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	<title>Koroni - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koroni&amp;diff=557400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: + Persönlichkeiten</title>
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		<updated>2025-08-28T19:43:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Persönlichkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem griechischen Ort Koroni in Messenien. Für weitere Bedeutungen siehe [[Koroni (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindebezirk Griechenland&lt;br /&gt;
|Name= Koroni&lt;br /&gt;
|Name-el-Gen= Κορώνης&lt;br /&gt;
|Name-el-Nom= Κορώνη&lt;br /&gt;
|Region= [[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk= [[Messenien (Regionalbezirk)|Messenien]]&lt;br /&gt;
|Gemeinde= [[Pylos-Nestor]]&lt;br /&gt;
|Höhe= 0 bis 60&lt;br /&gt;
|Höhenbezugspunkt= &lt;br /&gt;
|Fläche= 104.646&lt;br /&gt;
|Einwohner= 4366&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle= 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte= &lt;br /&gt;
|CODE= 440502&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften= 10&lt;br /&gt;
|Website= &lt;br /&gt;
|lat_deg= 36&lt;br /&gt;
|lat_min= 47&lt;br /&gt;
|lat_sec= 46&lt;br /&gt;
|lon_deg= 21&lt;br /&gt;
|lon_min= 57&lt;br /&gt;
|lon_sec= 29&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk-Lagebild= Datei:DE Koronis.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koroni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Κορώνη}} {{F.Sg.}}) ist eine Kleinstadt im südöstlichen [[Messenien (Regionalbezirk)|Messenien]] in [[Griechenland]] und seit 2011 ein Gemeindebezirk der Gemeinde [[Pylos-Nestor]]. Koroni war von 1997 bis Ende 2010 Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koroni - Stadt und Hafen 2.JPG|mini|links|Koroni – Stadt, Hafen und Festung von Westen]]&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in einer Bucht an der Ostküste der messenischen Halbinsel etwa 50 Kilometer südlich von [[Kalamata]] und 30 Kilometer östlich von [[Methoni (Messenien)|Methoni]]. Westlich der Stadt ist die Landschaft leicht hügelig, das Landschaftsbild wird durch [[Olivenbaum]]plantagen geprägt. Die Stadt liegt auf dem Rücken einer Landzunge, die in den Messinischen Golf hinausragt.&lt;br /&gt;
Auf dem Plateau der Landzunge liegt die Festung Koroni, die Stadt liegt dahinter landeinwärts, sowie mit dem Zentrum und Hafen nördlich der Festung.&lt;br /&gt;
In naher Umgebung zur Stadt befinden sich einige Sandstrände, bekannt sind insbesondere die auf der südlichen Seite der Festung gelegenen Strände Zaga und Memi (Παραλία Ζάγκα, Παραλία Μέμι). Zur Gliederung siehe [[Pylos-Nestor#Gemeindegliederung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koroni Taygetos.jpg|mini|links|Koroni von Westen, dahinter das [[Taygetos]]-Gebirge]]&lt;br /&gt;
Die antike Stadt Koroni bzw. damals &amp;#039;&amp;#039;Korone&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurde vermutlich 369 v. Chr. gegründet im Zusammenhang mit der Befreiung Messeniens von Sparta. Sie lag in der Nähe des heutigen Ortes [[Petalidi]]. Dort sind noch Mauerreste aus römischer Zeit sowie die alte Hafenmole unter Wasser erhalten. Der römische Reiseschriftsteller [[Pausanias Periegetes|Pausanias]] berichtet aus dem antiken Korone. Die Stadt, die ab dem 4. Jahrhundert Bischofssitz war, wurde im 9. Jahrhundert verlassen und an den heutigen Standort verlegt, an der sich bereits die antike Stadt Asine befand. Aus dieser Zeit sind noch die [[Agios Andreas (Messini)|Reste eines Apollon-Tempels]] erhalten, die in eine byzantinische Basilika umgebaut wurde und an deren Stelle heute die Kirche Agia Sophia steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 6. bis 7. Jahrhundert wurde auf den Ruinen der Stadt eine Burganlage errichtet, die bis heute ohne Unterbrechung genutzt wird. Die Burg erstreckt sich über die strategisch günstige Landspitze am Eingang zum [[Messenischer Golf|Golf von Messenien]] und war mit ihren steil ins Meer abfallenden [[Klippe]]n von drei Seiten natürlich geschützt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koroni Agia Sophia.jpg|mini|links|Agia Sofia]]&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert spielte die Hafenstadt Koroni, zusammen mit [[Methoni (Messenien)|Methoni]] eine Schlüsselrolle in der Geschichte des Handels und der venezianisch-byzantinischen Beziehungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fiorella&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Danila A. R. Fiorella |Titel=Insediamenti albanesi nella Daunia tardo medievale |Verlag=Centro Grafico S.r.l |Ort=Foggia |Datum=1999 |Seiten=6 |Sprache=it |Online=http://www.archeologiadigitale.it/attidaunia/pdf/18-fiorella.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2016-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koroni wurde 1200 von dem genuesischen Seeräuber [[Leo Vetrano]] (gest. 1206) erobert, fiel 1205 in die Hände des Teilnehmers am [[Vierter Kreuzzug|Vierten Kreuzzug]], [[Wilhelm I. von Champlitte]] und wurde 1206 von [[Gottfried von Villehardouin]] an die [[Republik Venedig|Venezianer]] abgetreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyers&amp;quot;&amp;gt;Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 11, Leipzig 1907, S. 507.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der westlichen Südspitze der Halbinsel [[Peloponnes]] gelegen, galten die beiden Städte als unvergleichbare Beobachtungsposten, die als „&amp;#039;&amp;#039;venetiarum ocellae&amp;#039;&amp;#039;“ (Augen der Republik Venedig) für Jahrhunderte die Routen der [[Galeere]]n nach [[Kreta]], [[Konstantinopel]] und ins [[Heiliges Land|Heilige Land]] überwachten und, wo alle Schiffe, die aus dem Osten zurückkehrten, die Pflicht hatten, anzuhalten, um über Piraten und Konvois zu berichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Giovanni Distefano, Franco Rocchetta |Titel=Atlante storico di Venezia |Verlag=Supernova |Datum=2008 |ISBN=978-88-88548-88-3 |Seiten=196 |Sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Republik Venedig schützte ihre Marinestützpunkte und ihre befestigten Besitzungen im Osten mit allen Mitteln der Verteidigung. Als Beispiel zwei Auszüge von Maßnahmen zur Lieferung von Waffen und Munition des [[Verfassung der Republik Venedig#Der Senat|Senats der Republik Venedig]] an den Marinestützpunkt Koroni:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=Senat, 6. April 1459 […] Weil unsere Stadt Koroni […] ohne Munition ist, schützen wir sie […] mit der Versorgung: 8 [[Bombarde (Geschütz)|Bombarden]] verschiedener Art, 20 Pulverfässer, 50 Scolpet &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[Arkebuse]]n und Gewehre&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; mit Bleikugeln; 10 Flinten mit ihren Stützen, 16  [[Balliste]]n, 108 [[Lanze]]n […]}} usw.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;„Senato 6/4/1459: […] Quia civitas nostra Coroni […] munitionibus vacua est, tutellae cuius sit […] providendum: bombarde 8 diversarum sortium, barilia pulveris n. 20, scolpet [archibughi e fucili] cum suis ballotis plumbeis n. 50; spingarde cum suis cavaletis n. 10, balliste n. 16, lance n. 108….“ ecc.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=Senat […], 15. Juli 1460 […] wie offensichtlich […] ist unsere Stadt Koroni ohne Munition […] so dass die obengenannte Regierung natürlich Munition [liefert]: 10 Bombarden, 50 Scopletos [Arkebusen und Gewehre] mit Magazinen, 50 kleine und 50 große Pulverfässer für Bombarden, 12 Pulverfässchen für Scopletos; 4 Eisenkugeln zu 16 Pfund in xx; 100 Hacken; 200 Fässer; 100 Lanzen […], 100 Pfund Blei und Kugeln  […]}} usw.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;„Senato […] 15/7/1460 […] sicut constat […]  civitas nostra Coroni sit munitionibus vacua […] quod quando celerius poterunt mittere debeant suprascripto Regimini nostro Coroni infrascriptas munitiones silicet: bombardas a posta n. 10; scopletos feri cum suis chalchatoribus n. 50; barilia pulveris a bombarda silicet 50 de magnis et 50 de parvis n. 100; bariletta pulveris a scopletis n. 12; pallas feri librarum 16 in xx n. 4; zappas et zappones n. 100; barilia n. 200; lanceas a posta n. 100 […], libras plombi et ballotas n. 100  […]  ecc.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Innocenzo Mazziotti |Titel=Immigrazioni albanesi in Calabria nel XV secolo e la colonia di San Demetrio Corone (1471-1815) |Verlag=Il Coscile Editore |Ort=Castrovillari |Datum=2004 |ISBN=88-87482-61-6 |Seiten=18 |Sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Koroni existierte seit dem 12./13. Jahrhundert eine große albanische Minderheit griechisch-orthodoxen Glaubens, die von den Einheimischen [[Arvaniten]] genannt wurde. Im 15. Jahrhundert fand dort eine große Anzahl von [[Albaner|albanischen]] Fürsten, die vor den Osmanen aus ihrer Heimat geflüchtet waren, Zuflucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende August 1500&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyers&amp;quot; /&amp;gt; wurde die Burg und die Stadt unter Sultan [[Bayezid II.]] erobert und fiel somit an das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]], wo sie mit Unterbrechungen bis zum Jahr 1828 verblieb. Als die Osmanen unter Sultan [[Süleyman I.]] 1532 einen zweiten Anlauf unternahmen, Wien zu erobern, schlug Doria dem Kaiser ein Ablenkungsmanöver auf griechischer Seite vor. Der Kaiser akzeptierte und übergab Doria den Auftrag für die Expedition (vgl. [[Andrea Doria]]). Am 18. August verließ die Flotte von Andrea Doria mit 48 Galeeren und 30 großen Schiffen den Hafen von Messina in Richtung Osten. Es wird berichtet, dass Doria von den [[Republik Venedig|Venezianern]] gewarnt wurde, dass sich die Osmanen mit einer unbedeutenden Flotte bei [[Kefalonia]] befanden. Gleichzeitig warnten die Venezianer den Admiral der Osmanen über die Ankunft des Doria und seiner großen Flotte. Als Doria aber an die angegebene Stelle kam, hatte sich die osmanische Flotte nach [[Konstantinopel]] zurückgezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:86&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gregorio Rosso |Titel=Historia delle cose di Napoli, sotto l&amp;#039;imperio di Carlo Quinto |Verlag=Domenico Montanaro |Ort=Neapel |Datum=1635 |Seiten=86 |Sprache=it |Online={{Google Buch |BuchID=y_8iG5Pycz8C |Seite=86}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doria verwüstete die Strände von [[Peloponnes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;jaccarini&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Luigi Jaccarini |Titel=Vite e ritratti degli uomini celebri di tutti i tempi e di tutte le nazioni, Band 1 |Verlag=Gaetano Nobile |Ort=Toledo |Datum=1840 |Seiten=143 |Sprache=it |Online={{Google Buch |BuchID=vBmzs7ATrfUC |Seite=143}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und beschloss Koroni anzugreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:86&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Dorias Ankunft vor Koroni, ließ die dortige Bevölkerung ihm heimlich Nachrichten zukommen, um ihn willkommen zu heißen und ihn über den inneren Zustand der Stadt zu unterrichteten. Andrea Doria ließ einen großen Teil der spanischen und italienischen Mannschaft zur Belagerung der Stadt an Land setzen. Die Italiener wurden von Girolamo (oder Geronimo) Tuttavilla und die Spanier von Girolamo Mendoza kommandiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;happel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Werner Happel |Titel=Hochverdiente Ehren-Seule Christlicher Tapfferkeit |Verlag=Thomas von Wierung |Ort=Hamburg |Datum=1688 |Seiten=169 |Sprache=de |Online={{Google Buch |BuchID=R2hgAAAAcAAJ |Seite=169}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach hartnäckigem dreitägigem Kampf nahm Doria am 21. September 1532&amp;lt;ref&amp;gt;Gregorio Rosso, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt; die damalige Metropole von Morea ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pietro Pompilio Rodotà |Titel=Dell’Origine, Progresso e Stato presente del Rito Greco in Italia, osservato dai greci, monaci basiliani e albanesi, Libro III, Capo. III |Verlag=Biblioteca Vaticana |Ort=Rom |Datum=1763 |Seiten=54 |Sprache=it |Online={{Google Buch |BuchID=dMURgfkxitAC |Seite=54}} |Abruf=2016-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun gaben sich die Stadtbewohner zu erkennen, ergriffen, wie zuvor vereinbart, Partei für ihn und riefen die Landeshoheit von Karl V. aus. Die Osmanen waren gezwungen die Stadt aufzugeben und sich zurückzuziehen, beunruhigt durch die Unfähigkeit, ihre Wut an den Bürgern auslassen zu können. Am darauffolgenden Tag aber kam einer der osmanischen Generäle mit 700 Pferden zurück, um den osmanischen Soldaten Hilfe zu leisten. Die Spanier und die Bevölkerung von Koroni präsentierten sich zur Schlacht, töteten eine große Anzahl von ihnen, pflanzten die Köpfe der Niedergemetzelten auf ihre Lanzen auf, während die Überlebenden sich dem Admiral Doria ergaben. In diesem Sieg, in dem sich die Bevölkerung von Koroni (auf Italienisch „Coronei“ genannt) mit Wagemut ausgezeichnet hatte, begleitete den Admiral und die Spanier mit endlosen Beifallrufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:055&amp;quot;&amp;gt;Pietro Pompilio Rodotà, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Doria die Stadt verließ, um [[Patras]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gregorio Rosso, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt; zu erobern, vertraute er die Stadtregierung Don Girolamo Mendoza an. Als die Nachricht über die Eroberung von Koroni und das Massaker an einer erstaunlich hohen Anzahl der osmanischen Armee [[Süleyman I.]] erreichte, schwor dieser den „Coronei“, Autoren dieses Unglücks, die sich der spanischen Krone angeschlossen hatten, bittere Rache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:055&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Vincenzo Coronelli03.jpg|mini|Coron im Jahr 1686]]&lt;br /&gt;
Am 8. November 1532 ließ Kaiser Karl V. den Admiral Doria aus dem Osten zurückrufen, um ihn nach Spanien zu begleiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:89&amp;quot;&amp;gt;Gregorio Rosso, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wichtigsten Familien schifften sich auf Dorias Schiffen ein&amp;lt;ref name=&amp;quot;jaccarini&amp;quot; /&amp;gt; und kamen mit ihm am 24. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;:89&amp;quot; /&amp;gt; in Neapel an, wo Doria viel Lob erhielt. Karl V. ehrte mit mehreren Urkunden die [[Albaner]] aus Koroni und aus Patras und überhäufte sie mit Privilegien (vgl. [[Arbëresh]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1686 bis 1715 konnten die Venezianer die Stadt und Burg zurückerobern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chrono&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.burgenwelt.org/griechenland/koroni/object.php |titel=Koroni |sprache=de |abruf=2016-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1828 nahm die [[Morea-Expedition]] unter dem französischen General [[Nicolas-Joseph Maison|Maison]] Besitz von dem Gebiet, das sie später an den neuen griechischen Staat weitergaben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1896 zählte Koroni 2956 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt ist geprägt von Gebäuden um 1900 und entwickelte sich, ausgehend von der Bucht unterhalb der Burg mit kleinem Hafen, entlang der Küste. Der Tourismus ist heute eine wichtige Einnahmequelle der Stadt, wobei der Individualtourismus dominiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koroni Festung Pano.jpg|mini|zentriert|hochkant=3.5|Festung von Koroni, Hafenseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koroni - Kirche des Nonnenklosters.JPG|mini|links|Kirche des Nonnenklosters]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koroni - Burgtor 1.JPG|mini|Tor der Festung von innen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptattraktion des Ortes ist die ursprünglich byzantinische, später von Venezianern und Osmanen erweiterte Festungsanlage, in der sich heute ein 1918 gegründetes Nonnenkloster befindet, das teilweise zugänglich ist. Innerhalb der Burganlage befinden sich die sehenswerte byzantinische Kreuzkuppelkirche Agia Sophia und die nachbyzantinische Kirche Agios Charalambos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Plateau südlich unterhalb der Burg liegt die Kirche Panagia Eleistria&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mmess.gr/koroni.php?lang=en Holy Pilgrimage of Panagia Eleistra of Koroni]&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem 19. Jahrhundert. An beiden Seiten das Kap-Plateaus befanden sich turmartige runde Basteien, deren Gewölbe von einer Mittelsäule getragen wurde. Der zum Ort hin ausgerichtete Turm diente 1944 als Munitionsdepot der [[Heeresgruppe E|deutschen Besatzung]]. Bei ihrem Abzug 1944 sprengten sie die Munition und damit den Turm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chrono&amp;quot; /&amp;gt; Der andere Turm ist noch innen zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Startplatz für Höhenforschungsraketen ==&lt;br /&gt;
Koroni war von 1966 bis 1989 Startplatz für Höhenforschungsraketen mit zwei Abschussrampen. Es fanden 371 Starts statt. Die ersten Starts erfolgten am 20. Mai 1966 zur Untersuchung einer ringförmig-totalen Sonnenfinsternis, wobei Raketen des Typs [[Belier]] gestartet wurden. Sie erreichten Flughöhen von 114 Kilometern. Von 1971 bis 1989 erfolgte der Start von russischen Raketen des Typs [[M-100 (Rakete)|M-100]] mit Gipfelhöhen von 95 Kilometern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Astronautix|koroni}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Dimitrios Koulourianos]] (1930–2019), Wirtschaftswissenschaftler und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Giorgos Pathanasopulos, Thanos Pathanasopulous: Pylos – Pylia, Reisebuch in Land und Zeit, ISBN 960-214-197-2.&lt;br /&gt;
* Pietro Pompilio Rodotà: [https://books.google.de/books?id=dMURgfkxitAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=it#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Dell’Origine, Progresso e Stato presente del Rito Greco in Italia, osservato dai greci, monaci basiliani e albanesi&amp;#039;&amp;#039;], Libro III, Biblioteca Vaticana, Roma 1763, abgerufen am 1. Dezember 2016 (italienisch)&lt;br /&gt;
* Giulia Giamboni: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;amministrazione veneziana di Corone e Modone (secoli XIII-XV)&amp;#039;&amp;#039;, tesi di laurea, Venedig 2011/12. ([http://dspace.unive.it/bitstream/handle/10579/1523/831089-1150944.pdf?sequence=2 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Andrea Nanetti: &amp;#039;&amp;#039;Modalità e tempi dell’inizio del Dominio Diretto dei Venetici sul Peloponneso (1204-1209) e la scelta di Governare direttamente solo Korone e Methone&amp;#039;&amp;#039;, in: Βυζαντινά Σύμμεικτα 17 (2008) 255–278. ([https://ejournals.epublishing.ekt.gr/index.php/bz/article/download/3717/3576 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Koroni}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Koroni Castle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Region Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in der Region Peloponnes (Kapodistrias-Programm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf dem Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pylos-Nestor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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