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	<title>Kosierzewo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T17:37:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kosierzewo&amp;diff=1412853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.8.6</title>
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		<updated>2022-03-10T16:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.8.6&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Kosierzewo&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Sławno&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Sławieński&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Malechowo&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 17&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 49&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 41&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 08&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 263&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2012&amp;lt;ref name=&amp;quot;Malechowo&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 65&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = ZSL&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kosierzewo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kusserow&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]] und gehört zur [[Gmina|Landgemeinde]] [[Malechowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Malchow&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Sławieński]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Schlawe&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Kosierzewo liegt  in [[Hinterpommern]], acht Kilometer südlich der Kreisstadt [[Sławno]].   Nachbarorte von Kosierzewo sind: im Süden und Westen [[Ostrowiec (Malechowo)|Ostrowiec]] (&amp;#039;&amp;#039;Wusterwitz&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Baniewo]] (&amp;#039;&amp;#039;Banow&amp;#039;&amp;#039;), im Norden [[Kwasowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Quatzow&amp;#039;&amp;#039;) und im Osten&amp;amp;nbsp;– jenseits der [[Rakówka]] (&amp;#039;&amp;#039;Krebsbach&amp;#039;&amp;#039;) – [[Gwiazdowo (Sławno)|Gwiazdowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Quäsdow&amp;#039;&amp;#039;) und [[Janiewice]] (&amp;#039;&amp;#039;Jannewitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosierzewo liegt im [[Urstromtal]] der Rakówka, etwa 65 Meter über NN. Die höchste Erhebung in der [[Feldmark]] ist der&amp;amp;nbsp;– früher so genannte&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;Hahnenkräh&amp;#039;&amp;#039; an der Grenze zu Kwasowo mit 82 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1230 als im Besitz des Johanniterordens in Schlawe befindlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Malechowo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1273 wurde die damals nach Jocobus genannte Kirche zu Schlawe vom [[Bistum Cammin|Camminer]] [[Bischof]] [[Hermann von Gleichen]] mit elf Dörfern [[Dotation|dotiert]], darunter Kusserow. Das [[Kirchenpatronat|Patronat]] dieser Kirche hatte der [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterorden]]. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert veräußerten die Johanniter es gegen anderen Besitz in Mittelpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1472 gehört Kusserow zu den Dörfern, die Peter von [[Glasenapp (Adelsgeschlecht)|Glasenapp]] dem pommerschen Herzog [[Erich II. (Pommern)|Erich II.]] gegen Stadt und Land Pollnow eintauscht. Zwischen 1756 und 1776 werden die von [[Ramel (Adelsgeschlecht)|Ramel]] als Besitzer genannt. 1776 gehört Kusserow dem [[Münchow (Adelsgeschlecht)|Grafen von Münchow]], in dessen Eigentum sich auch das benachbarte Dorf [[Kwasowo|Quatzow]] (Kwasowo) befand. 1797 übernahm Ernst Heinrich Bogislaw [[Bonin (Adelsgeschlecht)|von Bonin]] aus dem Hause [[Nosibądy|Naseband]] das Dorf, dessen Nachfahren das [[Gutshof|Gut]] 1881 an die Familie [[Below (Adelsgeschlecht)|von Below]] zu [[Zaleskie (Ustka)|Saleske]] weitergeben, deren Enkel Hans-Joachim Görlitz &amp;amp;nbsp;– wenn auch nur für wenige Monate&amp;amp;nbsp;– letzter Gutsherr auf Kusserow war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 lebten in Kusserow 229 Einwohner. Ihre Zahl stieg bis 1905 auf 394 und betrug 1939 sogar 425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörte Kusserow zum Amts- und [[Standesamt]]sbezirk [[Kwasowo|Quatzow]] und [[Amtsgericht]]sbereich [[Sławno|Schlawe]] im [[Landkreis Schlawe i. Pom.]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der  [[Provinz Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 1945 erreichten erste Truppen der [[Rote Armee|Roten Armee]] die [[Grabow (Fluss)|Grabow]] (Grabowa). Viele Bewohner begaben sich auf die Flucht. Am 4. März verließ der Kusserower Treck das Dorf in Richtung Osten und gelangte bis nach [[Danzig]]. Die Bewohner wurden aber wieder zur Heimkehr in ihr Dorf gezwungen, wo sie im Staatsgut zuerst unter russischer, dann unter polnischer Verwaltung arbeiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Kusserow wie ganz [[Hinterpommern]] unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Die Polen gaben dem Dorf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kosierzewo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist heute ein Teil der [[Gmina]] [[Malechowo]] im [[Powiat Sławieński]] der [[Woiwodschaft Westpommern]] (bis 1998 [[Woiwodschaft Koszalin (1975–1998)|Woiwodschaft Köslin]]). 2012 wohnten in Kosierzewo etwa 263 Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Malechowo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung vor 1945 ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Kusserow gehörten bis 1945 drei Ortschaften:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Augustenhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: Mirogniew), ein Bauernhof zwei Kilometer östlich des Dorfsüdendes am Rande der Krebsbachwiesen,&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lupinenhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Łupiny), [[Vorwerk (Gutshof)|Gutsvorwerk]], zwei Kilometer östlich des Dorfnordendes am Rande der Krebsbachwiesen mit zwei Waldarbeiterhäusern; 1776&amp;amp;nbsp;– wohl aus königlichen [[Gnadengeld]]ern&amp;amp;nbsp;– angelegt,&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ujatzthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ugacie), Gutsförsterei am Rande des Krebsbachtales, zwei Kilometer nördlich von Lupinenhof, Sägewerk und zwei Waldarbeiterhäuser mit vier Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 waren die Einwohner von Kusserow fast ausnahmslos [[Evangelische Kirche|evangelischer]] Konfession. Das Dorf bildete eine eigene Kirchengemeinde, die jedoch im Verbund des [[Kirchspiel]]s [[Kwasowo|Quatzow]] (Kwasowo) stand. Es gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Sławno|Schlawe]] der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union|Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 gehörten zur Kusserower Kirchengemeinde 400 Gemeindeglieder. Das [[Kirchenpatronat]] nahm bis zu ihrem Tode im Jahre 1944 Gutsbesitzerin &amp;#039;&amp;#039;Marie Görlitz Geborene von Below&amp;#039;&amp;#039; wahr; nach ihr&amp;amp;nbsp;– als letzter Gutsherr auf Kusserow&amp;amp;nbsp;– für wenige Monate ihr Sohn &amp;#039;&amp;#039;Hans-Joachim Görlitz&amp;#039;&amp;#039;. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Walter Paul&amp;#039;&amp;#039;. Die heute in Kosierzewo lebende evangelischen Kirchenglieder gehören zum Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 leben in Kosierzewo überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Einwohner. Das Dorf ist heute Gottesdienststation der [[Parochie]] [[Ostrowiec (Malechowo)|Ostrowiec]] (&amp;#039;&amp;#039;Wusterwitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Dekanat]] [[Sławno]] im [[Bistum Köslin-Kolberg]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
Die Kusserower Kirche ist ein schlichter, aus Ziegeln und Feldsteinen errichteter Bau mit Westturm. In die Westseite sind Mühlensteine eingemauert. Das Gründungsjahr des Gotteshauses ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altar trug vor 1945 eine Darstellung der &amp;#039;&amp;#039;Kreuzigung Jesu&amp;#039;&amp;#039; und das Wappen des &amp;#039;&amp;#039;Ernst Ramell&amp;#039;&amp;#039; (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts). Die Kanzel wurde von einer &amp;#039;&amp;#039;Petrus&amp;#039;&amp;#039;figur gestützt, und vor der Brüstung waren Figuren der vier Evangelisten angebracht. Eine Taufschale stammte aus dem Jahre 1692.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die zweiklassige Schule mit einem Anbau aus dem Jahre 1930 mit zwei Lehrerwohnungen stand am Südende des Dorfes. Die letzten Schulleiter waren die Lehrer &amp;#039;&amp;#039;Jagsch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gliewe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Quade&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hintze&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft ist an die Woiwodschaftsstraße 205 Sławno–Polanów (Pollnow)–Bobolice (Bublitz) angebunden. Bis 1945 war der Ort Bahnstation an der Kleinbahnstrecke Schlawe–Pollnow–Sydow der Schlawer Bahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Vollack (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Husum 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Malechowo&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.malechowo.pl/499-4a156813848ac.htm |wayback=20140409013622 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kosierzewo (Cusserowe, Kusserow)&amp;#039;&amp;#039; auf der Website der Gemeinde Malechowo |archiv-bot=2022-03-10 16:20:11 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 11. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Malechowo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Malechowo]]&lt;/div&gt;</summary>
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