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	<title>Kordun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kordun-karta.png|mini|270px|Kordun innerhalb Kroatiens]]&lt;br /&gt;
Die Region &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kordun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von französisch &amp;#039;&amp;#039;cordon [militaire]&amp;#039;&amp;#039;) liegt in [[Mittelkroatien]] südlich von [[Karlovac]] und breitet sich zu beiden Seiten der [[Korana]] aus. Sie bildet einen Teil der Grenzregion zu [[Bosnien und Herzegowina]]. Im Süden grenzt die Region an die [[Lika]]. Das Gebiet wird im Westen durch die Gebirgszüge [[Velika Kapela|Velika]] und [[Kapela|Mala Kapela]], im Osten durch das Bergland der [[Petrova Gora]] begrenzt. Der Kordun mit der Hauptstadt [[Slunj]] gehört heutzutage zur Gänze zur [[Gespanschaft Karlovac]]. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert stand das Gebiet unter dem direkten militärischen Oberkommando des [[Kaiserreich Österreich|österreichischen]] [[Kriegsrat]]es in Graz ([[Militärgrenze]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die spätmittelalterliche Festung Slunj befand sich im Besitz der (von der Insel Krk stammenden) Magnatenfamilie [[Frankopan (Adelsgeschlecht)|Frankopan]]. In den [[1550er]] Jahren wurde das umliegende Gebiet wiederholt von osmanischen Truppen heimgesucht, wobei sich der 1567 zum [[Ban]]us von [[Königreich Kroatien und Slawonien|Kroatien und Slawonien]] ernannte [[Franjo Slunjski Frankopan]] große Verdienste bei der Verteidigung erwarb. 1578 fiel Slunj für kurze Zeit in die Hände der Osmanen. Ende 1584 brachten der Hauptmann der kroatischen Militärgrenze [[Josef Thurn]] und der kroatische Ban [[Erdődy|Tamás Erdődy]] dem von [[Beylerbey]] von Buda, [[Ferhad Bey Sokolović|Ferhad Pascha Sokolović]], befehligten osmanischen Heer bei Slunj eine schwere Niederlage bei (vgl. auch Belagerung von [[Gvozdansko]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts war der Ort ein wichtiger Stützpunkt der Militärgrenze ([[Karlovac|Karlstädter]] [[Kroatische Krajina|Generalat]]) und diente zur Sicherung des Grenzgebietes zum osmanischen Reich. Der Kordun (aus frz. &amp;#039;&amp;#039;cordon&amp;#039;&amp;#039;) gehörte von 1809 bis 1815 zu Frankreich ([[Illyrische Provinzen]]). Nach Auflassung der Militärgrenze 1871/81 wurde der Kordun mit [[Zivilkroatien]] vereinigt. Die Bevölkerung des wirtschaftlich zurückgebliebenen Kordun setzte sich in großem Maße aus [[Serben in Kroatien|Serben]] beziehungsweise orthodoxen [[Vlachen]] zusammen, die dort (vor allem seit Ende des 17. Jahrhunderts) als Flüchtlinge aus dem Osmanischen Reich zur Verteidigung der Grenze angesiedelt wurden. Zur Zeit des [[Unabhängiger Staat Kroatien|Unabhängigen Staates Kroatien]] 1941–1945 kam es zu Massenverfolgungen der Serben im Kordun. Nach der Auflösung Jugoslawiens 1991 war das Gebiet Bestandteil der von Serben gegründeten, international nicht anerkannten, [[Republik Serbische Krajina|Serbischen Republik Krajina]]. Während der Besatzung sollen zahlreiche Kriegsverbrechen an der kroatischen Bevölkerung begangen worden sein. Die Region Kordun wurde 1995 durch die [[Militäroperation Oluja|Militäroperation „Sturm“]] wieder in den kroatischen Staatsverband integriert. Während dieser Operation soll es ebenso zu diversen Kriegsverbrechen gekommen sein. Heute beginnt sich die wirtschaftliche Situation langsam wieder zu bessern. Trotzdem besteht immer noch eine Tendenz zur Abwanderung aus dieser hügeligen und sehr landwirtschaftlich geprägten Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Kordun“ leitet sich von einer Grenzlinie von Wachposten zu Zeiten der Türkenkriege ab. Charakteristisch für die Grenzregion zum osmanischen Reich waren damals die sogenannten [[Tschartake|Tschardak]]s (kroat. &amp;#039;&amp;#039;čardak&amp;#039;&amp;#039;) oder Posten (kroat. Pl. &amp;#039;&amp;#039;pošte&amp;#039;&amp;#039;). Dies waren kleine Holzhütten die in regelmäßigem Abstand errichtet wurden und in die man über eine Treppe in den erhöhtem Aussichtsstand gelangte. Wurde Gefahr vom Feind erkannt, so feuerte der Grenzwächter einen Schuss ab. Dies wurde von den anderen Grenzwächtern entlang dieser Linie, dieses Cordons, wiederholt, damit rasch reagiert werden konnte. Bei den Grenzposten befanden sich stets 4–12 Grenzwächter, die nachts auf [[Patrouille]] gingen. Bis 1773 standen am Cordon auch berittene [[Husaren]] als Wächter, unter anderem auch um Raubüberfälle von Türken oder [[Heiducken]] zu vermeiden. Die Mehrheit der Grenzposten wurden 1849 abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;Franić, Dragutin. Plitvička Jezera i njihova okolica (1910). S. 375&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet wird von ausgedehnten Wäldern geprägt. Charakteristisch für dieses Gebiet ist die poröse Beschaffenheit des [[Karst (Südeuropa)|Karst-Bodens]] ([[Kalkstein|Kalkgestein]]), die zahlreiche trichterförmige [[Doline]]n &amp;#039;&amp;#039;(kroat. dolina)&amp;#039;&amp;#039; oder Senken entstehen lässt. Außerdem gibt es viele, teils noch unentdeckte, unterirdische Flusssysteme. Ebenfalls typisch für diese Region ist die [[Terra rossa|Roterde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Historische Regionen Kroatiens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4110369-5|VIAF=235948722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Kroatien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gespanschaft Karlovac)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kordun| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=45/7//N |EW=15/35//E |type=landmark |region=HR-04}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silverije</name></author>
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