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	<title>Kosilenzien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:16:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kosilenzien&amp;diff=950899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2024-10-03T07:35:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karte Bad Liebenwerda-Kosilenzien.svg|mini|Lage von Kosilenzien innerhalb der Stadt Bad Liebenwerda]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kosilenzien Dorfstrasse.JPG|mini|Blick in die Dorfstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kosilenzien Kirche 2 Ausschnitt.JPG|mini|[[Dorfkirche Kosilenzien|Kirche mit Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kosilenzien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Bad Liebenwerda]] im [[Landkreis Elbe-Elster]] in [[Brandenburg]] und liegt etwa 15 km südlich der Stadt unweit der Grenze zu [[Sachsen]] am Rande des [[Ziegram]]s, einem einstigen rund 1000 Hektar großen Moor-, Sumpf- und Torfgebiet. Im Westen des Ortes ist das Waldgebiet [[Grüne Heide (Elbe-Elster)|Grüne Heide]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat 218 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2016)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geobroker.geobasis-bb.de/gbss.php?MODE=GetProductInformation&amp;amp;PRODUCTID=33e424b4-972f-421b-9775-1716496f321b &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;] Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen am 22. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1993 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelsieck Greischel 1910 (Kreiskarte) Reichenhain IMG 7344.JPG|mini|Kosilenzien auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hütte am Burgwall.JPG|mini|Platz vor dem Burgwall bei Kosilenzien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BurgwallKose1.JPG|mini|Weg durch den Burgwall]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kosilenzien Spielplatz.JPG|mini|Sport- und Spielplatz]]&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Der Ort hatte im Laufe der Geschichte verschiedene Ortsnamen und Schreibweisen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 Kasselow&amp;lt;ref&amp;gt;Jahr nicht gesichert&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1422 Koselbitz&lt;br /&gt;
1443 Kaselwitz&lt;br /&gt;
1457 Kosilwitz&lt;br /&gt;
1501 Caselitz, Caselentz&lt;br /&gt;
1529 Kas(s)elentz, Koselentz&lt;br /&gt;
1550 Casilentz, Kasilenttzchen&lt;br /&gt;
1575 Koselentz, Koselentzigen&lt;br /&gt;
1590 Koselentzgen&lt;br /&gt;
1602 Cosilenzien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Ortsnamen des Kreises Bad Liebenwerda&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel= „Die Ortsnamen des Kreises Bad Liebenwerda“|Autor= Emilia Crome|Verlag= Akademie-Verlag|Ort= Berlin|Jahr= 1968}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vielfalt der Schreibweisen bleibt die Grundform Kozlov-ici, „Leute des Kozel“ klar erkennbar. Kozol (Niedersorbisch, Westslawisch), Kòzol – der Ziegenbock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen [[Späte Bronzezeit|später Bronzezeit]] und früher [[Eisenzeit]] entstand in der Nähe des Ortes ein Burgwall als Flieh- oder Schutzburg. Diese Erdburg maß ungefähr 400 Meter im Oval. Den Burgwall nutzten in späterer Zeit [[Germanen|germanische]] und [[Slawen|slawische]] Stämme. Am Rande des jetzigen Dorfes befindet sich außerdem ein Gräberfeld mit Urnen und Beigefäßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort entstand ungefähr um 1400 als Straßendorf. 1597 erfolgte der Bau der ersten Kirche im Ort. Während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] litten 1812 die Bauern unter ständigen Einquartierungen durchziehender Truppen. Am 16. April des gleichen Jahres vernichtete ein Großbrand mehrere Gehöfte, die Schule und die alte Kirche. Der anschließende Neubau der Kirche stürzte 1816 noch unvollendet ein. 1817 begann der Bau der heutigen Kirche, in welcher 1870 eine große und eine kleine Glocke im Kirchturm angebracht wurden. 1918 wurde die kleine Glocke zu Kriegszwecken abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erfolgte die Aufhängung einer neuen kleinen Glocke und 1939 wird die neu erbaute Schule bezogen. 1942 wurde die große Glocke für Kriegszwecke verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erfolgten weitere Baumaßnahmen im Ort. So restaurierte man 1955 den Innenraum der Kirche, installierte 1956 eine neue große Glocke, baute 1963 ein [[Feuerwehrhaus]]. 1972 erfolgte der Bau der ersten Stallanlage sowie die Errichtung der Burgwallhütte. 1975 wurde ein neues [[Konsum (Handelskette)|Konsumgebäude]] errichtet, welches heute den Jugendclub beherbergt, und 1988 entstand ein Mehrzweckgebäudes als [[Dorfgemeinschaftshaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] erfolgten in Kosilenzien zahlreiche Umbauten. Es wurden die Dorfstraße, die Gehwege und die Dorfbeleuchtung erneuert sowie Wasser- und Abwasserleitungen verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 1993 wurde Kosilenzien in die Stadt Bad Liebenwerda eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1993] StBA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juni 2022 musste der Ort aufgrund eines großen Wald- und Flächenbrandes, der in der benachbarten [[Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain|Gohrischheide]] ausgebrochen war und sich schließlich auf ca. 800 ha Fläche in Sachsen und Brandenburg ausdehnte, vorübergehend evakuiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/flammen-zwischen-brandenburg-und-sachsen-waldbrand-unter-kontrolle-experten-besorgt-wegen-hoher-temperaturen-am-sonntag/28451466.html &amp;#039;&amp;#039;Waldbrand unter Kontrolle - Experten besorgt wegen hoher Temperaturen am Sonntag&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juni 2022. Abgerufen am 26. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere historische Daten ===&lt;br /&gt;
* Kosilenzien besaß 1835 49 Wohnhäuser mit 299 Einwohnern 54 Pferde, 232 Stück Rindvieh, 380 Schafe, 5 Ziegen und 46 Schweine.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=„Übersicht der Bevölkerung und des Viehstandes im Jahre 1835“ in „Die Schwarze Elster-Unsere Heimat in Wort und Bild“|Ort=Bad Liebenwerda|Nummer=596|Jahr=1985|Seiten=8 bis 10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fielen 16 Einwohner zum Opfer.&lt;br /&gt;
* Dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fielen 18 Einwohner zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Kosilenzien war schon immer ein reines Bauerndorf und da früher der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzgraben&amp;#039;&amp;#039;, die heutige [[Kleine Röder (Schwarze Elster)|Kleine Röder]], noch wild durch den &amp;#039;&amp;#039;Ziegram&amp;#039;&amp;#039; floss, besaßen einige Bauern Kähne, die an der Kahngasse festgemacht wurden.&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Industrialisierung fanden die Bewohner des Dorfes Lohn und Brot in [[Gröditz]], [[Liebenwerda]], [[Mühlberg/Elbe]] und in der Zuckerfabrik [[Brottewitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;lt;!-- von slawischen Stämmen --- ??? siehe Diskussion --&amp;gt;vor etwa 3000–4000 Jahren im [[Ziegram]] angelegter Burgwall zählt heute zu den Bodendenkmälern im Landkreis Elbe-Elster. Direkt am neu erbauten Radwanderweg gelegen, lädt er zum Verweilen, Entspannen und auch zum Entdecken ein. Hier sind viele seltene Tier- und Pflanzenarten beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 gibt es das Burgwallfest am Pfingstwochenende. Alljährlich treffen sich viele Verwandte, Freunde und Bekannte immer zu Pfingsten am Burgwall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[M. Karl Fitzkow]]|Titel=„Zur älteren Geschichte der Stadt Liebenwerda und ihres Kreisgebietes-Heft 2“|Jahr= 1961}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wolfgang Eckelmann, Michael Ziehlke|Titel=Chronik der Stadt Liebenwerda. Hrsg. v. Verein für Stadtmarketing und Wirtschaft Bad Liebenwerda e.&amp;amp;nbsp;V.|Verlag=Winklerdruck GmbH Gräfenhainichen|Ort=Bad Liebenwerda|Jahr= 2007|Seiten=250 bis 251}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|5|88|Kosilenzien|bis=89}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/27/16/N |EW=13/20/12/E |type=city |pop=357 |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Liebenwerda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1100362185|VIAF=76146462780527772686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Elbe-Elster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Elbe-Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Liebenwerda)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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