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	<title>Kopfschwarte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kopfschwarte&amp;diff=436999&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Werner, Deutschland: wl</title>
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		<updated>2026-04-09T21:57:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Skalp a.jpg|mini|Skalp, &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Karl-May-Museum]] Radebeul&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kopfschwarte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skalp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man die funktionelle Einheit von [[Haut]], [[Subkutis|Unterhaut]] und Sehnenhaube (&amp;#039;&amp;#039;[[Galea aponeurotica]]&amp;#039;&amp;#039;) über dem [[Schädel#Die Knochen des Hirnschädels|Schädeldach]] (&amp;#039;&amp;#039;Calvaria&amp;#039;&amp;#039;). Das lockere subaponeurotische [[Bindegewebe]] verbindet hierbei die Sehnenhaube mit der [[Knochenhaut]] (Periost, am Schädel auch als &amp;#039;&amp;#039;Pericranium&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) was die freie Bewegung der Kopfschwarte ermöglicht (&amp;#039;&amp;#039;subgaleotische&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;subgaleale Verschiebeschicht&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zilles&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Zilles, Bernhard Tillmann |Titel=Anatomie |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2011 |ISBN=978-3-540-69483-0 |Seiten=784–785}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kopfschwarte ist größtenteils mit [[Kopfhaar]] bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefäße ==&lt;br /&gt;
Die Kopfschwarte hat bei einem [[Erwachsener|Erwachsenen]] eine typische Dicke von 5&amp;amp;nbsp;mm. Die Arterien der Kopfschwarte verlaufen in Bindegewebskanälen, in denen sie kaum verankert sind. Sie versorgen auch das Pericranium, die äußere Lamelle (Lamina externa) der darunter liegenden Schädelknochen und [[Anastomose|anastomosieren]] auch mit der [[Arteria meningea media|mittleren Hirnhautarterie]]. Im Einzelnen sind das in der Stirnregion die [[Arteria supratrochlearis]] und die [[Arteria supraorbitalis]] und Bereich der Schläfe die [[Arteria temporalis superficialis]]. Die Venen der Kopfschwarte sind fest in der Unterhautschicht verankert und stehen über [[Venae emissariae]] mit den [[Sinus durae matris|Hirnblutleitern]] in Verbindung. Die Nervenversorgung erfolgt über Äste des [[Nervus trigeminus]] und über Dorsal- und Ventraläste der ersten Halsnerven.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zilles&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die feste Verbindung zwischen Haut und Sehnenhaube ist dafür verantwortlich, dass Wunden nicht klaffen, solange letztere nicht durchtrennt ist. Zudem können sich Blutungen kaum unter der Haut ausbreiten, so dass Beulen entstehen. Da die Kopfschwarte sehr gut durchblutet und die Venen fest in die Unterhautschicht eingebettet sind, kann sich die Gefäßwand bei Verletzung nicht zusammenziehen, so dass auch kleine Kopfplatzwunden meist bedrohlicher aussehen, als sie eigentlich sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zilles&amp;quot; /&amp;gt; Jedoch sollte eine Platzwunde immer ärztlich kontrolliert und ein [[Schädel-Hirn-Trauma]] oder eine [[Hirnblutung]] ausgeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Keudel |Titel=Kinderkrankheiten |Verlag=Gräfe Und Unzer |Datum=2009 |ISBN=978-3-8338-1456-3 |Seiten=234}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Skalpieren]] wird die Kopfschwarte vom [[Schädel]] gezogen, wobei sich das Periost relativ leicht vom [[Knochen]] lösen lässt. Bei der [[Obduktion|Leichenöffnung]] macht man sich diesen Umstand zunutze, um das [[Gehirn]] zwecks Untersuchung zu entfernen, ohne jedoch den kosmetischen Aspekt dabei zu vernachlässigen, der beispielsweise bei der [[Bestattung|Aufbahrung]] der [[Leiche]] von Bedeutung ist. Dazu wird die Haut am [[Hinterkopf]] aufgetrennt und bis zur [[Stirn]] vorgeschoben, was ausreichend Platz schafft, um das Schädeldach aufsägen zu können. Später wird die Kopfhaut wieder zurückgestülpt und der Hautschnitt vernäht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhardt Fischer, E. Goldschmidt, Benno Elkan |Titel=Der Sektionskurs, Kurze Anleitung zur Pathologisch-Anatomischen Untersuchung Menschlicher Leichen |Verlag=Springer |Datum=2013 |ISBN=978-3-642-91076-0 |Seiten=26–28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Wunde|Verletzungen]] sind auf diese Weise möglich: Wenn Haare in rotierende Maschinen gezogen werden, so wird die gesamte Kopfschwarte abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zilles&amp;quot; /&amp;gt; Deshalb schreiben [[Arbeitsschutz]]bestimmungen vor, dass man bei langen Haaren eine Kopfbedeckung tragen muss, bevor man sich einer laufenden Maschine mit gefährlichen bewegten Teilen (z.&amp;amp;nbsp;B. Transportbänder, Ketten, Zahnräder usw.) nähert. Während bei einer gestielten Skalpierungsverletzung noch eine ausreichende Blutversorgung des abgelösten Teils der Kopfschwarte gewährleistet sein kann, verlangt ein Totalabriss nahezu immer eine [[Hauttransplantation]]. Dafür wird der Skalp nach Abrasieren der Haare und Reinigung zunächst als biologischer Verband genutzt, bis ein geeignetes Transplantationbett aus [[Granulationsgewebe]] ausgebildet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Schumpelick, Niels Bleese, Ulrich Mommsen |Titel=Kurzlehrbuch Chirurgie |Auflage=8 |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2010 |ISBN=978-3-13-152508-6 |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4285506-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Haut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie des Kopfes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Werner, Deutschland</name></author>
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