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	<title>Korken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Korken Champ und Wein.jpg|mini|Zwei verschiedene Korken aus Korkgranulat (links: Schaumweinkorken, rechts: Weinkorken)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Korkensammlung.jpg|mini|Naturkorken (oben rechts: alte (Portwein-)Korken)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schladerer Korken.jpg|mini|Korken mit Kunststoffkappe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkorkungsapparat.jpg|mini|hochkant|Alter manueller Verkorkungsapparat]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Elastizität (Physik)|elastischer]], weitgehend wasser- und [[gas]]dichter Flaschenverschluss aus [[Kork]], primär für [[Wein]]-, [[Sekt]]- und [[Obstbrand]]flaschen. In [[Österreich]] wird der Korken auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stoppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;zustoppeln&amp;#039;&amp;#039;), in der [[Schweiz]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zapfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im [[Antikes Griechenland|antiken Griechenland]], [[Assyrien]] und [[Altes Ägypten|alten Ägypten]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wein-plus.eu/de/Korken_3.0.637.html wein-plus.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden Korkpfropfen in die Öffnungen von [[Amphore]]n gedrückt, um Weingefäße zu verschließen. Bis ins späte 17. Jahrhundert wurden jedoch mehrheitlich in [[Öle|Öl]] getauchte und mit [[Hanf]] umwickelte Holzstopfen sowie Tonstopfen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.antike-tischkultur.de/amphorenverschluss.html &amp;#039;&amp;#039;Amphoren – der Verschluss&amp;#039;&amp;#039;], auf antike-tischkultur.de, abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Benediktiner]] [[Dom Pérignon|Pierre Pérignon]] stellte um 1680 fest, dass diese Stopfen nach längerem Transport aus den [[Schaumwein]]-Flaschen sprangen. Er ersetzte sie durch Korkstopfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Weinlexikon: {{Webarchiv|url=http://www.hawesko.de/wein-abc/korken |wayback=20160303004304 |text=Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Korken&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-01-18 13:27:05 InternetArchiveBot }}, auf  hawesko.de, aufgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere [[Champagner]]häuser übernahmen das Verschlusssystem bereits in der ersten Hälfte des [[18. Jahrhundert]]s. Wirkliche Bedeutung gewann Kork als Flaschenverschluss erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts: Die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen weiteten sich aus, daher war es sinnvoll, Flaschen fest zu verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1855 wurden Korken im deutschen Gebiet lediglich in [[Delmenhorst]] produziert. Im [[Eisenach]]er Oberland, wo um diese Zeit ebenfalls mit der Produktion begonnen worden war, gab es 1874 126 Haupt- und 197 Nebenerwerbsbetriebe. Noch 1919 befanden sich 14 % der Industriebetriebe des Reiches zur Korkproduktion im Verwaltungsbezirk [[Dermbach]], was dem zweiten Platz entsprach. Seit den 1800er-Jahren erschwerte sich die Situation der Produzenten in der Rhön durch die Einführung der Korkhobelmaschine, die Herabsetzung der Einfuhrzölle auf Korkwaren aus Spanien und Portugal sowie durch die Einführung der Patentverschlüsse. Dennoch wurden in Dermbach und [[Geisa]] Korken im großen Stil produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Schlesische Gesellschaft für Vaterländische Kultur: &amp;#039;&amp;#039;Jahres-Bericht der Schlesischen Gesellschaft für Vaterländische Cultur, Band 96&amp;#039;&amp;#039;, Aderholz, Breslau 1919, S. 42,&lt;br /&gt;
{{Google Buch   | BuchID   = MfNDAAAAIAAJ   | Seite    =    | Linktext = Volltext| Hervorhebung =  korken verzierungen | Land=US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Aufschwung in der Korkproduktion setzte ab 1890 ein. Innerhalb der darauffolgenden 40 Jahre verfünffachte sich die Anzahl der in der Korkproduktion Tätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Korken für Champagnerflasche 2018-9.JPG|mini|hochkant|Presskorken: Champagner-Korken aus Korkgranulat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Korken für Champagnerflasche 2018-16.JPG|mini|hochkant|Verbundkorken: Presskorken mit einer gewachsenen Korkscheibe]]&lt;br /&gt;
Hergestellt werden Korken aus der robusten, weitgehend brandresistenten Rinde der im mediterranen Raum verbreiteten [[Korkeiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus suber&amp;#039;&amp;#039;). Ernten lässt sich die Rinde frühestens ab der dritten Schälung, das heißt circa im 40.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr des Baums.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.natuerlichkork.de/uploads/media/Von_der_Korkeiche_zum_Kork_neu.pdf  &amp;#039;&amp;#039;Von der Korkeiche zum Kork&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 6,6&amp;amp;nbsp;MB) S. 3., auf natuerlichkork.de, aufgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauffolgend können Schälungen alle neun bis zehn Jahre erfolgen. Im Durchschnitt werden dann circa 150&amp;amp;nbsp;kg Kork pro [[Hektar]] Baumbestand geerntet. [[Portugal]] ist der weltweit größte Produzent von Korken.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iberia-kork.de/kork-info/index.php &amp;#039;&amp;#039;Kork Info&amp;#039;&amp;#039;], auf iberia-kork.de, abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendet man einen mit Hohlmessern aus der Rinde geschnittenen Stopfen, so spricht man von „Naturkorken“. Diese Korken gelten als die hochwertigste und langlebigste Variante. Aus Gründen der Kostenersparnis werden Korken aber auch aus Korkgranulat hergestellt. Hierbei werden kleine Korkstückchen unter hohem Druck mit Leim oder Harz zu einem Korken zusammengepresst. Einen auf diese Weise hergestellten Korken nennt man „Presskorken“. Presskorken werden vor allem für günstige Weine verwendet und gelten als weniger lagerfähig. Das Risiko des Zerbröselns ist bei festsitzenden Korken größer als bei Naturkorken. Am Ende werden Presskorken manchmal mit einer gewachsenen Korkscheibe versehen, um den direkten Kontakt zum Verbundmittel zu verhindern und Geschmacksneutralität zu gewähren. So gestaltete Presskorken heißen „Verbundkorken“. Klebt man Scheiben auf die Ober- und Unterseite, so spricht man von „1+1-Korken“ oder „2-Scheiben-Korken“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iberia-kork.de/produktdaten/produkte.php?id=5 &amp;#039;&amp;#039;Presskorken – eine Alternative zum Naturkorken&amp;#039;&amp;#039;], auf iberia-kork.de, abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einsetzen eines Korkens (&amp;#039;&amp;#039;Verkorken&amp;#039;&amp;#039;) erfolgt meist maschinell in der Weise, dass der Korken zunächst durch eine [[Konus|konische]] Presse so weit zusammengedrückt wird, dass sein [[Durchmesser]] etwas geringer ist als der Innendurchmesser des Flaschenhalses. Anschließend wird er mit hoher Geschwindigkeit in den Flaschenhals gestoßen. Durch den wegfallenden Pressdruck dehnt der Korken sich aus und presst sich an die Innenwand des Flaschenhalses (bei Sektkorken erfolgt die zusätzliche Befestigung durch die [[Sekt#Sektkorken|Agraffe]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Durchschnitts-Weinkorken hat eine Länge von ca. 38&amp;amp;nbsp;mm bis 60&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jancis&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jancisrobinson.com/learn/drinking-wine/stoppers-cork-or-screwcap &amp;#039;&amp;#039;Stoppers: cork or screwcap?&amp;#039;&amp;#039;], auf jancisrobinson.com, abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Entscheidend für die Qualität des Korkens sind das Ausgangsmaterial und die Länge des Korkens. Gute Korken sind glatt, fest und lang, außerdem haben sie möglichst wenig Poren. Da es sich bei Korken um ein Naturprodukt handelt, ist durchaus möglich, dass Korkenlängen innerhalb eines Jahrgangs variieren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Korkenlängen.jpg|mini|Unterschiedliche Korkenlängen des gleichen Weines.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchmesser eines Standardkorkens vor der Verwendung beträgt 24 mm.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iberia-kork.de/produktdaten/produkte.php?id=1 iberia-kork.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird im Flaschenhals auf 19 mm zusammengepresst. Der Durchmesser eines neuen Sektkorkens beträgt in der Regel 30,5 mm und seine Länge 48 mm.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iberia-kork.de/produktdaten/produkte.php?id=2 iberia-kork.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durchmesser und Größe variieren jedoch nach Flaschengröße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erhöhung der Dichtigkeit wird der Korken meist mit einer dünnen [[Silikon]]-[[Kautschuk]]-Schicht überzogen (früher: [[Paraffin]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wein-plus.eu/de/Verschl%C3%BCsse+f%C3%BCr+Weinflaschen_3.17.22.html &amp;#039;&amp;#039;Verschlüsse für Weinflaschen&amp;#039;&amp;#039;], auf wein-plus.eu, abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korken wird üblicherweise vom Verbraucher mittels [[Korkenzieher]] entfernt. Der Korken kann hierbei brechen, vor allem wenn er alt ist. Korken, die wiederverwendet werden sollen, werden gern mit einer Kunststoffscheibe zum Anfassen versehen. Diese Korken nennt man „Griffkorken“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iberia-kork.de/produktdaten/produkte.php?id=3 iberia-kork.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind deutlich kürzer als Korken, die mit Korkenziehern entfernt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist üblich, Korken zu beschriften. Diese Beschriftung nennt man [[Korkbrand]]. Der Korkbrand dient unter anderem dazu, Fälschungen zu erschweren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Variirender Korkbrand.jpg|mini|hochkant|Zwei jahrgangsbedingt abweichende Korkbrände des gleichen Herstellers.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Nachdem Naturkork jahrzehntelang die bevorzugte Verschlussart für Weine war, ändert sich unter Erzeugern, Verbrauchern und Fachleuten allmählich die Auffassung darüber, welche die zu bevorziehende Art des Flaschenverschlusses wäre. Der Naturkorken scheint hierbei nach neusten Erkenntnissen auf lange Sicht zu unterliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wein-plus.eu/de/Verschl%C3%BCsse+f%C3%BCr+Weinflaschen_3.17.22.html wein-plus.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nikos-weinwelten.de/beitrag/wein_mit_korken_kontra_schraubverschluss/ &amp;#039;&amp;#039;Wein mit Korken kontra Schraubverschluss&amp;#039;&amp;#039;], auf nikos-weinwelten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jancis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wineeconomist.com/2008/07/26/screwed-not-corked/ &amp;#039;&amp;#039;Screwed not Corked&amp;#039;&amp;#039;], auf wineeconomist.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuld daran sind neben den hohen Kosten für Naturkork&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lydony.com/is-there-a-cork-shortage/ |wayback=20160304074420 |text=&amp;#039;&amp;#039;Is There a Cork Shortage?&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-23 21:08:06 InternetArchiveBot }}, auf lydony.com&amp;lt;/ref&amp;gt; vor allem die Nachteile dieser Verschlussart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korken aus Naturkork können beim Wein gelegentlich „[[Korkton|Korkgeschmack]]“ erzeugen. Hierfür ist die Substanz [[2,4,6-Trichloranisol]] (TCA) verantwortlich. Man geht von ca. 2–10 % durch TCA verdorbene Weine aus,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.coyotesrunwinery.com/wines/screwcaps.html |wayback=20151222205339 |text=&amp;#039;&amp;#039;Why screw caps&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-23 21:08:06 InternetArchiveBot }}, auf coyotesrunwinery.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drvino.com/2007/03/26/bringing-closure-a-screwcap-cork-showdown/ &amp;#039;&amp;#039;Bringing closure? A screwcap-cork showdown&amp;#039;&amp;#039;], auf drvino.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Tendenz durch verbesserte Abfüllbedingungen leicht fallend. [[Robert Parker|Robert Parker, Jr.]] spricht von 7–10 % der von ihm verkosteten Weine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bbc.com/news/magazine-22909428 &amp;#039;&amp;#039;Why the snobbery over corks?&amp;#039;&amp;#039;], auf bbc.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Wein mit Korkgeschmack umschreibt man mit „[[Korkton|Korkschmecker]]“ oder man sagt einfach „er korkt“. In Österreich wird gern die Redewendung „er hat einen Stoppel“ verwendet, in der Schweiz sagt man „der Wein hat Zapfen“. Durch TCA verdorbener Wein riecht muffig und hat einen unangenehmen penetranten Beigeschmack, der von einer leichten Note, die von manchen Menschen nicht einmal wahrgenommen wird, bis zur völligen Ungenießbarkeit reichen kann. Laut einer umfassenden Studie des Fachbereichs für Kellerwirtschaft an der [[Forschungsanstalt Geisenheim]] in [[Hessen]] kann der Fehlton im Kork durch verunreinigte Naturkorken aufgrund fehlerhafter Lagerung auftreten. Demnach sollen Holzgebälk und [[Transportpalette|Holzpaletten]] früher intensiv mit einem Holzschutzmittel behandelt worden sein, das die giftige Chemikalie [[Pentachlorphenol]] (PCP) enthält. In einem feuchten Milieu wandeln Schimmelpilze im Holz die Chemikalie in TCA um, welches in die Raumluft entweicht und diese soweit kontaminiert, als dass sich TCA in dort befindlichem organischen Material, wie etwa Kork, anlagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,687815,00.html &amp;#039;&amp;#039;Chemische Altlasten ruinieren edle Tropfen&amp;#039;&amp;#039;], auf spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Presskorken sind ebenso wie Naturkorken gefährdet. Der Korken ist allerdings nicht die einzige mögliche Quelle für den Korkschmecker.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.der-weinmakler.de/blog/weinkorken/ &amp;#039;&amp;#039;Der Weinkorken – 8 Irrtümer und stirbt der klassische Weinflaschenverschluss wirklich aus ?&amp;#039;&amp;#039;], auf der-weinmakler.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus verliert Kork mit den Jahren zudem auch an Elastizität und schrumpft. Das Risiko von Oxidation des Weines wächst. Das [[Füllstand (Weinflasche)|Füllniveau]] von mit Naturkork verschlossenen Flaschen sinkt deshalb je nach Lagerbedingungen nach einigen Jahren Lagerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorteile des Korkens zählen die Tatsache, dass es sich um eine nachwachsende Ressource handelt, und seine Geschmacksneutralität. Naturkorken werden vor allem wegen ihrer erprobten langen Haltbarkeit geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://winefolly.com/tutorial/corks-vs-screw-caps/ &amp;#039;&amp;#039;Corks vs Screw Caps&amp;#039;&amp;#039;], winefolly.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recycling ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Korkrecycling}}&lt;br /&gt;
Naturkorken werden seit den 1990er Jahren vermehrt als wiederverwendbarer [[Rohstoff]] zum [[Recycling]] gesammelt. Die gesammelten und von [[Metalle|Metallteilen]] bereinigten Korken werden zu [[Granulare Materie|Granulat]] zermahlen und als loser Füllstoff oder als gepresste Platten als Baustoff zur [[Wärmedämmung]] verwendet. Die meisten Flaschenkorken werden in der Schweiz gesammelt und wiederverwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternative Materialien ==&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahrzehnten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wineoftheweek.com/screwcaps/history.html |wayback=20200206044328 |text=&amp;#039;&amp;#039;The History and Revival of Screwcaps&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-01-18 13:27:05 InternetArchiveBot }}, auf wineoftheweek.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vinolok&amp;quot;&amp;gt;[https://vinolok.cz/wp-content/uploads/2016/01/vinolok-geisenheimstudy-en.pdf &amp;#039;&amp;#039;Report on comparative analysis of wines sealed with Vinolok and alternate closures&amp;#039;&amp;#039;] (PDF), auf vinolok.cz.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden wegen der relativ hohen Kosten für Naturkorken und wegen der o. g. Nachteile, die nicht selten zur Ungenießbarkeit der Weine führen, weltweit alternative Weinverschlüsse ausprobiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glasstopfen BMK.jpg|mini|Glasstopfen im Vergleich zum Presskorken]]&lt;br /&gt;
=== Glasverschlüsse ===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2004 sind Vinolok-Glasverschlüsse in Serienproduktion. Sie haben eine Dichtung aus [[Ethylen-Vinylacetat-Copolymer|EVAC]] (Ethylen-Vinylacetat-Copolymer), das zum Beispiel unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Elvax&amp;#039;&amp;#039; von [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] angeboten wurde (seit 2019 von [[Dow, Inc.|Dow]]). Der Verschluss ist etwa gleichteuer wie ein Naturkorken und ist ebenfalls für hochwertige Weine gedacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vinolok&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kronkorken ===&lt;br /&gt;
[[Kronkorken]], die wesentlich billiger als Korken sind, werden ebenfalls verwendet, setzen sich aber nicht so stark durch wie der Schraubverschluss. Schaum oder Folien bestimmen die Abdichtung des Flüssigkeitsvolumens und den Gasaustausch mit der Atmosphäre. Der Metalldeckel schützt vor mechanischer Beschädigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffstopfen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurzzeitfotografie sektkorken 06-19-s02 2017-09-03 01 hinnerk-ruemenapf exif.jpg|mini|Kunststoffstopfen einer Sektflasche]]&lt;br /&gt;
Kunststoffstopfen werden u.&amp;amp;nbsp;a. als homogener Schaumkörper mit einer dichten Haut oder als zweilagiger Schaumkörper mit einer zusätzlichen porenlosen Hülle an der Zylinderwand hergestellt. Der Schaum wird in einem Arbeitsgang aus dem Rohstoff gemischt, aufgeschmolzen und extrudiert, sodass ein langer Schaumstrang mit einer Außenhaut entsteht, der abgekühlt und geschnitten wird. Bei [[Koextrusion]] wird vor dem Schneiden eine flexible Außenschicht aufgebracht, die bessere physikalische Eigenschaften hat als die Haut des Schaumkörpers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-01 |url=http://www.garant-korken.de/dokumente/produktblatt_nomacorc_premium.pdf |text=Herstellen des Schaumkörpers |archivebot=2026-01-18 13:27:05 InternetArchiveBot}} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sauerstoffaufnahmen von Kunststoffstopfen und Naturkorken liegen beide im Bereich 4–40 mg/l O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; pro Jahr: bei Kork aufgrund natürlicher Unterschiede, bei Kunststoffkorken abhängig vom Herstellungsverfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schneider-oenologie.com/downloads/verschluesse-schraubverschluss-und-weinalterung.pdf |wayback=20180103072718 |text=Volker Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Schraubverschluss und Weinalterung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Winzer-Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, NO. 03, 2008 |archiv-bot=2026-01-18 13:27:05 InternetArchiveBot }} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile werden auch Verschlüsse aus Polyethylen oder [[Biopolymer]] aus Zuckerrohr hergestellt, die eine große optische Ähnlichkeit mit Naturkorken aufweisen. Sie erzielten sehr gute Ergebnisse bei Tests der Forschungsanstalt Geisenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nomacorc.com/select-bio-series/ |wayback=20151105150210 |text=&amp;#039;&amp;#039;Introducing the world’s first zero carbon footprint wine closure&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-23 21:08:06 InternetArchiveBot }}, auf nomacorc.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vinolok&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schraubverschluss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Srew cap wine.jpg|mini|Schraubverschluss einer Weinflasche]]&lt;br /&gt;
Während die Traditionalisten sich lange gegen die Alternativen gewehrt und für den Naturkorken plädiert haben, lässt sich doch sagen, dass sich allmählich auch alternative Verschlüsse durchsetzen. In Neuseeland wurden 2011 bereits 90 % aller Weine mit [[Schraubverschluss|Schraubverschlüssen]] versiegelt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot; /&amp;gt; in Australien waren es 2010 bereits über 60 % aller Weine.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.theaustralian.com.au/news/nation/screwcaps-give-better-sense-of-closure/story-e6frg6nf-1225952894938 theaustralian.com.au]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Deutschland fasst der Schraubverschluss Fuß, in Franken sind es z.&amp;amp;nbsp;B. bereits 81 % (Stand 2010), die mit diesem Verschluss versehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nikos-weinwelten.de/beitrag/wein_mit_korken_kontra_schraubverschluss/ nikos-weinwelten.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den frühen [[1970er]]-Jahren wird ein Schraubverschluss erprobt, der auch für lagerfähige Weine geeignet ist. Dieser spezielle Schraubverschluss für Weinflaschen wird auch mit dem [[Deonomastik|Deonym]] Stelvin bezeichnet. Tests von Weinen, die aus den gleichen Fässern stammen und mit beiden Verschlussarten versiegelt wurden, haben ergeben, dass insbesondere Weißweine von Schraubverschlüssen profitieren können.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drvino.com/2007/03/26/bringing-closure-a-screwcap-cork-showdown/ drvino.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Man vermutet, dass die luftdichte Versiegelung zur besseren Frische bei diesen Weinen führt, die im Allgemeinen als Vorteil empfunden wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.theaustralian.com.au/news/nation/screwcaps-give-better-sense-of-closure/story-e6frg6nf-1225952894938 theaustralian.com.au]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.coyotesrunwinery.com/wines/screwcaps.html |wayback=20151222205339 |text=coyotesrunwinery.com |archiv-bot=2019-04-23 21:08:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die seit Jahrzehnten laufenden australischen Versuche mit Rotwein zeigen ein annähernd identisches Alterungsverhalten wie bei hochwertigem Kork. Deshalb gehen immer mehr australische Hersteller seit Beginn des 21. Jahrhunderts dazu über, auch ihre Rotweine mit Schraubverschlüssen zu versehen. Nur bei Weinen, die erwartungsgemäß jahrzehntelange Lagerung vor sich haben, wartet man noch mit der Umstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chrisshanahan.com/articles/2007/a-new-seal-for-penfolds-grange/ chrisshanahan.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Verbraucherakzeptanz wächst: In Australien bevorzugen bereits 55 % aller Verbraucher Schraubverschlüsse gegenüber Korken, in Großbritannien sind es 40 % und in den USA 21 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drinksint.com/news/fullstory.php/aid/4600/Screw-caps_dominate_UK_and_Australian_wine_markets,_says_new_report_.html drinksint.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Corks|Korken}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.der-weinmakler.de/blog/weinkorken/ &amp;#039;&amp;#039;Der Weinkorken – 8 Irrtümer und stirbt der klassische Weinflaschenverschluss wirklich aus ?&amp;#039;&amp;#039;], auf der-weinmakler.de, abgerufen am 10. März 2015&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=s|GND=4484023-8}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verschluss (Abfülltechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trinkzubehör]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kork]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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