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	<title>Kornsand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kornsand&amp;diff=378373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wofalor am 29. April 2026 um 12:51 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-29T12:51:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Trebur&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/52/03/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/21/27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 80&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65468&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06147&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kornsand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Rheinübergang und [[Wohnplatz]]. Schon 1373 gab es dort eine feste Fähre. Der Wohnplatz in der [[Gemarkung]] von [[Geinsheim am Rhein|Geinsheim]] ist heute Teil der Gemeinde [[Trebur]] im [[Hessen|südhessischen]] [[Kreis Groß-Gerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nierstein- Rhein- Richtung Mainz (Nord) und Hessen- Rheinfähre Landskrone 22.5.2011.JPG|mini|Rheinfähre Landskrone – 2011]]&lt;br /&gt;
Die wenige Häuser umfassende Ansiedlung liegt direkt am hessischen Ufer des [[Oberrhein]]s zwischen Geinsheim und [[Nierstein]] im Überschwemmungsgebiet vor den Sommer- und Winterdeichanlagen und zählt zum [[Hessisches Ried|Hessischen Ried]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben bäuerlichen Wohnhäusern gibt es einen Imbiss und die Verladesilos der ansässigen Sand- und Kies-Handelsfirma „Hahn und Wedel“. Auf dem Rheindamm Richtung Süden führt ein Fußweg vorbei an Höfen zum Pumpwerk Wächterstadt. Auf der anderen Rheinseite sieht man die [[Burg Landskron (Oppenheim)|Burgruine Landskrone]] und die ebenfalls zu [[Oppenheim]] zählende [[Katharinenkirche (Oppenheim)|Katharinenkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kornsand ist die rechtsrheinische Anlegestelle der [[Rheinfähre Landskrone]] und ein Treffpunkt für Motorradfahrer und Radwanderer sowie Weinliebhaber, die mit der Fähre zu den zahlreichen Winzerstuben und [[Straußwirtschaft]]en in Oppenheim und Nierstein übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:landung oppenheim.jpg|mini|Landung des Zeppelins auf dem Rhein am Kornsand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;IMG 5949&amp;quot; Gedenkstein kornsandverbrechen (2020).jpg|miniatur|Gedenkstein für die sechs Opfer des Kornsandverbrechens (2020)]]&lt;br /&gt;
Schon die Römer nutzten diese Stelle am Rhein, um die Rheinaue und den Fluss zu überqueren. Sie errichten hier ihre Legionslager. Archäologen gruben im [[Fundgebiet Trebur-Geinsheim]] bislang die Spuren von sieben Lagern aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.asamnet.de/~patzeltm/goldene_strasse_wb/wb/pages/weg-der-goldenen-strasse/durch-deutschland.php Weg der Goldenen Straße durch Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 14. Jahrhundert war die Stelle mit einer Fährverbindung versehen, wie einer Urkunde zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1375 verpfändete Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] das gesamte [[Ingelheimer Grund|Ingelheimer Reichsgebiet]] ebenso wie die Reichsstadt Oppenheim und die Orte Nierstein, Dexheim und Schwabsburg sowie den Kornsand an den [[Kurpfalz|Pfälzischen Kurfürsten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1631 setzte das schwedische Heer hier nach Oppenheim über, nachdem es vorher eine auf dem Kornsand von kaiserlich-spanischen Truppen angelegte [[Schanze (Festungsbau)|Sternschanze]] niedergekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Friede von Lunéville|Frieden von Lunéville]] 1801 fielen die linksrheinischen Gebiete des [[Heiliges Römisches Reich|Reiches]] an Frankreich. Als Entschädigung für dadurch verlorene Gebiete erhielt die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] im [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 unter anderem den Kornsand zugesprochen. Dessen Verwaltung erfolgte zunächst von [[Leeheim]] und ab 1860 von Geinsheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Irmgard Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Geinsheim / Unser Dorf in alten Zeiten&amp;#039;&amp;#039; Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1987, ISBN 3-89264-061-0, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1896 wurde der Bau einer Rheinbrücke ins gegenüber gelegene Oppenheim diskutiert. Über die Brücke sollte auch eine [[Dampfstraßenbahn]] verkehren, die [[Nahverkehr in Darmstadt|Darmstadt]] über [[Groß-Gerau]] mit Oppenheim verbinden sollte. Eine Realisierung des Projekts unterblieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Flach: &amp;#039;&amp;#039;Gerauer Geschichten. 600 Jahre Stadt- und Marktrechte.&amp;#039;&amp;#039; Groß-Gerau 1997, S. 58f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional bekannt wurde der Kornsand im Jahre 1908, als am 4. August der [[Zeppelin]] [[LZ&amp;amp;nbsp;4]] auf seiner Fahrt von [[Friedrichshafen]] nach [[Leinfelden-Echterdingen|Echterdingen]] über [[Mainz]] hier eine [[Landung#Sicherheitslandung|Sicherheitslandung]] auf dem Rhein durchführte. Zur Erinnerung an diesen Vorfall wurde in Trebur das [[Zeppelindenkmal (Kornsand)|Zeppelindenkmal]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden am 21. März 1945 beim [[Kornsandverbrechen]] sechs Menschen auf einem Feld erschossen. Ihnen zu Ehren wurde später ein Gedenkstein aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kornsandverbrechen.de/ Kornsandverbrechen: Dokumentation und Gedenkseite]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gg-online.de/html/gedenkstein_kornsand.htm Gedenkstein am Kornsand] im Portal für Groß-Gerau und Rhein-Main (gg-online.de)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. und 23. März setzten in der Nähe von Kornsand [[Rheinüberquerung bei Nierstein 1945|amerikanische Truppen bei ihrem Vormarsch mit einer Pontonbrücke über den Rhein]]. Am 27. März standen die amerikanischen Einheiten in Lorsch, Bensheim und Heppenheim und einen Tag später waren Aschaffenburg am Main sowie der westliche und nördliche Teil des Odenwaldes besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://akg.he.lo-net2.de/a.brueckmann/.ws_gen/3/Kriegsende_an_der_Bergstrasse.doc |titel=Artikelserie des Bergsträßer Anzeigers aus dem Jahr 2005 über das Kriegsende an der Bergstraße |titelerg=Bergstraße und Lampertheim. |hrsg=Bergsträßer Anzeiger |zugriff=2014-12-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141220181025/http://akg.he.lo-net2.de/a.brueckmann/.ws_gen/3/Kriegsende_an_der_Bergstrasse.doc |archiv-datum=2014-12-20 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurden am 1. Januar 1977 die Gemeinden [[Astheim (Trebur)|Astheim]], Geinsheim (und mit ihr der Wohnplatz Kornsand), [[Hessenaue]] und Trebur durch das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Groß-Gerau&amp;#039;&amp;#039; zu einer Gemeinde mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Trebur&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Groß-Gerau (GVBl. II 314–32) |nr=22| jahr=1974 |datum=1974-07-26 |seite=6 |seiten=314 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;6 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 950 Meter stromaufwärts der Fährrampe besteht für militärische Zwecke eine betonierte Zufahrt zum Rhein, eine so genannte [[NATO-Rampe]], die am anderen Ufer durch einen Auenwald in Richtung Oppenheim ihre Fortsetzung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://trebur.de/freizeit-kultur-sport/geschichte/geschichtlicher-ueberblick.html |titel=Geschichtlicher Überblick zu Trebur und seine Ortsteile |werk=Internetauftritt der Gemeinde Trebur |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-02-27}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13775|titel=Kornsand, Landkreis Groß-Gerau}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.geschichtsverein-nierstein.de/nierstein_und_der_kornsand.htm |titel=Nierstein und der Kornsand |hrsg=Geschichtsverein Nierstein |abruf-verborgen=1 |abruf=2018-02-27}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |SW=Kornsand |GND=7623286-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Trebur}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g |GND=7623286-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Groß-Gerau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Trebur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wofalor</name></author>
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