<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kosel</id>
	<title>Kosel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kosel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kosel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T04:47:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kosel&amp;diff=336927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kosel&amp;diff=336927&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-06T13:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kosel COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54.50549&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9.75438&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kosel in RD.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Rendsburg-Eckernförde&lt;br /&gt;
|Amt               = Schlei-Ostsee&lt;br /&gt;
|Höhe              = 9&lt;br /&gt;
|PLZ               = 24354&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04354/04355&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01058090&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 69N&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Holm 13&amp;lt;br /&amp;gt;24340 Eckernförde&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.kosel.sh/ www.kosel.sh]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tobias Hansen&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Laurentiuskirche (Kosel, Schwansen)-msu-2020-1929.jpg|mini|[[Rundturmkirche]] St.&amp;amp;nbsp;Laurentius]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kosel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Koslev}}, die historische Namensform) ist eine Gemeinde in [[Schwansen]] im [[Kreis Rendsburg-Eckernförde]] in [[Schleswig-Holstein]]. Die Gemeinde besteht in ihrer heutigen Form seit 1977, als sie mit dem bis dahin eigenständigen Bohnert zusammengelegt wurde, und umfasst neben Kosel und Bohnert die Orte Hülsen, Lundshof, Missunde, Ornum und Weseby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Kosel liegt etwa 5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Eckernförde]] direkt an der [[Schlei]]. Die [[Bundesstraße 76]] von Eckernförde nach [[Schleswig]] führt durch das Gemeindegebiet. Bahnanschluss besteht in Eckernförde und [[Rieseby]]. Südlich von Kosel liegt der [[Bültsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist bereits seit der [[Jungsteinzeit]] besiedelt. Außerdem wurden im Gemeindegebiet zwei [[Wikinger]]siedlungen mit Grubenhäusern und Pfostenhäusern aus der Zeit zwischen dem 9. und dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie das dazugehörige Gräberfeld gefunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterwall-Østervold.png|mini|Verlauf des Osterwalls südwestlich von Kosel]]&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter lag Kosel, dessen [[Laurentius-Kirche (Kosel)|Laurentius-Kirche]] in das 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückgeht, am Südrand dänischer Besiedlung in [[Jütland]]. Der [[Osterwall]], Teil des Befestigungssystems [[Danewerk]], verläuft einige Kilometer südlich von der Schlei zum Windebyer Noor/Eckernförder Bucht. In den mittelalterlichen Quellen ab dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörte &amp;#039;&amp;#039;Cosleve&amp;#039;&amp;#039; zum [[Bistum Schleswig]], das es als [[Lehen]] vergab. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörte es dem [[Schleswig]]er [[Domkapitel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.gemeinde-kosel.de/de/unsere-vier-schleidoerfer/ |titel=Geschichte Kosels |werk= |hrsg= |datum= |format= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2017-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Lage eines untergegangenen Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Kiel&amp;#039;&amp;#039; (Bezeichnung im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Kielfoeth&amp;#039;&amp;#039; (Bezeichnung im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) auf heutigem Koseler Gebiet ist nicht bekannt, es könnte aber im Bereich der heutigen Landzunge &amp;#039;&amp;#039;Kielfoot&amp;#039;&amp;#039; nördlich von Weseby gelegen haben. &amp;#039;&amp;#039;Kiel&amp;#039;&amp;#039; wurde zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Weseby&amp;#039;&amp;#039; 1465 an das Schleswigsche Domkapitel verkauft; anschließend (1770, 1776) gab es Vergleichsvereinbarungen über die genaue Grenzziehung zwischen Kosel, Weseby und Kiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://top.akvz.de/1301.pdf Arbeitskreis Volkszahl-Register]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zu Beginn der Neuzeit in großen Teilen Schleswigs die [[Grundherrschaft|Gutswirtschaft]] ausgeweitet wurde, Dörfer aufgehoben wurden und die bäuerliche Bevölkerung der [[Leibeigenschaft]] verfiel, blieb das Dorf Kosel als einzige Gemarkung in Schwansen davon ausgenommen, weil es nach der [[Reformation]] aus kirchlichem in königlichen Besitz übergegangen war, und bewahrte sich dadurch das Gepräge eines Bauerndorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hieß ursprünglich Kosel-Weseby. Das genaue Datum der Umbenennung ist unbekannt. In den Gemeindeverzeichnissen vor 1919 wird die Gemeinde mit dem ursprünglichen Namen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1977 wurde die Gemeinde Bohnert eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=184}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
=== Bohnert ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bohnert (Kosel)}}&lt;br /&gt;
Bohnert ({{daS|&amp;#039;&amp;#039;Bonert&amp;#039;&amp;#039;, tlw. &amp;#039;&amp;#039;Bonum&amp;#039;&amp;#039;}}), das ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zum Gut Eschelsmark gehörte, wurde 1352 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Boner&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Später findet sich auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Bonum&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname steht mit dem germanischen &amp;#039;&amp;#039;*bon&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;weiß&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;rein&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung (vgl. auch &amp;#039;&amp;#039;blank&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S.&amp;amp;nbsp;165&amp;lt;/ref&amp;gt; 1417 wurde durch den dänischen König [[Erik VII. (Dänemark)|Erich von Pommern]] bei Bohnert die [[Königsburg (Schlei)|Königsburg]] erbaut, von der jedoch nur noch die Burggräben erhalten sind. 1903 wurde eine Villa auf dem Gelände errichtet. Unweit der Königsburg befindet sich die kleine Halbinsel Finsterstern (&amp;#039;&amp;#039;Den mørke Stjerne&amp;#039;&amp;#039;), auf der im Mittelalter eine Kapelle in Andenken an den Mord an König [[Erik IV. (Dänemark)|Erik IV.]] 1250 gestanden haben soll. Außerhalb des Ortskerns befinden sich die Siedlungen Bohnertfeld und Hülsen. Hülsen ist eine frühere Kätnerstelle, die Flurbezeichnung (Hülse) weist auf Stechpalmen (vgl. auch die angeldänische Bezeichnung für Stechpalme &amp;#039;&amp;#039;hyffel&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;høffel&amp;#039;&amp;#039;), vermutlich hat es hier früher einen Hülsenhain gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik der Gemeinde Kosel, Kosel 2016, S.&amp;amp;nbsp;303&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Missunde ===&lt;br /&gt;
Der Fährort Missunde ({{daS|Mysunde}}, vom mittelalterlichen nordischen &amp;#039;&amp;#039;Mjósund&amp;#039;&amp;#039; „schmale Schleienge“) liegt südlich der Schlei und war – vor allem, da er sich an der engsten Stelle der Schlei befindet – ein wichtiger und bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert oft umkämpfter Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Mitte des 11. Jahrhunderts kam es hier zu mehreren sehr blutigen Auseinandersetzungen mit den Wenden aus [[Wagrien]]. Da diese [[Wenden]], die östlich des heutigen [[Kiel]] siedelten, häufig Plünderungszüge gen Nordwesten unternahmen, wurde die Fährstelle wiederholt abgesichert. So finden sich in [[Brodersby-Goltoft|Brodersby]] – jenseits der Schlei in [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] – Reste einer Burg und eines die Halbinsel mit dem Fähranleger abtrennenden Walles. Dieser wird ebenso wie der &amp;#039;&amp;#039;Verbindungswall&amp;#039;&amp;#039; des Danewerks bei [[Haithabu]] als [[Margarethenwall]] bezeichnet. Erstmals schriftlich erwähnt wurde Missunde 1115 unter dem Namen Versund (Fährsund).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem König [[Karl X. Gustav]] von Schweden 1656 gemeinsam mit Brandenburg die polnische Armee bei Warschau besiegt hatte, zogen seine Truppen durch Missunde, wo sie große Zerstörungen anrichteten. Im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] Anfang des 18. Jahrhunderts kam es wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen und Mitte des 19. Jahrhunderts wurde mehrmals um die Fährstelle gekämpft. Die Bewohner Missundes haben sich während dieser Kämpfe vermutlich auf die schwer zugänglichen Reste der Burg in Brodersby geflüchtet. Südlich des Ortes liegt eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Gefallenen der Gefechte von Missunde in den Jahren 1850 und 1864 ([[Gefecht von Missunde]]). Dort befindet sich das [[Ganggrab von Missunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1928 gehörte das Dorf zum Gutsbezirk Ornum. Heute ist der Ort, der rund 100 Einwohner zählt, touristisch geprägt. Im Ort gibt es einen Campingplatz; der schmale Sandstrand an der Schlei ist bei Badegästen beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fährverbindung Missunde-Brodersby ====&lt;br /&gt;
Seit 1960 verbindet eine Grundseilfähre für Personen und Kraftfahrzeuge Missunde und Brodersby. 2003 wurde sie erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 sollte die Fähre &amp;#039;&amp;#039;[[Missunde II]]&amp;#039;&amp;#039; durch eine doppelt so große solarbetriebene Fähre ersetzt werden, die 2,5 Mio. Euro gekostet hat. Nach Anlieferung des Schiffes &amp;#039;&amp;#039;[[Missunde III]]&amp;#039;&amp;#039; wurde festgestellt, dass die Windlast der mit einem Dach versehenen neuen Fähre zu groß ist und sich durch die Dimensionierung der Antriebsanlage die Fahrzeit einer Überfahrt verdoppelt. Zudem müssen die schon umgebauten Anleger erneut ertüchtigt werden. Deshalb wurde die bereits verkaufte &amp;#039;&amp;#039;Missunde II&amp;#039;&amp;#039; für die Sommersaison 2024 zurückgeholt. Sie könnte danach weiter eingesetzt werden, müsste aber für rund 1,7 Mio. Euro nach den inzwischen geänderten Sicherheitsvorschriften der Europäischen Union aufgerüstet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Arne Peters, &amp;#039;&amp;#039;Missunde II&amp;#039;&amp;#039; soll gerettet werden, Eckernförder Nachrichten vom 13. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wd b086.JPG|Schleifähre im Jahr 1894&lt;br /&gt;
Missunde II - Schlei.jpg|Schleifähre &amp;#039;&amp;#039;Missunde II&amp;#039;&amp;#039; (2020)&lt;br /&gt;
Missunde III - Liegplatz Kappeln-Ellenberg.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Missunde III&amp;#039;&amp;#039; – Liegeplatz Kappeln-Ellenberg (2024)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weseby ===&lt;br /&gt;
Der 1462 erstmals erwähnte Ort Weseby ({{daS|&amp;#039;&amp;#039;Vesby&amp;#039;&amp;#039;, seltener &amp;#039;&amp;#039;Veseby&amp;#039;&amp;#039;}}) liegt direkt an der [[Große Breite|Großen Breite]] der Schlei. Der Ortsname verweist auf ein Sumpfgebiet ([[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;veisa&amp;#039;&amp;#039;, [[altdänisch]] &amp;#039;&amp;#039;wesa&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S.&amp;amp;nbsp;688&amp;lt;/ref&amp;gt; Nahe Weseby liegt Schoolbek ({{daS|Skylbæk}}&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Vaupell: &amp;#039;&amp;#039;Kampen for Sønderjylland 1848–50&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;3, Kjøbenhavn 1867, S.&amp;amp;nbsp;223&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Landzunge nördlich von Weseby (zwischen Großer Breite und dem Missund gelegen) heißt Kielfoot ({{daS|Kilfod}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güter ===&lt;br /&gt;
==== Eschelsmark ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschelsmark 01.jpg|mini|Der alte Edelhof Eschelsmark, Zeichnung aus dem Jahr 1862]]&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert haben Angehörige der Familie Wonsfleth einen Hof gebildet. Nach der Heirat 1543 von Hans von Rantzau und Margarethe von Ahlefeld zu Saxtorf stand es im wechselnden Eigentum, zumeist im Besitz von Adelsfamilien, wie der [[Ahlefeld (Adelsgeschlecht)|von&amp;amp;nbsp;Ahlefeldt]], wie [[Conrad von Ahlefeldt]] und [[Rantzau (Adelsgeschlecht)|von Rantzau]]. Nach deren Verkauf von [[Gut Saxtorf]] auch im Besitz der von Stemann. 1786 wurde es von [[Friedrich August von Qualen]] erworben. Ab 1798 war es im Besitz von Niels Nicolai de Kløcker. 1863 erwarb es Caesar von Hildebrand, dessen Tochter Marianne von Hildebrand erbte das Gut und es war im Besitz von ihr und ihrem Ehemann  Friedrich Ludwig Wilhelm von Wedderkop. 1896 ging es an die Berenberg-Goßler, sodass Paul von Berenberg-Goßler, Sohn des Inhabers der [[Berenberg Bank]] [[Johann von Berenberg-Gossler]], Gutsherr wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henning Oldekop]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des herzogtums Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Kiel, Lipsius &amp;amp; Tischer, 1906, S. 44–45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anfang des 17. Jahrhunderts gegründete Gut Eschelsmark ({{daS|&amp;#039;&amp;#039;Eskilsmark&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Eskildsmark&amp;#039;&amp;#039;}}) wird landwirtschaftlich betrieben. Vom Herrenhaus ist nur noch der 1799 errichtete Keller erhalten. Der Ortsname verweist auf den nordischen Personennamen Eskil (altnordisch &amp;#039;&amp;#039;Áskell&amp;#039;&amp;#039;, entlehnt aus &amp;#039;&amp;#039;askr&amp;#039;&amp;#039; ≈ [[Gemeine Esche|Esche]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Neumünster 1992, S.&amp;amp;nbsp;240&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, København 1867, S.&amp;amp;nbsp;124&amp;lt;/ref&amp;gt; Gutsbesitzer Kellinghusen beteiligte sich 1920 am rechtsextremen [[Kapp-Putsch]] und führte ein [[Freikorps]] nach [[Eckernförde]], um dort das Landratsamt und das Lehrerseminar zu besetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Rolf: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_01/Demokratische_Geschichte_Band_01_Essay08.pdf Landarbeiter und Großgrundbesitzer in der Weimarer Republik am Beispiel des Altkreises Eckernförde],&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratie Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1986, S. 187&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ornum ====&lt;br /&gt;
Ornum, am Ornumer Noor und der Schlei gelegen, war ursprünglich ein Dorf, das um 1530 in ein Gut umgewandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik der Gemeinde Kosel, Kosel 2016, S.&amp;amp;nbsp;366&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war es ein Meierhof von Eschelsmark. Ab 1835 war Jakob Christian Mylord (–1846) Gutsbesitzer auf Ornum.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]], 1846, Zweiter Teil, S. 1073, Eintrag 1047.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen Witwe Julie Mylord &amp;lt;!-- Julie Catharina Friederike Mylord geb. Jensen  --&amp;gt;ließ die 1864 während des [[Gefecht von Missunde|Gefechts von Missunde]] abgebrannten Bauernkaten in Missunde wiederaufbauen, noch heute an der Inschrift „1864 JM“ an den Häusern erkennbar. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind mehrmals Gutsgebäude abgebrannt. Das Gut ist heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname wurde erstmals 1462 dokumentiert und kommt aus dem Altdänischen/Altnordischen und bezeichnet das aus der [[Allmende]] herausgenommene Land (altnordisch &amp;#039;&amp;#039;ór&amp;#039;&amp;#039;, altdänisch &amp;#039;&amp;#039;or&amp;#039;&amp;#039;≈(her)aus und altnordisch &amp;#039;&amp;#039;nema&amp;#039;&amp;#039;, altdänisch &amp;#039;&amp;#039;nima&amp;#039;&amp;#039;≈&amp;#039;&amp;#039;nehmen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Neumünster 1992, S.&amp;amp;nbsp;503&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, band 2, København 1867, S.&amp;amp;nbsp;301&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ornum gibt es den Flurnamen &amp;#039;&amp;#039;Pesthöft&amp;#039;&amp;#039;, der darauf zurückzuführen ist, dass hier viele der 1744 an einer Rinderseuche verstorbenen Tiere vergraben wurden. Zwischen Ornum und Missunde liegt ferner Ornum Mühle (&amp;#039;&amp;#039;Ornum Mølle&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Von den 14 Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] seit der Kommunalwahl 2003 sieben Sitze, die Freie [[Wählergemeinschaft]] Kosel (FWK) vier, die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] zwei und die [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2008|2008]] änderte sich die Anzahl der Sitze. Nunmehr hatten von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung die CDU acht Sitze, die FWK drei und die Grünen zwei. Die Sitzverhältnisse blieben nach der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2013|Wahl 2013]] gleich. Durch die [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2018|Kommunalwahl 2018]] erhielt die CDU sieben Sitze, die Grünen vier und die FWK zwei. Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl 2023]] verlor die CDU ihre absolute Mehrheit. Sie erhielt 6 Sitze, die FWK kam auf 4 Sitze, während die Grünen drei Sitze erhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.amt-schlei-ostsee.de/fileadmin/Downloads/Wahlen_2018/13-3.pdf |titel=Ergebnisses der Gemeindewahl |werk=amt-schlei-ostsee.de |hrsg= |datum= |format=PDF |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2018-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Silber und Blau quadriert, in der Mitte überdeckt mit einem natürlich strukturierten, flachen roten Stein mit rundem Umriss, der die Zeichnung eines griechischen Kreuzes aufweist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|576|Gemeinde Kosel, Kreis Rendsburg-Eckernförde|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaft ===&lt;br /&gt;
* [[La Mézière]] in der [[Bretagne]] (seit 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Durch die Lage an der Schlei und durch die sauberen Binnenseen im Gemeindegebiet ist Kosel ein Freizeitort, der an der Schlei mit der [[Marina Hülsen]] über einen Yachthafen verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige Schule Kosel.jpg|mini|links|Ehemalige Schule]]&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1768 bis 1778 wirkte der Schreib- und Rechenmeister [[Jürgen Kroymann (Pädagoge)|Jürgen Kroymann]] an der örtlichen Schule, die 1968 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Jürgen-Kroymann-Schule&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Ein Jahr später wurde der Schulbetrieb in Kosel eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mysunde Jættestue.jpg|mini|[[Ganggrab von Missunde]]]]&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Kosel]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale, darunter das [[Ganggrab von Missunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch gereiht nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hülsen]] (1863–1947), Offizier&lt;br /&gt;
* [[Curt von Wedderkop]] (1871–1938), Offizier&lt;br /&gt;
* [[Walter Nakonz]] (1887–1969), Bauingenieur und Industriemanager&lt;br /&gt;
* [[Jan-Friedrich Conrad]] (* 1964), [[Komponist]], [[Publizist]] und [[Heilpraktiker für Psychotherapie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jfconrad.com/kontakt/ |titel=Kontakt |datum=2017-01-13 |sprache=de |abruf=2025-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-kosel.de/ Gemeinde Kosel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4377842-2|VIAF=237430143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Rendsburg-Eckernförde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kosel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwansen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>