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	<title>Kopfschmuck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kopfschmuck&amp;diff=72509&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Smirre80 am 23. März 2026 um 16:15 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|1=&amp;quot;Planet Wissen&amp;quot;, &amp;quot;Touring Afrika&amp;quot; und &amp;quot;Leben in Luxor&amp;quot; sind kaum geeignete Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maler der Grabkammer der Nefertari 004.jpg|mini|[[Geierhaube]] als königlicher Kopfputz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geisha-kyoto-2004-11-21.jpg|mini|Kopfputze ([[Kanzashi]]) von [[Maiko]]s]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kopfschmuck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder veraltet auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kopfputz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kopfzierrat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1996 Kopfzierrath&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theaterlexikon&amp;quot;&amp;gt;[[Philipp Jakob Düringer]], Heinrich Ludwig Barthels: &amp;#039;&amp;#039;Theater-Lexikon. Theoretisch-practisches Handbuch für Vorstände, Mitglieder und Freunde des deutschen Theaters.&amp;#039;&amp;#039; O. Wigand, Leipzig 1841, {{OCLC|6838332}}, S. 633/634. ([http://books.google.de/books?id=UklKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA633&amp;amp;lpg=RA1-PA633&amp;amp;dq=kopfzierrath+Theater-Lexikon.+Theoretisch-practisches+Handbuch+f%C3%BCr+Vorst%C3%A4nde,&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=9QFqSU2RMB&amp;amp;sig=k5y7R4GbYKyG3rpBA12neId51wE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=WjZ6U7XrCoy1PbzBgbAB&amp;amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=kopfzierrath%20Theater-Lexikon.%20Theoretisch-practisches%20Handbuch%20f%C3%BCr%20Vorst%C3%A4nde%2C&amp;amp;f=false online])&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine schmückende [[Kopfbedeckung]], die in erster Linie nicht dem Zweck des Bekleidens oder dem Schutz des Kopfes dient, sondern der Verzierung oder der Hervorhebung der eigenen Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiedliche Ausführungen ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Hut|Haube|Schleier}}&lt;br /&gt;
Zum Kopfschmuck zählen beispielsweise die altägyptische [[Geierhaube]], die [[Tiara]], das [[Diadem]], die [[Krone]]n westlicher Herrscher, das [[Perlenschnurbarett]] der chinesischen Kaiser sowie die [[Goldhaube (Kleidung)|Goldhaube]] oder [[Bändelhaube]] in der ostbairischen und österreichischen Tracht. Ebenso zum Kopfschmuck zählen die mit Federn geschmückten indianischen [[Warbonnet]], die afrikanischen Federhauben oder Haarverzierungen mit Perlen. Der Begriff Kopfputz gilt laut Theater-Lexikon von 1841 insbesondere für die weibliche Kopfzierde zu der neben Spangen, Bändern, Federn auch Perlen oder Diamanten gehören können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theaterlexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle spielt der Kopfputz bei traditionellen [[Tracht (Kleidung)|Trachten]], wo er oft maßgeblich zur Abgrenzung von anderen, ähnlichen Trachten und zur Identifizierung einer bestimmten Tracht beiträgt, ebenso – und oftmals mehr noch – aber auch zur Erforschung der geschichtlichen Entwicklung einer Tracht, was dann immer auch eng verbunden ist mit der Geschichte der [[Besiedlung]] und den Bevölkerungsverschiebungen eines [[Gebiet]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten gab es für die Hersteller dieser Verzierung den Beruf der „Putzmacher“. Die offizielle Berufsbezeichnung ist [[Modist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] hat der Kopfschmuck bei offiziellen Festlichkeiten wie [[Hochzeit]]en und wichtigen Pferderennen eine besondere Bedeutung für die Kleidung von Frauen. Er wird [[Fascinator]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopfschmuck als Standeszeichen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:NBAM Neolithikum - Kopfschmuck.jpg|mini|links|hochkant=1.5|Neolithischer Muschel-Kopfschmuck aus [[Essenbach]]]]&lt;br /&gt;
Der traditionelle Kopfschmuck diente neben der Bekleidung insbesondere als sichtbares Zeichen eines Standes. So trugen beispielsweise die germanischen Anführer einen Kopfschmuck (auch in Form von geflochtenen Haarkränzen) als Zeichen ihrer Würde und Macht, um jedem ihre Stellung anzuzeigen. Da nur wenige Menschen lesen konnten, waren diese Symbole ein wichtiges Erkennungsmerkmal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Planet-Wissen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/schaetze/kronen/ &amp;#039;&amp;#039;Kronen – Symbole der Macht.&amp;#039;&amp;#039;] auf planet-wissen.de, abgerufen am 19. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; In vielen Berufszweigen finden sich zudem einheitliche Kopfbedeckungen. Sie dienen nicht als Schmuck, sondern als Erkennungsmerkmale (Haube von Krankenschwester oder Dienstmädchen, [[Barett]] oder [[Helm]] des Soldaten, Pickelhaube&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/history/article12540564/Pickelhaube-Symbol-fuer-preussischen-Militarismus.html &amp;#039;&amp;#039;Pickelhaube – Symbol für preußischen Militarismus.&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt.&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Februar 2011, abgerufen am 19. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Dienstmütze des Polizisten). In warmen Ländern, etwa in Afrika, wo die Stammeszugehörigkeit oder der Familienstand nicht durch Kleidung ausgedrückt wird, kann dieses am Kopfschmuck abgelesen werden, beispielsweise bei äthiopischen Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.touring-afrika.de/afrika-blog/2013/05/17/african-hairstyle-bunte-haartraditionen-der-mumuilas-79490/#more-19077 &amp;#039;&amp;#039;African Hairstyle – Bunte Haartraditionen der Mumuilas&amp;#039;&amp;#039;] auf touring-afrika.de, abgerufen am 19. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Europa wurde im Mittelalter der Familienstand verheirateter Frauen durch das Tragen einer Haube ([[Gebende]]) angezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Ballof (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Mittelalters für unsere Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2003, ISBN 3-515-08224-7, S. 189. ([http://books.google.de/books?id=XQXjuk68LTsC&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;lpg=PA189&amp;amp;dq=kopfschmuck+gebende&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jIgl3uzXz8&amp;amp;sig=7OUt8oovKzS-lVa5YxX-33hI7ik&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZOd5U4yXLMalO9DPgNAM&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=kopfschmuck%20gebende&amp;amp;f=false online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Hochzeit tragen manche Bräute zudem einen [[Brautschleier]] als Kopfschmuck, der teilweise oder ganz das Gesicht verhüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Copan Stela H detail.jpg|mini|[[Copán]] – Stele H (Detail)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopfschmuck als Herrschaftssymbol ===&lt;br /&gt;
Schon vor Jahrtausenden schmückten sich die Kaiser, Könige und Fürsten des Altertums mit besonderen Hüten oder Kränzen. Dabei stand der herrschenden Schicht meist ein besonders prunkvoller Kopfschmuck, beispielsweise für Repräsentationszwecke, zur Verfügung. Hierzu zählen die schweren goldenen Kronen, die nicht für ein dauerhaftes Tragen gedacht waren. Beispiele dafür finden sich in vielen Kulturen insbesondere in Hochkulturen etwa in Ägypten (Geierhaube, [[Nemes-Kopftuch]], unterschiedliche Kronen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leben-in-luxor.de/luxor_lexikon_goetter.html &amp;#039;&amp;#039;Kronen der Götter und Pharaonen&amp;#039;&amp;#039;] auf leben-in-luxor.de, abgerufen am 19. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;), im Orient ([[Turban]] eines [[Emir]]s, [[Kalif]]en, [[Sultan]]s oder [[Maharadscha]]s) oder bei den [[Maya]] und [[Azteken]] ([[Federkrone Moctezumas]]). In anderen Kulturen war es eher ein schlichter [[Kranz]], der als Kopfschmuck diente und seinen Träger beschützen oder ihm besondere Kräfte verleihen sollte. Diese finden sich beispielsweise bei den [[Sumerer]]n oder [[Etrusker]]n. Kränze als Ehrenzeichen sind auch aus dem antiken Griechenland ([[Corona (Antike)|Stephanos]]) oder dem römischen Reich ([[Lorbeerkranz]]) bekannt, wo sie beispielsweise als Siegerkränze auf die besondere Bedeutung oder Leistung des Trägers hinwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Planet-Wissen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mario Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Nadeln als Kopfschmuck in der Späthallstattzeit.&amp;#039;&amp;#039; (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. 242.) Rudolf Habelt, Bonn 2013, ISBN 978-3-774-93836-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goldhauben.info/geschichte/ Geschichte der Goldhaube] auf goldhauben.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haarschmuck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil (Volkstracht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kopfbedeckung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Smirre80</name></author>
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