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	<title>Kortsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:30:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kortsch&amp;diff=759278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-21T14:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kortsch.jpg|mini|Gesamtansicht von Kortsch]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kortsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Corzes&amp;#039;&amp;#039;) ist mit ca. 1219 Einwohnern (Stand 2022) die größte [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[Schlanders]] im [[Vinschgau]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlanders Kortsch Gelser.jpg|mini|Der denkmalgeschützte [[Gelserhof]]]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname Kortsch ist ersturkundlich 931 in einem Diplom des ostfränkischen Königs [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich I.]] zugunsten der [[Erzbistum München und Freising|Bischofskirche Freising]] als &amp;#039;&amp;#039;Chorzes&amp;#039;&amp;#039; genannt und stammt wahrscheinlich vom lateinischen Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;curtes&amp;#039;&amp;#039;, das so viel bedeutet wie Höfe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Monumenta Germaniae Historica]]: &amp;#039;&amp;#039;Diplomata regum et imperatorum Germaniae.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden Konrads I., Heinrich I., und Ottos I.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Theodor von Sickel|Theodor Sickel]]. Hannover 1879–1884, S. 63, Nr. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die moderne Form &amp;#039;&amp;#039;Chortsch&amp;#039;&amp;#039; ist urkundlich unter anderem im Jahr 1434 bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=75, Nr. 988| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kortsch liegt auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch linken]], nördlichen Seite des [[Etschtal]]s am Fuße des Gadria-Murkegels bzw. -[[Schwemmkegel]]s, eines der größten in [[Europa]] auf ca. 800 Meter Meereshöhe. Die Grenzen von Kortsch sind der Gadria-Graben im Westen, die Eisenbahnlinie der [[Vinschgaubahn]] und die [[Etsch]] im Osten und Süden sowie die Höfe am [[Sonnenberg (Vinschgau)|Sonnenberg]] im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf wird in Unter- und Oberdorf unterteilt, die durch den Lahngraben geschieden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorfbild von Kortsch ist geprägt durch relativ viele Bauernhöfe, welche noch erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Kortsch hat 1219 Einwohner &amp;lt;small&amp;gt;(2022)&amp;lt;/small&amp;gt;. Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahrzehnten, im Gegensatz zum restlichen Gemeindegebiet, nicht stark verändert. So wurden 1931 bereits 890 Einwohner gezählt. Dies ist auch ein Grund für den guten und großen Zusammenhalt zwischen den einzelnen Vereinen bzw. auch den einzelnen Bewohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlanders Kortsch Schlipf.jpg|mini|Das denkmalgeschützte Haus &amp;#039;&amp;#039;Schlipf&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Kortsch hat durchaus eine bewegte Geschichte. Oberhalb von Kortsch, in der Nähe der Georgskapelle wurde eine Fluchtsiedlung entdeckt, welche in der Bronzezeit entstanden ist. Aber erste urkundlich belegte Zeugnisse der Besiedlung von Kortsch stammen aus der Zeit um 1000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bewässerung der Wiesen, welche sich rund um Kortsch befinden, wurden im 11. und 12. Jahrhundert [[Waal (Bewässerung)|Waale]] gebaut. Dies war sehr wichtig für die Bauern, da der [[Vinschgau]] als niederschlagsarmes Gebiet bekannt war bzw. ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kortsch wurde auch von Pestepidemien heimgesucht. Ein Großteil der Bevölkerung von Kortsch starb an den Pestepidemien im 14. und 17. Jahrhundert. Da Kortsch auf einen Schwemmkegel liegt, wurde das Dorf regelmäßig von Murenabgängen überschwemmt und vermurt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlanders Kortsch Pfarrkirche St. Johannes.jpg|miniatur|Die Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Anfangs war Kortsch eine eigenständige Gemeinde. 1928 wurde die Gemeinde Kortsch aufgelöst und als Fraktion der Gemeinde [[Schlanders]] zugeschlagen. 1938 kam es zu Straßenschlachten zwischen der einheimischen Bevölkerung und den faschistischen Anhängern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde die heutige Umfahrungsstraße gebaut, da die Fahrzeuge und Karren immer großen Probleme mit der steilen Straße am Dorfeingang hatten („Schlipf“ genannt). Dieses Problem wussten die Kortscher schon vor 1943 zu nutzen. Sie halfen gegen Bezahlung den verzweifelten Durchreisenden diese Stelle zu passieren, es entstanden sogar eigene Berufe. Auch die vier damaligen Gasthäuser profitierten davon. Doch mit dem Bau der Umfahrungsstraße und der [[Vinschgaubahn]] sind die Gastbetriebe verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutsame Ereignisse für das Dorf waren die [[Flurbereinigung]] und Planierung der Kortscher Wiesen. Die damit aufblühende Obstwirtschaft brachte den heutigen Wohlstand in das Bauerndorf. Es folgten der Beregnungsbau und die Mechanisierung sowie die Umstellung der Landwirtschaft auf Obstbau. Dank des Genossenschaftsgedankens begannen die Bauern, gemeinsame Produktionsziele zu verfolgen. Damit begann ein rascher wirtschaftlicher Aufschwung, so dass die Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[ff – Südtiroler Wochenmagazin|ff]]&amp;#039;&amp;#039; Kortsch als „Kalifornien Südtirols“ bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St.-Aegidius-Kirche (3454097718).jpg|miniatur|Die St.-Ägidius-Kirche]]&lt;br /&gt;
Sehenswert in Kortsch sind die zahlreichen Kirchen und Kapellen wie die [[Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (Kortsch)|Pfarrkirche von Kortsch]], das [[St. Ägidius (Kortsch)|Ägidius-Kirchlein]], die Laurentius-Kirche, die Friedhofskapelle, die Georgskapelle, die Kapelle auf den Kortscher Wiesen (mit Gedenktafel an Alois Wellenzohn), sowie die zahlreichen Kapellen entlang des Rosenkranzweges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Kortsch bestehen zwei Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe: eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] und eine Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Der Namenstag des Kirchenpatrons [[Johannes der Täufer]] wird am 24. Juni im ganzen Dorf gefeiert. Am ersten [[Fastensonntag]] findet jährlich das traditionelle „[[Scheibenschlagen]]“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Scherer (Künstler)|Robert Scherer]] (1928–2026), Bildhauer, Maler, Grafiker und Glaskünstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Oberegelsbacher: &amp;#039;&amp;#039;Kortscher „Holzmarcher“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039; 30, 1956, S. 72–74 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/01.01.1956/256307/94 Digitalisat], mit Abb.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kortsch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.schlanders.bz.it/ Homepage der Gemeinde Schlanders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/37/50/N |EW=10/45/20/E |type=city |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4272094-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Schlanders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1926]]&lt;/div&gt;</summary>
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