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	<title>Kopierpresse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T02:59:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kopierpresse&amp;diff=659705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fri Sdt: Illustration Kopierbuch</title>
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		<updated>2025-06-11T10:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Illustration Kopierbuch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kopierpresse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; diente zum [[Reproduktion|Vervielfältigen]] von [[tinte]]ngeschriebenen [[Papier]]vorlagen in geringer [[Auflage einer Publikation|Auflage]]. Sie wurde [[1780]] von [[James Watt]] (1736–1819) zum [[Patent]] angemeldet und wird daher auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wattsche [[Presse (Maschine)|Presse]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Das [[Allgemeines Deutsches Handelsgesetzbuch|Allgemeine Deutsche Handelsgesetzbuch]] verpflichtete seit 1862 alle Kaufleute, eine „Kopie oder Abschrift“ der von ihnen versandten [[Handelsbrief]]e aufzubewahren (heute: § 238 Absatz 2 [[Handelsgesetzbuch]]). Um die Originale nicht personal- und zeitaufwändig abschreiben zu müssen, wurden mechanische Kopiermaschinen eingesetzt. Die Kopierpresse wurde noch bis weit ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in vielen Büros verwendet. Für höhere Auflagen wurde die Kopierpresse zunehmend durch [[Mimeographie|Mimeographen]] und [[Hektograph]]en abgelöst. Heute können Kopien in beliebiger Auflage durch [[Elektrofotografie|Fotokopierer]] oder völlig [[Papierloses Büro|papierlos]] durch das Kopieren von [[Digitalisat]]en hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopierpresse.jpg|mini|Eiserne Kopierpresse, Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. [[Focke-Museum]], Bremen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopiokirja, Kansalliskirjasto, Helsinki.jpg|mini|Mit einer Kopierpresse angefertigte Briefe im Kopierbuch (Nationalbibliothek, Handschriftensammlung, Helsinki). Beim Öffnen des Kopierbuchs ist links der kopierte Brief spiegelverkehrt sichtbar, rechts ein weiterer Brief, der durch das Seidenpapier hindurch in seiner Originalform sichtbar ist.]]&lt;br /&gt;
Das zu kopierende, mit Spezialtinte oder [[Kopierstift]] beschriebene Schriftstück wurde auf ein Blatt [[Wachspapier]] gelegt und mit ungeleimtem [[Seidenpapier]] bedeckt, das entweder vorher befeuchtet oder wiederum mit einem Stück feuchten [[Baumwolle|Baumwollstoff]] bedeckt wurde. Schließlich legte man noch ein weiteres Blatt Wachspapier darauf und setzte das Ganze zwischen den beiden Metallplatten einer fest angezogenen [[Spindelpresse]] (in der auch zahlreiche Lagen Kopiergut gleichzeitig gepresst werden konnten) einem hohen [[Druck (Physik)|Druck]] aus. Die Tinte wurde durch die Feuchtigkeit angelöst und drang durch das Seidenpapier hindurch, so dass die Schrift auf der Rückseite seitenrichtig sichtbar wurde. In den Kontoren am Ende des 19. Jahrhunderts ließ man gewöhnlich die im Laufe des Tages geschriebene Korrespondenz über Nacht in der Presse, entnahm die Briefbögen und sammelte die Kopien schließlich in [[Buchbinden|gebundenen]] Kopierbüchern. Eine einfachere Variante des Kopierapparats bestand aus zwei durch Scharniere miteinander verbundenen Druckplatten, die mit Bügeln überspannt waren und durch Hebelschlösser gegeneinander gepresst wurden (Soennecken, um 1900&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.soennecken.de/produkte/soennecken-historie/meilensteine.html |wayback=20141109152239 |text=Link &amp;#039;&amp;#039;Reisepresse 1877&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Daneben gab es um 1900 auch schon maschinelle Apparate, die auf langen [[Gaze]]bahnen, die über beheizte Trommeln liefen, bis zu 1000 Kopien pro Stunde lieferten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20006928935 Artikel &amp;#039;&amp;#039;Kopierpresse&amp;#039;&amp;#039; in Meyers Konversationslexikon, 1907]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit guter Kopiertinte können etwa drei Abzüge gemacht werden. Mit stark konzentrierter Tinte und mit Seidenpapier, das mit speziellen Lösungen getränkt wird, können bis zu 20 Abzüge angefertigt werden. Das Seidenpapier kann nach dem Kopiervorgang auf dickeres Papier geklebt werden, damit die Kopie besser lesbar und haltbarer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara J. Rhodes, William W. Streeter: &amp;#039;&amp;#039;Before photocopying. The art &amp;amp; history of mechanical copying, 1780–1938. A book in two parts.&amp;#039;&amp;#039; Oak Knoll Press; Heraldry Bindery, New Castle, Delaware, Northampton, Massachusetts 1999. ISBN 1-884718-61-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=O4eRdjnUtZ4|titel=Der James Watt-Kopierer von 1780, das erste echte Kopiersystem|abruf=2024-11-24|sprache=en|laufzeit=7:31 min}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Matrizendrucker]]&lt;br /&gt;
*[[Chronologie der Technik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Bürogerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Presse (Fertigungstechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckmaschine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fri Sdt</name></author>
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