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	<title>Korpussprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:18:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Korpussprache&amp;diff=767790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wi-luc-ky: bibliograph. Erg./Korr., ISBN-13 erst ab 2007; wls; param sort; wikisyntax-fix</title>
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		<updated>2022-02-27T23:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bibliograph. Erg./Korr., ISBN-13 erst ab 2007; wls; param sort; wikisyntax-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korpussprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trümmersprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[ausgestorbene Sprache]]n, die durch [[Textkorpus|Textkorpora]] dokumentiert sind. Der Unterschied zwischen beiden Begriffen besteht hierbei im Umfang der Textüberlieferung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korpussprachen ==&lt;br /&gt;
Korpussprachen lassen sich in &amp;#039;&amp;#039;Großkorpus-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kleinkorpussprachen&amp;#039;&amp;#039; unterteilen. Großkorpussprachen haben ein außerordentlich großes Korpus, mit dem sich die [[Grammatik]] und [[Wortschatz|Lexik]] einer Sprache vollständig oder nahezu vollständig belegen lassen. Beispiele für Großkorpussprachen sind [[Latein]], [[Sanskrit]], [[Altgriechische Sprache|Altgriechisch]] oder [[Altnordische Sprache|Altwestnordisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinkorpussprachen sind durch die Überlieferung von nur wenigen Texten nur unvollständig belegt. Da sich anhand eines kleinen überlieferten Korpus meist nicht alle Formen rekonstruieren lassen, sind die grammatische Struktur und der [[Wortschatz]] einer Korpussprache in solchen Fällen nur sehr unvollständig zu ermitteln. Als Beispiele für Kleinkorpussprachen sind das hauptsächlich durch die [[Wulfilabibel]] überlieferte [[Gotische Sprache|Gotische]] oder das [[Altsächsische Sprache|Altsächsische]] zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trümmersprachen ==&lt;br /&gt;
Sprachen, die nur durch wenige [[Inschrift]]en oder Worte und Eigennamen in anderssprachigen Texten überliefert sind, verfügen über einen nur sehr eingeschränkt bekannten Wortschatz und entsprechend meist nur unvollständig bekannte [[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]]. Diese Sprachen werden Trümmersprachen genannt und es lassen sich oft nur Verbformen der [[Person (Grammatik)|dritten Person]] und einige [[Kasus]]formen bestimmen. In einzelnen Fällen lassen sich auch die [[Genetische Verwandtschaft (Linguistik)|Verwandtschaftsverhältnisse]] zu anderen bekannten Sprachen nicht oder nur unvollständig abklären, sodass man von &amp;#039;&amp;#039;totalen Trümmersprachen&amp;#039;&amp;#039; spricht. Beispiele für Trümmersprachen sind [[Etruskische Sprache|Etruskisch]], [[Iberische Sprache|Iberisch]], [[Festlandkeltische Sprachen|Festlandkeltisch]] oder [[Illyrische Sprache|Illyrisch]]. Der Begriff lässt sich auch auf andere [[Sprachstufe]]n einer bestimmten Sprache anwenden, beispielsweise die [[Ogham]]-Inschriften des ansonsten gut überlieferten [[Altirische Sprache|Altirischen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der teilweise [[synonym]] gebrauchte Begriff &amp;#039;&amp;#039;Restsprache&amp;#039;&amp;#039; sollte laut [[Jürgen Untermann]] nur dann verwendet werden, wenn die Überlieferung der jeweiligen Sprache als Trümmersprache dem Umstand geschuldet ist, dass die Sprache schon zur Zeit der Überlieferung nur noch eine untergeordnete [[Soziolinguistik|gesellschaftliche Rolle]] innehatte, weil sie bereits damals beispielsweise vom Lateinischen verdrängt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jürgen Untermann]] |Titel=Zu den Begriffen Restsprache und Trümmersprache |Hrsg=[[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]] |Sammelwerk=Germanische Rest- und Trümmersprachen |Ort=Berlin/New York |Datum=1989 |Reihe=Reallexikon der Germanischen Altertumskunde – Ergänzungsbände |BandReihe=3 |HrsgReihe=Heinrich Beck, Herbert Jahnkuhn, [[Reinhard Wenskus]] |Verlag=De Gruyter |ISBN=3-11-011948-X |Seiten=15–19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Germanische Rest- und Trümmersprachen |Hrsg=[[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]] |Ort=Berlin/New York |Datum=1989 |Reihe=[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]] – Ergänzungsbände |BandReihe=3 |HrsgReihe=Heinrich Beck, Herbert Jahnkuhn, [[Reinhard Wenskus]] |Verlag=De Gruyter |ISBN=3-11-011948-X |Kommentar=Reprint 2012}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jürgen Untermann]] |Titel=Trümmersprachen zwischen Grammatik und Geschichte |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften / Springer-Verlag |Ort=Opladen |Datum=1980 |Umfang=40 |Sprache=de |Reihe=Vorträge |BandReihe=G 245 |HrsgReihe=[[Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften]] |ISBN=3-531-07245-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korpussprache| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachtyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wi-luc-ky</name></author>
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