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	<title>Korkenziehertrasse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Korkenziehertrasse&amp;diff=1429947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SolingenFan95: /* Streckenbeschreibung */ + Bild</title>
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		<updated>2026-01-18T18:59:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Streckenbeschreibung: &lt;/span&gt; + Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Korkenziehertrasse Solingen.jpg|mini|Korkenziehertrasse in Solingen-Wald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korkenziehertrasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korkenzieherbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt, ist eine zum [[Radwanderweg]] umgebaute [[Liste von Fahrradwegen auf stillgelegten Bahntrassen|ehemalige Bahntrasse]] in der [[Bergisches Land|bergischen]] Großstadt [[Solingen]]. Sie folgt dem Verlauf der [[Bahnstrecke Solingen–Wuppertal-Vohwinkel]]. Auf rund 15&amp;amp;nbsp;Kilometern verbindet sie mit insgesamt 42 Zugangspunkten die Solinger Südstadt mit dem Stadtteil [[Gräfrath]] und den Nachbarstädten [[Haan]] und [[Wuppertal]]. So besteht seit 2014 etwa Anschluss an die durch Wuppertal verlaufende [[Nordbahntrasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korkenziehertrasse wurde im Rahmen der [[Regionale 2006]] realisiert. Ihren Namen trägt sie aufgrund ihres S-förmigen Verlaufes durch die Stadt, der dem Gewinde eines [[Korkenzieher]]s ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korkenziehertrasse hat den Status eines [[Gemeinsamer Geh- und Radweg|gemeinsamen Geh- und Radwegs]] und ist an den Zugängen entsprechend mit dem [[Bildtafel der Verkehrszeichen in der Bundesrepublik Deutschland seit 2017#Sonderwege|Zeichen 240]] [[Straßenverkehrs-Ordnung (Deutschland)|StVO]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vormalige Nutzung als Bahntrasse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DB 2734 railway map.png|mini|Der Streckenverlauf der Korkenzieherbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnstrecke Solingen–Wuppertal-Vohwinkel}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Tunnel in Solingen}}&lt;br /&gt;
Die [[Industrielle Revolution in Deutschland|industrielle Revolution]] fasste ab der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auch in weiten Teilen des [[Bergisches Land|Bergischen Landes]] Fuß. Große Fabriken entstanden, die einer schnelleren und praktikableren Zu- und Abfuhr von Rohstoffen und Waren bedurften als mit dem [[Handwagen]] oder der [[Kutsche]], die über Jahrhunderte ausgereicht hatten. So setzte sich die [[Eisenbahn]] als bevorzugtes [[Verkehrsmittel]] rasch durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste [[Bahnhof]] auf dem Gebiet der heutigen Stadt Solingen eröffnete bereits 1867 in [[Ohligs]]. In den Folgejahrzehnten erfolgte die Verbindung zum [[Alter Hauptbahnhof (Solingen)|ehemaligen Hauptbahnhof]], der zum damaligen Zeitpunkt &amp;#039;&amp;#039;Südbahnhof&amp;#039;&amp;#039; hieß, in der Solinger Stadtmitte. Die Verbindung zwischen [[Vohwinkel]] (heute Stadtteil Wuppertals) und [[Wald (Solingen)|Wald]] (heute Stadtteil Solingens) als erstes Teilstück der [[Bahnstrecke Solingen–Wuppertal-Vohwinkel]] eröffnete am 15.&amp;amp;nbsp;November 1887. Keine drei Jahre darauf, am 12.&amp;amp;nbsp;Februar 1890, schloss ein Teilstück zwischen Wald und dem damaligen Solinger Hauptbahnhof die letzte Lücke im Eisenbahnnetz Solingens. Die Strecke der Korkenzieherbahn war somit fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Personenzugverkehr offiziell eingestellt. Aufgrund wegbrechender Kunden im Güterverkehr in der Nachkriegszeit erfolgte schließlich 1958 auch die komplette Stilllegung der Strecke auf dem Abschnitt zwischen Wald und Gräfrath, womit die Strecke unterbrochen war. Der Güterverkehr zwischen Gräfrath und Vohwinkel blieb hingegen noch bis 1989 bestehen, am 31.&amp;amp;nbsp;Mai des Jahres erfolgte auch dort die Stilllegung. Der letzte Abschnitt der Korkenzieherbahn, die Verbindung zwischen [[Solingen-Mitte]] und Wald, wurde schlussendlich im Jahre 1995 stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbauarbeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinti-Denkmal Korkenziehertrasse 2016.jpg|mini|Sinti-Denkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der Bahnstrecke wurden schon vor dem groß angelegten Umbau zu Fußwegen umfunktioniert, so etwa der Abschnitt zwischen [[Untenflachsberg]] und der [[Fuhr (Solingen)|Fuhr]], der im Jahre 1994 in [[Schotter]] ausgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Regionale 2006]], dem regionalen Strukturförderungsprogramm der drei Städte Wuppertal, [[Remscheid]] und Solingen, kamen im neuen Jahrtausend Ideen auf, die gesamte Strecke einer Umnutzung hin zu einem Radwanderweg zu unterziehen. Im Jahr 2002 erwarb die Stadt Solingen die Strecke. Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2003 und erfolgten im Wesentlichen in vier Bauabschnitten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bahntrassenradeln.de/details/nw4_08.htm Daten und Fakten zur Trasse], darunter ein umfangreicher Pressespiegel, auf &amp;#039;&amp;#039;bahntrassenradeln.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Bauabschnitt:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zunächst wurde bis Juni 2004 die Strecke zwischen dem damals noch in Betrieb befindlichen [[Alter Hauptbahnhof (Solingen)|Hauptbahnhof]] und der Brücke Kasinostraße fertiggestellt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Bauabschnitt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Sommer 2005 konnte der nächste Abschnitt eingeweiht werden. Es handelt sich um die Strecke von der Brücke &amp;#039;&amp;#039;Kasinostraße&amp;#039;&amp;#039; zur bis dato noch nicht bestehenden Brücke über die &amp;#039;&amp;#039;Carl-Ruß-Straße&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls ausgebaut wurde in diesem Zusammenhang der [[Schlagbaum-Tunnel|Tunnel Schlagbaum]] als längster Tunnel der Strecke.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Bauabschnitt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im dritten Bauabschnitt erfolgte die Ausbau der Strecke von der &amp;#039;&amp;#039;Carl-Ruß-Straße&amp;#039;&amp;#039; bis zum inzwischen niedergelegten Gräfrather Bahnhof. Fertiggestellt wurde der Abschnitt im September 2006. Die beiden [[Leichtmetall]]-Brücken über die Wuppertaler und die Carl-Ruß-Straße wurden jedoch erst im August 2007 eingeweiht.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Bauabschnitt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zuletzt folgte das kleine Teilstück zwischen dem Gräfrather Bahnhof und der Stadtgrenze zu Wuppertal und Haan. Es wurde ebenfalls im August 2007 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Baugeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Miss-Zöpfchen-Läufe&amp;#039;&amp;#039; wurden von Jahr zu Jahr weitere Teile der Trasse mit [[Laterne]]n beleuchtet. Einige dieser Laternen wurden von Großspendern gestiftet, deren Namen auf Metallplatten an den Laternen eingraviert sind. Im Frühling 2017 wurden 32 neue Laternen zwischen Apfelbaum und dem Kunstmuseum errichtet, die ebenfalls gesponsert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/sponsor-bezahlt-neue-leuchten-trasse-7107745.html | titel=Sponsor bezahlt 32 neue Leuchten für die Trasse | werk=Solinger Tageblatt | datum=2016-12-13 | abruf=2017-04-28 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die beiden Leichtmetall-Brücken wurden mit [[Spende]]ngeldern finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://rp-online.de/nrw/staedte/solingen/brueckenschlag_aid-9057739 | titel=Brückenschlag | werk=Solinger Morgenpost | datum=2007-04-20 | abruf=2015-02-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der großen Nutzung der Trasse kam es bei dem als Untergrund verwendeten &amp;#039;&amp;#039;Terraway&amp;#039;&amp;#039;-Belag bereits nach wenigen Jahren zu Rissen und zum Wegbrechen der Ränder. Bei den Planungen ging man von einer 83&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Prozent niedrigeren Nutzung aus. Die Stadt ließ darum seit 2010 Stück für Stück den Belag abreißen und durch [[Asphalt]] ersetzen. Inzwischen ist der Belag komplett ausgetauscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url =https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/korkenziehertrasse-umbau-3979570.html | titel=Die Korkenziehertrasse im Umbau | werk=Solinger Tageblatt | datum=2011-10-20 | abruf=2015-02-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 erinnert nahe dem ehemaligen [[Bahnhof Solingen Nord|Solinger Nordbahnhof]] auf Höhe der Potshauser Straße ein Mahnmal an die aus dieser und der Wörthstraße am 3. März 1943 in das [[KZ Auschwitz|Vernichtungslager Auschwitz]] deportierten 55 noch in Solingen verbliebenen deutschen [[Sinti]]. Am Jahrestag der Deportation findet seit 2014 ein Mahngang zum Denkmal statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://solingenmagazin.de/aktives-gedenken-an-deportation-von-solinger-sinti-und-roma/ | titel=Aktives Gedenken an Deportation von Solinger Sinti und Roma | werk=SolingenMagazin | datum=2023-03-05 | sprache=de | abruf=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. September 2012 wurde auf dem Abschnitt der Trasse zwischen dem Botanischen Garten und der Bernd-Kurzrock-Sportanlage der sogenannte Pfad der Menschenrechte eingeweiht. Den Abschnitt säumen seither 13 Tafeln, die die insgesamt 30 Artikel der [[Allgemeine Erklärung der Menschenrechte|UN-Menschenrechtscharta]] in Wort und Bild darstellen. Das Projekt wurde vom Solinger Ortsverein von [[Amnesty International]] initiiert und in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfewerkstatt, der Neue Arbeit Ittertal gemeinnützige GmbH, den Technischen Betrieben, der Stadt sowie einigen Unternehmen und vielen privaten Spendern umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://rp-online.de/nrw/staedte/solingen/menschenrechte-im-vorbeigehen_aid-14058789 | titel = Menschenrechte im Vorbeigehen | werk=Solinger Morgenpost | datum=2012-09-28 | abruf=2016-06-06 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer 2014 ist die Korkenziehertrasse mit der [[Nordbahntrasse]] verbunden, die durch Wuppertal führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.solinger-tageblatt.de/rhein-wupper/wuppertal-schliesst-trassen-luecke-3987073.html | titel=Wuppertal schließt Trassenlücke | werk=Solinger Tageblatt | datum=2014-03-25 | abruf=2015-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Solingen, Fußgängerbrücke Gartenstr., von W.jpg|mini|2020 errichtete Brücke aus Fiberglas über die Gartenstraße]]Im Februar 2020 wurde die baufällig gewordene historische Eisenbahnbrücke der Korkenziehertrasse über die Gartenstraße abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Dabei kam eine in Deutschland neuartige Bauweise zum Einsatz: ein Überbau der bestehenden Unterkonstruktion aus [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|glasfaserverstärktem Kunststoff]] (Fiberglas). Als Vorteile dieser Bauweise gab die Stadt Solingen an, dass der bauliche Aufwand sehr viel geringer sei, außerdem sei es die wirtschaftlichere Variante gegenüber einer herkömmlichen [[Brücke|Stahlbetonbrücke]]. Innerhalb eines Tages wurde das Fertigbauteil eingebaut, die Baukosten betrugen 75.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.solingen.de/de/aktuelles/neue-bruecke-fuer-die-trasse/ &amp;#039;&amp;#039;Neue Brücke für die Trasse.&amp;#039;&amp;#039;] Stadt Solingen, 4. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenbeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solingen, Korkenziehertrasse, Info-Tafel Apfelbaum.jpg|mini|Stele der Korken&amp;amp;shy;zieher&amp;amp;shy;trasse am Zugang [[Apfelbaum (Solingen)|Apfelbaum]]]]&lt;br /&gt;
Die Trasse beginnt im [[Südpark (Solingen)|Südpark]] in der südlichen Solinger Innenstadt. Das dortige Umfeld um den stillgelegten, [[Alter Hauptbahnhof (Solingen)|alten Hauptbahnhof]] mit den Güterhallen und dem Forum Produktdesign erlebte im Zuge der Umbauarbeiten der [[Regionale 2006]] eine massive bauliche wie kulturelle Aufwertung. Startpunkt der Trasse ist die Freifläche vor den [[Atelier|Künstlerateliers]] in den Güterhallen. Vorbei an der neu gebauten [[Skaterampe]] und dem Kunstrasenplatz, führt die Trasse in Höhe des [[Bahnhof Solingen Mitte|Bahnhofes Solingen Mitte]] an den Schienen der noch aktiven [[Bahnstrecke Solingen–Remscheid]] entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Bereich des [[Gleisdreieck]]s verläuft die Korkenziehertrasse in nördlicher Richtung weiter. Hinter dem kleinen [[Gewerbegebiet]] am Gleisdreieck wird die Dorper Straße auf einer aus der Bauzeit der Eisenbahnstrecke stammenden, stählernen Brücke überquert. Am Rand gibt es einen kleinen [[Spielplatz]] mit Skaterampe. Kurz vor dem Tunnel Wupperstraße befinden sich einzelne Anlagen aus der Eisenbahnzeit, darunter ein alter [[Prellbock]]. Es folgt zunächst eine alte Brücke über die Kasinostraße und anschließend jene über die Klauberger Straße. Nach einer Linkskurve und der Querung der Cronenberger Straße führt die Trasse am ehemaligen [[Bahnhof Solingen Nord|Solinger Nordbahnhof]] entlang, an dem sich ein großer Spielplatz mit Bolzplatz sowie ein Imbiss befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf folgt der [[Schlagbaum-Tunnel|Tunnel Schlagbaum]], der den viel befahrenen, gleichnamigen [[Knotenpunkt (Verkehr)|Verkehrsknoten]] unterquert und mit einer Gesamtlänge von 109 Metern den längsten Tunnel der Korkenziehertrasse bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Tunnelportale|de|2734-schlagbaum|text=Schlagbaum-Tunnel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tunnelausgang führt die Trasse zwischen zwei Dämmen niedriger als die Umgebung weiter in nördliche Richtung. Nach Unterquerung der Scheidter Straße verläuft die Strecke ihrerseits auf einem Damm oberhalb der Straße Frankfurter Damm und führt so auch an der Endstelle der [[Viehbachtalstraße]] vorbei. Auf der rechten Seite folgt der [[Botanischer Garten Solingen|Botanische Garten]], zu dem auch zwei Zugangspunkte führen. Auch die Stichstraße zum [[Gymnasium Vogelsang|Schulzentrum Vogelsang]] wird auf einer historischen Eisenbahnbrücke überquert. Es folgt der sogenannte Pfad der Menschenrechte. Auf dem kurzen Abschnitt der Trasse sind 13 Tafeln aufgestellt, die die insgesamt 30 Artikel der [[Allgemeine Erklärung der Menschenrechte|UN-Menschenrechtscharta]] in Worten und Bildern darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend folgt auf der rechten Seite die neu errichtete &amp;#039;&amp;#039;Bernd-Kurzrock-Sportanlage, &amp;#039;&amp;#039;bevor die Carl-Ruß-Straße auf einer 2007 eingeweihten Leichtmetall-Brücke überquert wird, die nach dem Solinger Maler [[August Preusse]] benannt wurde. Nach einem kurzen Streckenstück durch ein Industriegebiet folgt die Querung der Focher Straße auf einer alten Eisenbahnbrücke, bevor auf der linken Seite die Gebäude des alten [[Bahnhof Solingen-Wald|Walder Bahnhofs]] liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabbasol-Tunnel.jpg|links|mini|Rabbasoltunnel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 35 Meter lange, sogenannte [[Rabbasol-Tunnel]] unterquert das Firmengelände des gleichnamigen Solinger [[Reinigungsmittel]]herstellers, der auch die Baukosten des Tunnels trug. Der Tunnel ermöglichte erst, die Korkenziehertrasse als zusammenhängenden Weg zu realisieren, da das Rabbasol-Firmengelände zwei Teilstücke voneinander trennte.&lt;br /&gt;
Hinter dem Tunnel geht es steil bergauf, die folgende [[Delle (Wald)|Deller]] Straße wird auf einer alten Eisenbahnbrücke überquert. Vorbei an Gewerbebetrieben und hinter der Kreuzung mit der Fuhrstraße, am Gemeindezentrum vorbei wird die Strecke zusehends ländlicher. Links der Strecke befinden sich Wälder, Ackerflächen und Felder. An der [[Fuhr (Solingen)|Fuhr]] liegt rechts der Strecke ein Spielplatz mit Bolzplatz. Anschließend säumt die Strecke rechts eine Hundewiese, dann Kleingärten und Waldflächen. Vorbei an den Hofschaften [[Nümmen]], [[Focher Dahl]], [[Untenflachsberg|Unten-]] und [[Obenflachsberg]] folgt eine 2020 neu gebaute Brücke aus [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|Fiberglas]], die über die Gartenstraße führt. Über die Wuppertaler Straße führt wenig später eine zweite im Jahre 2007 realisierte Leichtmetall-Brücke. Das folgende Teilstück verläuft entlang von Wald und Gewerbegebiet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Solingen, Korkenziehertrasse, Nordende, Trasse nach O.jpg|mini|Nordende der Korkenziehertrasse, symbolisch mit einem [[Prellbock]] versehen]]&lt;br /&gt;
Am Museum [[Zentrum für verfolgte Künste]] sowie dem [[Kunstmuseum Solingen]], beide im Gebäude des alten [[Rathaus Gräfrath|Gräfrather Rathauses]], führt die Korkenziehertrasse über den Museumsparkplatz und wird erst nach Querung der Wuppertaler Straße wieder auf eigener Strecke fortgesetzt. Vorbei an einer Brachfläche, auf der bis 2011 der [[Bahnhof Solingen-Gräfrath|Gräfrather Bahnhof]] zu finden war, führt die Korkenziehertrasse auf einem bewaldeten Abschnitt um den [[Gräfrath#Historischer Ortskern|historischen Ortskern Gräfraths]] herum. Auf einem massiv ausgeführten Bahndamm wird die Einmündung der Oberhaaner Straße in die Straße Roggenkamp passiert. Nach einer Linkskurve folgt zunächst ein neu errichteter Tunnel und dann die Hofschaft [[Fürkeltrath]]. Die letzten zweihundert Meter verlaufen geradeaus, bis die Strecke symbolisch vor einem Prellbock beendet wird. An dieser Stelle besteht Anschluss an die etwas oberhalb verlaufende [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Düsseldorf|Landesstraße 357]] und nach Unterquerung der [[Bundesautobahn 46]] weiter in Richtung [[Nordbahntrasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Strecke weist kaum nennenswerte Steigungen oder Gefälle auf. Überdies ist sie fast vollständig von einem kleinen [[Grüngürtel]] umgeben, der aus Bäumen und Sträuchern besteht und die Strecke räumlich von ihrer, teils eng bebauten Umgebung trennt. Entlang der Zuwege zur Trasse befinden sich Hinweistafeln, die Informationen über die Geschichte des Streckenstücks oder seiner Umgebung ausweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktionen und Sonstiges ==&lt;br /&gt;
=== Miss-Zöpfchen-Lauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trasse verfügte zunächst über keinerlei Beleuchtung, was sie nur für die Nutzung im Hellen attraktiv machte. Ab 2006 fanden jährlich im September mehrere [[Sponsorenlauf|Sponsorenläufe]] in verschiedenen Lauflängen auf der Trasse zum Sammeln von Spendengeldern für deren Beleuchtung statt. Organisatorin und Initiatorin ist die vom [[Solinger Tageblatt]] im Jahre 2006 zur &amp;#039;&amp;#039;Miss Zöpfchen&amp;#039;&amp;#039; gekürte Kim Armbruster und ihre Eltern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/ziel-euro-trasen-beleuchtung-3891903.html | titel=Ziel: 15 000 Euro für Trasen-Beleuchtung&lt;br /&gt;
 | werk=Solinger Tageblatt | datum=2014-03-26 | abruf=2015-02-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch das Engagement der jedes Jahr teilnehmenden Läufer konnten bis 2016 bereits auf dem 6.500&amp;amp;nbsp;Meter langen Abschnitt vom Südpark bis zur Fuhr der insgesamt 10.290&amp;amp;nbsp;Meter langen Strecke mit [[Laterne]]n ausgestattet werden. Zu Beginn des Jahres 2016 wurde überdies der [[Rabbasol-Tunnel|Rabbasoltunnel]] mit einer bunten [[Leuchtdiode|LED]]-Lichtinstallation ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Hans-Peter Meurer | url=https://www.solinger-tageblatt.de/lokales/solingen/rabbasol-tunnel-ist-ein-optisches-kleinod-C654AE5D4D43AEBF5B757B3B65.html | abruf=2026-01-18 | datum=2016-11-25  |titel=Rabbasol-Tunnel ist ein optisches Kleinod | werk=Solinger Tageblatt }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wurden die letzten Laternen installiert, seither ist die Korkenziehertrasse auf ihrer gesamten Strecke beleuchtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://miss-zoepfchen-lauf.de/entstehungsgeschichte/ |titel=Entstehungsgeschichte |werk=Miss Zöpfchen Lauf {{!}} Solingen Südpark |sprache=de |abruf=2026-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Miss-Zöppchen-Lauf fand in den Folgejahren wieder statt, die gesammelten Spendengelder wurden allerdings für andere karitative Zwecke verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trassencafé ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solingen - Corkscrew route views (Korkenziehertrasse) - panoramio.jpg|miniatur|Trassencafé]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Trassencafé&amp;#039;&amp;#039; in einem umgebauten [[Eisenbahnwagen]] mit unmittelbarem Zugang zur Trasse hin eröffnete im Jahr 2011. Es befand sich an der [[Fuhr (Solingen)|Fuhr]] in der Nähe des Spielplatzes ({{Coordinate|NS=51.19543|EW=7.05825|type=building|region=DE-NW|dim=20|simple=y|name=Trassencafé, umgebauter Eisenbahnwagen|text=Lage}}). Aufgrund zu geringer Umsätze öffnete das Café ab Herbst 2014 zunächst nur noch sonntags,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/trassencaf-wenige-gaeste-4645100.html | titel = Wenige Gäste im Trassencafé | werk = Solinger Tageblatt | datum = 2014-10-16 | abruf = 2015-02-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ehe es 2015 dauerhaft geschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/weichen-zukunft-stellen-5028223.html |titel=Das Waggoncafé ist geschlossen |werk=Solinger Tageblatt |datum=20.05.2015 |abruf=03.01.2020 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juni 2021 wurde das Trassencafé zwischenzeitlich durch den ehrenamtlichen Verein &amp;#039;&amp;#039;Institut für [[Do it yourself|DIY-Kultur]]&amp;#039;&amp;#039; wiederbelebt. An ausgewählten Tagen bot der Verein dort ein Imbissangebot an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Günther |url=https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/solingen-neues-cafe-oeffnet-in-alten-waggons-auf-der-korkenziehertrasse-90791650.html |titel=Neues Café öffnet in alten Waggons auf der Trasse |werk=Solinger-Tageblatt.de |datum=2021-06-07 |abruf=2021-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Wasserschaden in den Waggons wurde das Projekt 2022 wieder aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.institutfuerdiykultur.de/historie/die-gruenen-waggons/ |titel=Die grünen Waggons |werk=Institut für DIY-Kultur |sprache=de |abruf=2026-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund von Vandalismus wurden die Waggons im September 2023 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Solinger Tageblatt: &amp;#039;&amp;#039;Trassencafé an der Fuhr wird abgerissen&amp;#039;&amp;#039;, 20. September 2023, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://solingen.de/inhalt/die-korkenziehertrasse |titel=Internetpräsenz der Trasse |werk=solingen.de |hrsg= |datum= |zugriff=2026-01-18 |sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://solingen.de/uploads/panoramaradwege_4224af6595.pdf?updated_at=2022-12-13T17:12:53.884Z |titel=Panoramaradwege im Bergischen Städtedreieck |werk=solingen.de |hrsg= |datum= |zugriff=2026-01-18 |format=PDF; 11,6&amp;amp;nbsp;MB |sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | url = https://www.openstreetmap.org/relation/1576657#map=13&lt;br /&gt;
 | titel = Streckenverlauf auf OpenStreetMap&lt;br /&gt;
 | werk = openstreetmap.org&lt;br /&gt;
 | zugriff = 2019-07-05&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußverkehr (Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radwanderweg in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg auf ehemaliger Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SolingenFan95</name></author>
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