus massiv eingedicktem [[Kot]] bestehen, um den herum sich Schichten aus Schleim und eingetrocknetem Darminhalt abgelagert haben können. Sie können auch durch Anlagerung von Darminhalt an unverdauliche [[Fremdkörper]] entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth&amp;quot;&amp;gt;Dietmar Roth und Armin Edalat: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-14-2016/steine-im-koerper Steine im Körper. Ätiologie, Diagnostik und Therapie der Konkremente]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apothekerzeitung&amp;#039;&amp;#039; 2016, Nr. 14, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehören zu den [[Darmkonkrement]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Axel M. Gressner, Torsten Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik&amp;#039;&amp;#039;: Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Chemie&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag, 2012, ISBN 978-3-540-49520-8, S. 308.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kotsteine beim Menschen ==&lt;br /&gt;
=== Vorkommen und klinische Erscheinungen ===&lt;br /&gt;
Kotsteine lagern sich bevorzugt in blind endenden Abschnitten des Darmes ab. Beim Menschen treten Kotsteine vor allem in [[Divertikel]]n des [[Colon]]s (Dickdarm), im [[Blinddarm]] (&amp;#039;&amp;#039;Caecum&amp;#039;&amp;#039;) und in der [[Appendix vermiformis]] (Wurmfortsatz) sowie in der [[Mastdarm]]ampulle (&amp;#039;&amp;#039;Ampulla recti&amp;#039;&amp;#039;) auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Kotsteine sind zu Beginn meist symptomlos. Zu Komplikationen kommt es, wenn Kotsteine einen [[Darmverschluss]] (Ileus) mit seinen Konsequenzen oder eine [[Darmperforation]] mit anschließender Bauchfellentzündung ([[Peritonitis]]) oder [[Kotabszess]] auslösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagnostik ===&lt;br /&gt;
Oft werden Kotsteine erst bei einer Operation oder im Rahmen einer [[Obduktion|Sektion]] erkannt. Kotsteine im Enddarm kann man eventuell mit dem Finger tasten. In der [[Endoskopie]] kann man sie sehen, wenn sie im untersuchten Darmlumen liegen. Im Ultraschall kann man sie manchmal als helle, schattengebende Flecken im Wurmfortsatz oder in Divertikeln erkennen. Der Ultraschall kann aber nicht zwischen Kotsteinen und Luft unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Therapie ===&lt;br /&gt;
Kotsteine, die einen Ileus oder einen Darmdurchbruch bei Blinddarmentzündung oder Divertikulitis verursacht haben, werden operativ entfernt. Kotsteine im Enddarm kann man manchmal [[Digitales Ausräumen|manuell ausräumen]] oder durch mehrfache [[Einlauf (Medizin)|Einläufe]] auflösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kotsteine bei Tieren ==&lt;br /&gt;
In der Tiermedizin spielen Kotsteine nur beim [[Hauspferd|Pferd]] eine Rolle. Hier treten Kotsteine vor allem im &amp;#039;&amp;#039;Colon dorsale dextrum&amp;#039;&amp;#039; auf, der rechten oberen Längsläge des aufsteigenden Grimmdarms. Sie verursachen jedoch selten Verstopfungen. Erst wenn sie in das Querkolon (&amp;#039;&amp;#039;Colon transversum&amp;#039;&amp;#039;) oder das kleine Colon (&amp;#039;&amp;#039;Colon descendens&amp;#039;&amp;#039;) gelangen, können sie zu einer Verlegung des Darm[[Lumen (Biologie)|lumens]] und damit zu einer [[Kolik (Pferdekrankheit)|Kolik]] führen. Auch eine Nekrose der Darmschleimhaut kann auftreten. Betroffen sind vor allem [[Araber (Pferd)|Araber]] und ihre Kreuzungen. Auslöser für Kotsteine ist häufig alkalisierendes Futter, das reich an [[Protein]], [[Phosphor]] und [[Magnesium]] ist, vor allem [[Luzerne]]heu. Kotsteine entstehen langsam. Große runde Steine haben das größte Risiko, zu einer Verstopfung (Obstipation) zu führen. Betroffene Pferde hatten zuvor häufiger Koliken oder einen Abgang kleinerer Kotsteine. Bei inkomplettem Darmverschluss treten häufig Durchfall und [[Flatulenz]]en auf. Die Diagnostik mittels Röntgenaufnahme ist unzuverlässig, etwa ein Drittel der Kotsteine werden durch dieses Verfahren nicht erkannt. Auch eine Ultraschalldiagnostik ist möglich. Die Behandlung erfolgt durch chirurgische Entfernung des Kotsteins, die Prognose ist umso besser, je eher der Kotstein erkannt wurde und wenn die Darmschleimhaut noch unverändert ist. Bei einer Perforation des Darms und Kontamination der [[Bauchhöhle]] mit Darminhalt ist eine Einschläferung meist unumgänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Norman Edward Robinson, Kim A. Sprayberry: &amp;#039;&amp;#039;Current Therapy in Equine Medicine&amp;#039;&amp;#039;, Elsevier Health Sciences, 2009, ISBN 978-1-4160-5475-7, S. 441.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.madeasy.de/4/app4.jpg Bild eines (vermeintlichen) Kotsteins im Ultraschall des Wurmfortsatzes]&lt;br /&gt;
* Deutsche Apotheker-Zeitung: [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-14-2016/steine-im-koerper Steine im Körper]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Gastroenterologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Viszeralchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferdekrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dickdarm]]&lt;/div&gt;</summary>
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