<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Korrosionsmedium</id>
	<title>Korrosionsmedium - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Korrosionsmedium"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Korrosionsmedium&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T10:43:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Korrosionsmedium&amp;diff=2738376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: Komma vor DOI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Korrosionsmedium&amp;diff=2738376&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-01T22:33:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma vor DOI&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrosionsmedium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;angreifendes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Korrosion|korrosives]] Mittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roempp2344&amp;quot;&amp;gt;J. Falbe, M. Regitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Römpp Chemie Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Stuttgart / New-York 1995, S. 2344.&amp;lt;/ref&amp;gt; – bezeichnet man einen [[Flüssigkeit|flüssigen]] oder [[gas]]förmigen Stoff, der auf damit in Berührung kommende feste Körper, insbesondere [[Metall]]e, eine korrosive Wirkung ausübt. Ein flüssiges Korrosionsmedium kann auch in Form einer Metallschmelze vorliegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTV&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;dtv-Brockhaus Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; (erarbeitet nach den lexikalischen Unterlagen von F. A. Brockhaus). Band 10, Mannheim/München 1988, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die korrosive Wirkung kann chemisch, [[Elektrochemie|elektrochemisch]] oder [[Biochemie|biochemisch]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüssigkeit als Basis ==&lt;br /&gt;
Sofern das Korrosionsmedium in seiner Basis eine Metallschmelze ist, spricht man von einer (rein) chemischen Korrosivwirkung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTV&amp;quot; /&amp;gt; In den meisten Fällen ist jedoch Wasser die Basis des Korrosionsmediums. Dann übt dieses eine elektrochemische Korrosivwirkung aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTV&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem überall gegenwärtigen gasförmigen Sauerstoff können zwar manche metallische Werkstoffe auch ohne Beteiligung eines [[Elektrolyt]]en zu [[Metalloxid]]en reagieren, meistens ist dabei jedoch Wasser beteiligt. Hierfür reicht es schon aus, wenn dieses nur in Form der allgegenwärtigen Luftfeuchtigkeit vorliegt. In der Medizin ist an das Korrosionsmedium Blut oder Speichel zu denken.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Müller: &amp;#039;&amp;#039;Beschwerden durch korrosive Metalle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Selecta das Wochenmagazin des Arztes.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 22, 2. Juni 1986, S. 1742.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzstoffe ==&lt;br /&gt;
Wenn es sich um ein Korrosionsmedium in flüssigem [[Aggregatzustand]] handelt, z. B. Wasser, können gelöste oder beigemischte [[Salze]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Chlorid]]e, [[Sulfat]]e [[Nitrat]]e, [[Nitrite]], [[Ammoniumsalz]]e), [[Säure]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schwefelsäure]]), [[Laugen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Natronlauge]]) oder in [[Lösung (Chemie)|Lösung]] durch [[Hydratation]] [[Ion]]en bildende Gase (z. B. [[Kohlenstoffdioxid|Kohlendioxid]], [[Ammoniak]], [[Schwefeldioxid]], [[Stickoxid]]e, [[Schwefelwasserstoff]]) die korrosive Wirkung verstärken. Deshalb ist [[Meerwasser]] das am häufigsten vorkommende Korrosionsmedium: Wegen seines Gehalts an gelösten Salzen wirken deren [[Anion]]en auf viele Metalle und deren [[Legierung]]en stark korrosiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält das Wasser korrosiv wirkende Mikroorganismen, spricht man von einer biochemischen Korrosion durch das Medium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzahl, Zusammensetzung und Konzentration ===&lt;br /&gt;
Es versteht sich, dass es bei den oben genannten, evtl. im Wasser enthaltenen Stoffen nicht nur auf den Gehalt als solchen ankommt, sondern auch auf die Anzahl und Zusammensetzung derselben sowie auf deren Konzentration. So kann zwar durchaus schon eine vergleichsweise geringe Konzentration eines oder mehrerer der Stoffe einen intensivierenden Einfluss auf den Korrosiveffekt des flüssigen Korrosionsmediums haben. Bei höheren Konzentrationen wird sich indessen der Korrosiveffekt in der Regel deutlich erhöhen. Ein Korrosionsmedium im stark sauren Bereich ([[pH-Wert]] 0 bis 2) wird beispielsweise eine merkbar stärkere Korrosivwirkung erzielen als ein Korrosionsmedium im schwach sauren Bereich (pH-Wert &amp;gt;2 bis &amp;lt;7). Ähnlich verhält es sich bei basischen (insbesondere alkalischen) Korrosionsmedien (pH-Wert &amp;gt; 7 bis 14) und bei solchen, die gelöste Salze und/oder bestimmte Gase (s.&amp;amp;nbsp;o.) enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrosivwirkung auf Metalle ==&lt;br /&gt;
Die korrosive Wirkung des Korrosionsmediums beruht auf der Eigenschaft von Metallen, dass sie, wenn sie mit Elektrolyten in Berührung kommen, dazu neigen, in den thermodynamisch begünstigten Ionenzustand überzugehen. Kommen sie dagegen mit Nichtelektrolyten (z.&amp;amp;nbsp;B. Gasen) in Kontakt, so streben sie – unter Bildung von Verbindungen – einen Übergang in thermodynamisch stabilere, energieärmere Zustände an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roempp2344&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkung äußerer Einflüsse ==&lt;br /&gt;
Die korrosive Wirkung wird auch durch Temperatur und Bewegung (ruhend oder strömend) des Korrosionsmediums beeinflusst. Des Weiteren hat eine statische oder dynamische Belastung des dem Korrosionsmedium ausgesetzten metallischen Werkstoffes Einfluss auf die korrosive Wirkung. So kann durch [[Zugspannung]] oder überlagerte niederfrequente Zugschwellspannung im Zusammenwirken mit einem Korrosionsmedium das Auftreten von [[Spannungsrisskorrosion]] begünstigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roempp2345&amp;quot;&amp;gt;J. Falbe, M. Regitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Römpp Chemie Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Stuttgart / New-York 1995, S. 2345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Höherfrequente Wechselbelastung des metallischen Werkstoffes dagegen kann bei gleichzeitiger Einwirkung eines Korrosionsmediums zu [[Schwingungsrisskorrosion]] führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roempp2345&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
Maßnahmen, um Metalle vor der Einwirkung von Korrosionsmedien zu schützen, sind&lt;br /&gt;
* Schutzschichten aller Art, um Korrosionsmedien vom Metall fernzuhalten;&lt;br /&gt;
* Kontakt mit unedleren Metallen, was bewirkt, dass zuerst nur diese korrodieren, bis davon nichts mehr unkorrodiert vorliegt (siehe z. B. [[Verzinken]], [[Opferanode]]);&lt;br /&gt;
* [[Passivierung]], die z. B. bei [[Aluminium]] eine natürliche Schutzschicht bildet, deren Dicke aber auch verstärkt werden kann (siehe [[Eloxieren]]);&lt;br /&gt;
* Aufgabe eines künstlichen [[Elektrochemisches Potential|elektrochemischen Potentials]] (z.&amp;amp;nbsp;B. ca. 500 bis 600 mV) auf den dem Korrosionsmedium ausgesetzten, gegebenenfalls mechanisch belasteten (siehe oben) metallischen Werkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Spannungsrisskorrosion]]&lt;br /&gt;
* [[Schwingungsrisskorrosion]]&lt;br /&gt;
* [[Spannungsreihe]]&lt;br /&gt;
* [[Rost]]&lt;br /&gt;
* [[Kupferacetat|Grünspan]]&lt;br /&gt;
* [[Patina]]&lt;br /&gt;
* [[Meerwasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Korrosion.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Mannesmannröhren-Werke, 1970.&lt;br /&gt;
* Fonds der Chemischen Industrie: &amp;#039;&amp;#039;Korrosion/Korrosionsschutz.&amp;#039;&amp;#039; Folienserie und Textheft Nr. 8, Frankfurt am Main 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* HaustechnikDialog - SHKwissen: [http://www.haustechnik.de/shkwissen/Tag/6564/Gasfoermiges-Korrosionsmedium Gasförmiges Korrosionsmedium]&lt;br /&gt;
* Prof. Blumes Bildungsserver für Chemie: {{Webarchiv | url= http://www.chemieunterricht.de/dc2/Wasser/w-korros.htm | archive-is= 20110618 | text=Wasser als Korrosionsmedium}}&lt;br /&gt;
* W. Oberparleiter: &amp;#039;&amp;#039;Einfluß von Prüffrequenz und Salzgehalt des Korrosionsmediums auf die Korrosionsermüdung von Stählen bei betriebsähnlichen Lastabläufen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Materials and Corrosion.&amp;#039;&amp;#039; Volume 37, Ausgabe 7, 1986, S. 391–397, [[doi:10.1002/maco.19860370704]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrosion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
	</entry>
</feed>