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	<title>Kopierwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:47:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kopierwerk&amp;diff=312015&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alepla am 14. Oktober 2023 um 20:37 Uhr</title>
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		<updated>2023-10-14T20:37:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Scanado-negativ-scan bavaria-kopierwerk-1998.jpg|mini|Entwicklungsmaschine im ehemaligen Bavaria Filmkopierwerk.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filmkopierwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filmlabor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dienstleistungsbetrieb der Film- und Fernsehbranche, wo im Auftrag von [[Filmproduzent]]en, [[Filmverleih]]ern und [[Filmarchiv]]en für die Entwicklung, Bearbeitung und [[Filmkopie|Vervielfältigung]] von Filmmaterial bis hin zum vorführfertigen [[Spielfilm]] oder sendefähigen [[Fernsehspiel]] gearbeitet wird. Das Filmlabor wird üblicherweise bereits in der Phase der Vorproduktion in die Planung einbezogen. Seine Spezialisten dienen der Produktion bis zur Auslieferung der fertigen Produkte. Filmkopierwerke sind mehr auf die Fertigung von Theaterkopien ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verändertes Profil durch die Digitalisierung ==&lt;br /&gt;
Durch zwei zentrale Veränderungen bei der Spielfilm- und Fernsehproduktion und Distribution ist weltweit die Nachfrage nach den klassischen Leistungen der Kopierwerke eingebrochen. Zum einen wird inzwischen die Mehrheit der Spielfilme nicht mehr als Film, sondern digital aufgeführt. Während einst oft tausende bis zehntausende Kopien eines Filmes hergestellt wurden, verzichten heute viele Studios bei ihren Produktionen teilweise komplett auf die Herstellung von Kopien. Zum anderen werden insbesondere bei der Produktion Filmkameras nur noch selten eingesetzt, der Großteil aller Produktionen geschieht digital. Dieses führte dazu, dass einstige Marktführer wie [[Technicolor (Filmunternehmen)|Technicolor]] und DeLuxe ihre Kopierwerke teilweise komplett schlossen oder massiv reduzierten, verschiedene ehemalige Mitbewerber fusionierten und andere Betriebe, wie bspw. [[Geyer-Werke|Geyer]], Insolvenz anmeldeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Leistungen, die das klassische Portfolio der Kopierwerke ablösen, entstanden oft außerhalb dieser, so beispielsweise das [[Digital Intermediate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche und Dienstleistungen ==&lt;br /&gt;
* [[Filmentwicklung]]&lt;br /&gt;
* Herstellung von Musterkopien für den Produktionsstab und den Schnittmeister&lt;br /&gt;
* Negativmontage (&amp;#039;&amp;#039;„Negativabziehen“&amp;#039;&amp;#039;) nach Vorlage der [[Schnittkopie]]&lt;br /&gt;
* Herstellung von [[Tonnegativ]]en nach analogen oder digitalen Mastern aus Tonstudios&lt;br /&gt;
* Ausführen von Tricks mit [[Optische Bank|Präzisionskopiermaschinen]]&lt;br /&gt;
* [[Filmtitel|Titel]]&lt;br /&gt;
* Herstellung von Zwischengenerationen, „[[Interpositiv]]“, „[[Internegativ]]“, „[[Duplikatnegativ]]“&lt;br /&gt;
* [[Filmlichtbestimmer|Lichtbestimmung]]&lt;br /&gt;
* Herstellung von kombinierten Bildtonkopien für den Kinoeinsatz (vgl. [[Kopiengeneration]])&lt;br /&gt;
* Abtastung des entwickelten Films für analoges oder digitales Video, z.&amp;amp;nbsp;B. die Sendekopie für Fernsehauswertung&lt;br /&gt;
* Leistungen der Archiv-Technik: Vorbereitung von gefährdetem Material zum Duplizieren und für erneutes Kopieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Dienst beim Filmkopierwerk ist die Entwicklung der belichteten Filmmaterialien und sofort anschließende Herstellung von oft nur grob korrigierten Mustern zur Vorführung für Produzenten, Regisseuren und Kameraleuten vor den Dreharbeiten des nächsten Tages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bearbeitung umfasst alle gängigen Schwarzweiß- und Farbenverfahren, [[Filmformat (Kinematografie)|Filmformate]] ([[35&amp;amp;nbsp;mm]] Normalfilm, [[16&amp;amp;nbsp;mm]] [[Schmalfilm]], [[65/70&amp;amp;nbsp;mm]] Breitfilm, Amateurfilm) einschließlich der Umkopierung von einem Filmformat auf ein anderes (Reduktionskopie bzw. [[Blow-up (Filmtechnik)|Blow Up]]). Die Bedeutung der Entwicklung und Verarbeitung von [[Umkehrfilm|Umkehrmaterialien]] hat durch die Elektronisierung der aktuellen Berichterstattung des Fernsehens (Video) seit den späten 1980er Jahren stark abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Berufe sind in einem Kopierwerk anzutreffen. Dazu gehören u.&amp;amp;nbsp;a. spezialisierte Fachkräfte wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Fotolaborant|Entwickler]], [[Filmkopienfertiger|Kopisten]], [[Fotolaborant|Laboranten in der Sensitometrie]] und in der chemischen Analyse, Negativ-Cutter, [[Filmlichtbestimmer]] im traditionellen Filmlabor bzw. [[Colorist]]en auf digitalem Gebiet, Audiofachkräfte, Grafiker, Fotografen, Trick-Kameraleute sowie [[Tonmeister|Ton-]] und [[Filmeditor|Filmschnittmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
In Österreich gibt es zwei und in der Schweiz noch ein Filmkopierwerk. Es sind dies die Synchro, Film-Video und Audio-Bearbeitung, Listo-Videofilm, beide in Wien, und in Zürich die Firma Cinegrell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert, als der Kinofilm seine Bestzeiten erlebte, entstanden in vielen deutschen Orten Filmkopierwerke. Erwähnenswert ist die im [[Berlin]]er [[Bezirk Neukölln]] an der Harzer Straße 39 gelegene Filmkopieranstalt [[Geyer-Werke|Geyer Werke AG]], deren Gebäude aus dem Jahr 1911 unter [[Denkmalschutz]] stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin |09090474| Baudenkmal ehemaliges Filmkopierwerk Geyer-Werke AG}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geyer Gruppe betrieb auch Kopierwerke in Hamburg (Atlantik Kopierwerk) und München (Geyer München). Durch Geschäftsanteilstausch kam hier 1988 das [[Bavaria Film|Bavaria]] Kopierwerk zu Geyer Gruppe. Nach Übernahme der Geyer Werke durch die [[CineMedia Film|CineMedia Film AG]] 1998 entstand als letztes das Geyer Kopierwerk Köln. Bis dahin war Hadeko das einzige Kopierwerk in [[Nordrhein-Westfalen|NRW]]. Ein weiteres bedeutendes Kopierwerk unterhielt die Münchner Firma [[Arri Group|ARRI]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv ist in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;Andec-Filmtechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.andecfilm.de/ Homepage von Andecfilm], abgerufen am 20. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin (Stand im Jahr 2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Polzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weltwunder der Kinematographie – Beiträge zu einer Kulturgeschichte des Filmtechnik&amp;#039;&amp;#039; (8. Ausgabe 2006) – Zur Geschichte des Filmkopierwerks -- ISBN 3-934535-26-7&lt;br /&gt;
* Dominic Case: &amp;#039;&amp;#039;Filmtechnik in der Postproduktion – Das Kompendium&amp;#039;&amp;#039;, Zweitausendeins 2004, ISBN 3-86150-611-4&lt;br /&gt;
* André Amsler: Rückblende. Vom Schwarzweissfilm zum Digitalvideo. Fünfzig Jahre Produktionstechnik. Chronos-Verlag, Zürich, 2004. ISBN 3-0340-0689-6&lt;br /&gt;
* Thomas Geser (Redaktion): Berufe beim Film. Hg. Verein »Zürich für den Film« und schweiz. Verband für Berufsberatung, Zürich, 1991. {{Falsche ISBN|3-908003-10-7}}&lt;br /&gt;
* L. Bernard Happé: Your Film and the Lab. Focal Press, London, 1974&lt;br /&gt;
* [https://www.filmvorfuehrer.de/topic/23218-filmkopierwerke-film-labs/#entry267431 Historische Übersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postproduktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmunternehmen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alepla</name></author>
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