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	<title>Kosakenzipfel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:03:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kosakenzipfel&amp;diff=203338&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redrobsche: /* Ausgaben (Auswahl) */ Link</title>
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		<updated>2026-03-18T19:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausgaben (Auswahl): &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Sketch]] des deutschen Humoristen [[Loriot]]. Er zeigt einen heftigen Streit um das gleichnamige [[fiktiv]]e [[Dessert]]. Nach Auskunft des Obers im Sketch handelt es sich bei dem Kosakenzipfel um ein „[[Mokka (Kaffee)|Mokka]]-[[Trüffel (Pralinen)|Trüffel]]-[[Parfait]] mit einem [[Lemon Curd|Zitronencreme]]-Bällchen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sketch wurde erstmals im Dezember 1978 in der sechsten und letzten Folge der Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;[[Loriot (Fernsehserie)|Loriot]]&amp;#039;&amp;#039; ausgestrahlt. Eine gedruckte Textversion erschien 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Ehepaare Hoppenstedt und Pröhl haben sich vor fünf Jahren „auf einem Campingplatz in Klagenfurt“ kennengelernt und feiern dieses Jubiläum in einem Nobel-Restaurant. Nach dem Hauptgang sind alle in gelöster Stimmung. Zum Nachtisch bestellen die Herren die Spezialität des Hauses, den sogenannten Kosakenzipfel. Da die Paare „inzwischen so etwas wie eine Freundschaft verbindet“, bietet Hoppenstedt feierlich das „[[Pronominale Anredeform#Anrede mit du|Du]]“ an. Frau Hoppenstedt erntet Zuspruch, als sie von ihrem „[[Jodeldiplom]]“ erzählt, durch dessen Abschluss sie unabhängiger sei und „etwas Eigenes“ habe. Frau Pröhl hingegen reitet, was Frau Hoppenstedt mit „Reiter werden ja immer gebraucht“ kommentiert. Als der Ober verkündet, dass nur noch ein Kosakenzipfel vorrätig sei, beschließen die Herren Hoppenstedt und Pröhl, ihn brüderlich zu teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Pröhl beginnt, hat aber schon etwas mehr als die Hälfte verspeist, als er den Teller endlich zu Herrn Hoppenstedt hinüberschiebt. Dieser fühlt sich übervorteilt und beklagt insbesondere das fehlende Zitronencreme-Bällchen. Während Herr Pröhl das Missgeschick zunächst noch mit Humor zur Seite zu schieben versucht, bleibt Herr Hoppenstedt todernst, macht Herrn Pröhl fortwährend Vorwürfe und unterstellt ihm Absicht. Zunächst noch von ihren Ehefrauen zurückgehalten, beginnen die Herren zu streiten. Die zuvor harmonische Stimmung schlägt um, die Herren gehen unvermittelt wieder zum „Sie“ über. Als der Ober überraschend doch noch einen zweiten Kosakenzipfel serviert, ist es bereits zu spät. Die Herren möchten ihren Standpunkt weiterhin bestätigt wissen und versuchen durch suggestive Fragen, den Kellner bezüglich der Größe der übriggelassenen Hälfte zu ihren Gunsten aussagen zu lassen, worauf sich dieser aber nicht einlässt. Der Streit eskaliert, und Herr Pröhl beschließt wütend, das Restaurant zu verlassen. Während die beiden Ehefrauen bei Tische noch zu beruhigen versuchten, führen sie nun draußen den Streit ihrer Männer fort. Sie stellen fest, dass man „auf Campingplätzen eben keine Bekanntschaften machen“ solle, und beschimpfen sich gegenseitig als „Jodelschnepfe“ und „Winselstute“, gefolgt von einem finalen „Ratte!“. Unterdessen erscheint ein älterer Herr mit [[Zipfelmütze]] und bietet sich als studentischer Weihnachtsmann an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion und Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
Der Sketch wurde 1978 für die sechste und letzte Folge der Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Loriot&amp;#039;&amp;#039; produziert. Im Gegensatz zu vielen anderen Sketchen Loriots entstand er nicht im Studio. Deshalb drehte man auf [[16-mm-Film]], der sonst vor allem für die aktuelle Berichterstattung verwendet wurde und eine geringere Aufnahmequalität bot als die Studiokameras.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Stefan Lukschy]] |Titel=Der Glückliche schlägt keine Hunde. Ein Loriot Porträt |Verlag=Aufbau |Ort=Berlin |Datum=2013 |Auflage=2 |ISBN=978-3-351-03540-2 |Seiten=151–152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rolle von Herrn und Frau Hoppenstedt übernahmen [[Heinz Meier (Schauspieler)|Heinz Meier]] und [[Evelyn Hamann]]. Herr und Frau Pröhl wurden von Loriot und [[Gerda Gmelin]] gespielt. Den älteren Herrn mit der Zipfelmütze spielte [[Bruno W. Pannek]]. Der Darsteller des Kellners war bereits in der fünften Folge von &amp;#039;&amp;#039;Loriot&amp;#039;&amp;#039; im Sketch &amp;#039;&amp;#039;Rindsroulade&amp;#039;&amp;#039; als Kellner aufgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals ausgestrahlt wurde &amp;#039;&amp;#039;Loriot VI&amp;#039;&amp;#039; am 7.&amp;amp;nbsp;Dezember 1978 im [[Deutsches Fernsehen|Deutschen Fernsehen]]. Anders als in den vorhergehenden Folgen besteht zwischen den meisten Sketchen der Folge eine engere Beziehung.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Loriot und die Hochkomik.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S.&amp;amp;nbsp;290.&amp;lt;/ref&amp;gt; So treten Herr und Frau Hoppenstedt in der Folge auch noch in den Sketchen &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jodelschule]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Vertreterbesuch]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Weihnacht (Loriot)|Weihnacht]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Frau Hoppenstedts Jodelausbildung wurde vor dem &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; schon im Sketch &amp;#039;&amp;#039;Die Jodelschule&amp;#039;&amp;#039; thematisiert. Zudem tritt auch in &amp;#039;&amp;#039;Die Jodelschule&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;Weihnacht&amp;#039;&amp;#039; der ältere Herr auf und bietet seine Dienste als Weihnachtsmann an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 ordnete Loriot sein Fernsehwerk neu und machte aus den sechs 45-minütigen Originalfolgen von &amp;#039;&amp;#039;Loriot&amp;#039;&amp;#039; vierzehn Folgen mit einer Laufzeit von je 25&amp;amp;nbsp;Minuten. Während die anderen Sketche rund um die Hoppenstedts in der vierzehnten Folge &amp;#039;&amp;#039;[[Weihnachten bei Hoppenstedts]]&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst wurden, ist &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Die Jodelschule&amp;#039;&amp;#039; Teil der zehnten Folge &amp;#039;&amp;#039;Vom Jodeln, Flöten, Pfeifen, Fiedeln, von Küssen und Kosakenzipfeln&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Loriot und die Hochkomik.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S.&amp;amp;nbsp;416–417.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben wurden die beiden Sketche 1988 in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Loriots 65.&amp;amp;nbsp;Geburtstag]]&amp;#039;&amp;#039; gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Ehlert |Titel=„Das ist wohl mehr ’ne Kommunikationsstörung“. Die Darstellung von Mißverständnissen im Werk Loriots |Verlag=ALDA! Der Verlag |Ort=Nottuln |Datum=2004 |ISBN=3-937979-00-X |Seiten=446–447 |Kommentar=zugleich Dissertation an der Universität Münster 2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gedruckte Textversion von &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; erschien erstmals 1981 in &amp;#039;&amp;#039;Loriots Dramatische Werke&amp;#039;&amp;#039;. Der Auftritt des älteren Herrn am Ende fehlt darin. Die Textversion wurde seitdem in einigen weiteren Sammelbänden von Loriot aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analyse und Einordnung ==&lt;br /&gt;
Laut dem [[Kulturwissenschaft]]ler Rainer Stollmann lacht man bei &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; darüber, was für ein asoziales Wesen der Mensch ist, egal wie sozial er sich gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stollmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Stollmann |Titel=»Angst ist ein gutes Mittel gegen Verstopfung«. Aus der Geschichte des Lachens |Verlag=Vorwerk 8 |Datum=2010 |Ort=Berlin |ISBN=978-3-940384-30-0 |Kapitel=Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Loriot oder der Unterschied zwischen  Konformismus und Höflichkeit&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=168}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich sieht es der [[Germanist]] Stefan Neumann, für den &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; „eine eindrucksvolle Parabel darauf [ist], was geschieht, wenn die gesellschaftlichen Riten und Zwänge wegfallen, wenn die dünne Schicht eines kultivierten Umgangs wegbricht, die Loriot zwar einerseits stets aufs Neue zum Ziel der Satire gereicht, deren Unverzichtbarkeit er an dieser Stelle jedoch auch ganz deutlich hervorhebt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Loriot und die Hochkomik.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S.&amp;amp;nbsp;296.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988 hatte Loriot in einem Interview mit [[Hellmuth Karasek]] die Bedeutung von Umgangsformen für sich betont: „Ich liebe Umgangsformen und Umgangsregeln, weil ich glaube, daß es die einzige Möglichkeit ist, gefahrlos miteinander umzugehen. Ich glaube, daß das fahrlässige Sich-Hinwegsetzen über diese Formen immer zur Folge hat, daß die Mißverständnisse größer werden und unnötige Verletzungen auftreten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |Autor=Hellmuth Karasek |Titel=„Der Faun und sein Wunschtraum“ |Jahr=1988 |Nr=10 |Seiten=216–222 |ID=13526919}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So sind die wüsten Beschimpfungen am Ende von &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; für seine Sketche auch eher untypisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stollmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Germanisten Felix Christian Reuter präsentiert &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; als typisch männlich bzw. weiblich geltendes Kommunikationsverhalten. So sind laut [[Soziolinguistik|Soziolinguistin]] [[Deborah Tannen]] für Männer „Gespräche Verhandlungen, bei denen man die Oberhand gewinnen und behalten will und sich gegen andere verteidigt, die einen herabsetzen und herumschubsen wollen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Deborah Tannen |Titel=Du kannst mich einfach nicht verstehen. Warum Männer und Frauen aneinander vorbeireden |Verlag=Goldmann |Ort=München |Datum=1998 |Seiten=20 |Originalsprache=en |Originaltitel=You Just Don&amp;#039;t Understand. Women and Men in Conversation |Originaljahr=1990 |Originalort=New York |Übersetzer=Maren Klostermann}} Zitiert in Felix Christian Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Chaos. Komik. Kooperation.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Loriot präsentierte häufiger solche Streitgespräche zwischen Männern. Beispiele sind politische Sketche wie &amp;#039;&amp;#039;Politik und Fernsehen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Wähler fragt&amp;#039;&amp;#039; sowie der Sketch &amp;#039;&amp;#039;[[Herren im Bad]]&amp;#039;&amp;#039;. Auch in &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; wollen die beiden Männer unbedingt im Streit obsiegen, selbst dann noch, als das eigentliche Problem durch den zweiten Kosakenzipfel gelöst wurde. Als ein Versuch, seine Macht durch Geld zu demonstrieren, ist auch Pröhls scheinbar höfliches Angebot zu verstehen, die Rechnung zu übernehmen. Zudem zeigt Pröhls Kommunikation [[Patriarchat (Soziologie)|patriarchalische]] Züge, als er auf das Zuprosten der Frauen hin ungehalten fragt, ob man hier noch ein vernünftiges Gespräch führen könne, ohne ständig unterbrochen zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Christian Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Chaos. Komik. Kooperation.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;123–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Frauen sind laut Tannen Gespräche hingegen „Verhandlungen über Nähe, bei denen man Bestätigung und Unterstützung erzielen will“ und „sich davor schützen [will], von anderen weggestoßen zu werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Deborah Tannen |Titel=Du kannst mich einfach nicht verstehen. Warum Männer und Frauen aneinander vorbeireden |Verlag=Goldmann |Ort=München |Datum=1998 |Seiten=20 |Originalsprache=en |Originaltitel=You Just Don&amp;#039;t Understand. Women and Men in Conversation |Originaljahr=1990 |Originalort=New York |Übersetzer=Maren Klostermann }} Zitiert in Felix Christian Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Chaos. Komik. Kooperation.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;125.&amp;lt;/ref&amp;gt; In &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; versuchen die Frauen zunächst, den Streit zu schlichten. Dabei nehmen sie im Gegensatz zu ihren Männern auch die Perspektive des anderen ein, etwa wenn Frau Pröhl zu ihrem Mann sagt: „Du hast aber auch ganz schön zugelangt, Erich.“ Am Ende des Sketches geben die Frauen ihre Kooperation auf und beleidigen sich gegenseitig. Dabei thematisieren sie laut Reuter den Aspekt der menschlichen Bindung, etwa „Man soll eben auf Campingplätzen keine Bekanntschaften machen!“ und „[…] weil Ihr sauberer Herr Gemahl, dieser Campingcasanova, hinter allem her ist, was Beine hat!“ Auch dies sei typisch für Frauen, die solche Themen häufiger ansprächen als Männer.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Christian Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Chaos. Komik. Kooperation.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;125–126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Gespräch über die berufliche Tätigkeit der Frauen wird die Parodie auf die Selbstverwirklichung der Frau fortgesetzt, die in &amp;#039;&amp;#039;Die Jodelschule&amp;#039;&amp;#039; begonnen wurde. Dabei werden laut Neumann die „hohen Phrasen und Klischees […] noch weiter ins Absurde gesteigert.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Loriot und die Hochkomik.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S.&amp;amp;nbsp;295.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gespräch greift laut Reuter auch sexuelle Anspielungen aus &amp;#039;&amp;#039;Die Jodelschule&amp;#039;&amp;#039; auf. Wie dort das Wort „jodeln“ könne die Tätigkeit von Frau Pröhl, „Reiten“ bzw. „Reitunterricht nehmen“, für Geschlechtsverkehr stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Christian Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Chaos, Komik, Kooperation.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;295–296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben lade das Wort „Kosakenzipfel“ zu sexuellen Assoziationen ein, da „Zipfel“ unter anderem für [[Penis]] stehen kann. In dieser Bedeutung wird es auch im Sketch &amp;#039;&amp;#039;Spielwaren&amp;#039;&amp;#039; verwendet, der in &amp;#039;&amp;#039;Loriot VI&amp;#039;&amp;#039; direkt vor &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel&amp;#039;&amp;#039; gezeigt wurde. Die Frauen verweisen selbst auf die Doppeldeutigkeit des Kosakenzipfels. Nach Frau Hoppenstedts Aussage „Mit seinem Kosakenzipfel versteht Walter keinen Spaß“ lachen die beiden und deuten damit an, dass dies zweideutig gemeint war.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Christian Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Chaos, Komik, Kooperation.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;298.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Kosakenzipfel als Süßspeise ==&lt;br /&gt;
Mittlerweile kursieren viele Rezepte für den &amp;#039;&amp;#039;Kosakenzipfel,&amp;#039;&amp;#039; die jedoch mit dem im Sketch gezeigten, von Loriot erfundenen Dessert und dessen Zusammensetzung oft nicht viel gemein haben. Auch [[Konditor]]en haben Süßspeisen kreiert, die sie Kosakenzipfel nannten. So verkaufte die [[Bäckerei|Großbäckerei]] [[Kamps (Unternehmen)|Kamps]] anlässlich des 80. Geburtstags von Loriot im November 2003 in ihren Filialen hunderttausende „Kosakenzipfel“. Dabei handelte es sich um Schokoladen-[[Schokokuss|Schaumküsse]] mit dunklem Mokkaschaum und einem Zitronen-[[Trüffel (Pralinen)|Trüffel]], welche die [[Confiserie]] [[Leysieffer]] lieferte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/199841/made-in-osnabruck-kosakenzipfel-gipfel-fur-loriot |titel=Made in Osnabrück: Kosakenzipfel-Gipfel für Loriot |werk=[[Neue Osnabrücker Zeitung]] |datum=2003-11-08 |abruf=2024-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich Loriots 95. Geburtstages veröffentlichte der Geschmacksforscher [[Thomas A. Vilgis]] in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[SWR2]] am Samstagnachmittag&amp;#039;&amp;#039; ein Rezept mit Zitronencremebällchen und Mokka-Trüffelparfait.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/am-samstagnachmittag/swr2-am-samstagnachmittag/swr2-am-samstagnachmittag-rezept-zum-gastro-jet/-/id=10710046/did=22534866/mpdid=22799076/nid=10710046/13fjgif/index.html | titel=SWR2 am Samstagnachmittag - Kosakenzipfel für Loriot | zugriff=2024-01-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181110214542/https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/am-samstagnachmittag/swr2-am-samstagnachmittag/swr2-am-samstagnachmittag-rezept-zum-gastro-jet/-/id=10710046/did=22534866/mpdid=22799076/nid=10710046/13fjgif/index.html |archiv-datum=2018-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildtonträger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Loriots Vibliothek. Band 3: Familie Hoppenstedt oder eine Idylle.&amp;#039;&amp;#039; Warner Home Video, Hamburg 1984, VHS Nr.&amp;amp;nbsp;3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Loriot – Sein großes Sketch-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Warner Home Video, Hamburg 2001, DVD Nr.&amp;amp;nbsp;3 (als Teil von &amp;#039;&amp;#039;Loriot&amp;amp;nbsp;10&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Loriot – Die vollständige Fernseh-Edition.&amp;#039;&amp;#039; Warner Home Video, Hamburg 2007, DVD Nr.&amp;amp;nbsp;4 (als Teil von &amp;#039;&amp;#039;Loriot&amp;amp;nbsp;VI&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Loriot – Weihnachten bei Hoppenstedts.&amp;#039;&amp;#039; Studio Hamburg, Hamburg 2020, DVD (Teil von &amp;#039;&amp;#039;Loriot&amp;amp;nbsp;VI&amp;#039;&amp;#039; ohne &amp;#039;&amp;#039;[[Salamo-Konzert]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Loriots dramatische Werke |Verlag=Diogenes |Ort=Zürich |Datum=1981 |ISBN=3-257-01004-4 |Seiten=41–48}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Das Frühstücksei |Verlag=Diogenes |Ort=Zürich |Datum=2003 |ISBN=3-257-02081-3 |Seiten=35–41}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Gesammelte Prosa |Verlag=Diogenes |Ort=Zürich |Datum=2006 |ISBN=978-3-257-06481-0 |Seiten=41–50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stefan Neumann |Titel=Loriot und die Hochkomik. Leben, Werk und Wirken Vicco von Bülows |Verlag=Wissenschaftlicher Verlag Trier |Ort=Trier |Datum=2011 |ISBN=978-3-86821-298-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Felix Christian Reuter |Titel=Chaos, Komik, Kooperation. Loriots Fernsehsketche |HrsgReihe=[[Oliver Jahraus]], [[Stefan Neuhaus]] |Reihe=FILM – MEDIEN – DISKURS |BandReihe=70 |Verlag=Königshausen &amp;amp; Neumann |Ort=Würzburg |Datum=2016 |ISBN=978-3-8260-5898-1 |Kommentar=zugleich Dissertation an der Universität Trier 2015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sketch von Loriot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Loriot (Fernsehserie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radio Bremen (Fernsehen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redrobsche</name></author>
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