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	<title>Korpsabteilung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:19:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Korpsabteilung&amp;diff=2094345&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Panzerrene50: Befehl war am 1. September, Ausführung am 14. September.</title>
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		<updated>2025-05-04T17:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Befehl war am 1. September, Ausführung am 14. September.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korpsabteilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden provisorische Großverbände der deutschen [[Wehrmacht]] in [[Division (Militär)|Divisionsgröße]] bezeichnet, die in den Jahren 1943 und 1944 aufgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstellung ==&lt;br /&gt;
Während des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]] erlitten die Verbände der deutschen Wehrmacht im Verlauf des Jahres 1943 große Verluste. Dies betraf vor allem die deutschen [[Infanteriedivision]]en, die dem vermehrten Artillerie- und Panzereinsatz der Roten Armee zunehmend hilflos gegenüberstanden. Die Verluste konnten bei vielen Divisionen nicht mehr durch neue Soldaten ersetzt werden, sodass deren Einsatzstärken und Kampfkraft drastisch absanken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer277&amp;quot;&amp;gt;Scherzer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, S. 277&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 2. November 1943 wurden deshalb erstmals jeweils drei dezimierte Divisionen zu Korpsabteilungen zusammengelegt. Diese Korpsabteilungen waren als „Infanterie-Division neuer Art“ gegliedert, wobei die Regimenter als Divisions-Gruppen bezeichnet wurden. Sie führten jedoch zur Feindtäuschung die Kommandozeichen von [[Korps]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer277&amp;quot;/&amp;gt; Um die Tradition zu wahren und eine eventuelle Wiederaufstellung zu erleichtern, führten die drei Divisions-Gruppen die Nummer und die Ersatztruppenteile der Division aus der sie hervorgegangen waren. Das Artillerieregiment und die anderen [[Divisionstruppe]]n führten die Nummer und [[Tradition]] der ersten der drei Ausgangsdivisionen fort, welche auch den Stab der Korpsabteilung bildete. Infolge der sich weiter verschlechternden Kriegslage wurde eine Wiederaufstellung der Divisionen utopisch. Sämtliche noch existierenden Korpsabteilungen wurden später in Infanterie-Divisionen umbenannt und die Nummern und Traditionen der jeweils 2. und 3. Ursprungsdivision erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Heeresgruppe Süd]] wurden die Korpsabteilungen &amp;quot;A&amp;quot;, &amp;quot;B&amp;quot; und &amp;quot;C&amp;quot;, bei der [[Heeresgruppe Mitte]] die Korpsabteilungen &amp;quot;D&amp;quot; und &amp;quot;E&amp;quot; aufgestellt. Im März 1944 wurde bei der [[Heeresgruppe Südukraine]] die Korpsabteilung &amp;quot;F&amp;quot; gebildet. Letztmals wurden Korpsabteilungen &amp;quot;G&amp;quot; und &amp;quot;H&amp;quot; nach der katastrophalen Niederlage der Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944 gebildet. (→[[Operation Bagration]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Korpsabteilungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Korps-Abteilung A]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: aus der [[161. Infanterie-Division (Wehrmacht)|161.]], [[293. Infanterie-Division (Wehrmacht)|293.]] und [[355. Infanterie-Division (Wehrmacht)|355.]] Infanterie-Division hervorgegangen, wurde am 27. Juli 1944 in 161. Infanterie-Division umbenannt und nach dem 20. August 1944 bei [[Iași|Jassy]] in [[rumänien|Ostrumänien]] vernichtet (→[[Operation Jassy-Kischinew]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer278&amp;quot;&amp;gt;Scherzer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, S. 278&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Korps-Abteilung B]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: aus der [[112. Infanterie-Division (Wehrmacht)|112.]], [[255. Infanterie-Division (Wehrmacht)|255.]] und [[332. Infanterie-Division (Wehrmacht)|332.]] Infanterie-Division hervorgegangen, wurde im Zeitraum vom 24. Januar bis 17. Februar 1944 während der [[Dnepr-Karpaten-Operation|Kesselschlacht von Korsun]] vernichtet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer278&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Korps-Abteilung C]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: aus der [[183. Infanterie-Division (Wehrmacht)|183.]], [[217. Infanterie-Division (Wehrmacht)|217.]] und [[339. Infanterie-Division (Wehrmacht)|339.]] Infanterie-Division gebildet, wurde während der [[Lwiw-Sandomierz-Operation]] in einem Kessel bei [[Brody (Ukraine)|Brody]] am 22. Juli 1944 vernichtet, die geplante Umbenennung in [[183. Infanterie-Division (Wehrmacht)|183. Infanterie-Division]] fand nicht mehr statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer278&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korpsabteilung D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Zusammenlegung der [[56. Infanterie-Division (Wehrmacht)|56.]] und [[262. Infanterie-Division (Wehrmacht)|262.]] Infanterie-Division, wurde während des sowjetischen Angriffs auf [[Witebsk]] vom 22. Juni 1944 bis zum 28. Juni 1944 fast zerschlagen (→[[Operation Bagration]]) und vier Wochen später mit einer Grenadier-Brigade und zwei Grenadier-Regimentern neu aufgestellt, am 10. September 1944 in [[56. Infanterie-Division (Wehrmacht)|56. Infanterie-Division]] umbenannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer280&amp;quot;&amp;gt;Scherzer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, S. 280&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korpsabteilung E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: aus der [[251. Infanterie-Division (Wehrmacht)|251.]], [[137. Infanterie-Division (Wehrmacht)|137.]] und [[86. Infanterie-Division (Wehrmacht)|86.]] Infanterie-Division gebildet, wurde in [[Weißrussland]] und [[Polen]] eingesetzt und am 16. Oktober 1944 in 251. Infanterie-Division umbenannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer280&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korpsabteilung F&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Nachdem der [[62. Infanterie-Division (Wehrmacht)|62.]] Infanterie-Division bereits die Reste der [[38. Infanterie-Division (Wehrmacht)|38.]] Infanterie-Division zugeführt worden waren, bildete diese Division zusammen mit der [[123. Infanterie-Division (Wehrmacht)|123.]] Infanterie-Division im März eine neue Korpsabteilung. Diese wurde am 20. Juli 1944 in [[62. Infanterie-Division (Wehrmacht)|62. Infanterie-Division]] umbenannt und nach dem 20. August 1944 bei [[Iași|Jassy]] in [[rumänien|Ostrumänien]] vernichtet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer290&amp;quot;&amp;gt;Scherzer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, S. 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korpsabteilung G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: im Juli 1944 aus den Resten der [[299. Infanterie-Division (Wehrmacht)|299.]], [[260. Infanterie-Division (Wehrmacht)|260.]] und [[337. Infanterie-Division (Wehrmacht)|337.]] Infanterie-Division in [[Ostpreußen]] gebildet, wurde am 14. September 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tessin299&amp;quot;&amp;gt;Tessin: &amp;#039;&amp;#039;Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. Neunter Band: Die Landstreitkräfte 281-370.&amp;#039;&amp;#039;, Siehe 299. Infanterie-Division&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[299. Infanterie-Division (Wehrmacht)|299. Infanterie-Division]] umbenannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer306&amp;quot;&amp;gt;Scherzer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, S. 306&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korpsabteilung H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: im Juli 1944&amp;lt;ref&amp;gt;Hinze: &amp;#039;&amp;#039;Ostfrontdrama 1944&amp;#039;&amp;#039;, S. 434 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der [[95. Infanterie-Division (Wehrmacht)|95.]], [[197. Infanterie-Division (Wehrmacht)|197.]] und [[256. Infanterie-Division (Wehrmacht)|256.]] Infanterie-Division hervorgegangen und in [[Litauen]] eingesetzt, wurde am 10. September in [[95. Infanterie-Division (Wehrmacht)|95. Infanterie-Division]] umbenannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer306&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Korpsgruppe]]&lt;br /&gt;
*[[Armeeabteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Veit Scherzer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Formationsgeschichte des Heeres und des Ersatzheeres 1939 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Scherzers Militär-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-11-0.&lt;br /&gt;
* Rolf Hinze: &amp;#039;&amp;#039;Ostfrontdrama 1944. Rückzugskämpfe Heeresgruppe Mitte.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01138-7.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Lange: &amp;#039;&amp;#039;Korpsabteilung C vom Dnjeper bis nach Polen, (November 1943 – Juli 1944). Kampf einer Infanterie-Division auf breiter Front gegen große Übermacht. Kampf im Kessel und Ausbruch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Vowinckel, Neckargemünd 1961 (&amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht im Kampf&amp;#039;&amp;#039; 28).&lt;br /&gt;
* Georg Tessin: &amp;#039;&amp;#039;Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. Neunter Band: Die Landstreitkräfte 281-370.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)|!Korpsabteilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Panzerrene50</name></author>
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