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	<title>Korl Biegemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:07:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Korl_Biegemann&amp;diff=391781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (PBuB)</title>
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		<updated>2025-12-29T16:40:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (PBuB)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Korl Biegemann.jpg|mini|Korl Biegemann alias Karl Ulrich Volkhausen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korl Biegemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ulrich Volkhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[6. Februar]] [[1854]] in Volkhausen (heute [[Bad Salzuflen]]); † [[14. Januar]] [[1937]] ebenda) war ein [[Fürstentum Lippe|lippischer]] Arzt und Mundartdichter.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Bender: &amp;#039;&amp;#039;Salzuflen im Spiegel der amtsärztlichen Berichte (1893–1902) des Dr. Ulrich Volkhausen alias Korl Biegemann.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Meyer, Stefan Wiesekopsieker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bad Salzuflen 2002 – Jahrbuch für Geschichte und Zeitgeschehen.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag für Regionalgeschichte]], Bielefeld 2002, ISBN 3-89534-473-7, S. 47–66 mit zahlreichen Quellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Ulrich Volkhausen wurde am 6. Februar 1854 auf dem [[Gutshof]] Volkhausen, heute im [[Bad Salzuflen|Bad Salzufler]] Ortsteil [[Retzen]] gelegen, als jüngstes von vier Kindern des [[Meier|Amtsmeiers]] Friedrich Philipp Volkhausen und seiner Ehefrau Henriette Wilhelmine geb. Falkmann geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Bürgerschule in Retzen ging er in den Jahren 1864 bis 1872 auf das [[Gymnasium Leopoldinum (Detmold)|Gymnasium]] in [[Detmold]]. Im Anschluss daran begann er ein Medizinstudium in [[Würzburg]] und setzte es in [[Göttingen]] und [[Leipzig]] fort. Hier schloss er am 20. Februar 1877 das Studium im Alter von 23 Jahren mit &amp;#039;&amp;#039;vorzüglich gut&amp;#039;&amp;#039; ab und musste anschließend einen [[Einjährig-Freiwilliger|einjährigen Wehrdienst]] zum Teil als [[Militärarzt]] ableisten. Ab dem 1. April 1878 praktizierte er in Schötmar als Arzt. 1892 legte Volkhausen sein Physikatsexamen mit drei Arbeiten aus den Bereichen Gerichtsmedizin, Hygiene und forensische Medizin ab. Einer mündlichen Prüfung brauchte er sich aufgrund der Qualität seiner Prüfungsarbeiten nicht unterziehen. Ab 1894 war Volkhausen zusätzlich als &amp;#039;&amp;#039;Physikus&amp;#039;&amp;#039; tätig. Diese Funktion entsprach dem heutigen Kreisarzt und führte ihn in die Städte Salzuflen und [[Lage (Lippe)|Lage]], sowie von der lippischen Westgrenze bis vor die Tore von [[Lemgo]] und Detmold.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Bender: &amp;#039;&amp;#039;Dr. med. Ulrich Volkhausen (alias Korl Biegemann)&amp;#039;&amp;#039; in: „Die Hand am Puls der Zeit&amp;amp;nbsp;– Lippische Alltagsgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts im Spiegel amtsärztlicher Berichte“, Lippische Geschichtsquellen, ISBN 3-923384-15-7, Detmold, 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Privatpraxis in Schötmar gab er Ende 1898 aus gesundheitlichen Gründen auf. Ab 1. Januar 1904 war Volkhausen Kreisarzt in Detmold und in den folgenden Jahren bekam er die Titel [[Sanitätsrat|Sanitäts-]] und [[Geheimer Medizinalrat|Medizinalrat]] verliehen. Im Jahr 1905 wurde er als Mitglied in das Medizinalkollegium der Fürstlich Lippischen Regierung berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatland Lippe&amp;quot;&amp;gt;Burkhard Meier: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Ulrich Volkhausen alias Korl Biegemann&amp;#039;&amp;#039; in Heimatland Lippe, Heft 1+2 / 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Korl Biegemann&amp;#039;&amp;#039; betätigte sich Volkhausen in seiner Freizeit als Mundartdichter und -schriftsteller. Er schrieb Gedichte und Erzählungen, die sich in besonderem Maße mit der lippischen Landschaft und den Menschen befassten. Zwischen 1899 und 1929 erschienen fünf Bände. Das erste und bekannteste Werk ist der Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Twisken Biege un Weern (Zwischen Bega und Werre)&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1900, das insgesamt drei Auflagen erlebte. 1919 erschien &amp;#039;&amp;#039;Plattdeutsche in Lippe gang und gäbe Redensarten, Redewendungen, Sprichwörter usw.&amp;#039;&amp;#039; Dann folgte 1923 der Band &amp;#039;&amp;#039;Late Sommer (Spätsommer)&amp;#039;&amp;#039;, der episch-lyrische Erzählungen aus dem &amp;#039;&amp;#039;lippischen Bauernstand&amp;#039;&amp;#039; enthielt. 1925 erschien &amp;#039;&amp;#039;Dat leste Blatt&amp;#039;&amp;#039; mit plattdeutschen Gedichten und schließlich 1929 &amp;#039;&amp;#039;Iut Deppelts äolen Dagen (Aus Detmolds alten Tagen)&amp;#039;&amp;#039; mit plattdeutschen Geschichten aus dem früheren Detmold. Daneben wurden seine Gedichte wiederholt in den lippischen Tageszeitungen und Heimatkalendern abgedruckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatland Lippe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Gedichte und Erzählungen gaben Volkhausens Erfahrungen mit den lippischen Menschen in Stadt und Land wieder, die er bei seinen häufigen Krankenbesuchen antraf. Er soll mit den Bauern ausschließlich [[Niederdeutsche Sprache|Plattdeutsch]] gesprochen haben. Seine eigene Gesundheit war allerdings nicht die beste. Er litt unter starkem [[Asthma]] und später unter beidseitiger [[Linsentrübung]]. Aus diesen Gründen wurde er bereits zum 1. April 1915 pensioniert – offenbar aber noch aus einem weiteren Grund. Der Pensionierung ging ein handfester Skandal voraus, denn weder Medizinalrat Volkhausen noch der Leiter des Detmolder Landeskrankenhauses, Georg Schemmel, erkannten rechtzeitig im Frühjahr 1914 eine sich schnell ausbreitende [[Pocken]]epidemie. Beide Ärzte wurden daraufhin beurlaubt. Dessen ungeachtet verlieh die Stadt Detmold anlässlich seines 80. Geburtstages die [[Ehrenbürger]]schaft an Ulrich Volkhausen „in dankbarer Anerkennung seiner Verdienste um die heimatliche Mundart und ihre dichterische Gestaltung“, sowie im Besonderen „als Dank für seine pflichtbewusste und segensreiche ärztliche Tätigkeit.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatland Lippe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Lebensabend verbrachte Volkhausen abwechselnd in Detmold und auf dem Hof Volkhausen. Dort verstarb er am 14. Januar 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seinem Pseudonym ist er heute weit bekannter als unter seinem eigentlichen Namen. Mehrere Straßen in Lippe wurden nach ihm benannt, entweder als Volkhausen- oder als Korl-Biegemann-Straße: In Bad Salzuflen „Volkhausenstraße“, im Ortsteil Retzen, in [[Lemgo]], [[Lage (Lippe)|Lage]], [[Oerlinghausen]], [[Barntrup]] und in [[Schieder-Schwalenberg|Schieder]] „Korl-Biegemann-Straße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Twisken Biege un Weern.&amp;#039;&amp;#039; 1900 ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-86922 ULB Münster])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plattdeutsche in Lippe gang und gäbe Redensarten.&amp;#039;&amp;#039; 1919 ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:51:1-2651 LLB Detmold])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Late Sommer.&amp;#039;&amp;#039; 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dat leste Blatt.&amp;#039;&amp;#039; 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Iut Deppelts äolen Dagen.&amp;#039;&amp;#039; 1929&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Burkhard Meier&lt;br /&gt;
   |Titel=Dr. Ulrich Volkhausen alias Korl Biegemann&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Heimatland Lippe&lt;br /&gt;
   |Band=Heft 1+2&lt;br /&gt;
   |Datum=2004}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl Wehrhan]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Oesterhaus, Volkhausen und Wienke – Drei Dichter des lippischen Landes&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Mitteilungen aus dem Quickborn&lt;br /&gt;
   |Band=10, 1916/17&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Seiten=34–42}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Korl Biegemann}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|189543337}}&lt;br /&gt;
* {{PBuB|ID=442}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tranix-design.de/HBK/Index/Biographien/Bad_Salzuflen/Karl_Ulrich_Volkhausen.htm Biografie von Karl Ulrich Volkhausen]&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|917|Karl Ulrich Volkhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189543337|VIAF=221144159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Biegemann, Korl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Niederdeutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Detmold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Salzuflen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Biegemann, Korl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Volkhausen, Karl Ulrich (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mundartdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gutshof Volkhausen bei [[Schötmar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schötmar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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