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	<title>Kostenzurechnungsprinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T00:49:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kostenzurechnungsprinzip&amp;diff=657419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<updated>2026-02-15T19:52:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kostenzurechnungsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Kostenverteilungsprinzip&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Kostenrechnung]] ein [[Grundsatz]], wonach die [[Kostenart]]en auf verschiedene [[Bezugsobjekt]]e verteilt werden müssen.  &lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Kostenzurechnung&amp;#039;&amp;#039; wird die Zuordnung von [[Kosten]] zu einem Bezugsobjekt bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Wirtschaftslexikon/YhAdBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kostenzurechnungsprinzip+lexikon&amp;amp;pg=PA1854&amp;amp;printsec=frontcover Eggert Winter, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Wirtschaftslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 2000, S. 1854]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kostenzurechnungsprinzipien begründen und legen fest, wie Kostenarten einzelnen [[Kostenträger]]n zuzuordnen sind. Sie stellen auf nachweisbare, sachlich erklärbare Zusammenhänge ab und streben eine möglichst wirklichkeitsgetreue Abbildung des Kostenanfalls an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_des_Rechnungswesens/tY5dDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kostenzurechnungsprinzip+lexikon&amp;amp;pg=PA460&amp;amp;printsec=frontcover Walther Busse von Colbe/Bernhard Pellens (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Rechnungswesens&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 460]&amp;lt;/ref&amp;gt; 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wird zwischen eindimensionalen und mehrdimensionalen Kostenzurechnungsprinzipien:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Formelsammlung_Wirtschaftsmathematik/Ht7ODwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kostenzurechnungsprinzip+eindimensional&amp;amp;pg=PA481&amp;amp;printsec=frontcover Franz W. Peren, &amp;#039;&amp;#039;Formelsammlung Wirtschaftsmathematik&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 481]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eindimensionale Kostenzurechnungsprinzipien&amp;#039;&amp;#039; beruhen auf einer &amp;#039;&amp;#039;einzigen&amp;#039;&amp;#039; Bezugsgröße, nämlich der [[Beschäftigung (Kostenrechnung)|Beschäftigung]] bei einer &amp;#039;&amp;#039;einzigen&amp;#039;&amp;#039; [[Kostenfunktion]]. &lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Verursachungsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Das Hauptprinzip beinhaltet die Regel, dass dem Kostenträger nur diejenigen Kosten belastet werden, die durch den Verbrauch an [[Produktionsfaktor]]en hierfür entstanden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Systeme_der_Kosten_und_Leistungsrechnung/-HR9mkV7RogC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kostenzurechnungsprinzip+lexikon&amp;amp;pg=PA20&amp;amp;printsec=frontcover Rainer Bramsemann, &amp;#039;&amp;#039;Systeme der Kosten- und Leistungsrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 19 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Kostenträger werden nur diejenigen Kosten zugeordnet, die bei der [[Produktion]] einer zusätzlichen Mengeneinheit anfallen bzw. bei Verzicht darauf wegfallen. Die auf die Kostenträgereinheit zurechenbaren Kosten sind somit deren [[Grenzkosten]]. Es werden die [[Einzelkosten]] sowie die beschäftigungsvariablen [[Gemeinkosten]] zugerechnet. Die Anwendung erfolgt bei der [[Grenzplankostenrechnung]].&lt;br /&gt;
** Nach dem &amp;#039;&amp;#039;Beanspruchungsprinzip&amp;#039;&amp;#039; können einem Kostenträger diejenigen Kosten zugerechnet werden, die bei der Entstehung der Mengeneinheit zusätzlich genutzt werden. Es ermöglicht neben der Zurechnung der Grenzkosten auch die Zurechnung von [[Nutzkosten]]. Bei einer Verringerung der Produktion um eine Einheit sinken die [[Gesamtkosten]] nicht in Höhe der dieser Einheit zugerechneten Nutzkosten. Es erhöht sich lediglich der Anteil der [[Leerkosten]] an den beschäftigungsfixen Kosten. Das Beanspruchungsprinzip wird in der [[Prozesskostenrechnung]] verwendet.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Durchschnittsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Die Gemeinkosten werden durchschnittlich (und nicht verursachungsgemäß) auf die Bezugsgrößen verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Pellens/Walther Busse von Colbe (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Rechnungswesens&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird meist in zwei Formen angewendet:&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Plausibilitätsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Als Bezugsobjekt wird eine andere Kostenart herangezogen. Beispielsweise können durch die Verwendung der (meist leicht ermittelbaren) [[Materialeinzelkosten]] als Beziehungszahl die [[Materialgemeinkosten]] auf die Kostenträger umgerechnet werden. Hierbei liegt die Überlegung zugrunde, dass die Höhe der Materialgemeinkosten mit der Höhe der Materialeinzelkosten in kausalem Zusammenhang steht. Je höher die Materialeinzelkosten einer Produkteinheit sind, umso mehr Materialgemeinkosten werden ihr dann zugerechnet.&lt;br /&gt;
*** {{Anker|Tragfähigkeitsprinzip}}&amp;#039;&amp;#039;Tragfähigkeitsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Dem Kostenträger werden die anteiligen Kosten entsprechend der anteiligen [[Umsatzerlös]]e (oder [[Deckungsbeitrag|Deckungsbeiträge]]) zugerechnet. Erlösstarke Produkte sollen auch einen höheren Anteil an den Kosten erhalten, da sie vermutlich auch höhere Kosten verursacht haben.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Einwirkungsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Die Kosten gelten als Ursache der [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]], ohne die sie nicht entstanden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Pellens/Walther Busse von Colbe (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Rechnungswesens&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 211&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mehrdimensionale Kostenzurechnungsprinzipien&amp;#039;&amp;#039; greifen auf mehrere Bezugsgrößen zurück, denn bestimmte Kostenarten können gleichzeitig mehreren Bezugsgrößen zugerechnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Riebel (Betriebswirt)|Paul Riebel]],  &amp;#039;&amp;#039;Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 150; ISBN 978-3409260923&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Kosten werden einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten [[Dienstleistung]] nur dann zugerechnet, wenn sie durch die [[konstitutive Entscheidung]], diesen Kostenträger herzustellen, verursacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Riebel, &amp;#039;&amp;#039;Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 96 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Identitätsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Kosten werden nur dann zugerechnet, wenn Kosten und [[Leistung (Rechnungswesen)|Leistungen]] auf dieselbe Entscheidung zurückgeführt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Pellens/Walther Busse von Colbe (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Rechnungswesens&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 342&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Identitätsprinzip ist eine Weiterentwicklung des Entscheidungsprinzips und bildet die Grundlage für die Anwendung der [[Relative Einzelkostenrechnung|relativen Einzelkostenrechnung]].&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Proportionalitätsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Insbesondere Gemeinkosten werden proportional zu bestimmten Bezugsgrößen auf die [[Kostenstelle]]n verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Pellens/Walther Busse von Colbe (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Rechnungswesens&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 563&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Tragfähigkeitsprinzip&amp;#039;&amp;#039;: Gemeinkosten werden entsprechend den Umsatzerlösen oder Deckungsbeiträgen nach Anrechnung der Einzelkosten auf den Kostenträger verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Pellens/Walther Busse von Colbe (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Rechnungswesens&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 691&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Arten werden in der [[Fachliteratur]] weder einheitlich aufgezählt noch einheitlich benannt. Eine weitere Quelle unterscheidet zwischen Verursachungsprinzip, Identitätsprinzip, Proportionalitätsprinzip, Leistungsentsprechungsprinzip, Durchschnittsprinzip, Tragfähigkeitsprinzip, Nutzungsprinzip und Deckungslast.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gablers_Wirtschafts_Lexikon/iqiyBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kostenzurechnungsprinzip+lexikon&amp;amp;pg=PA3014&amp;amp;printsec=frontcover Reinhold Sellien/Helmut Sellien, &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1988, Sp. 3023 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise bei der Kostenzurechnung beeinflusst maßgeblich das Kostenniveau und die [[Kostenstruktur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Bramsemann, &amp;#039;&amp;#039;Systeme der Kosten- und Leistungsrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anwendung der verschiedenen Arten der Kostenzurechnungsprinzipien führt zu unterschiedlichen Ergebnissen der Kostenverrechnung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Lexikon_Controlling_und_Kostenrec/yLWfBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kostenzurechnungsprinzip+lexikon&amp;amp;pg=PA388&amp;amp;printsec=frontcover Konrad Liessmann, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Controlling und Kostenrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 388]&amp;lt;/ref&amp;gt; und damit zu unterschiedlichen [[Preiskalkulation]]en mit der Folge unterschiedlicher [[Marktpreis]]e für dasselbe Produkt. Für Kalkulationszwecke muss daher eine Kostenzurechnung gefunden werden, welche die Inanspruchnahme der [[Ressource]]n möglichst genau wiedergibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kilger]]/Jochen R. Pampel/Kurt Vikas, &amp;#039;&amp;#039;Flexible Plankostenrechnung und Deckungsbeitragsrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 16 f.; ISBN 978-3834903341&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der [[Umweltpolitik]] gibt es ebenfalls ein [[Verursacherprinzip]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Hans-Jörg Hoitsch/Volker Lingnau: &amp;#039;&amp;#039;Kosten- und Erlösrechnung. Eine controllingorientierte Einführung.&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Springer, Berlin u. a. 1999, ISBN 3-540-66296-0.&lt;br /&gt;
* [[Paul Riebel (Betriebswirt)|Paul Riebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung. Grundfragen einer markt- und entscheidungsorientierten Unternehmensrechnung.&amp;#039;&amp;#039; 7., überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage. Gabler, Wiesbaden 1994, ISBN 3-409-26095-1.&lt;br /&gt;
* Marcell Schweitzer/Hans-Ulrich Küpper: &amp;#039;&amp;#039;Systeme der Kosten- und Erlösrechnung&amp;#039;&amp;#039;. 8. überarbeitete und erweiterte Auflage. Vahlen, München 2003, ISBN 3-8006-3009-5, (&amp;#039;&amp;#039;Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;), S. 55–57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4258137-0}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Controlling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostenrechnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnungswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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