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	<title>Koppen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:04:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koppen&amp;diff=221424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: Änderung 260208216 von ~2025-27285-28 rückgängig gemacht; deutlich hörbar und laut sind mow das gleiche</title>
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		<updated>2025-10-01T06:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/260208216&quot; title=&quot;Spezial:Diff/260208216&quot;&gt;260208216&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-27285-28&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-27285-28&quot;&gt;~2025-27285-28&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; deutlich hörbar und laut sind mow das gleiche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Verhaltensstörung des Pferdes Koppen. Für weitere Bedeutungen siehe [[Koppen (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Horse cribbing.jpg|mini|Ein Pferd setzt seine Schneidezähne auf, um zu koppen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horse cribbing colar.jpg|mini|Der Koppriemen soll verhindern, dass das Pferd Luft schluckt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Verhaltensstörung des [[Hauspferd|Pferdes]] und zählt wie das [[Weben (Pferd)|Weben]] zu den [[Stereotypie (Medizin)|Stereotypien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koppen bezeichnet das Öffnen des [[Pharynx|Schlundkopfes]] durch Anspannen der unteren Halsmuskulatur, woraufhin Luft in die Speiseröhre einströmt. Dabei entsteht meist ein deutlich hörbares Geräusch, ähnlich einem [[Rülpsen|Rülpser]] beim Menschen. Man unterscheidet zwei Formen des Koppens. Beim &amp;#039;&amp;#039;Aufsetzkoppen&amp;#039;&amp;#039; setzt das Pferd die oberen Schneidezähne auf einen Gegenstand geeigneter Höhe auf, wobei der Hals stark gebogen wird. Dies kann die Futterkrippe (daher auch der Begriff „Krippensetzer“), ein Balken oder Ähnliches sein. Manche Pferde erfassen den Gegenstand auch mit den Zähnen. Beim &amp;#039;&amp;#039;Freikoppen&amp;#039;&amp;#039; bewegt das Pferd seinen Kopf erst zur Brust und dann in einer ruckartigen Bewegung nach vorne. Aufsetzkopper kommen weitaus häufiger vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Die Ursachen dieser Verhaltensstörung sind nicht geklärt. Nachgewiesen ist jedoch, dass Pferde mit nicht ausreichenden Beschäftigungsmöglichkeiten, zu wenig Bewegung oder fehlendem Kontakt zu Artgenossen eher zum Koppen neigen. Das Koppen kann also eine Reaktion auf Langeweile sein. Eine Konzentration dieses Verhaltens ist besonders bei Leistungspferden zu beobachten. So ist Koppen bei über fünf Prozent aller Pferde und sogar bei über zehn Prozent aller [[Vollblüter|Vollblutpferde]] zu verzeichnen.&amp;lt;ref name=UnserPferd&amp;gt;Tierschutzforschung an der Uni Gießen: {{Webarchiv | url=http://www.uni-giessen.de/~gi1547/UnserPferd.pdf | wayback=20070125040559 | text=Koppen - eine Folge von Magengeschwüren? (PDF; 562&amp;amp;nbsp;kB)}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.vetline.de/facharchiv/pferde/fachinformationen/krippensetzen_kreiswandern_pferde_schweiz.htm | wayback=20100323182728 | text=Kausale Risikofaktoren zum Krippensetzen, Weben und Kreiswandern bei Pferden in der Schweiz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin haben Studien gezeigt, dass in bestimmten Zuchtlinien das Koppen wesentlich häufiger auftritt als in anderen. Auch hier kann ein Zusammenhang mit vererbter Intelligenz/Leistungsbereitschaft angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin konnte auch ein Zusammenhang zwischen schlechter Fütterung, d.&amp;amp;nbsp;h. insbesondere Mangel an [[Futtermittel#Raufutter|Raufutter]] oder zu langen Fütterungspausen, und dem Koppen hergestellt werden. Neuere Studien deuten darauf hin, dass das Koppen die Speichelproduktion anregt. Da die verstärkte Speichelproduktion der Übersäuerung des Magens entgegenwirken kann, wird vermutet, dass Koppen nicht die Ursache von Magenproblemen ist, sondern ein Versuch des Pferdes, diese zu lindern.&amp;lt;ref name=Science&amp;gt;Beth A. Moeller, Cynthia A. McCall, Cynthia A. McCall, Sara J. Silverman, Wendell H. McElhenney: &amp;#039;&amp;#039;Estimation of Saliva Production in Crib-Biting and Normal Horses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Equine Veterinary Science.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28, Nr. 2, Februar 2008, {{ISSN|0737-0806}}, S. 85–90, {{doi|10.1016/j.jevs.2008.01.006}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Die Folgen des Koppens sind eine übermäßige Ausbildung der Halsmuskulatur und bei Aufsetzkoppern eine verstärkte Abnutzung der oberen Schneidezähne. An manchen Stellen wurde ein Zusammenhang zum Auftreten von [[Kolik beim Pferd|Koliken]] hergestellt, konnte aber als direkte Folge des Koppens nicht nachgewiesen werden. Insofern hat das Koppen meist keine schwerwiegenden Folgen für das Pferd, sondern wird hauptsächlich von den Besitzern als störend empfunden. Koppen zählte zu den [[Hauptmangel|Gewährsmängeln]], die bis 2002 im Kaufrecht einer Sonderregelung unterlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Es ist sehr schwierig zu erreichen, dass ein Pferd, welches mit dem Koppen begonnen hat, wieder damit aufhört. Um das Symptom des Koppens und nicht die Ursachen abzustellen, gibt es verschiedene Therapien. Eine pharmakologische Therapie ist das Verabreichen von [[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonisten]] wie [[Serotonin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kopperriemen&amp;#039;&amp;#039; ist ein Halsband, das die Anspannung der Halsmuskulatur erschweren soll, und kann Erfolge erzielen, wenn er sehr früh eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der operativen Therapie werden die für das Koppen notwendigen Halsmuskeln ([[Musculus sternocephalicus]], [[Musculus sternohyoideus|sternohyoideus]] und [[Musculus sternothyroideus|sternothyroideus]]) funktionsunfähig gemacht. Diese Therapie hat eine hohe Erfolgsrate, die Prognose ist aber auch hier umso besser, je früher das Pferd operiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Cribbing|Koppen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferdekrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferdehandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhalten (Pferd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensstörung bei Tieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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